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12 dolle Monate - Ein Blick aufs letzte Jahr ...

Zauberwort - Der Leit(d)artikel12 ›dolle‹ Monate
Ein Blick aufs letzte Jahr ...

Wieder ist ein Jahr rum. Heute vor vier Jahren startete der Zauberspiegel ins weltweite Netz. Zeit für eine interne Nabelschau und einen Blick zurück. Wir gehen in unser fünftes Jahr als Online-Ausgabe.

Der Zauberspiegel selbst ist bereits im 30. Jahr, und im nächsten Jahr werden wir es krachen lassen und so zwischen März (1982 - erste Nummer des Zauberspiegels) und Mai (2007 - Start der Online-Ausgabe am 31. Mai) ein wenig feiern. Mal sehen, was uns zu diesem Jubiläum so alles einfällt.

 

Wir blicken auf ein turbulentes Jahr 2010/11 zurück. Es ist Bemerkenswertes passiert, wir haben Dinge gewagt und sind weiter gewachsen. Also werfen wir mal ein paar Schlaglichter auf die letzten 12 Monate und das, was uns so passiert ist. Und es gab da so einiges ...

 

Staatsvertragsungeheuer
Fangen wir doch mal damit an, dass es Sorgen gab, der Zauberspiegel müsse zur Jahreswende abgeschaltet werden. Doch der Bundesrat (in Gestalt des Landes Nordrhein-Westfalen versaute mir mein Triumphgeheul), weil sie den »Jugendmedienschutz-Staatsvertrag« (JMStV) kippten. Aber: Der war uns ohnehin egal. Wir hätten am 31. Dezember ohnehin nicht abgeschaltet. Vorkehrungen (nunmehr ›Plan B‹ genannt) waren getroffen, aber das brauchte gar nicht ins Auge gefasst zu werden. Denn: Wir sehen uns als Anbieter redaktioneller Inhalte. Ich zitiere zu meinem Behufe den ›Deutschen Fachjournalisten Verband‹ (DFJV):
»Keine Änderungen für journalistische Angebote

Ausgenommen von dieser Regelung sind nach § 5 Abs. 8 JMStV-E lediglich "Nachrichtensendungen, Sendungen zum politischen Zeitgeschehen im Rundfunk und vergleichbare Angebote bei Telemedien", an denen ein "berechtigtes Interesse" besteht. Journalistisch-redaktionelle Angebote können sich demnach auf § 5 Absatz 8 berufen, soweit sie Nachrichtenberichterstattung bzw. Berichterstattung zum "politischen Zeitgeschehen" enthalten. Portale wie Spiegel, Focus, Stern, die Seite der Tagesschau oder auch Blogs, die ebenfalls als ein quasi-journalistisches Angebot anzusehen sind, bleiben damit von den anstehenden Änderungen verschont.

Auch für Anbieter privater Websites, Social Networks, Foren oder kommerzieller Plattformen ändert sich mit der Neufassung wenig – solange diese keine "entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalte" auf ihren Onlinepräsenzen darstellen. Entgegen anderslautender Berichte muss nicht jede Website künftig eine Alterskennzeichnung tragen. Vielmehr ist es zutreffend, dass der JMStV für solche Seiten gilt, die für Kinder und Jugendliche entwicklungsbeeinträchtigende Angebote – bspw. gewaltverherrlichende oder pornographische Darstellungen – veröffentlichen. Die gesamte Vorschrift des § 5 Abs. 1 JmStV-E richtet sich daher nur an solche Anbieter, die jugendgefährdendes Material bereithalten. Diese müssen dem Gesetzestext nach künftig zwingend eine Altersklassifizierung vornehmen, wenn Angebote vorliegen, die als nichtredaktionell und gleichzeitig entwicklungsbeeinträchtigend einzustufen sind und für die bislang keine andere Zugangssicherung besteht.

Jugendschutzbeauftragter bleibt Ausnahme

Anbieter redaktioneller Inhalte müssen auch nach der Novelle des JMStV im Normalfall keinen Jugendschutzbeauftragten benennen (...)
«
Und daran wird sich auch in Zukunft nichts (aber auch gar nichts) ändern (Spiegel, Stern und Bild, Tagesschau – mit einer derart geballten Medienmacht werden sich Jugendschützer und Staatsvertragsautoren nicht anlegen. Und davon werden wir profitieren). Wir sind nötigenfalls bereit, unseren Status als Anbieter redaktioneller Angebote auch vor Gericht durchzufechten und uns auf den ›§ 5, Absatz 8‹ (oder wie immer das Ding in Zukunft heißen wird) berufen, denn wir widmen uns überwiegend kultur- und medienpolitischen Inhalten und das in der Regel auch tagesaktuell. Zudem berichten wir manchmal journalistisch über Medien, die vom Jugendschutz indiziert oder von Gerichten beschlagnahmt wurden. Aber wir stellen die darin beschriebene Gewalt nicht dar. Und somit kann uns der Staatsvertrag (auch in Zukunft) mal ›kreuzweise‹, um es volkstümlich zu formulieren. Wir werden keinesfalls im vorauseilenden Gehorsam abschalten, sollte das Thema mit dem ›JMStV‹ wieder akut werden. Und im allergrößten Zweifel gehen wir zu ›Plan B‹ über. Man weiß ja nie, aber im Grundsatz fühlen wir uns sicher. Ohne Kampf gehen wir nicht und werden auf keinen Fall in vorauseilenden Gehorsam verfallen, nur weil unausgegorene Staatsvertragsungeheuer geplant werden.
 
Somit muss sich keiner Sorgen um den Bestand des Zauberspiegels wegen des Jugendschutzes (oder irgendwelcher unausgegorenen Staatsverträge) zu machen. Ebenso wenig müssen wir uns Sorgen machen, dass Abmahner uns behelligen, denn Abmahnvereine können und dürfen nicht über Jugendgefährdung und Ähnliches entscheiden bzw. ihre Forderungen daraus ableiten. Das ist Aufgabe vom Staat beauftragter Organe (in unserem Fall der Landesmedienanstalten und nicht die der BPjM [Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien]) und der Justiz. Denn wir haben keine Zensur, wo jedweder nach Gemütslage entscheiden kann. Die Herrschaften Abmahner müssen sich andere Betätigungsfelder suchen (und finden ja auch genug).  

Aber schade, dass wir den Beweis nicht schon am 1. Januar 2011 antreten konnten. Das hätte bestimmt Spaß gemacht und ich hätte große Töne spucken können (was mir zugegebenermaßen auch sehr gefällt).

Das Experiment »Kuhjunge«
Nun ja, kaum ein Beitrag hat so viele und heftige Reaktionen provoziert wie das Experiment mit der vierteiligen (und kaum 5 A4 Seiten füllenden) Kurzgeschichte »Kuhjunge«.

JeromeArn und ich hatten im Chat beschlossen, ihn, der dem Western nahezu abhold war und lediglich einige Filme gesehen (aber nie einen Roman gelesen) hatte, einmal eine Western-Geschichte schreiben zu lassen ... Das ist ein Experiment. Jemand, dessen Ausdrucksformen von einer ganz anderen Art Literatur bestimmt sind, auf ein in mancherlei Hinsicht in Konventionen gepresstes Genre loszulassen.

Das Ergebnis muss niemandem gefallen. Das darf auch gesagt werden, aber die Diskussion nahm Formen an, als würde das christliche Abendland in den nächsten 24 Stunden ins Nichts gesaugt werden. Es ist schon erstaunlich, wie viel Einfluss dem Zauberspiegel da zugetraut wird. Leider fehlen mir noch die Artikel in den großen Onlineportalen von Spiegel bis Bild, die auf den Zauberspiegel deuten und das ›Online-Fanzine‹, den Totengräber des Onlinejournalismus in Tateinheit mit Vergewaltigung der Literatur und dem Totschlag der deutschen Sprache schimpfen und den Zauberspiegel mit virtuellen Forken und digitalen Fackeln aus den Weiten des weltweiten Netzes jagen wollen. Wir haben auch nichts gemerkt, dass wir bei den Presseabteilungen der Verlage nicht mehr willkommen wären oder diese uns ob unserer Experimentierfreudigkeit ablehnten. Eher ist das Gegenteil der Fall. Die Profis erschrecken wir also nicht. Und auch die Leser kommen, egal, was sie von der Geschichte halten, weiterhin mit von Monat zu Monat leicht steigender Tendenz zu uns. Es gibt also keinerlei Gründe, auf solche Wagnisse in Zukunft zu verzichten. Eher machen diese uns attraktiver.

Leider hat Pascal die Geschichte noch nicht abgeschlossen, da er sich gerade selbstständig macht und auf zahlreichen ›Poetry Slams‹ aktiv ist. Aber ich hoffe mal, dass der Abschluss noch kommt.

Das Fazit ist daher: Der »Kuhjunge« war ein Erfolg in mancherlei Hinsicht. Selbst die mehr als geteilten und extremen Meinungen zu der Geschichte sind ein Erfolg, denn es war von vornherein weder einhellige Zustimmung noch ungeteilte Ablehnung zu erwarten. Daher sollte man diese Fortsetzungsgeschichte nicht zu hoch hängen. Und dennoch ...

... allein schon über die Diskussion (mal abgesehen vom Ton) habe ich mich gefreut. Und schon von daher ist der »Kuhjunge« für den Zauberspiegel ein echter Erfolg und das Experiment ist (völlig unabhängig von der Qualität der noch nicht abgeschlossenen Geschichte) gelungen. Denn es hat zahlreiche Leser bewegt, sich zu melden.

Darüber darf man sich freuen. Wer sagt denn, dass es uns (und anderen) nur erlaubt ist, Geschichten innerhalb der Konventionen zu bringen, die lange vorgegebenen Mustern folgen. Lassen wir die Kirche doch mal im Dorf, denn wer so was behauptet, der trägt Scheuklappen und kann nicht über den Tellerrand sehen. Wir werden uns da nicht fremdbestimmen oder von außen reinreden lassen. Was kommt, bestimmen die Autoren des Zauberspiegels und in letzter Konsequenz ich. Man muss immer mal wieder Grenzen austesten, denn sonst erstarrt das Projekt. Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, der zerquetscht sie. Oder wie es der von mir gern zitierte John Maddox Roberts einen Protagonisten in der »SPQR«-Serie sagen lässt: »Nur frischer Ruhm zählt«. Wir sind immer bereit, uns auszuprobieren und (vermeintliche) Grenzen (bewusst) zu überschreiten, ob’s jedem unserer Leser gefällt oder nicht. Das ist einer der Vorteile halt, die man als Magazin genießt, das kein Geld verdienen muss. Wir können (und wollen) unsere Leser manchmal erschrecken. Man kann diese Angebote wahrnehmen oder nicht. Aber solche Versuche werden wieder kommen. Nicht jeden Tag, aber wenn es uns möglich ist, werden wir Dinge wagen und ausprobieren.

Der »Kuhjunge« ist die am heftigsten diskutierte und in kurzer Zeit meistaufgerufene Geschichte im Zauberspiegel. Das hat doch was.

Die Folgen des Kuhjungen ...
... waren zudem noch positiv. Wir haben es endlich geschafft, ein Team ›hauptamtlicher‹ Korrektoren aufzustellen. Lange haben wir gesucht, aber sie kamen zu uns. Vorher haben Freiwillige nach dem ›Gießkannenprinzip‹ hier und da mal was gemacht. Manchmal bedarf es eines Weckrufes der besonderen Art ... Und dieser kam dann auch von dieser Fortsetzungsgeschichte. Wie sagte der selige Bob Ross immer so schön: »We don’t make mistakes, we have happy accidents.« Und das war einer dieser ›glücklichen Unfälle‹, die Bob Ross im besten Plauderton ankündigt.

Bereits kurz vor dem »Kuhjungen« hatte Thomas ›Advok‹ Martner als Einzelkämpfer begonnen, unsere Texte Korrektur zu lesen und leistete gute Arbeit. Und er gab im Kommentar kund und zu wissen, dass in jedem Artikel Fehler seien - und er sie fand. Und das ist gut, denn er liest die Artikel vor dem Leser. Wenn er also Fehler findet, sieht der Leser die nicht mehr.

Da er aber das Wochenende abseits des Internets verbringt, ist ihm der »Kuhjunge« durchgegangen und der erschien mit zahlreichen Fehlern. Aber in der Folge meldeten sich freiwillig weitere Leute, um unsere Beiträge zu korrigieren, so dass wir jetzt mit Thomas Martner, Gottfried Marbler (ein unglaublich fleißiges Genie der Rechtschreibung und Grammatik) und Kerstin Göbel über ein schlagkräftiges Team verfügen, die den Zauberspiegel ordentlich Korrektur lesen. Wolfgang Trubshaw wollte auch mitmachen, aber aus verschiedenen Gründen wird das nicht klappen. Aber er bleibt uns als Autor erhalten. Dazu haben wir weitere Leute in der Hinterhand, die einspringen ... Da haben wir einen ernsthaften Fortschritt gemacht. Die Lücken im Team des Zauberspiegels schließen sich zusehends und ich hoffe ernsthaft, dieser Trend hält an.

Ich war – das gebe ich offen zu – immer einer, der dem Inhalt den Vorzug vor der Rechtschreibung gab, denn es muss ja Inhalt auf die Seite. Denn: Ohne Texte brauche ich ja auch niemand, der etwas korrigiert. Dazu konnten wir uns keine hauptamtlichen Korrektoren ›backen‹. Doch jetzt hat es der »Kuhjunge« gefügt, dass wir mit immer weniger Fehlern online sind, denn das Team arbeitet auch nach rückwärts und nimmt in Sachen Rechtschreibung auch unsere alten Artikel – und somit Versäumnisse der Vergangenheit – unter die Lupe.

Ich bedanke mich bei den drei Freiwilligen für ihre unermüdliche Arbeit. Das hat doch was. Ein Grund mehr, weiter zuversichtlich in die Zukunft zu blicken.

 

Facebook und wir
Bettina Meister schrieb »Das Auswandererkochbuch«. Eine Mischung aus Rezepten und Geschichtslesebuch. Als es auf dem Markt war, fragte der Verlag an, ob Bettina es nicht auf Facebook ›promoten‹ wolle. Bettina wollte, und so kam dann auch der Zauberspiegel zu Facebook.

Wie sich da herausstellte – so unser bisheriges Fazit –, sorgt das soziale Netzwerk nicht für signifikanten Zustrom neuer Leser. Auch als Werbeplattform ist Facebook eher zu vernachlässigen. Ein mir bekannter Autor sagte kürzlich: »Ich habe 3.000 Facebookfreunde, aber die kaufen meine Bücher nicht.« Wie auch der Herr ›auf und davon‹ Guttenberg feststellen musste, ist ein Klick schnell gemacht, sagt aber nicht viel aus, hat keine Qualität und besagt nicht, dass man zu weiterer Aktivität bereit ist. Wie viele Fans hatten per Klick Solidarität für den ›Ex-Doktor‹ bekundet? Mehr als ´ne halbe Million oder so? Und als die dann auf die Straße sollten, um durch mehr als einen Mouse-Klick Solidarität zu beweisen, da drängten sich die wenigen Pappnasen in der Kälte auf den bundesweit angesetzten Demos eng zusammen, damit sie nicht froren. Auf dem Hamburger Gänsemarkt konnte man sie kaum von Umstehenden und durch die Hamburger City bummelnden Passanten unterscheiden. In diesem Punkt ist Facebook ´ne Luftblase, schöner Schein ...

Mehr nicht.

Eine Jagd nach Freunden oder ›Gefällt-mir‹-Klicks um der Menge willen ist verschwendete Zeit für uns. Auf den ersten Blick multiplizieren wir unsere Nachrichten. Aber hält das wirklich einer näheren Betrachtung stand. Ist das nicht vielmehr eine Illusion? Erreichen wir damit nicht ohnehin unsere Freunde und deren Freunde, und damit letztlich nur die, die sich sowieso für uns interessieren und von unserer Existenz Kenntnis haben und somit ohnehin schon den Zauberspiegel mehr oder minder regelmäßig besuchen? Es bleibt gar die Frage: Wenn man Aufmerksamkeit erregt, hat die nachhaltige Auswirkungen auf die Besucher- und/oder Mitarbeiterzahlen des Zauberspiegels?
 
Dazu kommt: Wenn man sich mal ein bisschen im Netz umsieht: Man kann diese Klicks auch kaufen (ist gar nicht mal so teuer, wenn man nicht in Guttenberg'sche Dimensionen vordringen will). Aber zu welchem Behufe? Daher ist Facebook eine ziemlich stumpfe Waffe, wenn es darum geht, Käufer oder Leser zu generieren. Mit ›Like-it's‹ bzw. ›Gefällt mir's‹ Beliebtheit quasi vorzugeben, da fällt mir nur der Spruch vom mehr Scheinen als Sein ein. Denn: So wie der oben zitierte Autor die Käufer seiner Bücher vermisst oder die Guttenberg-Fans im Winter nicht auf die Straße gingen, so haben wir auch keine Heerscharen von Lesern gewonnen. Ein Klick hat - wie schon festgestellt - keine Qualität. Vor allem, wenn ich manchmal mein eigenes Verhalten näher betrachte, wenn ich ›Gefällt mir‹ klicke. Da wird mal ganz schnell (aufgrund der Empfehlung eines Freundes oder aus Lust und Laune) der Button ›Gefällt mir‹ gedrückt - und dann wars gut. Habe ich mich näher damit befasst? Nein. Und genau das passiert oft (und nicht nur mir). In diesem Punkt ist Facebook wirklich mit Vorsicht zu genießen und keinesfalls darf man nachhaltige Effekte in großem Umfang erwarten. Bestenfalls in Einzelfällen hat man Erfolg. Aber da funktioniert dann das System der direkten Ansprache besser.
 
Schon früh haben wir überlegt, dort in Facebook Beiträge zu veröffentlichen. Aber wozu? Die versickern da schneller, als Wasser in der Sahara. Kaum veröffentlicht, haben bereits ganze Heerscharen anderer Facebook-User irgendwelche Dinge verkündet oder sich mit jemandem befreundet. Dann heißt es in den Facebook »Neueste Meldungen« ganz schnell: ›300+‹. Facebook ist für Beiträge, die auch nachhaltig wirken sollen, einfach zu schnelllebig. Das ist die Natur dieses Netzwerks. Also bringt das nichts, dort Arbeit in Beiträge zu stecken, die im Zauberspiegel besser aufgehoben sind.
 
Es zeigt sich, dass in vielerlei Hinsicht Facebook nicht mehr ist als ein Luftschloss. Und darin kann man nicht wohnen. Es lohnt sich, Arbeit in das Projekt ›Zauberspiegel‹ zu investieren, aber Facebook ist und bleibt zwar spaßig, vor einer Überbewertung der Werbeeffekte ist allerdings dringend zu warnen.
 
Aber (und hier bekommt Facebook für uns große Bedeutung): In Facebook bekommen wir direkte Kontakte zu Leuten, die wir vorher nur mühevoll erreichen konnten. Jetzt wird es unmittelbar. Man kann sich austauschen. Es werden Leute erreicht, derer wir früher nur sehr umständlich, wenn überhaupt, ›habhaft‹ werden konnten.

Als Kontaktbörse hat sich Facebook mehr als nützlich erwiesen und unsere bescheidenen Erwartungen deutlich übertroffen. Es erfüllt damit im wahrsten Sinne des Wortes seine Aufgabe als »soziales Netzwerk« und wird dementsprechend von uns genutzt. Die Resultate sind vielfältig. Von Interviews (die zum Teil ›live‹ in Facebook geführt wurden und kaum eine Stunde später im Zauberspiegel erschienen) über die zu der Geschichte »Kuhjunge«, grundsätzlicher Austausch über Hintergründe bis hin zur Recherche. Am 29. Juni kommt dann der bisherige Höhepunkt der Beiträge, die Wurzeln im sozialen Netzwerk Facebook haben. Lasst Euch überraschen ... Da schließen sich wieder einmal Kreise.

Facebook ist eine ideale Ergänzung unserer normalen Kommunikationswege und erweist sich als Instrument, um den Zauberspiegel vielfältiger zu gestalten. Und es geht informeller zu als zum Beispiel bei ›Xing‹. Das macht uns die Kontaktaufnahme und die Kommunikation leichter.

Wir denken, Facebook hält noch so manche Überraschung für uns bereit. Wir halten da immer die Augen offen und setzen uns nicht Scheuklappen auf, indem wir behaupten, wir wüssten schon alles über Facebook und die dortigen Möglichkeiten. Das wäre falsch und verengt nur den Blick. Daher wollen wir offen bleiben für das, was uns dieses ›soziale Netzwerk‹ so bietet. Wir würden uns mit hoher Wahrscheinlichkeit mancher der Möglichkeiten berauben, hielten wir es anders. Das läuft so ein bisschen nach dem Motto: ›Try and error‹.

Andererseits sollten wir auch nicht hingehen und ›Facebook‹ als Allheilmittel, allein selig machend oder als ›ultima ratio‹ zu betrachten. Es ist vielmehr eine Wundertüte, oder um Forrest Gumps Vergleich mit dem Leben zu bemühen: Facebook ist wie eine Pralinenschachtel und man weiß da nie, was drin ist. Gut, dass wir nicht - wie der Norddeutsche sagt - ›krüsch‹ sind und alles probieren wollen.

Insgesamt aber doch: Ein guter Schritt, der fortlaufend Früchte trägt ...

Der »Junior«
Den Zauberspiegel gibt es ja inzwischen fünfmal online. Als da sind: Der Zauberspiegel, Zauberspiegel - Unter der Lupe (mit Rezensionen), die Zauberspiegel Nachrichten, der Zauberspiegel International und als jüngster Spross der Zauberspiegel-Familie der ›Junior‹. Jedweder hat seine eigene Startseite.

Die erste Extra-Seite waren ja einst die Nachrichten. Diese haben wir zunächst auf einem anderen CMS (WordPress) betrieben, und da ist mittlerweile unser Nachrichtenarchiv (z. Zt. allerdings defekt). Dann haben wir die Nachrichten (mit eigener Startseite) in den Zauberspiegel integriert, was in der Tat mehr Aufmerksamkeit auf die Nachrichten lenkte. Dann haben wir unseren Rezensionen eine eigene Startseite verpasst, was diesen auch guttat, denn bis dahin fristeten die Medienbesprechungen in der unteren Hälfte der Zauberspiegel-Startseite ein Schattendasein. Und zu guter Letzt haben wir unseren fremdsprachlichen Beiträgen eine eigene Startseite gegönnt. Das werden wir - auch durch unsere Facebook-Kontakte - im Laufe der Zeit weiter ausbauen. 
 
Und dann kam der ›Junior‹ (eigentlich eine Idee, die Bettina Meister schon 2007, also im ersten Jahr unserer Online-Präsenz, hatte) dazu. Die Seite ist seit dem 1. März online. Es folgte der erwartete holprige Start. Doch mit der Zeit wird auch der ›Junior‹ wachsen, weiter ausgebaut werden. Daran habe ich keinen Zweifel. 
 
Wir sind in Kontakt mit Schulen, um dort Mitarbeiter zu gewinnen. Aber das sind Behörden und zudem sind Lehrkräfte knapp, die zusätzliche AG's in Schwung bringen könnten. Dennoch haben wir Hoffnung, hieraus fruchtbare Kooperationen zu erreichen.

Wir hoffen, dass unsere jungen Mitarbeiter weiterhin in Schwung bleiben. Sie sind keine Fans (bis auf Ralf Locke), sondern zumeist hat die Neugier sie getrieben, hier mitzumachen. Daher haben wir nicht ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Unsere Jungen und Mädchen haben vielfältige Interessen. Dafür, dass sie das nicht als einziges bzw. wichtigstes Hobby haben, bin ich mit ihrem Engagement sehr zufrieden. Zudem haben sie nicht die Scheuklappen, die Fans oft auszeichnen. 
 
Ich denke letztendlich, dass wir noch viel Spaß mit dem Junior haben werden ... 

Zum Abschluss
Und so gäbe es noch einiges mehr, auf das ich als Herausgeber in diesem Artikel ausführlich zurückblicken könnte. Das würde aber den Rahmen dieses Artikels deutlich sprengen. Leider. Manchmal muss man sich auch beweihräuchern (oder auch - natürlich deutlich weniger begeistert - Asche aufs Haupt streuen), um auch mal zu reflektieren, was die Mitarbeiter des Zauberspiegels geleistet haben. Das ist nicht wenig. Wir halten stur auf den Beitrag 8.000 zu. 

Um ein Fazit unseres Jahres 2010/11 zu ziehen: Insgesamt hatten wir ein ausgesprochen gutes Jahr. Wir haben Fortschritte gemacht und werden auch weiter welche machen. Das garantieren schon die unterschiedlichen Köpfe, die am Zauberspiegel mitwirken. Das Spektrum ist ungeheuer groß und vielfältig. Jeder hat seine Vorlieben, die auf unterschiedlichste Weise umgesetzt werden. Das ist ein Reservoir, das mich jeden Tag immer mit Freude ins Internet lockt und dazu verleitet, den größten Teil meiner Freizeit vor dem Monitor zu verbringen.

Ich hoffe, es kommen noch viele Mitarbeiter dazu, so dass wir in einem Jahr wieder sagen können: Wir sind ein Stück besser und vielfältiger geworden. Der Zauberspiegel ist gewachsen ... und wir alle, die daran mitgewirkt haben, können ein bisschen stolz sein.

Wir bedanken uns bei unseren Lesern, Mitarbeitern, Interviewpartnern und den diversen Presseabteilungen und Verlagen für die hervorragende Zusammenarbeit (nicht nur im letzten Jahr) und freuen uns auf das Kommende.

Aber wir sollten immer an die Worte denken, die John Maddox Roberts in seinen Romanen einem Römer in den Mund legte: »Nur frischer Ruhm zählt«. Dann wollen wir mal danach streben.

Auf geht's ins neue Jahr ...

Kommentare  

#1 Idefix 2011-05-31 13:20
Zum Thema "Staatsvertragsungeheuer": Es erfüllt mich inzwischen mit Wehmut, wenn ich an die ersten Jahre des Netzes in Deutschland zurückdenke: Wir standen vor einem wirklich freien Medium, in dem von staatlicher Regelungswut und Gängelung noch keine Rede war. "Wir müssen draußen bleiben" hieß die Botschaft an die Reglementierer. Der Staat hatte in diesem neuen Medium einfach keine Mittel zur Kontrolle, ein Freiraum war entstanden, in dem natürlich auch unschöne Auswüchse hochkamen. Man konnte sie aber in dem Bewusstsein ignorieren, dass dies eben auch ein Preis der Freiheit ist. Aber inzwischen hat die Politik ihre Hausaufgaben mehr als gemacht. Big Brother war noch nie so real...

Kompliment auch zu den Ausführungen zum Thema Facebook. Solltest du als Handbuch für Einsteiger zum Runterladen anbieten.
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#2 Zorro01 2011-06-02 12:11
Ich bin ca.vor 24 Monaten (schätze ich mal) dazugestoßen und ich wünschte es mir im Nachgang, ich hätte den Tag rot im Kalender markiert. Ich klicke gerne und vor allem täglich auf diese Homepage. Mach weiter so....Auf weitere viele turbulente Monate...
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#3 Advok 2011-06-03 14:39
Schöne Übersicht, schönes Fazit.

Zu den Folgen des Kuhjungen: Bei der Diskussion zu diesem Beitrag haben sich alle Beteiligten weit aus dem Fenster gelehnt, und meine Aussage "mit den Fehlern in jedem Artikel" muss man in diesem Zusammenhang sehen (da ich den Kuhjungen tapfer verteidigt habe).
Mittlerweile bereue ich es ein wenig, dies so geschrieben zu haben, da diese Aussage, wenn sie (böswillig) aus dem Zusammenhang gerissen wird, quasi eine Negativkritik am Zauberspiegel darstellen kann. Und ich bin durchaus der Meinung, dass sich der Zauberspiegel zu jeder Zeit mit anderen Internetzines messen kann und konnte.

Nach dem Einstieg von Gottfried und Kerstin hat sich die Darstellung der Artikel noch weiter verbessert, was dem Zauberspiegel nur gut tut (und jedem anderen Zine prinzipiell gut tun würde).

Gestehen muss ich, dass ich die letzten Wochen/Monate korrekturmäßig stark geschwächelt habe ... Bin derzeit froh, wenn ich die Terranautenbesprechungen rechtzeitig auf die Reihe bekommen.
Kurz: Das Lob von Horst gebührt Gottfried und Kerstin!

Der Zauberspiegel gefällt mir von der Mischung, ich glaube, hier wird für jeden Geschmack etwas geboten.
Schön wäre es, wenn es mehr Kommentare gäbe - nur dann ergeben sich schöne Diskussionen. Und eine größere Meinungsvielfalt, und ...
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#4 Laurin 2011-06-03 15:14
Kommentare sind eigendlich immer gut und da würde ich mir manchmal auch mehr wünschen (ist also hier eher ein Aufruf an die Leser allgemein ;-) )

Was den "Kuhjungen" angeht, da hätte ich sicherlich eher die Gesamtlage, also alle Teile zusammen gesehen um dann darüber zu diskutieren. Aber eines kann man hier durchaus schon mal feststellen, der Untergang des Abendlandes ist durch die bisherigen Teile ebensowenig eingetreten wie der Weltuntergang. Nur leider gibt es in den unergründlichen Weiten des Internet auch höchst seltene wie seltsame Vögel, die hier aus dem Zusammenhang sich die Tön zurecht drehen, um ihr eigenes Gegacker zu vervollständigen. Zumeist liegt die Wahrheit bei ihnen dann irgendwo in weiter Ferne begraben. Nun gut, auch ein Blinddarm hatte mal eine Funktion und mit ihm muß man bei Zeiten auch leben können. :P

Die bisherige Umgestaltung des Zauberspiegel empfinde ich dabei als durchaus gelungen und als Bereicherung kann man hier den Zauberspiegel- Junior betrachten, der zwar noch etwas zaghaft daher kommt - aber da bin ich überzeugt - das wird schon noch der Knaller werden! ;-)
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#5 Pisanelli 2011-06-03 15:31
Ich finde es gut, dass der Zauberspiegel seine Flügel spreizt und versucht, immer weitere Zielgruppen anzusprechen. Ich hoffe, dass wir in Zukunft auch die dazu nötigen Schreiber bekommen. Man kann da immer nur ermutigen: traut Euch, Leute, hier könnt Ihr Euch austoben!
Das neue Outfit des Zauberspiegels gefällt mir ausgesprochen gut, denn Bildschirmlesen ist generell anstrengend, aber der Zauberspiegel ist da absolut anwenderfreundlich mit einer übersichtlichen und gut sortierten Startseite und den vier Extraseiten, so dass man jetzt auch das Gefühl hat, nicht das totale Kuddelmuddel vor sich zu haben, wenn man auf der Hauptseite steht.
Was den "Korrekturerfolg" betrifft, kann ich nur zustimmen, dass wir auf dem Wege der Besserung sind. Mein Gemecker im Zusammenhang mit dem Kuhjungen bereue ich deshalb in keiner Weise, denn es hat wohl auch dazu beigetragen, die Gemüter zu sensibilisieren. Wenn ich mich dabei persönlich bei dem ein oder anderen unbeliebt gemacht habe, nehme ich das bei dem Ergebnis gerne in Kauf ;-)
Ich persönlich würde mir wünschen, dass über dem schon sehr starken und ich würde behaupten in dieser Fülle kaum zu übertreffenden Heftbereich auch die anderen Bereiche noch mehr Aufmerksamkeit erfahren, vor allem von den Artikelschreibern. Rezensionen fallen mir persönlich leider immer noch häufig zu weit nach hinten, was sie eigentlich nicht verdient haben. Auch im Filmbereich sollte wieder mehr kommen. Ingo schuftet da zwar wie ein Pferd, aber Vielfalt ist auch eine Qualität ;-)
Gut, das ist aber auch alles eine Sache der Manpower und ich selbst weiß wie schwierig das mit der Zeit ist. Wenn ich alles schreiben könnte, was ich wollte... :-*
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#6 Hermes 2011-06-03 18:08
Der Zauberspiegel verändert sich. Auch im letzten Jahr konnte man das wieder spüren. Und diese Veränderungen sind auch mit Personen verbunden. Man merkt z.B., dass Jochen Adam und Cathrin Zinke kaum noch schreiben. Dafür gibt es jetzt etwas über Mangas und Comics. Anderes bleibt dagegen. Ich denke da an den Hörspielbereich.

Besonders anregend fand ich die Berichte zu den neuen (inzwischen schon wieder eingestellten) Serien bei Kelter. Taschenheft pro und contra, Abenteuer als Thema, Roberta Lee und Mythenland. Dazu als Hintergrund jetzt die Serie über die Abenteurer usw. Vielleicht gibt es etwas ähnlich breit aufgestelltes ja auch noch zu Vampira.
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#7 Lefti 2011-06-03 20:53
Ich weiß gar nicht, wann ich zum Zauberspiegel zugestoßen bin. Vor einem Jahr? :sad: Oder vor noch nicht einmal einem Jahr? :cry: Ich weiß es nicht mehr. :eek:
Nichts desto trotz brauch' ich jetzt täglich meine Zauberspiegel-Dröhnung! :roll:
Man trifft hier schließlich auf seinesgleichen. Also Noobs und Nerds... :-* ;-) :lol:
...und Schmerbäuchler. :lol:

Je mehr Inhalte, Themen und Artikel feil geboten werden, je mehr wird sich wohl auch die Aufmachung des Zauberspiegels Stück für Stück verändern und sich der Themenvielfalt entsprechend anpassen.

Wenn das so weiter geht, kann ich mir gut vorstellen, daß der Zauberspiegel das Füllhorn und Nachschlagewerk im Bereich des Abenteuer-, Phantastik- und Spannungs-Genre schlechthin wird, zumal sich auch Autoren hier ein Stelldichein geben.
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#8 Mikail_the_Bard 2011-06-05 15:14
[quote name="Lefti"][...] Man trifft hier schließlich auf seinesgleichen. Also Noobs und Nerds... :-* ;-) :lol: ...und Schmerbäuchler. :lol: [...]

'Schmerbäuchler', das Wort habe ich schon ewig nicht mehr 'gehört'...

Ja, es der Zauberspiegel hat sich verändert, allein schon die kurze Zeit die ich dabei bin gab es hier viele Neuerungen wie z.B Zauberspiegel Junior - den ich persönlich für eine tolle Sache halte - oder auch die Facebook-Geschichte. Ok, bei Facebook besteht die Gefahr der 'Vermüllung' durch Kommentar von Spammern und Trollen :) aber wenn man seine Seite im Griff hat und sie steuert ist Facebook natürlich eine gutes Mittel zum Zweck der Bekanntwerdung. Nur müsste dann Zauberspiegel-Online.de im Faceboock multilingual sein, damit wir für ein größeres Publikum interessanter sind!
Und ja, die Zunkuft des Zauberspiegel-Online.de (wenn jeder mitmacht) scheint mir wie ein Steak Medium zu sein - rosig und verlockend. :-)
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#9 Harantor 2011-06-05 15:40
Über unsere Facebook-Seite wollen wir nur "da" sein und ab und zu mal was eintragen. Direkte Ansprache funktioniert viel besser. Das werden wir weiter nutzen. Durch direkte Ansprache haben wir in Facebook deutlich mehr erreicht. - Aber aus diesen lebendigen Kontakten erwächst einiges an Projekten auch und gerade mit internationaler Beteiligung. Und ich denke, hier werden liegt ein Gutteil unserer Zukunft, nämlich in mehr internationalen Beiträgen. Dafür werden auch Übersetzer gebraucht...
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#10 Gabriel Adams 2011-06-06 07:44
@Hermes

Bei all den Artiekeln, die täglich auf dem Zauberspiegel erscheinen, hätte ich nicht gedacht, dass mein Fehlen auffällt. Ist anscheinend doch der Fall ;-)
Derzeit stecke ich leider bis zum Hals in Arbeit und komme nicht dazu, viel zu schreiben - was nicht zuletzt auch daran liegt, dass ich derzeit ohnehin stundenlang vor dem Textprogramm meines PCs hocke und dann oft keine Lust mehr habe, mich auch in meiner Freizeit noch mal davor zu setzen. Ich versuche aber, mal wieder ein paar Beiträge mehr für den Zauberspiegel zu schreiben als in den letzten Monaten. Die heute erschienene Rezi zu "Piratenmond" ist ein Anfang, dem hoffentlich noch einige Beiträge folgen werden.
Vielleicht schaffe ich es ab PR Band 2600 auch wieder, hin und wieder was zu Perry zu schreiben ...
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#11 Hermes 2011-06-06 23:15
@ Jochen

Hoffentlich kommt es so! Zitat:
Die heute erschienene Rezi zu "Piratenmond" ist ein Anfang, dem hoffentlich noch einige Beiträge folgen werden.
Wäre schön, wieder mehr von Dir zu lesen!
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#12 Mikail_the_Bard 2011-06-10 00:11
zitiere Pisanelli:
Wenn ich alles schreiben könnte, was ich wollte... :-*


Genau das ist auch mein Problem. Das Interview mit Markus Heitz konnte ich nur machen weil ich mir einen Tag Urlaub genommen habe.
So was mache ich nicht für Jeden!
Aber für einen "alten" Mitstreiter aus dem DSFC in dessen Dachbodenbibliothek damals in Drochtersen ich das Gruseln bekam (lest nie nachts auf dem Speicher Gruselromane wenn eine übergewichtige Katze mit Asthma und defekter Nase sich schwerfällig die Treppe hochplumpsen lässt. Vor allem dann nicht wenn eine Treppenszen im Roman vorkommt wo von seltsamen Keuchgeräuschen die Rede ist!) mache ich das halt. (Dazu brauch ich dann auch keine Captain Morgan :lol: )
Und die Sache mit dem Schreiben... oh jeh. Wenn ich soviel Zeit hätte wie ich Schreiben könnte - noch einige angefangene Stories und den unfertigen Saarland-Mythologie Artikel auf der Festplatte - dann wäre vielleicht mal die Change das ich mal was komerziell an den Mann/Frau/Verlag bringen könnte. Ja,ich weiß, davon träum jeder der Schreibt! :-*
Aber den Saarland-Mythologie Artikel stellt ich auf jedenfall fertig. Und vielleicht gibt es nach meinem 3 Wochen Urlaub auf den Philippinen (Familie meiner Frau besuchen usw) ein Philippinen Mythos Update - wer weiss?
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#13 Jonas Hoffmann 2011-06-11 01:40
Zum Thema Facebook.

Vor 3-4 Jahren war es MySpace. Vor 15 Jahren war es Geocities.

Bleibt "hart", auch Facebook geht vorbei, aber Fanzines bleiben!
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#14 Harantor 2011-06-11 01:58
Was Facebook angeht werden wir schauen. Fakt bleibt aber. Der Zauberspiegel bleibt die Nummer 1 unserer Interessen. Wir werden keine Jagd auf Like-it's starten (dann investiert man besser mal 50 Euro und schon hat man 500 davon) oder irgendwelche Inhalte an den Moloch verschwenden.

Doch als Kontaktbörse wird Facebook zunehmend wichtiger. Ich denke, das wird auch zukünftig der wichtigste (und nützlichste) Zweck bleiben.

Und wenn der Hype vorbei ist, gucken wir mal was dann so kommt.
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#15 Thomas Rippert 2011-06-15 10:45
Face ist eben kein Book, sondern ein reiner Tummelplatz für die, welche die Faxen dicke haben von unterhaltungsmedialen Foren mit dickhosigen, wenn auch kleingemächtigen, Selbstvergötterern der reallebensunfähigsten Art.

Ich hoffe mal das gerade dieses Buch noch lange offen bleibt, da es einem wie mir (das war keine Beledigung) die Possibility gibt mit den Idolen seiner Jugend über den Teich hinweg zu kommunizieren und die Gedanken auszutauschen OHNE das sich wer dazwischen schalten kann um zu zeigen das er denkt er habe den größeren Durchblick und Co.. BNF fuck off! ;-)

Ich war auch lange nicht mehr auf dem Spiegel, aber das kann/wird/könnte sich in Kuhzunft wieder ändern - wenn Hotte und Tine mich von der Leine lassen, denn auch hier kann man Senf auf die papierhaltigen Bilderbrötchen schmieren, ohne sofort von der Besserwisserschaft eines BNF oder Hobbyforenbesitzers überbrüllt oder gar extincted zu werden.

In diesem Unsinne:

Zauberspiegel, alter Igel, roll dich nicht ein.
2011 wird auch ein weiteres deiner Jahre sein.

...and now to something completely different! ;)
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