Ein Beitrag von Bettina von Allwörden (Meister)
Die spannendsten Weihnachtsgeschichten aus Skandinavien
Herausgeberin: Annamari Arrakoski
Verlag Rowohlt
erschienen November 2007 (erstmals 2004)
384 Seiten, 9,95€
ISBN: 978-3-499-33252-4
Bereits 2004 zum ersten Mal veröffentlicht, bringt Rowohlt mit dieser Sammlung drei Jahre später erneut ein Buch heraus, das den (noch immer aktuellen) Trend zu Krimis aus dem Norden aufnimmt.
Eine Anthologie mit Weihnachtsgeschichten aus Skandinavien, da denke ich doch unwillkürlich an den Rentierkerzenständer aus geschwärztem Metall, Svenska Pepparkakor, viele Kerzen, die Farben rot und weiß ... kuschelig, nordisch, einfach zum Seufzen *schmunzel*.
Umso amüsanter, dass gleich die erste Geschichte in dieser Sammlung einen direkt in das Herz von Ciudad de México trägt, mitsamt schweißtreibender Hitze, Smog und Armenviertel.
Ein Beitrag von Jochen Adam
Das Dämonenschiff (Die Chronik der Unsterblichen 9)
von Wolfgang Hohlbein
erschienen: Winter 2007 (Deutschland)
565 Seiten, 22.90 €
ISBN 978-3-802-53539-0
vgs Verlagsgesellschaft
Die Chronik der Unsterblichen ist eine der bekanntesten und beliebtesten Reihen von Wolfgang Hohlbein. Lange haben die Fans darauf warten müssen, dass der neunte Band erscheint. Zwar gab es zwischendurch mal einen Sammelband mit fünf zusammenhängenden Kurzgeschichten rund um die Abenteuer des Schwertkämpfers Andrej und seines Begleiters Abu Dun, doch der hat einen mit ziemlich zwiespältigen Gefühlen zurückgelassen. Das wiederum hatte zur Folge, dass ich den neuen Band zwar freudig herbeigesehnt habe, gleichzeitig aber auch so meine Zweifel hatte, ob Hohlbein die Kurve wieder kriegt und die Reihe zu ursprünglicher Stärke zurückführen kann.
Nun ist Das Dämonenschiff endlich erschienen. Und meine Befürchtungen haben sich glücklicherweise nicht bewahrheitet.
Ein Beitrag von Oliver Fröhlich
Die For Me
von Karen Rose
695 Seiten, 6,99 £
ISBN 978-0-7553-3706-4
Dezember 2007
Headline Book Publishing
Karen Rose hat sich einen Namen als Autorin gemacht, die ihre Thriller gerne mit einer Liebesgeschichte und einer Portion Erotik garniert. Dieses Rezept behält sie auch in ihrem neusten Werk bei, das beim englischen Verlag Headline Book Publishing am 27.12.2007 erscheinen wird. In den USA ist es bereits seit September 2007 auf dem Markt (Verlag Vision). Auf eine deutsche Übersetzung wird man hingegen noch etwas warten müssen, da hierzulande im September erst der Vorvorgänger erschienen ist („Nie wirst du entkommen“, Droemer/Knaur). Das wird wohl daran liegen, dass eine Übersetzung vom Amerikanischen ins Englische nicht so aufwendig ist, wie eine ins Deutsche. 
Zur Story: Detective Vito Ciccotelli hat einen Fall am Hals, der ihm gar nicht schmeckt. Auf einem Grundstück wurde ein Feld mit 16 Gräbern gefunden, von denen „nur“ neun besetzt sind. Alle Toten kamen auf gewaltsame Weise ums Leben, die meisten von ihnen wurden vorher jedoch auch noch mit mittelalterlichen Gerätschaften gefoltert. Und noch sind sieben Gräber frei. Der Killer ist also offenbar noch nicht fertig!
Ein Beitrag von Jochen Adam

In der fantastischen Literatur gibt es eine Reihe von Themen, die niemals aus der Mode zu kommen scheinen. Zeitschleifen zum Beispiel. Mittlerweile gibt es kaum eine SF-Reihe, die ohne auskommt. Oder aber der feste Glaube daran, dass der Weltuntergang immer mit Horden von Zombies einhergeht.
Ein wirklich klassisches Thema aber ist eines, das spätestens seit H. G. Wells weltbekannt ist: Zeitreisen.
Ein Beitrag von Norbert Aichele
Mechenosets
(engl. Titel: The Sword Bearer)
mit: Artyom Tkachenko, Chulpan Khamatova*, Leonid Gromov, Aleksei Zharkov, Aleksei Gorbunov, Tatyana Lyutayeva
Musik: Igor Vdovin
Kamera: Marat Adelshin
Buch: Konstantin Syngayevsky
Regie: Filipp Yankovsky
Farbe 102 Minuten.
Russland 2006
Manchmal gibt es Filme, die hauen einen um, ganz gleich, in welcher Form man sie sieht und ob man sie wirklich versteht. Ich nahm diese DVD bei einem russischen Händler lediglich wegen des exzellenten Cover-Artworks mit, obgleich ich wusste, dass der Film nicht einmal Untertitel haben würde. Leider sind auch sämtliche Angaben in kyrillisch, sodass sich mir nicht einmal der Name des Regisseurs erschlossen hat.
Ehrlich gesagt, es spielt auch alles keine Rolle, denn dieser Streifen ist (nur noch PANS LABYRINTH kann hier mithalten), der beste Film, den ich bisher dieses Jahr gesehen habe.