Ein Beitrag von Manfred Roth
Declare
(Declare)
von Tim Powers
erschienen: 2004 (deutsch), 2001 (Original)
633 Seiten; Hardcover; 29,95 Euro
ISBN: 3-935822-53-7
Festa-Verlag, Leipzig
Am 2. Januar 1963 wird
Andrew Hale, nach 14 Jahren ruhigen Berufslebens als Dozent in Oxford, von James
Theodora, der Grauen Eminenz des britischen Geheimdienstes. wieder einberufen
und unter höchst konspirativen Umständen nach London verbracht, wo er vom
Geheimdienstchef und Premier MacMillan persönlich mit der Beendigung des
Geheimauftrages DECLARE beauftragt wird. Dringende Umstände, unter anderem eine
bevorstehende russische Geheimaktion, in die auch der britische Doppelagent Kim
Philby verwickelt ist, machen es notwendig, dass Hale sich unter der rasch
ersonnenen Tarnung, der drohenden Verhaftung durch den MI5 durch einen
Doppelmord entzogen zu haben, nach Kuwait absetzt und den Kontakt zu dortigen
russischen Agenten sucht.
Ein Beitrag von Norbert Aichele
I AM LEGEND
mit Will Smith, Alice Braga, Dash
Mihok, Charlie Tahan, Salli Richardson, Willow Smith.
Kamera: Andrew Lesnie
Musik: James Newton Howard
Buch: Mark Protosevich, Akiva Golsman
Regie: Francis Lawrence
101 Minuten
USA 2007
Es
gibt Filme, die sind für mich Pflicht. Mit großer Spannung erwartete ich diese
erneute Verfilmung des Romans von Richard Matheson. Ich muss dazu sagen, dass
dieser Roman für mich so etwas wie eine heilige Schrift ist, ich ihn, seit ich
ihn das erste Mal gelesen habe, regelrecht anbete. Fraglos muss eigentlich eine
Verfilmung vor diesem Hintergrund bei mir scheitern. Es ist jedoch unfair, wenn
man die kongeniale Übersetzung einer Literaturvorlage erwartet (Egal, um
welchen Roman es sich handelt). Ein Film muss sich nicht wortgetreu an alles
halten. Wenn er die Stimmung der Vorlage einfangen kann, dann hat er im Grunde
sein Ziel erreicht.
Ein Beitrag von Norbert Aichele
GEGEN DAS SOMMERLICHT
von Melissa Marr
Übersetzung: BIRGIT SCHMITZ
347 Seiten Hardcover 17,90
ISBN 978-3-551-58168-6
Carlsen Verlag, Hamburg
Ashlyn,
wenn du die Richtige bist, der Schlüssel, den ich brauche, und dich von mir
abwendest, wird es auf der Erde immer kälter werden, bis die Sommerelfen dich
jetzt eingeschlossen untergehen und die Sterblichen verhungern.
Die
Siebzehnjährige Ashlyn hat die besondere Gabe ihrer Familie geerbt, denn sie
kann SEHEN! Sie sieht die Elfen, die sich unsichtbar in unserer Welt bewegen
und meist den Menschen eher übel mitspielen. Eines Tages lernt sie Keenan
kennen, den Elfenkönig des Sommerhofes. Er ist seit Jahrhunderten auf den Suche
nach der richtigen Frau, die seine Königin werden kann, um so seiner bösartigen
Mutter, der Winterkönigin Beira, die Stirn bieten zu können. Beira bringt die
neue Eiszeit über die Erde.
Ein Beitrag von Jochen Adam
Newtons Kanone – Der Bund der Alchimisten 1
(The Age of Unreason 1 – Newton's Cannon)
von Greg Keyes
aus dem Amerikanischen von Carmen Jakobs und Thomas Müller-Jakobs
erschienen: Winter 2007 (Deutschland), 1999 (USA)
540 Seiten, 8.95 €
ISBN: 978-3-442-24355-6
Blanvalet Taschenbuch
Man schreibt das Jahr 1720. Die Welt ist ein einziges Pulverfass. Frankreich droht den Krieg gegen England zu verlieren, die Briten rücken mit aller Macht auf Paris vor. Louis XIV. liegt im Sterben, während seine Wissenschaftler immer neue Waffen entwickeln, die das Kriegsglück noch wenden sollen. Doch wirklich zuversichtlich ist niemand; beim einfachen Volk wächst der Unmut gegenüber dem verschwenderischen Adel.
Was zunächst klingt wie die Zusammenfassung eines historischen Romans, ist in Wirklichkeit der Ausgangspunkt für einen Fantasyroman, der den Auftakt zu einer äußerst interessanten Reihe darstellt. Das mag jetzt etwas befremdlich klingen, ist es allerdings nicht. Greg Keyes lässt seine Leser eintauchen in eine Welt, die unserer eigenen Vergangenheit recht ähnlich ist, in der es aber auch jede Menge zu entdecken gibt, wonach man bei uns vergeblich suchen würde.

Ausgebrannt
von Andreas Eschbach
Februar 2007
752 Seiten – 19,95 €
ISBN 978-3785722749
Lübbe
Andreas Eschbach hat offenbar ein Faible für Themen, die etwas abseits der ausgetretenen Thriller-Pfade liegen. Das hat er bereits mit „Eine Billion Dollar“ und „Der Nobelpreis“ bewiesen und tut es mit „Ausgebrannt“ erneut. So beziehen viele von Eschbachs Romanen ihre Spannung auch nicht aus actiongeladenen Szenen, in denen der tapfere Held versucht, dem mit einer Knarre fuchtelnden Bösewicht zu entkommen, sondern aus den (zum Teil auch inneren) Konflikten, denen sich seine Figuren stellen müssen.