Einführung zur Zauberspiegel Grusel-Action-Fortsetzungsserie DOUG DARKEST – ERBE DER SCHATTENGÖTTER
Einführung zur Zauberspiegel Grusel-Action-Fortsetzungsserie DOUG DARKEST – ERBE DER SCHATTENGÖTTER
Auch einen zweiten Herrn hatten wir dabei im Blick: Helmut Rellergerd nämlich, alias Jason Dark.
Hat der Eine – Jürgen Grasmück – den Pulp-Grusel in Deutschland am Markt durchgesetzt, dann kann man mit Fug und Recht sagen, dass Helmut Rellergerd ihn mit seinem Geisterjäger John Sinclair – bei Bastei in eigener Serie wöchentlich im Heftroman und über lange Jahre hinweg parallel dazu mit monatlich einem Taschenbuch – ganz groß gemacht hat und weiterhin in der Stratosphäre hält.
Helmut Rellergerd ist mittlerweile stolze 80 Jahre alt und schreibt, nach bestimmt knapp 2.000 selbst verfassten Sinclair-Abenteuern weiterhin an „seiner“ Serie. Heutzutage jedenfalls, in fortgeschrittenem jugendlichem Alter „darf“ er offiziell von Co-Autoren unterstützt werden. Ihr Name oder Pseudonym wird gar im jeweiligen Roman genannt.
Trotzdem gilt: „Sinclair“ ist Helmut Rellergerd – und die Inkarnation seiner beeindruckenden Phantasie, seiner buchstäblich ungeheuren Schreibdisziplin, seines Fleißes.
Das mindestens genauso Beeindruckende aber für uns in der Redaktion ist, dass Jürgen Grasmücks Grusel-Abenteuer um Larry Brent und Macabros trotz des frühen Tods des Autors bis heute ebenfalls nicht in Vergessenheit geraten sind, sondern Dan Shocker weiterhin hoch geschätzt wird – als Mensch und Autor.
Wie ehrt man solche Genre-Giganten? Mit einer weiteren Aufzählung ihrer Romantitel und Leistungen? Mit Verweis auf Auflagenhöhen?
Wir wollten unsere Ehrung anders angehen: Nämlich mit einer Grusel-Action-Fortsetzungsserie, die von Dan Shocker- und Jason Dark-Fans geschrieben und für Shocker-, Dark- und Grusel-Fans auf dem Zauberspiegel erstveröffentlicht wird.
Prämissen waren und sind: Spaß haben am Wiederauflebenlassen der „guten alten Pulp-Heftchenzeit“, eine Verbeugung vor den „Großen Alten“ schreiben – aber auch nicht erstarren in Respekt und Anbetung.
Vor allem aber: Euch, den Leserinnen und Lesern eine Überraschung bieten, die auch dem langjährigen alleinigen Zauberspiegel-Macher Horst von Allwörden gefallen hätte. Auch ihn und seinen Fleiß wollen wir also mit unserem schlitzohrigen und nicht immer perfekten DOUG DARKEST ehren.
Das Team, das unter diesem bewusst eigenwilligen Namen schreibt, fand verblüffend unkompliziert zusammen. Noch viel verblüffend schneller bombardierte man sich wechselseitig mit allerlei schrägen und wirklich unheimlichen Ideen.
Und spätestens als einer mit der Idee „Bringen wir doch mal einen vegetarischen Ghoul als Gegner“ um`s Eck kam, die allen Ernstes diskutiert wurde, war klar: Die „Remediasse“ wollen ihr eigenes Ding durchziehen und wahrlich auch noch Spaß dabei haben. Aber das alles eben trotzdem im Dan Shocker- & Jason Dark-Style.
Von Doug Darkest, einem nicht ganz so typischen, draufgängerischen Helden, wie man anfangs meinen könnte. Der aber durchaus auch Dan oder Jason hätte einfallen können. Ein Held, der nicht bei einer Behörde tätig ist. Zumindest keiner normalen. Statt mit einem Sir James oder einer tollen Sekretärin ist er mit seiner Dauerverlobten Carmina gesegnet, die ein echtes Biest sein kann … Andererseits aber ist Carmina auch mit „ihrem“ Helden gesegnet, „der ständig weltweit unbedingt die Welt vor irgendwelchen Dämonen retten muss“.
Und dann gibt es da noch Dougs Schattenzwilling, der sowieso, siehe Serientitel, ein Thema für sich wird. Dass der, nachdem er Carmina geküsst hat, zwar um all ihre höllischen Geheimnisse weiß, die aber trotzdem seinem „Zwillingsbruder“ verheimlicht, könnte noch verteufelt üble Folgen haben …
Dass es unserer Serie nicht an genügend wirklich unheimlichen Gegnern, Schauplätzen, Abenteuern mangeln wird, das ist Ehrensache.
Jede Folge wird mit eigens dafür gestaltetem Cover veröffentlicht, was wir einem weiteren Fan der goldenen Pulp-Ära verdanken, nämlich dem Mann, „der mit der KI Tango tanzt“ und „Remedias D`Ìsaster“ erst vervollkommnet: dem Grafikdesigner Lars Vollbrecht.
Kommentare
Ich kann mich immer mal wieder über Autorennamen wie Jason Dark oder Dan Shocker amüsieren, die sind natürlich bereits Programm für den Inhalt. Und jetzt heisst der Held dieser Verbeugung vor den altgedienten Herren (nenne ich jetzt einfach mal so) auch noch Doug DARKEST.
Das kann man natürlich ein bischen schräg finden - was jetzt keine abwertende Kritik sein soll.