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Perry, Ren und 1984 - Der Heftroman und die Realität zum Vierten

Zauberwort - Der Leit(d)artikelPerry, Ren und 1984
Der Heftroman und die Realität zum Vierten

Andreas Decker warf in die Diskussion um Harald Webers Perry Rhodan-Kolumne And the times, they are a-changing - Perry Rhodan und der Zeitgeist den Gedanken ein, dass so mancher (Horror)-Heftroman darunter litt, dass die Wirklichkeit ausgeblendet wurde. Das ist mir auch den vierten (und vorerst letzten) Leit(d)artikel zu diesem Thema wert ...


Immer wenn die Rede auf die sogenannten ›Silberbände‹ der »Perry Rhodan«-Serie kommt, spalten sich die Meinungen. Die einen mögen die Bearbeitung, die William Voltz Ende der Siebziger begonnen hat, die anderen werfen Voltz und seinen Nachfolgern ›Geschichtsfälschung‹ der Serie vor, in dem sie besonders drastische Lösung umgeschrieben, abgeschwächt oder gar einfach unter den Tisch fallen ließen.

Gut denn. Diesem Handeln wird gern und oft (gerade von Lesern des Originals) attestiert, dass hier nach Art des Orwell’schen »1984« (Serien-)Geschichte verfälscht wurde. Das stimmt, aber nicht um den Alt-Leser zu verärgern. Die Motivation dürfte sein, dass 1979 nicht 1961 war. Die Buchausgabe der Silberbände sollte eine andere, neue Leserschicht erreichen. Um diese auch erreichen zu können war es durchaus nötig, die Geschichte der Serie zu glätten und sie dem neuen Zeitgeist und einer neuen Realität anzupassen. Derlei Anpassungen liefen in der Erstauflage ja erfolgreich. Ob die Anpassungen – sowohl in der Buchausgabe wie auch in der Heftserie - immer gelungen sind, steht auf einem anderen Blatt und bedürfte einer Einzelgfallanalyse.

Sieht man auf das Jahr 1979, stellt man fest, dass die Friedensbewegung sich formierte, Im Zuge dessen auch die Grünen sich politisch formierten und die Themen andere wurden. Kurzum 1979 hatte sich der Blick vieler, auch gerade junger Leute, gewandelt. Frieden und Umwelt war ein erstrebenswertes Ziel. Darauf musste man auch in Sachen der Bearbeitung der Rhodan-Serie reagieren. Der Siegeszug durch die Galaxis musste entschärft werden. Daher war die Bearbeitung unumgänglich.

Für mich verfehlte die Heftserie zum Beispiel das Ziel zwischen den Bänden nach 1000 bis hin zu den 1400er-Romanen, aber das ist Ansichtssache. Für den Verlag gibt es da einen Gradmesser: Die verkaufte Auflage. Über die wissen wir eigentlich nur wenig, aber mit dem 1500er wurde ein Kurswechsel vorgenommen, so dass wohl da tatsächlich Korrekturen nötig wurden.

Die Buchausgabe verkaufte sich mit den Änderungen allerdings sehr gut und schlug ein wie eine Bombe, so dass man wohl in der Tat mehr als nur die Sammler erreichte.

Ich möchte in dieser Sache mal den Blick auf einen anderen Weltraumhelden der Sechziger richten: »Ren Dhark«. Als die Drittauflage der Serie lief war Kurt Brand nicht mehr so zufrieden mit der Serie. Er erkannte so amnche Schwäche und man sprach über nötige Bearbeitungen. Kurt Brand hatte die Silberbände verfolgt und war angetan davon (nicht so sehr davon, dass Romane von ihm rausfielen). Doch der generelle Weg, die Serie zu modernisieren gefiel ihm.

Brand gefiel die Idee »Ren Dhark« und seinen »Weg ins Weltall« neu zu fassen. Fehlentwicklungen rauszuwerfen, anderes neu zu fassen oder umzuschreiben, so dass die Serie sich zum einen dem Zeitgeist und den Realitäten der 90er anzupassen und zum anderen schlüssiger zu erzählen.

Leider verhinderte sein Krebs, dass er sich selbst näher mit diesem Problem befassen konnte. Aber er redete immer wieder davon was raus musste und was umzuschreiben wäre.

Als Nachlassverwalter konfrontierte ich dann den Kelter Verlag mit der Idee. Fast drei Stunden diskutierten die Melcherts und ich 1992 die Idee, die Serie noch mal herauszubringen, aber nicht mehr in der gewohnten Form, sondern neugefasst, gestrafft und mit neuen Romanen und anderen Schwerpunkten. Ich gewann durchaus den Eindruck, das Kelter sich mit dieser Idee anfreunden konnte und sogar ein Taschenheft ins Auge fassten.

Falsch gedacht.

Die Melcherts konnten sich mit dieser Idee nicht anfreunden. Ein Brief erreichte mich am Tag nach dem Gespräch mit den Verlegern, der mich drüber aufklärte, dass man alle paar Jahre eine unveränderte Neuauflage plane (das macht Kelter ja mit einem Gutteil seines Programms).

Mit uns nicht. Wir informierten Kelter, dass wir (die Erben und ich als Verwalter des Nachlasses) auf das im Urheberrecht verankerte Recht auf angemessene Bearbeitung vor einer Neuauflage berufen und keinesfalls eine unbearbeitete Neuauflage gestatten würden …

Nach einigen weiteren Turbulenzen gab Kelter seine Rechte an Ren Dhark auf und der Weg war frei für Hansjoachim Bernt, der sich mit dem Konzept ála Silberbände anfreunden konnte. Manfred Weinland wurde als Bearbeiter geholt.

Im Grunde funktioniert das Konzept wohl, denn die Serie um Kurt Brands Schöpfung läuft seit zwei Jahrzehnten damit.

Was ich mit dieser Geschichte sagen will?

Ein Ren Dhark in unveränderter Form, hätte es IMHO nicht geschafft jemals über die 98 ursprünglichen Bände hinauszukommen. Wahrscheinlich wären die Neuauflagen bei Kelter irgendwann nicht mal mehr bis Band 50 gekommen. Für eine Neubearbeitung wäre es dann zu spät gewesen.

Und so zeigt sich dann auch, dass der Weg, den man in Rasstatt mit den Silberbänden ging, der Richtige war ...

Der Zeitgeist und die Realitäten ändern sich und gerade triviale Unterhaltung ist – bis auf wenige Ausnahmen – ein Kind der Zeit und muss angepasst werden, auch wenn die Realität draußen bleibt, aber erfolgreiche Unterhaltung spiegelt den Zeitgeist.

Und damit wären wir vorerst am Ende dieser Betrachtungen vom Verhältnis der Realität zur trivialen Unterhaltung (vorwiegend am Beispiel des Heftromans). Aber das Thema wird immer wieder mal behandelt werden.

Kommentare  

#1 Alter Hahn 2013-09-01 01:13
Als mal in der ersten Hälfte der 80er eine zweite Auflage vom "Zamorra" im Gepräch war, boten Werner und ich dem Bastei-Verlag an, eine Reihe von Romanen - so ca. 5 bis 8 - neu zu schreiben, die direkt nach dem 1. Band "Das Schloss der Dämonen" auf das von Werner eingeführt Szenario hin arbeiten sollte. Damit wären die ersten 110 Bände weg gefallen - und auch einige Bände, die nicht mit der laufenden Handlung in Zusammenhang lagen, weil sie von anderen Autoren als "freie Romane" geschrieben wurden. Aber das wurde schon damals von Bastei abgelehnt - und bei den Sonderbänden,zwei in einem die jetzt kommen, ist man diesen Weg auch nicht gegangen, obwohl Werner das noch hätte machen können - und vielleicht auch getan hätte.

Eine Taschenbuchausgabe vom Zamorra - in der Art der Silberbände bei Perry-Rhodan- so was hat Werner vorgeschwebt. Vermutlich werden spätere Generationen das mal machen und damit eine Kult-Serie zu neuem Leben erwecken... udn für eine neue Leser-Generatin aufbereiten...
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#2 Pisanelli 2013-09-01 08:33
Bastei war aber nicht nur so unflexibel. Umschreiben kostet natürlich Geld. Bei "Vampira" haben sie aber mitgemacht - auch wenn die Änderungen nicht so gravierend waren. Die Neuauflage wurde trotzdem kein Erfolg und musste letztes Jahr (?) wieder eingestellt werden.
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#3 Laurin 2013-09-01 12:05
So ganz kann man aber VAMPIRA nicht damit gleichsetzen. Es wurde ja nicht unbedingt "umgeschrieben", sondern vielmehr neue Handlungsstränge, die neben der eigentlichen Story herliefen, hinzu gefügt. Das sollte auch die Leser wieder ran holen, die die alten Hefte noch in ihrer Sammlung besitzen, und das waren scheinbar nicht wenige der Käufer, wie man zwischen den Zeilen z.B. im Forum lesen konnte. Gewisse Anpassungen um hier Übergänge zu glätten, würde ich noch nicht mit dem Wort Änderungen umschreiben. Wirkliche Änderungen kamen erst ab dem Moment, wo klar war das VAMPIRA eingestellt werden wird und man die Handlung dieses mal vernünftig abschließen wollte. Ein weiteres Hindernis dürfte die Form des Heftroman gewesen sein, die kaum neue Leser an die Serie binden konnte. Ehrlich gesagt, hätte ich hierzu gleich zum Taschenheft gegriffen (wie man es dann früher bei VAMPIRA gemacht hatte), mit besserer Verarbeitung (siehe hierzu PRNeo). Ob es dann besser gelaufen wäre, möchte ich hier auch nicht unbedingt behaupten, weil die Serie eben noch ziemlich frisch im Kopf z.B. der Altleser steckte, die sich eher neue Storys erhofft hatten und schnell wieder abgesprungen sind (nach dem Motto: Warum eine Heftserie kaufen, die sich vollständig in meiner Sammlung befindet). Vom eBook will ich gar nicht reden, obwohl es vom Preis her lohnend gewesen wäre (wie manche Diskussionen in bestimmten Foren bei Facebook zeigen, wo sich immer mehr Meinungen herauskristallisieren, dass Leser z.B. für ein 600 Seiten Buch nicht mehr als 5 Euro zu zahlen bereit wären, weil es eben keine Printausgabe ist/Preisspanne Kostenlos bis 5 Euro als Beispiel).
Ob bei der Romantruhe ein Umschreiben der alten Zamorra-Romane etwas gebracht hätte, würde ich auch dahin gestellt lassen, denn die Käufer der älteren Serien bei der Romantruhe kaufen gerade dort, weil sie das Original lesen wollen, was für das Buchregal in seiner Darreichungsform schön aufbereitet ist.
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#4 Guido 2013-09-01 14:24
Ich weiß nicht, was "man" bei Facebook diskutiert, diskutieren muss; Verlage, die das beachten, was Leute wollen, machen sicher was falsch - wieviele haben sich früher immer das Maul zerrissen: "Die Heftromane kosten jetzt 10 Pfennig mehr, ich kündige das Abo, 1,60 DM ist mir zu viel". Und wieviele habe die Romane nicht mehr gekauft...?

Auf Kunden, die nicht mehr als 5 EUR bezahlen wollen für ein z.B. 600-Seiten-Buch kann jeder Verlag sehr gut verzichten. Das ist dann keine Kalkulation mehr, das ist Selbstmord - all die Verlage, die auf niedrige Preise setzen, räumen binnen kurzer Zeit das Feld. Kein Umsatz, keine Möglichkeit, Rechnungen zu bezahlen, der Laden wird dicht gemacht. Dass viele kleinere Verlage und Autoren nur auf den Amazonrang schielen, und nicht auf die Einnahmenseite, habe ich auch schon gemerkt. Und ich frage mich wirklich, was die Steuerberater dieser "Verlage" den Kunden sagen. Vermutlich nichts, die richten sich sicher schon mal darauf ein, demnächst einen weniger zu haben.

Wenn mir etwas zu teuer ist, kaufe ich es nicht. Aber im Internet das Maul aufreißen?
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#5 Laurin 2013-09-01 19:39
Ich habe nur weiter gegeben was diskutiert wird, Guido, mehr nicht. Mir kann es egal sein, weil ich generell keine eBooks lese.
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#6 Remis Blanchard 2013-09-02 09:38
Beim Zaubermond Verlag war ja geplant, dass es eine neue Zamorra Buchreihe geben würde bei der die Zamorra sozusagen neu geshriben wèrde, Man hätte einge von Werners ersten Romane zu einem Buch zusammengefügt und dann hätte man so weiter gemacht. Leider gab es ja dann einige Differenzen zwischen Werner und dem Zaubermond Verlag woraufin die Buchreihe nie erschienen ist. Ich fand das damals sehr schade, denn diese Buchreihe hätte es ermöglicht Themenbänden zu einer einzigen Buchreihe zusammenzufügen.
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#7 Andreas Decker 2013-09-02 10:44
Es wurde ja nicht unbedingt "umgeschrieben", sondern vielmehr neue Handlungsstränge, die neben der eigentlichen Story herliefen, hinzu gefügt. [...] Wirkliche Änderungen kamen erst ab dem Moment, wo klar war das VAMPIRA eingestellt werden wird und man die Handlung dieses mal vernünftig abschließen wollte

Im Ernst? Halte ich für ausgesprochen bedenklich. Würde ich in einer Neuauflage - oder Ausgabe - kategorisch ablehnen.

Es ist eine Sache, wie bei Rhodan die Geschichte zu glätten und auf Nebenhandlungen zu verzichten, wo man drei Romane auf einer halben Seite als Zusammenfassung referieren kann, ohne dass es jemandem auffallen würde. Und technische Beschreibungen aktualisiert, die man keinem Neuleser zumuten kann, etwas die berühmten Lochkarten.

(Obwohl das ein Kampf gegen Windmühlen ist. Ich habe letztens in einen frühen Silberband reingesehen, und gerade in den technischen Dingen las sich das streckenweise wie Omas SF, nur noch unfreiwillig komisch.)

Aber praktisch aus schwarz weiß zu machen, so nach dem Motto "lassen wir Winnetou dieses mal doch leben", macht die Geschichte ja völlig beliebig.

Ganz zu schweigen von den Sammlern. Okay, das dürfte bei Vampira nicht ins Gewicht gefallen sein, aber das schöne an den Rhodan-Heftneuauflagen war ja lange Jahre, dass man die Hefte auflagentechnisch gesehen willkürlich zusammenkaufen konnte. Vor dem Aufkommen von Ebay und Händlerbörsen war das für den Ottonormalleser schon ein Kaufargument, Lücken mit den Nachauflagen schließen zu können, ohne böse Überraschungen zu erleben.

Obwohl, bei näherem Nachdenken werde ich jetzt unsicher. :lol: Ich habe gesehen, dass man bei den Terra Astra-Romanen Neuauflagen tatsächlich bearbeitet hat. Vielleicht ist das bei Rhodan ja auch dezent gemacht worden und man hat es nur nicht groß thematisiert.

Bei der Däki-Neuauflage ist man die Texte ja mit der Lupe durchgegangen und hat mutmaßliche Reizwörter der Prüfstelle mit chirurgischer Präzision entfernt. Aber mit solchen Problemen hatte Rhodan ja nie zu kämpfen.



@6
Aber irgendwann haben sie es dann doch gemacht bei Zaubermond, oder? Ich habe das Teil nie gelesen, aber war HC 14 nicht so ein völlig überflüssiger "was wirklich in Bd. 1 geschah"?
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#8 Remis Blanchard 2013-09-02 13:07
Es war Band 14: Merlins Stern. Ich denke mal der Band war schon fertig geschrieben und es wäre schade gewesen ihn nicht zu bringen.
VAMPIRA Neuauflage war völlig überflüssig weil die meisten Leser die Bände schon hatten. Und wegen des bischen neuen Textes lohnte es sich nicht wirklich die Hefte noch einmal zu kaufen.
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#9 Pisanelli 2013-09-02 14:20
Dann kann man wohl sagen, ist das ein Problem bei Bastei, dass sie (wie fast immer) nicht genug investieren, wenn sie mal investieren und sich immer für die Billiglösung entscheiden. Mir fällt in dem Zusammenhang die Hörbuch-Reihe von MX ein, die auch ein ziemlich Flop wurde - hätten sie richtige Hörspiele draus gemacht, wär's vermutlich erfolgreicher gewesen. Auch bei den Ebooks machen sie im Heftromanbereich nur das Nötigste. Ist schon ein bißchen traurig, aber vermutlich wirtschaftlich vernünftiger. PR hat da einfach andere Möglichkeiten - nutzt diese aber auch viel intelligenter und konsequenter. Aber das ist hier schon wieder Off Topic. Insgesamt finde ich Modernisierungen immer eine gute Idee. Und PR Neo zeigt, das auch ganz neu gestartete Reboots, die die Erkenntnisse aus der Vergangenheit beachten und die Bedürfnisse der Gegenwart stärker beachten, ein Erfolg sein können. Offensichtlich ist es das, sonst würde es nicht so lange laufen.
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