Poker spielen mit dem Tod
Ein Beitrag von Bright Angel
Poker spielen mit dem Tod
Gerhard spielt mit dem Tod Poker.
Bisher habe ich immer gewonnen, sonst säße ich nicht mehr hier, denkt er. Und jetzt habe ich zwei Herz-Damen. Das könnte sich ausgehen.
Wem untersteht eigentlich der Tod, dem Herrn, dem Teufel, oder ist er ein unabhängiger Unternehmer? Mehr allerdings so etwas wie ein Vereinsobmann, da er nicht gewinnorientiert arbeitet.
Er spielt mit hohen Einsätzen, aber irgendwann werde ich verlieren, und was habe ich dann von dem vielen Geld? Ich werde es bis zu unserer nächsten Pokerrunde verprassen.
Ja, das werde ich tun.

Bild "Sitzbezug Just Poker eines PKWs" von Bright Angel
Bright Angel (Pseudonym) wurde Mitte der 1960er Jahre in Kärnten geboren. Er ist ein unsteter Geist und ein rollender Stein. Er schreibt Lyrik, Prosa und Hörspiele und fotografiert. Er veröffentlichte Texte und Fotos in Zeitschriften und Anthologien und bei „Erozuna“, „Zukunftia“, „Gangway“, „zugetextet.com“, „Zauberspiegel“ und dem „Verein Fit for Life“ im Internet.
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Kommentare
Zwei Herz-Damen in einer Hand sind unmöglich,
;-))
Gerhard weiß ja, dass er irgendwann verliert. Jetzt istcer ihm noch mal von der Schippe gesprungen und verprasst sein Geld :)
Wie heisst es da so schön? Der Tod lässt sich nicht betrügen, oder so...
Man kann ja versuchen, mit Falschspiel zu gewinnen ... und eine Karte im Ärmel kann dabei helfen. Das kann aber natürlich nur klappen, wenn man am Ende eine mögliche Hand vorzeigen kann ... und zwei gleiche Karten sind nun mal nicht möglich.
Früher im Wilden Westen (im Saloon oder auf dem Riverboat) wäre man bei so einer Aktion sofort erschossen worden ...
Man kann es drehen und wenden, wie man will. Der alte Halunke von Knochenmann gewinnt dann doch immer. :)
Zu dem Thema passt auch die Comicserie Sandman von Neil Gaiman. Auch dort versucht jemand den Tod zu besiegen und packt sich aus Versehen den Herrn der Träume.