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Jürgen Grasmücks Romantitel (12/12) – Psychoterror, der Magier u. a. Gruselserien

Shocker's RomantitelJürgen Grasmücks Romantitel (12/12)
Psychoterror, der Magier u. a. Gruselserien

Die in den Hefttiteln Dan Shockers eingesetzten, nachstehend gelisteten „Schauerwörter“ stachelten die Angstlust der Heftchenkäufer an und beschworen schon am Cover: Nervenkitzel, Thrill und Lesevergnügen pur.

Jürgen Grasmück bediente sich dabei vielfältiger – im wahrsten Sinne des Wortes – „furchterregender“ Reizbegriffe aus folgenden Spielarten des Horrors:


Die Lockwörter des Entsetzens – Gesamtüberblick:

(Materielle) angstbesetzte Orte im Titel:
Leichenkammer, Knochengruft, Katakomben, Nekropolis, Beinhaus, Pyramiden, Bluttempel, Vampirvilla, Todesschloß, Ruine, Monsterburg, Kastell, Marterhaus, Gespensterturm, Psycho-Labyrinth, Irrgarten, Knochentunnel, Verlies, Mördergrube, Totenbrunnen, Treppe, Schlucht, Geisterhöhlen, Wrack, „hinter der Tür“, usw.

Klassische Spukfiguren:
Vampire (Dracula, Blutlady), Monster (Frankenstein), Dämonen, Riesen, Schreckensmumie, Sphinx, Ghul, Dschinn, Nachtmahr, Unsichtbare, Schwarzer Mann, Geister, Höllenspuk, (ruhelose) Seelen und Götzen, Phantome, Gespenster, Drachen, Medusa, Wolfsmensch, Nökken, Magier, Hexen (von der „Sumpf“- bis hin zur „Schneehexe“), Teufel (Luzifer, Satan, Pakt), Zombies (Untote, erwacht), usf.

Die Schrecken der Gegenwart:
Müll-Monster, Killer-Computer, Horror-Maschine, Gondel (= Höhenangst!), Lift, Alptraumstadt, Atomkrieg, fliegen, Sanatorium, Klinik, Wartesaal, „Dr.“, Labor, Retorte, Geheimexperiment, Gezücht, Kreatur, etc.


Horror in Formation, Krieg:
Toten- und Geisterheere, Schwadron, Armada, Angriff, Attacke, Kampf, Konterschlag, Invasion, Flucht, Dämonenkrieg, u.a.

Gewalttäter:
Mörder, Schizo-Killer, Würger, Scheusal, Piraten, miese Knaben, Gangsterbosse, Mordclan, Marter, Terror, Schläfer, Folter, Amoklauf, Jagd, Fallen, Bogenschütze, kein Pardon, Barbaren, Menschenfresser, usf.

Furcht vor der Obrigkeit (Adel, Klerus)
:
verboten, Macht, Graf, Fürst, Herrin, König, Herrscher, Ritter, Henker (Gehenkter), Templer, Mönch, Druiden, etc.

Unbehagen vor Untergebenen
:

Horror-Butler, Sklave, Verlorene, Aufstand, usw.

Grauen vor der Natur/den Naturgewalten
:

Dschungel, schwarze Wasser, Bermudadreieck, Tiefe, Finsternis, dunkel, Totenkopfmond, Nächte (Mitternacht), Schatten, Nebel, Geistersumpf, Dartmoor, Maar, Eissturm, Strom, Schnee, Blutregen, Sintfluthölle, Feuer, brennende, u.ä.

Allgemeine Gruselbegriffe in den Überschriften
:
Unheimliche, Angst, Böse, Schrecken, Horror, Grauen, schauriges, Apokalypse (in „Apokalypta“), etc.


Mordwerkzeuge:
Machete (in „Machetta“), Chopper (zu dt.: „Hackebeil“), Dolche, Fänge, Klauen, Giftstachel, Krallen, Pranke, Fallbeil, Schreckenswaffe, blaue Bohnen, u.a.

Bammel vor Tieren, Seuchen, Vergiftungen
:

Ratten, Dämonenspinne, Höllenschlange, Echsen, Schlund, Mordwespen, Bestien, Biest, Menschenfrosch, Brut, Virus, Mikrowelt, Parasitenseuche, Dämonenpest, Zyankali, Mordmenue, Schreckensmahl, Hypno-Droge, Horror-Trip, usw.

Beerdigungen, Hingeschiedene:
sterben, Ende, Friedhof, Testament, Urnengrab (Gräber), Sarkophag, Särge, Tote, Leichen, Asche, Schrumpfkopf, Gebeine, Knochen, Schädel, Skelette, usf.

Verformtes, Körperteile, Innereien:
Schleimige, Wächserne, Kugelköpfe, Großhirnwesen, Fratze, Gesicht, Hände, Blut, Augen, Herzen, Gehirne, u.ä.

(Abstrakte) angstbesetzte Orte:
Hölle, Hades, Jenseits, Nichts, Nirgendwo, Pandämonium, etc.

Metaphysisches:
Gedankenmörder, Todesruf, Mörderblick, Unheil, Zauber, Voodoo, Seelenfänger, Fluch (Verfluchte), Verdammnis, Todesbote, Chaos, u.a.

Sonstige Panikmacher im Titel:
Wahnsinn, Alpträume, Schizo-, Hypno, Vergessen, Stimmen, Schreie, Debakel, Sturz, Irrfahrt, Horror-Maske, Gefangen(schaft), Abschied, letzte Tage, Feinde, Duell, fremde, Todesnetz, Plagen, Femgericht, Bann, Rache, zürnende, Rückkehrer, usf.

Miteinander Verquicktes:
Besonders effektvoll zum Einsatz kamen diese Reizwörter, wenn sie von Jürgen Grasmück in den Überschriften mit stark positiv besetzten Lockbegriffen kombiniert wurden – also Beunruhigendes zusammen mit lieblichen Kontrastwörtern wie z.B. Party, Tanz, Gärten, Karussel(l) oder Küssen.

Diese direkten Verknüpfungen in seinen Romantiteln von a.) angenehme Empfindungen evozierenden Ausdrücken mit b.) dem Negativen entsprach ziemlich genau dem, was unter dem Phänomen „Angst-Lust“ zu verstehen ist: Die Verbindung von Erhebend-Lustvollem mit dem Bedrückend-Furchterregenden. (Vgl. z.B. „Monster im Prater“: Eine Fröhlichkeit verheißende Unterhaltungsstätte, gekoppelt mit dem Monströsen).

Noch zwiespältiger ist die kalkulierte Reaktion auf doppeldeutige Teaserbegriffe, in denen zwei abstoßende Gruselvokabeln in einem Wort verbunden, allerdings gegeneinander gesetzt wurden, z.B.: „Hexen“ zusammen mit „Töter“ oder „Vampir“ gemeinsam mit „Killer“. Leser/innen stellten sich unbewußt die Frage, ob der „Hexentöter“ als Protagonist oder als Antagonist agiert oder ob der „Vampirkiller Marotsch“ zu den Helden oder zu den Verbrechern zählt: Mehrdeutige Wortkombinationen, die mögliche Käufer neugierig machen konnten.

Mit ähnlichen Ambivalenzen arbeitete z.B. auch die Pabelredaktion beim „Dämonenkiller“ – dort gehörte der Killer (im Gegensatz zu Jürgen Grasmücks Marotsch) zu den Gutwichten.

Welche direkten psychologischen Effekte und Reflexe beim Lesen der Titelreizbegriffe lassen sich sonst noch festmachen? Also abgesehen vom hier bereits angeführten Thema „Angstlust“? (Anm.: Die Reaktion der Käufer auf die viel stärker als das geschriebene Wort einwirkenden Titelbilder wird in einem eigenen Beitrag über die Coverillustrationen nachgetragen werden.)

Geniale Marketing-Tricks oder fiese Manipulationen?
Schon in Jürgen Grasmücks SF-Frühwerken bot der Autor Halbwüchsigen Sehnsuchtsorte in seinen Romanüberschriften an, die mit fernen Galaxien und all den „Planeten“, „Sonnen“ bzw. „Sternen“ zum unproduktiven Tagträumen verleiteten. Diesen entlegenen Plätzen als Zielen der eskapistischen Weltflucht liefen in Dan Shockers Horrorheften exotische Stätten auf Mutter Erde (bzw. in fantastischen Nebendimensionen wie Dwylup) den Rang ab, so etwa: Uxmal, „Ghost Valley“ oder Inseln wie Tahiti.

Jürgen Grasmücks Vokabular aus dem Märchen- und Fantasy-Fundus („Mandragoras Zaubergärten“, „Krypta der Regenbogen-Menschen“, „Im Zauberpalast von Akhba“, etc.) sprachen wohl eher das Kindlich-Regressive in den unterhaltungssüchtigen Junglesern an.

Dass Lockwörter wie „Rätsel“, „Geheimnis“, „erste Vision“, „magisches Vermächtnis“ oder „Mysterienmacher“ die Heranwachsenden bewußt mit dem Okkulten und Schwarzmagischen infizieren sollten, kann bei einem Hardcore-Esoteriker wie Dan Shocker keinesfalls ausgeschlossen werden.

Vielleicht wurden mit den Grasmück´schen Schocktitel-Modulen (à la Blutrausch, grausam, zerfetzen, Schlitzer, usf.) auch die verbotenen, sonst tief verdrängten Tötungs- und Gewaltphantasien der beim Lesen verrohenden Teenager gezielt angeheizt?

Womöglich sollten mit nekrophil-morbiden Titelwörtern wie „Totensauger“ oder dem ekligen „Leichenparasit des Geflügelten Todes“ insgeheim vorhandene, abartige Gelüste in den bekanntlich leicht zu beeinflussenden Jugendlichen geweckt werden?

Subliminal mit Sex aufgeladene erotische Teaserbegriffe wie „Nachtritt“, „Pflock“ bzw. „Schlangenturm“ (= Schlange + Turm!) bzw. orgiastische Überschriften nach Art von „Die Leichenpilze kommen“ versprachen liebestollen Teenies oberflächliche Befriedigung durch Jürgen Grasmücks Alternativporno-Literatur. Wobei sich die sexuell verklemmten Backfische in den Bahnhofsbuchhandlungen gewisse Romanhefte, die mit Codewörtern wie „Liebesbiß“, „Sodom“, „Shimba-Loo“ (= zu dt.: „Shimba-Klo“) oder Titeln à la „Unter der Dämonenpeitsche“ erschienen, mit strammen Sadomasochisten und anderen Perverslingen teilen mussten.

Ob der gnadenlose, mit allen nur denkbaren Psychoterrortricks arbeitende Dan Shocker durch die Platzierung Wilhelm-Reich´scher, „entrischer Suggestivbegriffe“ wie „Todessporen“ oder „Mordstrahlen“ gar versucht hat, den freud´schen Todestrieb, den lebensfeindlichen, destruktiven „Thanatos“ in den armen Heftkäuferseelen zu entfesseln, kann letztlich nur von Werbefachleuten beurteilt werden, die über die psychologischen Wirkmechanismen solcher Triggerwörter eingehender Bescheid wissen.

Ende der Satire; weiter mit dem Gesamtüberblick zu „Jürgen Grasmücks Titellockbegriffen“:

Nicht wirklich unheimliche Plätze:
Herberge, Grand-Hotel, Hort, Mühle, Palais, Panoptikum, Kabinett, Dorf, Zentrum, Zitadelle, Arena, Reeperbahn, Atoll, Bucht, Mississippi, Land, Reich, Kontinent, All, Kosmos, Universum, Welt, Mittelpunkt der Erde, usf.

Frauen:
Blondinen, Honey, Tochter, Madame, Girls, Mädchen, Braut, u.a.

Männer:
Erbe, Macher, Meister, grüner Mann, Hüter, Sohn, PC-Agent, Duramen, Zeugen, etc.

Fortbewegungsmittel:
Dschunke, Galeere, Barke, Kutsche, Orient-Express, Train, Karawane, u.ä.

Eigenschaftswörter, Verben, Präpositionen:
sieben, tausend, gläserne, umsonst, verschollen, namenlose, lebend, verblaßten, reizten, schickt, flüstern, schleicht, weinen, spuckt (sic!), wacht, verläßt, „von“, „vom“, „aus dem“, „mit den“, „Im“, usw.

Reizwörter für religiöse Jugendliche:
Wunder, Messe, Schrein, Seelenwanderer, Sabbat, Götter, Mission, Rettung, Ewigkeit, usf.

Alltagsdinge, die in keinem Haushalt fehlen sollten:
Marionetten, Kühltruhe, Ketten, Smaragd, Diamant, Blutsteine, Eisen, Krone, Koffer, Truhe, Päckchen, Plasma, Siegel, Waben, Tor, Puppen, Mörderuhr, Münzen, Photo, singende Fäden, Pergament, Gürtel, Babysitter, etc.

Sonstige „Teaser“ in Dan Shockers Überschriften:
Super-, Urzeit, Abenteuer, Show, Dimension, Unendlichkeit, Corrida, Striptease, Kung-Fu, Vergangenheit, Tausendfältige, Inka, Wissen, Galionsfigur, Zeitlose, Atem, Keiner, Aufregung, Saat, Bäume, Rendezvous, Joker, Tag, Roulette, Temportation (?!), Elixier, usw.

Es folgt…
Anschließend werden u.a. eine Gesamtstatistik über Jürgen Grasmücks Lockwörter-Gebrauch sowie Betrachtungen zur Serie „Der Magier“ aufgeboten. Eine Auseinandersetzung mit den neu verfassten Larry Brent-Romanen im Blitz-Verlag bis 2006 beschließt diese Artikelreihe.

Infos/Legende: Siehe Beitrag Nr. 1/12

Relevantes Wissen: Jürgen Grasmücks kürzeste Horrorhefttitel:

  • MordaugenMordaugen (LB)
  • Blutregen (Mac)
  • Bluttag (Proj.)

Die längsten Storyüberschriften Dan Shockers, die der Zauberkreisverlag in Druck gehen ließ:

  • Dr. Tschang-Fu - Der Unheimliche kehrt zurück (LB)
  • Das magische Vermächtnis der grauen Riesen (Mac)
  • Monster-Testament von Burg Frankenstein (TB)

Die 12 am häufigsten von Jürgen Grasmück eingesetzten „Coverreizbegriffe“:

  • 1. Markante Eigen- und Völkernamen: bei insgesamt 490 vorliegenden Titeln: 136 mal verwendet
  • 2. Tod, tot, tödlich, (Un-)Tote, Töter, u.ä.m.: 64 mal eingepflegt
  • 3. Orts- bzw. Flußnamen: 51 x
  • 4. Zahlen in Überschriften: 24 x
  • 5. Die Wahnsinnsbrut des Dr. SatanasDoktor, Dr.: 23 x
  • 6. Geist(er): 21 x
  • 7. Mord, Mörder, mordende: 20 x
  • 8. Monster/Monstrum: 19 x
  • 9. Dämon(en)/Pandämonium: 18 x
  • 10. Hölle: 16 x
  • 11./12. Blut, blutend (sowie:) Hexe(n), Hexer: je 15 mal benützt

 

Die „Magier“-Titelliste,...
...durchgesehen nach weiteren „Grusel-Ausdrücken“:
Welche Werbewörter für potentielle Heftkäufer kamen in den 34 Überschriften der Magier-Heftserie (1982/1983), bei der Jürgen Grasmück als verantwortlicher Redakteur im Hintergrund agierte, zur Anwendung? (Anm.: Nicht extra hervorgehoben werden all jene Teaserbegriffe – s. oben –, die bis dahin vom „Magier“-Mastermind Dan Shocker in dessen eigenen Romantiteln verwertet wurden.)

Nr. – Coveraufschrift – (Anmerkungen)

  • 1. Magirons TodesshowMagirons Todes-Show (vgl. Larry Brent: “Magic Lady´s Horror-Show” 1985)
  • 2. Geister der Vergangenheit (---)
  • 3. Die Spiegelmonster der Madame Rahda (siehe Listen: „Madames“; Monster; Gegner, deren Name auf -a endet und Dan Shockers Shortstory „Das Spiegelbild“)
  • 4. Der Leichen-Alchimist
  • 5. Todeszauber im Bantu-Dorf
  • 6. Der Schicksalswürfel von Calicut
  • 7. Poltergeist-Rache
  • 8. Mörder aus der Totenkiste (s. Listen: Mörder, Tote, Verhältniswort „aus“)
  • 9. Der Erbe der Schwarzen Magie
  • 10. Rache-Engel von Cordoba
  • 11. Schreie aus dem Alptraum-Atelier
  • 12. Ghandors Zauberkugel („Kugel“ – vgl. Macabros: Femgericht der Kugelköpfe)
  • 13. Magirons TodesshowTraumschiff ins Grauen (s. Listen: Träume, „Grauen“ und Wasserfahrzeuge!)
  • 14. Totenacker des Wahnsinns (vgl. Macabros: „Totenacker der Dämonen“)
  • 15. Verschollen im Spukhaus (---)
  • 16. Götze aus der Maya-Stadt
  • 17. Geisterseher von Stonehenge
  • 18. Voodoo-Zauber im Rock-Palast
  • 19. Angriff aus dem Jenseits (s. Listen: Angriff, Jenseits, Präposition „aus“)
  • 20. Das Medium mit dem Schlangenblick
  • 21. Der Mumienmacher von Memphis (vgl. Macabros: „Der Monster-Macher“)
  • 22. Wrack der Monster-Fische
  • 23. Der Schädel von Lubaantum
  • 24. Tempelstadt der Toten (s. Listen: Tempel, Stadt und Tote!)
  • 25. Geister-UFO über Nevada
  • 26. Carlottas Pest-Party (vgl. Gegnernamen, die auf -a enden und: „Party im Blutschloß“)
  • Magirons Todesshow27. Magirons Alptraum-Treff (s. „Gespenstertreff Burg Frankenstein“ 1985)
  • 28. Gondel ins Hexenlabyrinth (vgl. Larry Brent: „Schreckensgondel der Schneehexe“ 1984)
  • 29. Das Gespenst von Venedig
  • 30. Würgerklaue aus dem Moor (---)
  • 31. Galgenfluch
  • 32. Der Geister-Maharadscha von Bengal
  • 33. Das sprechende Grabmal
  • 34. Schatten über Maiden Castle

 

Titelaufstellung…
…der (noch zu Jürgen Grasmücks Lebzeiten) von Gastautoren abgefassten „Larry Brent“-Romane, die 1999 bis 2006 in zwei Serien im Blitz-Verlag veröffentlicht wurden.
Hier soll Dan Shocker die Exposés vorab geprüft und (äußerst generös) allesamt gebilligt haben. Welche Überschriften-„Reizbegriffe“, die davor noch nicht von Jürgen Grasmück selbst benutzt wurden, kamen neu hinzu?

Nr. – Coveraufschrift – (Anmerkungen)

  • 01. Das Kind der Toten
  • 02. Der Blutengel von Tschernobyl (Engel s.: Der Magier Nr. 10)
  • 03. Die Masken des Bösen (---)
  • 04. Angst über Sylt
  • 05. Der Biss des Lebenszehrers
  • 06. Alraunenfluch (vgl. Larry Brent: „Alraunen-Spuk“)
  • 07. Werwölfe im Ruhrgebiet

  • 108. Kloster des Grauens
  • 109. Luzifers Gitarre
  • 110. Das Methusalem-Projekt
  • 111. Insel des Verderbens
  • 112. Höllensohn (s. Listen: „Hölle“ und Sohn)
  • 113. Der Dämonensohn (---)
  • 114. Der Schädelgürtel (vgl.: Larry Brent-Projekte)
  • 115. Finale

Shocker's Romantitel

 

Die 12 Artikel im Überblick:
Jürgen Grasmücks Romantitel
- Vom Grauen, von Geheimnissen und Mördern (1/12)
- Die Toten, die Phantome, das Blut (2/12)
- Von Geistern, von Ruinen und Schattenfürsten (3/12)
- Namenslisten und Ortsangaben (4/12)
Vom Tod, von Tempeln und todbringenden Tieren (5/12) (19. Januar)
- Die Seelen, die Teufel, Monstren und Zombies (6/12) (26. Januar)
Deutschkunde für Pulpautoren (7/12) (02. Februar)
Die Hölle, die Dämonen, Hexen und Leichen (8/12) (09. Februar)
Die Nacht, das Grab, die Knochen (9/12) (16. Februar)
- Der Horror, der Spuk, die ganze Welt (10/12) (23. Februar)
- Von Schädeln, Killern und Göttinnen (11/12) (01. März)
Psychoterror, der Magier u. a. Gruselserien (12/12) (08. März)

Kommentare  

#1 matthias 2016-03-10 06:09
Endlich!
Mit diesem Artikel ist der Schwachsinn vorbei...
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#2 Harantor 2016-03-10 10:56
zitiere matthias:
Endlich!
Mit diesem Artikel ist der Schwachsinn vorbei...

Zu schön und Deine (Achtung: Understatement) wenig geistreichen Kommentare dazu auch. Wie erfreulich, aber da kommen noch ein paar Nachschläge. Und vielleicht kommen dann von Dir inhaltliche Dinge statt der (Achtung: Understatement) wenig geistreichen Anmerkungen, die enorm dazu beitragen am Niveau vereinzlter Leser zu zweifeln. Danke fürs Kommentieren.

Ansone else? Vielleicht was Sinnvolles? Vielleicht was mit Niveau?
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#3 AARN MUNRO 2016-03-10 11:45
@D. Wrath: ...eine sehr schöne, analytische Auflistung aller wichtigen Grasmück-Begriffe, die Dir sicher viel Mühe gemacht hat...dafür mal einen Dank und...Respekt!
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#4 Toni 2016-03-10 16:15
Da gibt sich jemand richtig Mühe, wie hier unschwer zu erkennen ist, um einen (für mich ) klasse Beitrag für den Zauberspiegel zu beizusteuern und wird anschließend übelst beschimpft. Kann ich nicht verstehen. Wenn mich hier mal was nicht so interessiert, halt ich meine Klappe und warte auf was anderes. Deine Taktik, Matthias, sieht irgendwie anders aus und passt eher zu einem Kunden, der seinen Unmut über bezahlte Ware äußert. Hier ist aber alles für lau...
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#5 Heinz Mohlberg 2016-03-10 23:05
Ich möchte mich da eher dem Kommentar von Matthias anschließen; diese Artikelreihe ist einfach verschwendete Energie.
Wie man sie bezeichnen sollte, ist eine andere Sache - ich persönlich würde sie "infantil" nennen...
Als Nächstes kommt dann der Beitrag, der aufführt, wie oft ein bestimmtes Wort in Titeln auftaucht.
Es gibt doch bestimmt gehaltvollere Themen.
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#6 D. Wrath 2016-03-11 16:08
Gegen negative Kritik ist nichts einzuwenden, wenn sie sachlich und konstruktiv bleibt, was bei den Pöbeleien von "matthias" leider nicht der Fall ist. Matthias hat zwar in früheren Troll-Kommentaren zur Artikelserie "Niveau" eingefordert, geht aber bedauerlicherweise selbst nicht gerade mit gutem Beispiel voran.

Kurios wirkt auch, dass Heinz Mohlberg seine Energie mit unnötigen Kommentaren auf Zauberspiegel-online verschwendet, in denen er Zauberspiegel-Mitarbeitern "Energieverschwendung" vorwirft. Natürlich richtet sich die Beitragsreihe an jüngere Leser und Junggebliebene - auch Jürgen Grasmück hat seine Stories schließlich nicht für Erwachsene geschrieben.
Sämtliche Romane des Mohlberg-Verlages beruhen bekanntlich ebenfalls auf Literatur für Jugendliche und sind so gesehen durch die Bank kindlich-regressiv, "infantil" und "wenig gehaltvoll" für erwachsene Leser.
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#7 Heinz Mohlberg 2016-03-11 23:18
Zwischen dem Herausgaben von Romanen und dem Runterrasseln von irgendwelchen Titeln liegen meiner Meinung nach schon ziemliche Universen; aber dies ist ja bekannter Weise jedermanns Ansicht.

Ich mag (einen sehr großen Teil) der Artikel hier, aber verschwendete Zeit eben nicht - dafür ist das Leben zu anstregend...
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#8 Laurin 2016-03-12 01:04
Nun ja, trotzdem weiß ich nicht, warum man nun wieder so eine Welle machen muss.
Denn ob man seine Zeit bei einem Artikel verschwendet, entscheidet man doch generell selbst, Heinz Mohlberg. Ich sehe jedenfalls bei keinem Artikel den Hinweis, dass ich diesen nun lesen muss, egal ob ich will oder nicht. Da bleibt doch die freie Auswahl. ;-)
In diesem Sinne ist so ein Kommentar wie ihn Matthias hier (mal wieder) abgegeben hat im Grunde nur sinnfreier Kokolores. Und davon mal ab fand ich D. Wraths Beiträge zu den Titeln eben nicht uninteressant. Ist also immer auch eine Frage des jeweiligen Blickwinkels.
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#9 D. Wrath 2016-03-12 19:03
Danke für die Kommentare und für die (nicht ganz falsche) Einschätzung der mühevollen Kleinarbeit. Der Aufwand für die 12-teilige Beitragsreihe war in der Tat relativ hoch; die (Vor-)Arbeiten verteilten sich aber auf etwa je 1 Stunde pro Woche in den letzten sechs Monaten.
Meine ursprüngliche Idee mit der alternativen Aufstellung der Hefttitel diverser Gruselserien, gruppiert nach witzigen "Reizwörtern" liegt schon Jahre zurück; aus Zeitmangel konnte sie erst 2015/2016 in Form der 12 Grasmück-Artikel umgesetzt werden.

Leider tun sich manche (humorlose? bzw. völlig vergreiste?) Leser mit dieser Form Nonsens auf Zauberspiegel-online extrem schwer: Vielleicht erstellt der Zauberspiegel-Herausgeber einmal eine eigene Rubrik nur für Beiträge, die den Rahmen des Eingefahrenen völlig sprengen. Zusätzlich könnten "Klamaukalarm!"-Hinweise unsere (von wem auch immer zum Alleslesen gezwungenen) Mit-Nerds vor solchen Artikeln warnen, damit Matthias und Konsorten ihre wertvolle (?) Zeit nicht mit anschließenden Motz-Kommentaren verschwenden müssen. Und ihr "anstrengendes Leben" ((c) Heinz Mohlberg) ohne Irritationen fortführen können.

Die Bemühungen, die 12 Beiträge zum Abschluss zu bringen, bekamen im Herbst durch aktuelle (Team-)Projekte an der Universität Wien neuen Schwung, wo wir zuletzt ebenfalls Romanhefttitel, Reizbegriffe u.ä. Trash zu analysieren hatten. Dort allerdings nicht wie hier "zwecks der Gaudi", sondern mit wissenschaftlichem Anspruch, deutlich ernsthafterem Duktus und einer nicht nur auf die Heftüberschriften Jürgen Grasmücks bezogenen, umfassenderen Autoren- und Genre-Auswahl.
Im Fokus unserer speziellen Untersuchungen stehen (immer noch) die Aufmachung der Romane vom Horror- bis hin zum Ärztetheft und die Werbewirksamkeit der jeweiligen Titelreizbegriffe, Überschriftenformulierungen, (Helden-)Serientitel, Titelbilder, Coversignalfarben, Serienlogos usw. usf. Sobald die Ergebnisse der (bisher recht ambitionierten) Seminararbeiten online vorliegen, werde ich sie in einem weiteren Beitrag kurz zusammenfassen und verlinken.
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#10 Thomas Mühbauer 2016-03-12 20:23
@D. Wrath

Touché! ;-)
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