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Gibt es die Hörspielkrise wirklich?

Zauberwort Der Leit(d)artikelGibt es die Hörspielkrise wirklich?
Eine Analyse

Das Hörspiel in der Krise. Ich habe in den letzten Jahren oft darüber sinniert, inwieweit diese Krise zutrifft. Es gab viele Serieneinstellungen und Labelsterben auf der einen, aber auch viele Neustarts auf der anderen Seite. Erklärt wurde das mit der Selbstbereinigung des Marktes. Die guten und beliebten Sachen würden sich halten, und die eher wenig beachteten würden gehen.
Es hängt aber auch mit der Situation der einzelnen Labels zusammen. Die Frage lautet: Wie viel gebe ich als Produzent aus für ein Hörspiel, und wie viel muss ich einnehmen, um mindestens plus-minus Null zu arbeiten? Denn bei einigen Produzenten ist es eher ein Hobby. Sie machen ihre Hörspiele nach Feierabend oder im Urlaub.

Mittlerweile grassiert wieder ein Label- und Seriensterben, wie es bisher noch nicht da war, wie es aber von allen Seiten lange prophezeit wurde. Es ist nur später gekommen, als erwartet. Vor zwei Jahren hat man schon damit gerechnet.

Lübbe Audio verkündete bereits im letzten Jahr das Ende von Edgar Allan Poe, Perry Rhodan und Offenbarung 23. Wenigstens Perry Rhodan konnte bis zum Zyklusende von Pop.de gerettet werden. Für Poe und Offenbarung sieht eine Fortführung unter einem anderen Label, der vielen, die es noch gibt, schlecht aus. Zumindest gibt es aber bei Offenbarung 23 immer wieder Anstrengungen, vor allem von Seiten des Autors Jan Gaspard, hier doch noch eine Fortführung hin zu bekommen. Gaspard kämpft weiter hartnäckig um die Rechte an seiner eigenen Idee. Wenn es wirklich irgendwann weitergeht, werden wir es erfahren. Denn eines scheint sicher: Die Erwachsenen-Hörspiele werden nicht wie einst vor 25 Jahren in der Versenkung verschwinden und erst 15 Jahre später wieder ausgegraben. Dafür hat es sich zu sehr auf dem Markt und im Bewusstsein der Fans gefestigt. Dutzende Produzenten und Autoren leben davon. Und die Fans lieben es. Dennoch bleibt es Fakt, dass Hörspiele nur eine Nische im großen Markt von Buch und Hörbüchern darstellen. Bewiesen hat das auch die neuerliche Zusammenführung des Hörbücher-Magazins mit dem Bücher-Magazin. Auch hier hat man verstanden, dass ein einziges Magazin mit Hörspielen nicht mehr zu füllen ist und aufgrund von Interessenüberschneidungen eine Zusammenführung doppelt sinnvoll ist.

Vor einigen Wochen verkündete dann auch noch LAUSCH-Phantastische Hörspiele das Ende ihrer Produktionstätigkeit im Erwachsenenbereich. Laut Geschäftsführer Günter Merlau ging ein langer Kampf zu Ende. Es war der Kampf, seine Ideen am Markt durchzusetzen. Dabei sind die LAUSCH-Produkte viel gelobt worden. Doch leider war der breite Markt nicht bereit für Serien wie CAINE, HELLBOY und DIE SCHWARZE SONNE. Leider hat sich Merlau von Geisterjägerserien und Detektivserien distanziert. LAUSCH hatte ganz eigene Serien. Worte wie nicht massenkompatibel und kommerziell ungeeignet sind gefallen. Aus heutiger Sicht ist zu loben, dass LAUSCH diesen Weg gegangen ist. Einfach mal etwas anderes machen. Doch die breite Masse wollte das nicht. Dieser Schluss ist nun eigentlich logisch. Man muss sich nur die drei ??? anschauen. Das sind sehr einfache Geschichten nach immer demselben Strickmuster mit viel Wiedererkennungswert. Und die verkaufen sich wie warme Semmeln. Natürlich kommt bei den drei ??? noch eine jahrzehntelange Tradition dazu, die nicht unerwähnt bleiben muss.

LAUSCH war auch Veranstalter der HÖRSPIEL, der einzigen Hörspielmesse bundesweit. Sie war ein Tummelplatz für Fans, Sprecher und Produzenten. Dreimal fand sie statt. 2008-2010. 2007 gab es eine Art Vorabausgabe in Rüsselsheim. Dann ging man nach Hamburg. Der Hühnerposten schien der geeignete Treffpunkt zu sein. Doch der erwies sich bereits 2009 als zu klein. Man zog 2010 in die Markthalle, die aber für mein Empfinden noch kleiner war. Und so eine Veranstaltung kostete natürlich auch, weshalb man im Hause LAUSCH lange mit einer Terminvergabe haderte. Die Einnahmen decken die Kosten nicht, hat Günter Merlau gesagt, und sprach etwas aus, womit wohl keiner gerechnet hätte, bei dem Ansturm auf der HÖRSPIEL in den Jahren 2009 und 2010. Auch der immense organisatorische und logistische Aufwand lohnt sich im Verhältnis nicht zu dem Ergebnis, so Merlau. Die HÖRSPIEL hat nicht dazu beigetragen, dass die Abverkäufe von LAUSCH-CDs nach oben gingen.
 
Trotz allem besteht wohl ein ungebrochenes Interesse am Hörspiel, wie die Geburt immer neuer Label wie AUDIONARCHIE zeigt. Auch das große Angebot an kostenlosen Hörspielen im Internet ist riesengroß. Grund genug für mich, mal bei den Labeln nachzufragen, wo es hakt, wie es weitergeht und welchen Profit jeder aus seiner Arbeit zieht. Sieben Label habe ich angeschrieben, vier waren sofort bereit mitzumachen. Ohne jetzt die Label speziell zu erwähnen (das habe ich einigen versprochen), konnte ich aus den Antworten doch einige Schlüsse ziehen, die mir neue Erkenntnisse brachten, aber auch bisherige Vermutungen bestätigten. Ein Trend setzt sich augenscheinlich fort: Immer mehr Label tun sich zusammen, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, oder das eine Label nutzt die Vertriebsmöglichkeiten des anderen, um seine Produkte besser und auffälliger platzieren zu können. Denn was bringt der Neustart einer Serie, wenn es außer einer kleinen Forenankündigung nichts weiter gibt, was das Produkt bekannt macht? Manch einer zieht aus der Krise wohl auch Chancen. Es gibt nämlich, vor allem im Download-Bereich, noch Ressourcen, die man nutzen kann. Wichtig ist, dass die Download-Preise erschwinglich bleiben. Der Preis muss sich deutlich von der fertigen CD im Handel abheben und darf im Unterschied nicht nur 1 - 2 Euro betragen. Auch muss man sehen, wo man Abstriche machen kann. Zum Beispiel im Cast.
 
Wie weiter oben erwähnt, wollen die meisten Hörspielhörer, genau wie früher, einfache Geschichten, die übersichtlich sind, und keine ellenlangen Zyklen mit Hunderten von Charakteren und schwer nachvollziehbaren Handlungssträngen.

Es ist kaum nachzuvollziehen - und ein eklatanter kaufmännischer Fehler in einem so kurzlebigen Medium wie dem Hörspiel - große Serien und Zyklen zu starten, dazu noch mit Helden, von denen die meisten nie etwas gehört haben.

Einige Label versuchen aber nur, ihren „Stremel“  durchzuziehen und bleiben ihrer bisherigen Linie und der Qualität treu, um sich am Markt zu halten. Hier ist der Innovationsspielraum sehr eng.
Ähnlich wie beim Romantasy-Boom kommt noch hinzu, dass nicht alles, was sich mit dem Etikett "professionelles Hörspiel" schmückt, auch eines ist, und nach Enttäuschungen sich Hörer von Labels und Serien natürlich auch wieder abwenden. (1)
Zwei Label sehen eindeutig den übersättigten Markt als Hauptgrund für die schlechte Lage. Viele minderwertige Produkte sind dabei, und der Hörer wird bei solchen Produkten schnell vergrault, oder er ist vorsichtig mit der Anschaffung neuer Hörspiele.

Die illegalen Downloads spielen bei allen Labeln eine Rolle, doch man ist sich einig darüber, dass hier nicht die Wurzel allen Übels liegt. Damit würde man es sich zu einfach machen. Denn die illegalen Downloader sind nicht immer auch potentielle Käufer. Man darf ermittelte Zahlen nicht 1:1 in Schaden umrechnen. Hier herrscht oft nur eine gewisse „Mitnahme-Mentalität“. Ich kann es umsonst haben, also hol ich es mir, ganz gleich, ob es mich nun sonderlich interessiert. Bei den geringen Hörspielpreisen sind illegale Downloads allerdings unverständlich und kaum nachvollziehbar, wenn man zum Beispiel nur mal ein, zwei Folgen einer Serie testen will. Immerhin gibt es eben einen gewissen Prozentsatz, der Schaden anrichtet. Gerade die Kleinen trifft dieser Schaden, denn da entscheiden oft zweihundert, dreihundert oder vierhundert verkaufte oder nicht verkaufte Einheiten über Wohl und Wehe der Produktion. Eine Zahl, die bei den "???" nur eine marginale Rolle  spielt, aber einer Produktion eines Kleinlabels das Genick brechen kann.

Durch die „technisierten Trödelmärkte“ wie ebay und Amazon Marketplace etc. gehen heute die CDs auf einfachstem Weg durch viel mehr Hände als ehedem. Da war es noch ziemlich aufwendig, sonntags mit dem Tapeziertisch zum Trödel zu gehen. Heute braucht es nur ein paar Klicks. So sieht es auch Titania-Medien:
Gute Hörspiele zu produzieren ist sehr, sehr teuer. Entsprechend müssen die Verkäufe über den Handel und die legalen Downloadportale diese Kosten wieder einspielen. Dies ist heutzutage nicht mehr ganz so einfach, denn die Branche sieht sich mittlerweile einem Sack an Problemen gegenüber, die es in dieser Form in der Blütezeit des kommerziellen Hörspiels in den 70er und frühen 80er Jahren noch gar nicht gab: u. a. einen übersättigten Markt mit – leider – auch vielen technisch und künstlerisch minderwertigen Produktionen aus jüngerer Zeit, die sicher auch den einen oder anderen Kunden vergrault haben. (2)
Sven Michael Schreivogel von Nocturna Entertainment mahnt zur Ruhe, auch wenn die Zahlen schlechter werden. Natürlich muss man seine Schlagzahl zurückfahren, aber man sollte auch das Gespräch mit den Gläubigern, wie Autoren und anderen Beteiligten nicht scheuen. Offene Karten sind heutzutage das A und O. Warum die Absatzzahlen bei vielen Labeln sinken – dazu hat Schreivogel eine ganz eigene Ansicht:
Es ist fraglich, ob der Markt ein Dutzend Geisterjäger (unsere Gordon-Black-Serie inbegriffen) verträgt. Ein wichtiger Punkt ist aber auch der Vertriebspartner. Es gibt Firmen, die zehn Label vertreten, in der CD-Abteilung bei Karstadt usw. jedoch nur ein Kontingent von zehn Produkten haben. Was passiert, wenn jedes Label zwei Neu-Produktionen hat, ältere Titel aber trotzdem dort erhältlich sein sollen, um sich zu verkaufen? In diesem Fall müsste der Vertrieb entscheiden, mit welchem Titel er das Regal bestückt. Im Gegenzug wurden andere Produkte rausfliegen und für so genannte Laufkundschaft (die meisten Leute kaufen immer noch im Laden, nicht übers Internet) waren diese Produkte nicht mehr greifbar. Diese Problematik ist meines Erachtens viel wichtiger als die illegalen Downloads. (3)
Es gibt ergo also keine richtige Krise. Es ist ein Auf und Ab. Der Markt bietet an, der Kunde reagiert. Und dann reagiert wieder der Markt.  So ist es in allen Branchen, nicht nur bei den Hörspielen. Ich ziehe da zum Vergleich gern unsere hiesigen Taxiunternehmen heran. Hier schießt eines nach dem anderen aus dem Boden; viele verschwinden nach kurzer Zeit wieder, was andere nicht davon abhält, ein neues zu gründen. Auch die lieben Imbissbuden und Dönerbäcker kommen und gehen. Natürlich fällt es auf, wenn geliebte Label die Pforten schließen, vor allem, wenn sie bisher als erfolgreich galten. Lübbe hat sich ja bis auf John Sinclair weitestgehend vom Hörspiel abgenabelt und setzt mehr auf Hörbücher. Über LAUSCH habe ich schon gesprochen. Und nun ist da noch MARITIM, das Label der Verlagsgruppe Herrmann, von denen seit der Ruhepause ab März erst Ende Mai einige neue Hörspiele erschienen sind. Und zwar klammheimlich, ohne große Ankündigung brachte MARITIM u. a. zwei neue Mimi Rutherfurt-Boxen auf den Markt. Ansonsten herrscht Funkstille bei MARITIM. Auf persönliche Nachfrage erhielt ich die Antwort: man strukturiere um, und die Website geht auf jeden Fall wieder online. Ich würde mich freuen.

Zitate
  • (1)  Interplanar Produktion
  • (2)  Titania Medien
  • (3)  Nocturna Entertainment

Kommentare  

#16 Jonas Hoffmann 2011-06-11 01:33
Zitat:
Kerstin

Sollte es eines Tages Hörbücher oder Hörspiele nur noch für MP3 oder eBook geben, verzichte ich komplett. Viel Geld für ein technisches Gerät ausgeben, mit dem ich dann nicht mal zurechtkomme? Wenn das zur Voraussetzung wird, dann ohne mich.
:-? :-? Du lässt dein Hobby wegen der Technik sausen? Krank!
Ich lese auch lieber, ich bin sogar ein Heftfan, ebooks sind mist, aber ich würde nie mein Hobby aufgeben nur weil es nicht mehr so erscheint wie ich es bevorzuge!!

HALLO? Liest du den Kram wegen dem Kram oder wegen dem Style?
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#17 Kerstin 2011-06-11 16:42
Hörbücher und Hörspiele sind nicht wirklich mein Hobby, das habe ich nur so am Rande mal dabei. Wenn mir dafür größere Anschaffungskosten für Technik anfallen würden, lasse ich das ganz sein und es tut auch nicht weh. Ich habe ja wohl auch hinreichend beschrieben, wie schwierig es ist, an geeignete Tonträger heranzukommen und wie oft ich beim Hören unterbrochen werde. Alles in allem wäre das Vergnügen dann ganz sicher nicht mehr den Preis wert.

Zudem bin ich ein Technikmuffel, lebe ganz zufrieden ohne Handy, Fernseher, Klimaanlage, Playstation, Nintendo, Rasenmäher (Sense tuts auch!) und soziale Netzwerke usw. Ich habe auch absolut keine Lust, ständig nachzurüsten, nur weil wieder einer was Neues erfunden hat und das zu Geld machen will, ergo für die noch funktionierende ältere Technik nichts Ergänzendes mehr auf dem Markt ist. Das ist eine Spirale ohne Ende, die ich nicht mitmachen will, wo es nicht sein muss. Schlimm genug, dass ich das bei Auto und PC mitmachen muss, aber da habe ich keine Wahl. Die meisten Neuerungen bringen mir aber nicht mal einen spürbaren Vorteil, sondern kosten nur Zeit, Geld und Nerven.

Ein Buch ist doch wesentlich einfacher und kostengünstiger handzuhaben. Für meine verbleibende Lebenszeit werden Bücher hoffentlich noch in Papierform erhältlich sein, und wenns antiquarisch ist.

@ Jonas: Was fürn Style?

@
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#18 Screambird 2011-06-11 20:18
@Remis Blanchard: Harantor hat mich gebeten, zu Deinem Kommentar (Nr. #5) bzgl. "Gordon Black" eine Stellungnahme abzugeben. In der Labelumfrage, die dem Artikel zugrunde liegt, habe ich zu diesem Thema wie folgt geantwortet:

"Manchmal muss man ein Projekt vorübergehend auf Eis legen, um dessen Fortsetzung zu gewähren, wie zum Beispiel "Edgar Wallace" und "Gordon Black". Als kleines Label, dessen Kapital (fast) vollständig in die Produktionen fließt, bin ich gezwungen, so zu handeln, und ich glaube, dass die Hörspiel-Fans auf solche Maßnahmen mit Verständnis reagieren, wenn man das in den Foren einfach mal klarstellt. Besser so als eine Einstellung der zwei Serien, oder?"

Auf der Nocturna-Homepage habe ich die folgende Meldung veröffentlicht:

Zauberspiegel-Redakteur G. Walt hat analysiert, warum der Hörspielmarkt in die Krise geraten ist. Für Hintergrund-Informationen hatte er zuvor bei mehreren Labels nachgefragt. In dem Artikel wird unter anderem Nocturna-Inhaber Sven Schreivogel zitiert. Allerdings ist Nocturna Entertainment von der Krise nicht allzu betroffen, weil wir derzeit vor allem im Bereich Film / Video arbeiten. Falls die Hörspiel-Fans jetzt denken, dass wir uns vom gemeinsamen Lieblingsmedium abgewandt haben: ein klares Nein! Die zwei Hörspielserien "Edgar Wallace" und "Gordon Black" werden auf jeden Fall fortgesetzt, und auch die angekündigten Produktionen "Nocturnas Geisterstunde" und "Sherlock Holmes junior" sind in Arbeit!

Ein aufmerksamer Leser wird jetzt evtl. denken, dass meine zwei Aussagen ("Die Hörspielserien mussten vorübergehend auf Eis gelegt werden!" und "Meine Firma ist von der Krise nicht allzu betroffen!") widersprüchlich klingen. Zur Erklärung: Ich wollte ? nach der Kündigung bei AL!VE ? in aller Ruhe nach einem neuen Vertriebspartner suchen (der ja auch inzwischen feststeht). Natürlich hat die Krise auf dem Hörspielmarkt die Verkaufszahlen beeinflusst. Allein von der Hörbuch- und Hörspielproduktion kann ich längst nicht mehr leben. Deshalb konzentriert sich meine Firma seit längerer Zeit auf den Bereich Film / Video, und daher ist Nocturna Entertainment nicht allzu betroffen von der o. g. Krise. Aber: Wir wären betroffen, wenn wir nur den Hörspielbereich als einziges Standbein hätten.

Beste Grüße an die Zauberspiegel-Leser

Screambird

@Luke Danes: Es ist schön, wieder mal ein paar Zeilen von Dir zu lesen ... Liebe Grüße nach Hannover!
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#19 TheManOnTheMoon 2011-06-12 01:05
Es gibt ja leider viel zu viele Serien auf dem Markt, die ins Stocken geraden sind. Zu Planet Eden habe ich z.B. gar keine Antwort mehr erhalten, ob die Serie noch weitergeführt wird oder nicht, obwohl noch zwei Folgen angekündigt waren. Dann gibt es immer wieder Uneinigkeit, wie im Fall von Dodo. Bei Gabriel Burns scheint es auch nicht weiter zu gehen.
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#20 Jonas Hoffmann 2011-06-13 00:23
@Kerstin
Kram = Inhalt
Style = Aufmachung
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#21 Kerstin 2011-06-13 14:24
@ Jonas: eindeutig Inhalt, natürlich gut rübergebracht

Wirklich anspruchsvolle Texte muss ich sowieso lesen, da reicht mir hören nicht, um das richtig aufnehmen zu können.
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#22 Thomas Rippert 2011-06-26 17:58
Soderle, das Thema kommt mir gerade nochmal hoch...

Wie ich ja breitmaulfröschig verkündet habe, hatte ich mich vom deutschen Hörspiel guillotineartig verabschiedet. Das wurde jedoch durch den neusten RICHARD DIAMOND noch einmal über die Denkbank geschoben.

Viele der HSPs die ich vertickt hatte, liegen noch beim 2nd-Händler meines Vertrauens und einige davon warten seit Samstag darauf das ich sie zurückerobere.

Doch dem ging eine Grübelei vorweg, die mich dazu brachte mir zu überlegen bei welchen Hörspielen ich überhaupt zweimal hingehört habe und nicht den Gedanken "Wann issn dat am Ende?" mit mir mitschleifen musste.

So reduzierte sich alles auf verdammt wenige Serien, welche ich auch weiter hören werden. Doch sind nur zwei davon noch aktuell im Laden zu bekommen, der Rest ist leider bei PANDORAS PLAY unter, also dem Hobbylabelfrack ausgeliefert.

Nach wie vor geht mir durch die hohle Hirnstube dass das Medium HSP sich bei den meisten erwachseneren Hörern wundgescheuert hat und somit erst einmal der Schorf abfallen muss um neu anzusetzen. Da helfen auch neue Label nicht mehr, denn die finden zumeist nur im Internet statt und nicht in den Dingern die über Gedeih und Verderb bestimmen - den Läden da draussen, in denen die Käufer mit den Füssen abstimmen.
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#23 G. Walt 2011-06-26 19:13
Konzentrier dich auf ein paar wenige Serien, die wirklich gut sind 8nach deinem Geschmack). Das reciht völlig. Alles kann man, und muss man nicht haben.
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