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Was ist Horror? – Der Versuch ein Genre (ohne Zukunft?) zu ergründen

Zauberwort - Der Leit(d)artikelWas ist Horror?
Der Versuch ein Genre (ohne Zukunft?) zu ergründen

Eines der Hauptthemen im Zauberspiegel ist das Genre Horror.  Und - um eine Fernsehwerbung (für ein anderes Produkt) zu zitieren: Die Geschichte des Horror ist eine "Geschichte voller Missverständnisse".

Horror – das Wort erweckt in vielen Leuten gerne Assoziationen von spritzendem Blut, hervorquellenden Gedärmen, brutalen Bestien und Fleisch fressenden Zombies, die sich an Innereien brutalst getöteter Menschen weiden.  Kettensägen, überlange Messer, Macheten und anderes gelten dabei als unerläßliche Werkzeuge des Genres.

 

In diesem Fall wird Horror mit Blut und Gewalt gleich gesetzt. Von mir immer wieder gerne erzählt wird eine Diskussionsrunde der damaligen Talkmasterin Ilona Christen aus den 90’er-Jahren (Sender war RTL). Dort ging es um eben die Frage, ob Horror nicht einfach nur das ist, was sie mit Zombies, Gedärme und Gewalt gleichsetzte. Einer ihrer Gegenüber war Olaf Ittenbach (nicht gerade bekannt für seine gewaltfreien Filme). Dieser zeigte sich souverän und korrigierte sie dafür gnadenlos, kanzelte sie förmlich ab und machte deutlich: Dem ist nur zu einem kleinen Teil so. So soll es sein.

Horror ist eben in erster Linie nicht die Gewalt, das spritzende Blut, hervorquellende Innereien, der Biss des Vampirs, der endgültige Angriff des Werwolfs... vielmehr sind diese Dinge das Ergebnis, die „Auflösung“ dessen, was der Horror eigentlich ist, und der Gewalt voraus geht. Eben auch die Vorstellung dessen, was letztlich passieren könnte bzw. wohl passieren wird. - Und eben nicht das was dann tatsächlich passiert.

Die ausgeübte Gewalt ist letztlich eine der Möglichkeiten der Katharsis des Horror. Ekel, Erleichterung, Erlösung lösen das Grauen, den Horror ab. Die Lage wird entspannt. So ist es das Unheimliche, das Nicht-Greifbare, das Übernatürliche – eben die Bedrohung und nicht der Akt des Tötens in unterschiedlichen Abstufungen der dargestellten Gewalt, was Horror dem Grunde nach ist.

Hierbei geht es um eine Gewalt, die zudem nicht zwanghaft physisch sein muss, auch wenn gerade die physische Ausübung von Gewalt gegen andere Lebewesen als ein zentrales Element des Horror verstanden wird.

Der lateinische Begriff Horror steht für Schauder, Schrecken oder Abscheu. Doch letztlich hat sich in der Moderne die Bedeutung Schauder und, Angst und Schrecken durchgesetzt. Die ausgeübte Gewalt ist dann nicht mehr der ursprüngliche Horror, der Schrecken, sondern die Faszination des Ekels, die Befriedigung der Schaulust, die Erleichterung, dass die Bedrohung vorbei ist. Vergleichbar vielleicht im Sinne des Sprichwortes: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Beispiele gefällig?

Man nehme jemanden auf einer nächtlichen Straße. Er wird beobachtet und die Person weiß darum. Vermeintliche Schritte sind im Dunkel zu hören. Am Rande des Blickfelds bewegen sich Schatten und Schemen. Der Verfolgte flieht. Man hört deutlich, wie etwas, jemand der Gestalt folgt.

Genau in dem Moment, in dem der Verfolgte anhält, hören alle Geräusche auf. Der Atem des Verfolgten geht keuchend. Er sieht sich um, aber egal wohin er sich wendet, er hat keine Chance etwas konkret zu erkennen. Er geht weiter und das Spiel beginnt von vorn...

Horror? Na klar!

Ein Wald im Frühherbst. Es ist eine sternenklare Nacht. Das Licht des Vollmonds durchdringt das Blätterdachs nur unvollkommen. Ein Paar kommt von einer Feier und hat in einem Waldgebiet angehalten, um noch ein paar Schritte zu gehen. Geräusche sind zu hören. Der Wind geht durch Büsche und Bäume. Das seltsame Zwielicht scheint Gestalten zu formen. Ein Zweig knackt. Dort der Ruf eines Käuzchens. Das Laub des letzten Sommers raschelt. Waren das Schritte? Was lauert da drüben im Dunkel? Treibt da Etwas oder Jemand sein Wesen? Das Paar beschleunigt die Schritte. Es ist weit bis zum Wagen, sie wissen nicht, wo sich die nächste menschliche Behausung finden könnte- In den Büschen bewegt sich was. Ein Reh? Doch...

Horror? Na klar!

Es gibt die These, dass das Unheimlichste eine halb geöffnete Tür sei, hinter der es dunkel ist. Es gibt die kürzeste Horrorstory der Welt:

„Der letzte Mensch sitzt am Tisch. Es klopft an der Tür!“

Horror, das ist die Bedrohung, die auf eine Figur ausgeübt und vom Zuschauer/Leser/Hörer (künftig Beobachter genannt) erlebt wird.  Der Beobachter wird dabei zunächst in eine passive Rolle gedrückt. Er ist Zuschauer, Voyeur. Er steht außen vor.

Doch nach und nach wird er in die Situation mit hineingezogen. Der Beobachter beginnt, sich mit der Figur zu identifizieren. Die Trennschärfe zwischen sich und der Situation der Figur in Roman/Film/Hörspiel verschwimmt und schwindet mehr und mehr. Der Beobachter muss hilflos zusehen, wie da eine Figur, zunächst von irgendetwas Unbekanntem beobachtet wird, ohne dass diese Figur selbst das zunächst mitbekommt.

Niemand (erst recht nicht der Beobachter) kann die Figur warnen. Augen folgen ihr. Dann wird aus dem Verfolgen mit Blicken ein Anschleichen, das Unbekannte nähert sich. Die Stimmung be- und erdrückt. Die Figur bleibt ahnungslos. Das Anschleichen wird zur Jagd. Atemlos verfolgt der Beobachter die hilflosen Fluchtversuche, erkennt die Ausweglosigkeit der Figur. Der Beobachter erlebt (selbst oder mit), wie die Figur das Unausweichliche letztlich selbst erkennt und wird mit den Todesängsten konfrontiert, die der Andere erlebt.

Die Figur gibt nicht auf, sie flieht weiter.

Und dann kommt der Moment: Die Erlösung kommt, das Unausweichliche tritt ein, und der emotionale Druck auf die Figur - und damit auch den Beobachter – lässt nach.

Unter Horror kann als Angst vor dem Unbekannten verstanden werden, vor dem gejagt werden, vor dem Nichtgreifbaren, vor der Dunkelheit. Somit ist Horror eigentlich der Ausdruck der Urängste eines Lebenswesens, und in seinen besten Ausprägungen erreicht es jene Teile des Gehirns, die von der Zivilisation und der Vernunft sorgsam gehütet werden.

Es gibt keine Geister, sagt uns die Vernunft. Es ist nur ein Schatten, meint unsere logische denkende linke Hirnhälfte. Kurzum: Jener Teil in uns, der versucht rationales Verhalten zu ermöglichen, versucht Ruhe zu bewahren, um entsprechend souveränes Verhalten herbei zu führen. Es sei alles „halb so schlimm“, „das gibt es alles nicht“ soll dazu dienen, den fliegenden Puls und das klopfende Herz zu beruhigen.

Aber in unserem Gehirn gibt es viel ältere Regionen, die elementarer sind.

Dabei ist die Angst (und da sollte man der etwas verdrehten Star-Wars-Philosophie widersprechen) eines unserer wichtigsten Lebenserhaltungssysteme. Mag es einst so gewesen sein, dass man Säbelzahntigern besser aus dem Weg ging und nicht einfach in jede dunkle Höhle spazierte, so sagt uns unsere Angst auch heute noch, nicht über die Autobahn zu laufen und andere lebensgefährliche oder auch nur gefährliche Dinge nicht zu wagen... Angst stellt zusätzliche Energie zur Verfügung, um den ausgelösten Fluchtinstinkt ausführen zu können, erzeugt den Wunsch zu warnen, den Wunsch um Hilfe zu schreien.

Aber halt, ich sitze ja vor dem Buch / dem TV / der Kinoleinwand / der Bühne / dem Player ... ich kann die Figur nicht warnen, wenn ich Beobachter bin. Somit wird aus der Angst der Figur meine Angst. – Das ist der Horror, wenn er funktioniert.

Was Horror also „funktionieren“ lässt, das steht auf einem anderen Blatt, grundsätzlich scheint es das (bewegte) Bild oft leichter zu haben als der nackte Text. - Doch im Fall des Funktionierens übertrifft das Kino im Kopf oft die Realität von Leinwand / Comic, Hörspiel oder Buch.

Und doch: Horror ist in erster Linie Empfindungssache, er muss 'gefühlt' werden. Um erfolgreich zu sein muss sich ein Horrorroman, -film, -comic oder -hörspiel an unserer Vernunft „vorbei mogeln“. Er muss das Stammhirn erreichen, die emotionale Ebene, an den Steinzeitmenschen in uns appellieren. Erst dann erfüllt Horror seine Aufgabe.

Ich selbst habe viele Splatterfilme gesehen. Längst nicht alle waren schlecht.  Das sollte man aus diesen Ausführungen nicht ableiten. Dabei hat mich aber trotz allem der Horror nie bzw. ganz selten gepackt. Und es mich erwischte dann erst recht nicht bei den Gewaltszenen. Ekel, ja. Angewidert war ich, ja. Entsetzt, auch das kam vor. Ob mancher Inszenierung von Gewalt musste ich lachen, weil der Grat zur unfreiwilligen Komik mehr als überschritten wurde. Aber auch eine Synthese aus Humor und Gewalt gab es hier und da. Manchmal war ich auch einfach nur fasziniert über die perfekte und ästhetische Inszenierung von Gewalt.

Aber wie gesagt: Diese Darstellungen lösen den Horror eher auf, sind die Katharsis, die mich von der Beklemmung, der Angst reinigen. Manchmal befriedigen Gewaltsequenzen nur die Sensationslust, die auch auf deutschen Autobahnen bei Unfällen zu beobachten ist. Da bekomme ich das Gefühl, dass vor mir fahrende und abbremsende Fahrer am liebsten mit einem Stück Weißbrot einstippen wollen.

Viele dieser Filme waren so berechenbar, dass man sie vorhersehen konnte, ohne sie gesehen zu haben. Ihre Schock- und Horrormomente waren absolut berechenbar, wie nach Handbuch gefertigt.

Ich erinnere mich. Wir waren gerade 16 oder 17, als wir im Kino auf der Camper Höhe in Stade den Film „Sado – Stoß das Tor zur Hölle auf“ sahen. Ich zog mir das Missfallen des halben Kinos zu, als ich immer wieder ankündigte, was passieren würde, und das nicht etwa, weil ich den Film zuvor schon gesehen hatte. Das war so einfach... und passiert mir bei schlechten Horrorfilmen immer wieder. Gerade jene, die mehr an der Katharsis (also der Gewalt) als am Horror interessiert sind, können oft szenenweise vorausberechnet werden.

MAD 162 - So dreht man einen Horrorfilm Im MAD-Heft 162 (August 1982) gab es mal eine schöne Titelstory. Eine Satire, die da hieß „So dreht man einen Horrorfilm!“ Das war eine Aneinanderreihung diverser Klischees. Aber so treffend für einen Gutteil der Filme (und Bücher/Comics/Hörspiele). Gruselig aber wahr.

Immerhin funktioniert die Gewalt in diesen Filmen noch richtig gut. Das Zeigen von Wunden und ihrer Entstehung funktioniert eben besser mit Bildern als mit Worten... In Romanen (und da meine ich auch Clive Barkers Bücher des Blutes) sind die bemühten Beschreibungen um Blutstropfen und Gehirnmassen, die an Wände klatschen, eher lächerlich. Optisch hat das – gut inszeniert – noch einen gewissen Schauwert. Aber in Büchern beschrieben wirken überzogene Gewalttaten eher wie der verzweifelte Versuch, den Roman in die Länge zu ziehen – eben weil man ohnehin nicht mehr zu sagen hat. Diese Texte tragen aber kaum wirklichen Horror, sondern haben eher den Wert eines reißerischen Zeitungsartikels über einen Mord. Nur wenigen Autoren gelingt es dann noch, seine Leser zu überzeugen. Und das eine oder andere Mal mag man darüber nachdenken, welche eigenen Bedürfnisse so mancher Autor befriedigt, wenn er solches schreibt. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum der Horrorroman (mal von einigen wenigen Ausnahmen wie Stephen King abgesehen) nur noch im Ghetto der Klein- und Spartenverlage am Rande des Buchmarkts stattfindet und sich (eben von den Ausnahmen abgesehen) jenseits der Bestsellerlisten abspielen.

Es werden eben kaum noch Horrorromane, sondern Romane mit viel Gewalt geschrieben, die dann mittels Versatzstücken als Horror ausgegeben werden. Bei diesen Orgien aus Gewalt und Sex geht dann der eigentliche Horror unter.  Es wird (in Film/Buch/Comic) dann in erster Linie auf die Katharsis gesetzt, ohne die vorige Atmosphäre aus Angst, Bedrohung und Hilflosigkeit zu erzeugen. Da geht es eben mehr um Schaulust und Effekte, denn um das Erzeugen von „Horror“, Stimmung oder Atmosphäre... In dieser Form hat das Genre keine wirkliche Zukunft. Denn jede Innerei und die Arten sie ans Tageslicht zu befördern ist schon gezeigt worden. Da gibt es kaum noch Tabus zu brechen oder Neues zu zeigen. Gewalt als Horrorersatz ist der Weg in die Sackgasse.

Man verstehe mich nicht falsch. Ich bin durchaus kein Gegner von Gewalt im Horror. Aber er sollte mehr dienen als nur der Schaulust zu dienen. Das geht, aber es gelingt nicht vielen. Und wenn man manche Horrorfans und -Zuschauer sieht, macht das auch Nichts (doch das ist wieder eine andere Debatte).

Horror ist ein Genre rigider Moral. Das liegt an seinen Wurzeln in der viktorianischen Ära. Dort sind Elemente wie der reißende Werwolf oder der Biss des Vampirs verklausulierte Bilder für den Sex. Daher ist es dann manchmal eine Art inhaltlicher Pleonasmus (was einen weißen Schimmel oder schwarzen Rappen meint), wenn diese Synonyme für Sex dann auch mit offen geschriebenen bzw. gezeigten Sexszenen kombiniert wird. Und, wie wir aus zahllosen Beiträgen zum Genre wissen, überleben zumeist die Enthaltsamen. Soweit hat sich der Horror also nicht von der Gothic Novel entfernt... Doch diese Bilder sind wohl in einer Zeit von Internetpornographie und sexueller Revolution nicht mehr klar vermittelbar.

In der Literatur warten wir schon einige Jahre auf den Befreiungsschlag des Genres. und man fragt sich, wohin der Horror geht Im Moment haben – wie auch Franz Rottensteiner im Interview mit uns feststellt – den totalen Triumph der Fantasy. Da ist der Horror ja auch als „Dark Fantasy“ bekannt oder tritt auch mal im Gewand der „Urban Fantasy“ auf. Dort übrigens deutlich vielfältiger und interessanter als unter dem Label Horror.  Dieses Mitnehmen des Lesers in die Welt der Angst findet inzwischen eben unter anderen Bezeichnungen statt.

Aber auch von anderer Seite geht es dem Genre an den Kragen. Der Horror erlebt ja auch mittels der Supernatural Romance das genaue Gegenteil des übermäßig Gewaltbetonten. Weil den starken Frauen die stärkeren Männer ausgehen, wird fürs Romantische in den übernatürlichen Bereich ausgewichen. Da wird dann alles in romantischer Liebe begraben. Der Vampir ist nicht mehr dunkle, zerstörerische Verführer, der braven Frauen letztlich den Tod bringt. Der Vampir wird zum netten Mann, zu Schwiegermutters Traum. Auch nicht das Gelbe vom Ei. Erst recht nicht der Lichtblick des Horrors. Aber auch diesen Trend werden Vampir & Co. überleben. Als Nächsten soll es dann ja den Gestaltwandler, insbesondere den Werwolf, treffen.

Vielleicht schafft es der Horror, sich irgendwann (gerade im Buch) wieder mehr Geltung zu verschaffen, sich erneut zu emanzipieren und und nicht als Sub-Genre des Liebes- und Fantasyromans zu verkommen. Aber dazu bedarf es einer Rückbesinnung auf das, was den Horror ausmacht. Warten wir ab, wann es soweit ist. Ohne Zukunft ist das Genre nicht, aber aus dieser Talsohle muss er sich erstmal befreien. Da hilft es, sich ein Stückweit auf Wurzeln und Traditionen zu besinnen, noch mehr als das Genre unter neuen Namen zu verkaufen. Denn Horror braucht nicht unbedingt das alte Haus am Dartmoor, das Schloß in Rumänien oder die Hütte in den  Bergen als Kulisse.

Man sehe sich nur Ridley Scotts "Alien" an. Das Raumschiff ist die perfekte ausweglose Situation, weitaus auswegloser als ein irdisches Horrorsujet. Um die Nostromo herum ist nur die Leere, das Nichts. Was könnte auswegloser sein?  Und das Alien (im design H.R. Gigers) vertritt den Vampir / das dämonische Monster ganz hervorragend. Die Schiffsbesatzung als hilflose, verfolgte, bedrängte Opfer. Ohne Chance. Der Horror im Gewand der SF. Aber  Alien funktioniert als Horrorfilm besser als die meisten Horrorfilme. Da tun sich Möglichkeiten auf.

Somit kann das Genre noch eine Zukunft haben, auch ohne sich unter einem "Label" verkaufen zu müssen. Dabei könnte man nun spekulieren wer oder was nun in der langen Tradition des Genres (seit Walpoles Castle Otranto) nun am besten Gänsehaut erzeugte. Wer mich nun fragt, ob und wen z. B. ich als Koryphäen des Horrors ansehe, der bekommt - zumindest hier - keine Antwort, denn Horror wird - wie schon erwähnt - gefühlt. Das ist höchst individuell. Jeder muß für sich selbst seine Werke finden, die ihm die berühmte Gänsehaut verpassen. Warten wir auf den, der es wieder schafft möglichst vielen dieses Schaudern zu verschaffen, dass es wieder ein Boom gibt. Nur sollte er nicht unbedingt immer auf die Katharsis (sei es in Form des übernatürlichen Liebhabers oder in der Form exotischer Arten Innereien aus dem menschlichen Körper zu entfernen) setzen.

Kommentare  

#31 BettinaM. 2009-06-26 17:13
Für mich auch Stephen King. Ich lese ebenfalls nichts mehr von ihm und vermeide alle seine Filme, da sie mich heillos "überfordern".
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#32 Thomas Backus 2009-06-26 18:33
So richtig unter die Haut gingen bei mir in letzter Zeit genau 3 Filme:
- Texas Chainsaw Massacre (Remake)
- Midnight Meat Train (soll in Deutschland nicht rauskommen)
- Splinter (FSK 16)
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#33 Mainstream 2009-06-28 11:11
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BIS DAS BLUT GEFRIERT - 1963 - nur Geräusche und manipulative Kameraperspektiven.

THE AMITYVILLE HORROR - 1979 - weil jeder erzählte, das es wirklich passiert wäre.

SHRINKING MAN - MISTER C - 1957 - wie sich deine ganz normale Umgebung zu einer unüberwindbaren Bedrohung verwandelt.

ZOMBIE - 1978 - unglaubliche Paranoia, an keinem Fleck Erde noch sicher zu sein.

Buch: PET SEMETARY -Stephen King - allein die Beschreibung der Wanderung zum Friedhof bei Nacht...
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#34 Larandil 2009-06-29 10:56
Ich schicke dann "The Shout" - "Der Todesschrei" - von 1978 mit John Hurt, Alan Bates und Tim Curry ins Rennen. Ich habe ihn damals, '79 oder '80, im Fernsehnachtprogramm gesehen und danach erst wieder letztes Jahr zufällig auf dem Grabbeltisch bei Woolworth. Sehr verstörend die Demonstration des Todesschreis, die John Hurt noch bei solide abgeschirmten Ohren in die Knie zwingt und eine Sanddüne weiter eine komplette Schafherde samt Schäfer und Hund umbringt. Und wie John Hurt (der sieht ja schon ewig so fertig aus!) dann an einem Strand nach genau dem Kiesel sucht, in dem der Schreier seine Seele versteckt hat, um seine Macht zu brechen ...

www.imdb.com/title/tt0078259/
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