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40 Jahre Tatort: KOMMISSAR SCHREITLE

40 Jahre Tatort (und mehr)KOMMISSAR SCHREITLE

Am 23. Februar 1986 gab HORST MICHAEL NEUTZE (1923-2006) in dem Lutz-Tatort „EINER SAH DEN MÖRDER“ sein Debüt als KOMMISSAR SCHREITLE. In dem Fall ermittelte der Kriminalhauptkommissar im 3. Kommissariat der Stuttgarter Mordkommission gegen seinen Kollegen Lutz. Zwar tat er damit nur seine Pflicht, doch gegen Lutz zu ermitteln, war ihm zutiefst zuwider.

Ein Jahr später, genauer gesagt am 22. Februar 1987, ermittelte Schreitle als Lutz-Nachfolger in „EINE MILLION MÄUSE“ in seinem ersten eigenen Fall.


Horst Michael Neutze als SchreitleDer Gefängnisinsasse Kramer, der eine Bank überfallen hat, bereitet sich nach sieben langen Jahren  auf seine Entlassung vor. Bei dem damaligen Banküberfall verunglückte Kramers Mitwisser auf der Flucht tödlich. Doch nach wie vor fehlt von der Millionenbeute jede Spur.
Für den Stuttgarter Kommissar Schreitle ist dies der Anlass, Kramer nach der Entlassung unauffällig zu folgen. Doch der Kommissar wartet nicht alleine auf den Ex-Knacki. Als Kramer das Gefängnis verlässt wird er von Lemmy Lehmann angesprochen, der ihn in die in die Saphirstrasse 17 bringen soll.
Erst  nachdem Lemmy ihm als Erkennungszeichen die durchgerissene Hälfte eines Zehnmarkscheins reicht, steigt Kramer in den Wagen des ihm unbekannten Mannes.
Schreitle folgt dem Wagen bis zu einer Tiefgarage, wo der Wagen des Staatsanwalt Dr. Matuschek vor den Augen des Kommissars explodiert.
Der Kommissar vermutet den Täter im Umkreis der Terroristen. Doch dem Bundeskriminalamt ist davon nichts  bekannt, so dass Schreitle seine Nachforschungen auf das private Umfeld des Staatsanwalts konzentriert.
Während der Kommissar sich weiter um den Bombenanschlag kümmert, entdeckt dessen Kollege Lukas bei der weiteren Verfolgung von Kramer, dass der Ex-Knacki irgendeine entscheidende Rolle in dem Mordfall zu spielen scheint …

Horst mIchael Neutze ermitelt als SchreitleNach „SEIN LETZTER WILLE" (22. Februar 1987) flimmerte  am 4. April 1988 mit „TÖDLICHER TREFF“, der dritte und letzte SCHREITLE-Tatort über die bundesdeutschen Fernsehbildschirme.

Eines Morgens liegt Georg Tüsing, Computerfachmann in einer Stuttgarter Großfirma, erschossen in seinem Büro. Als Kommissar Schreitle am Tatort erscheint, wird er bereits von Bruno Erklentz, einem der Direktoren der Firma, erwartet. Erklentz hat jedoch nur eine Sorge, dass Schreitle mit seinen Ermittlungen den geordneten Betriebsablauf stören könnte.
Deshalb ordnet er an, daß Johanna Laufenberg, die rechte Hand von Verkaufs-Chef Christian Zoller, Schreitle für die Dauer seiner Recherchen in der Firma helfend zur Seite steht.
Zunächst kommt Schreitle in dem Fall keinen Schritt voran. Tüsing hatte offenbar weder Freunde noch Feinde, und auch sein Vorleben liefert keinerlei Hinweise auf den möglichen Täter. Jedoch fällt dem Kommissar auf, dass in Tüsings Wohnung der gleiche Computer steht wie in seinem Büro.
Karin Beisel, Schreitles Assistentin, durchsucht daraufhin sämtliche Disketten aus Tüsings Privatarchiv und wird schließlich fündig.
Der Ermordete hatte unter Missachtung des Datenschutzes, vermutlich in erpresserischer Absicht, von allen Mitarbeitern der Firma verfängliche Personaldaten gesammelt. Dabei fällt auf, dass ausgerechnet über Erklentz und Zoller nichts Negatives zu finden ist. Jemand muß
die Dossiers der beiden nachträglich manipuliert haben …

Horst Michael Neutze war übrigens neben der Rolle des KOMMISSAR SCHREITLE auch ein einziges Mal in der Rolle des  Kommissars GEERKE neben Manfred Krug  im Stoever-Tatort „IRREN IST TÖDLICH“ zu sehen.

TATORT-FILMOGRAPHIE

Kommissar Schreitle
1. 190 Eine Million Mäuse 22.02.1987
2. 203 Sein letzter Wille 04.04.1988
3. 210 Tödlicher Treff 04.09.1988

Gastauftritt als Kommissar Schreitle
1. Einer sah den Mörder (23. Februar 1986)


© by Ingo Löchel

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