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Der Heftroman: »Die Nr. 1« - Ronco - Der Geächtete: Sonderband

Der Heftroman - Die Nr. 1Ronco - Der Geächtete: Sonderband

Jede neue Serie muss sich an den Verkaufsständen beweisen. Ein Schlüsselroman - wahrscheinlich der Schlüsselroman schlechthin - dürfte bei einem Serienneustart der jeweilige Auftaktband sein.

Bereits mit Band 1 muss die neue Serie den potenziellen Käufer am Kiosk ansprechen. Der Roman muss überzeugen, eine zweite Chance wird vom Leser nur selten gewährt. Das Konzept muss stimmen, die Optik muss passen und nicht zuletzt muss der Roman unterhalten.


Und er muss Lust auf eine Fortsetzung machen. Wenn der Leser den Folgeband schlicht haben will, dann hat es funktioniert.

In unregelmäßigen Abständen möchte ich einige Nr.-1-Bände der Vergangenheit nun näher betrachten.

Innerhalb der Ronco-Serie wurden mit Band 100/1 die Sonderbände gestartet, die in der Folge mit jeder fünften Nummer bis Band 395/60 gebracht wurden. Mit einem sehr kurzen kursiv gesetzten Eingangskapitel und einem ebenfalls kursiv gesetzten Abspann wurden die Sonderbände zwar innerhalb der normalen Romane eingebettet, doch die eigentliche Handlung spielt in der Jugend des titelgebenden Protagonisten.

Ich werde gejagtIch werde gejagt
Ronco - der Geächtete Band 100 / Sonderband 1
Ronco erzählt seine eigene Geschichte (Aus Roncos Tagebuch)
Western von John Grey (= Dietmar Kügler)
1. Auflage: März 1974
2. Auflage: August 1977
1878 beschließt der verfolgte und durch einen Streifschuss verletzte Ronco, seine wahre Geschichte aufzuschreiben, da er nicht will, dass später über ihn gesagt wird, dass er ein Verbrecher gewesen sei – eben jener Verbrecher, als der er unerbittlich gejagt wird.

Roncos niedergeschriebene Geschichte beginnt 1848.

Ein Treck, nahe der Wüste Llano Estacados, wird von Apachen überfallen. Die Wagen werden großteils verbrannt, die Siedler getötet und nur einige wenige überlebende Frauen und Kinder entführt.

Zurück bleibt ein Kind, das von den Indianern schlicht übersehen wurde und erst von vorbeiziehenden Padres, die eine Mission gründen wollen, entdeckt und aufgenommen wird: Ronco.

In der Folge erlebt das Kind mit den Padres den Aufbau der Mission, die Ankunft der ersten Siedler, die ihre Farmen errichten, auftretende Naturgewalten (Hochwasser, Sturm) und weitere Überfälle der Apachen. Viehdiebe machen den Farmern zu schaffen, und Ronco gerät in die Auseinandersetzung der Farmer mit den Comancheros, wird von diesen im Alter von sieben Jahren gar entführt, um an die Indianer verkauft zu werden …

Der erste Sonderband deckt Roncos Leben etwa vom zweiten bis siebten Lebensjahr ab. Werden die Auftaktkapitel (Überfall auf den Treck, Finden Roncos durch die Padres) noch großteils neutral geschildert, beginnt der Titelheld ab diesem Zeitpunkt als Ich-Erzähler – allerdings aus der Sicht des etwa 25 Jahre älteren und lebenserfahreneren Roncos.

Bei dem Auftakt-Überfall werden einige Charaktere des Trecks kurz skizziert, um die Leser über sie am Geschehen mitfiebern zu lassen. John Grey schafft es mit wenigen Absätzen, Bilder und Atmosphäre zu erzeugen, ohne die Brutalitäten zu ausschweifend zu beschreiben. Die Handlung erscheint realistisch, ist bereits hier mit vielen Details versehen, die man bei Heftromanen nicht erwarten würde.

Im Treck waren mehrere Männer verletzt, unter ihnen Bill Hancock, der Schullehrer aus Boston. Ein Pfeil hatte ihn in die Brust getroffen. Es war ein Pfeil mit Widerhaken, der durchgestoßen werden musste. Ihm war nicht mehr zu helfen. Nach einer knappen Stunde begann er, Blut zu spucken. Wenig später war er tot.
Er hatte Glück.

Bei den anderen dauerte es länger, und ihnen wurde es nicht so leicht gemacht.

Ronco 100/1, Seite 10

Mit dem Auftauchen der Padres weicht John Grey dann gänzlich von den Westernerwartungshaltungen eines Heftromanlesers ab. Keine vordergründige Action, sondern Alltagsgeschichten der Jahre 1848 bis 1853 werden nun geboten. Kurze Episoden, die aufeinander aufbauen, sich ergänzen und Einblick in den Jahreslauf der Protagonisten gewähren.

John Grey versteht es, den Aufbau der Mission, den beginnenden Siedlerstrom und den Kampf gegen die Naturgewalten packend zu schildern. Wäre der Begriff „Heimatroman“ im Heftbereich nicht gar so negativ belegt, könnte er für diesen Roman im Wortsinn genutzt werden. Über weite Strecken ist es ein Heimatroman des amerikanischen Westens.

„Hallo“, sagte ich. „Wie heißt du?“
Er beäugte mich wie ein Kaninchen einen Wolf, scharrte etwas verlegen mit der Spitze seines rechten Stiefels im Staub herum und sagte: „Clay, und du?“
„Ronco“, sagte ich.
„Ronco?“ Er schaute mich merkwürdig an. „Das ist doch kein Name.“
„Klar ist das ein Name“, sagte ich. „Ich heiße ja so.“

Ronco 100/1, 1. Auflage, Seite 20

In der Zusammenfassung mag es erscheinen, als wäre der Roman sehr episodenhaft. Dies täuscht, denn John Grey versteht es, die einzelnen kurzen Geschichten miteinander zu verweben, sodass der Roman wie aus einem Guss wirkt. Mit vielen verbindenden Randepisoden (Roncos Abneigung gegen eine Krähe, ein faszinierender Strudel im nahe gelegenen Fluss, Einblick in die Siedlerfamilie Wilkins) gelingt es ihm, aus den kurzen Episoden eine Einheit zu formen, das in der Gesamtheit ein stimmiges Bild der beschriebenen Jahre ergibt.

Und besonders faszinierend: Die Sichtweise des kleinen, neugierig-forschen Roncos, verquickt mit der Erfahrung des erzählenden älteren Roncos, behält John Grey konsequent bei. Das Staunen eines kleinen Kindes, das Erkunden der Umgebung, die Neugier beim Anblick des ersten gesehenen Indianers: schlicht genial verfasst.

Ich lief neben ihm (Anmerkung: dem Indianer) her, als er zu seinem Pony zurückging, und starrte ihm lange nach. Ich hatte noch nie einen Menschen mit so dunkler Haut gesehen. Er trug Waffen bei sich. Er gefiel mir, und ich war mir darüber im Klaren, dass dieser Krieger genau das war, was ich einmal werden wollte. Als ich später erfuhr, dass er vermutlich zu den Indianern gehörte, die meine Eltern umgebracht oder verschleppt hatten, war ich nicht mehr so scharf darauf, ihm nachzueifern.

Ronco 100/1, 1.Auflage, Seite 19

Die erzählerische Bandbreite beim Schildern der Emotionen hierbei ist enorm: Amüsant das mit dem Siedlerjungen erlebte ‚Medizin-Abenteuer‘ (die Lachlautstärke des Rezensenten beim Lesen dieses Kapitels war so hoch wie bei John Grishams „Das Fest“ – und das will was heißen!), packend die normalen Jungenabenteuer, gefühlvoll die Bemutterung der Padres und die Beinahe-Adoption durch das Ehepaar Wilkins – und als Kontrast der tödliche Biss einer Klapperschlange, das Miterleben eines Indianerüberfalls und das brutale Auftauchen der Comancheros, das dann schließlich auch in die Entführung mündet.

Dieses letzte Abenteuer hebt sich dann auch vom Rest des Romans deutlich ab. Das Miterleben der täglichen Vergewaltigung der ebenfalls entführten Mutter des Freundes, die Brutalitäten der Comancheros und nicht zuletzt das Herausgerissenwerden aus der lieb gewordenen Umgebung: Diese Episode ist dramatischer und auch länger; hier findet kein Kontrast mehr statt, denn die Umgebung lässt es nicht zu. Hier wird Ronco geprägt.

Fazit:
Ein Meisterwerk!

Ronco - der Geächtete / Sonderbände
im Serienprofil:
Seriencharakter:
Der Auftaktband ist von der Thematik her durchaus abgeschlossen.
Dennoch hat man den Eindruck: Es muss einfach weitergehen. Fünf, sechs Jahre aus Roncos Jugend werden in dem Roman behandelt, der Rest muss auch noch folgen.

Cliffhanger:
Eigentlich nicht.
Aber dank John Greys Schreibstil will man dennoch wissen, wie es weitergeht. Der Autor versteht es, normale Alltagsgeschehnisse und Naturgewalten genauso spannend zu schildern, als handele es sich um Actionsequenzen – und man will einfach mehr bekommen.

Charaktere:
Der Versuch, ein Kind als Hauptprotagonisten zu setzen, gelingt ausgesprochen gut. Roncos Aufeinandertreffen und Zusammenspiel mit dem Siedlerjungen Clay Wilkins funktioniert, die Padres gefallen und auch die Siedlerfamilien überzeugen.
Als Leser leidet man mit vielen Figuren mit.

Lust auf Fortsetzungen:
Ja.
(Mehr muss man hier nicht schreiben …
Suchtpotenzial!
Hoffentlich können die Folgebände das Niveau halten.)

HINTERGRUND/SPEKULATION:
Subserien in Serien:
Eine Subserie in einer gut laufenden Serie zu starten, dürfte immer ein gewisses Risiko darstellen: Der Gewinn an Lesern dürfte überschaubar sein, die Stammleser hingegen können eventuell verschreckt werden.

Der Pabel-Verlag (und auch der mit ihm fusionierte Moewig-Verlag) hat mit seinen Serien dieses Risiko dennoch mehrfach auf sich genommen – und meistens damit überzeugt und anscheinend damit auch wirtschaftlich gute Erfahrungen gemacht.

Erinnert sei hier an die Jugendabenteuer ATLANs, die mit Band 88 „In der Spinnenwüste“ (Juni 1973) erst vierwöchentlich, dann zweiwöchentlich erschienen, und dann sogar die ursprünglichen Agenten-Abenteuer verdrängten, sodass sie wöchentlich gebracht wurden. Der Auftakt mit Band 88 mag ungewöhnlich sein, erklärt sich aber mit dem zentralen Thema, das mit dem 4. Band (also der Jubel-Nr. 100) gebracht wurde.

Die ersten Erfahrungen des Verlages mit Subserien gab es aber schon früher: Bereits 1962/63 wurde innerhalb der PERRY-RHODAN-Serie der ausschließlich von Karl-Herbert Scheer verfasste Atlan-Zyklus mit den ersten Zeitabenteuern gestartet, der bei der Leserschaft unheimlich gut ankam.

Fast parallel zu den Sonderbänden bei RONCO wurde auch der DÄMONENKILLER vielseitiger. Selbst noch eine vierwöchentlich erscheinende Sub-Serie bei VAMPIR, wurde hier einem früheren Leben der Hauptfigur Dorian Hunters mit „Der Folterknecht“ (Vampir-Horror-Roman 59) eine ganze Romanlänge eingeräumt. Weitere dieser Romane sollten unregelmäßig folgen.

Erst im November 1978 wurden schließlich bei der Raumpatrouille die Jugendabenteuer eingeführt, beginnend mit Band 87 (= Terra Astra 376) „Operation Alpha Centauri“ von Horst Hoffmann. Allerdings resultieren diese Abenteuer nicht aus langfristigen Plänen, sondern einfach aus Terminschwierigkeiten bei den normalen, nach Exposé verfassten Serienromanen, sodass mit dem Einbauen des ersten Jugendabenteuers hier nur das weitere Erscheinen von ORION gesichert wurde.

Die Konkurrenz war damals nicht so mutig mit Subserien innerhalb erfolgreich laufender Serien: Ohne genauerer Recherche fallen mir eigentlich nur die „Nogk“-Abenteuer und die „Jack O’Sullivan“-Romane bei REN DHARK sowie die „Mirakel“-Abenteuer innerhalb MACABROS ein. Bei RAUMSCHIFF PROMET verfolgten die Autoren nach dem Weggang Kurt Brands jeweils eigene Themenkomplexe, die aber doch immer in sich abgeschlossen waren.
 
Immerhin bereits in der Frühzeit JERRY COTTONS, noch als Subreihe beim BASTEI-KRIMINAL-ROMAN, durfte Partner Phil Decker einen Roman in Ich-Form erzählen. Seine eigene, kurze (6 Bände) und eng mit JERRY COTTON vernetzte Serie bekam er erst etwa vier Jahrzehnte später …

Abgesehen von der sich abhebenden TERRANAUTEN-Serie (1978 – 1981) löste sich der Bastei-Verlag erst ab 1985 von den selbst auferlegten engen Serienregeln und übernahm einige Freiheiten, die bei den Pabel/Moewig-Serien bereits mehr als zwei Jahrzehnte vorher gängig waren: parallele Handlungsstränge, Serienromane ohne die Hauptcharaktere, zyklisch angelegte Handlungen … Als Beispiel mögen DER HEXER, DIE ABENTEURER, VAMPIRA, MADDRAX und STERNENFAUST dienen.

Vorläufer der Sonderbände innerhalb RONCOs:
Bereits mit Band 64 erschien innerhalb der großen Western-Serie ein faszinierender Band: „Lobo“ von John Grey.

Der Name einer Figur, die bereits mit RONCO-Band 36 eingeführt wurde, innerhalb der Ronco-Serie von nun an regelmäßig auftrat und später dann sowohl eine eigene Taschenbuchreihe und eine eigene Heftserie bekam, nachdem die Figur mit einem Einzelroman sogar in einer Westerntaschenbuchreihe vertreten war. Parallelen zu den SF-Charakteren „Perry Rhodan“ und „Atlan“ zeigen sich.

Band 64 ist insoweit etwas Besonderes, da es der erste RONCO-Roman ist, bei dem Ronco selbst nicht auftaucht. Lobo sucht ihn, trifft stattdessen auf eine Frau, die er bereits aus seiner Jugend kennt, und er erinnert sich …

Dietmar Kügler alias John Grey geht bei „Lobo“s Erinnerungen nicht so weit in die Kindheit zurück wie bei den RONCO-Sonderbänden, dennoch handelt es sich bereits bei diesem Roman um eine ausgezeichnete Rückschau im Leben eines der Serienprotagonisten, die eine ähnlich hohe Qualität vorweist.

Die 35 Wochen Erscheinungsabstand dieser beiden Romane lassen mich einige Spekulationen anstellen:

Haben die sicherlich positiven Rückmeldungen zu „Lobo“ die Planungen zu den Sonderbänden erst ausgelöst?
Oder gingen die ersten Pläne zu den Sonderbänden vielleicht sogar ein ganzes Jahr zurück, und Band 64 stellte einen ersten Versuchsballon dar, um die Reaktion der Leser darauf zu erforschen?

Ich denke, dass eine Besprechung dieses ebenfalls herausragenden Bandes sich aber demnächst in dieser Artikelreihe finden wird. Immerhin ist RONCO 64 ein ‚geheimer‘ Nr.-1-Band.

Die Verfasser der Sonderbände – die Legende:

„Vielleicht wird man später, wenn ich nicht mehr lebe, diese Aufzeichnungen lesen und darüber lächeln. Weil ich nie gelernt habe, zu formulieren, und weil ich nur eine Missionsschule besucht habe, in der man nicht mehr gelernt hat, als Lesen und Schreiben. Aber selbst das war schon viel für die Zeit, in die ich hineingeboren wurde, und das Land, in dem ich aufgewachsen bin.“

Ronco 100/1 (Seite 6), Erklärung des 1878 niederschreibenden Roncos

„Um Ihnen, unseren Lesern, die ganze Geschichte dieses faszinierenden Mannes RONCO offenzulegen, haben wir uns entschlossen, in Abständen von fünf Wochen die Tagebuchaufzeichnungen dieses Geächteten zu veröffentlichen. Bearbeitet von den Autoren der RONCO-Serie. In diesen Romanen erzählt der Mann, der sich RONCO nannte, seine eigene Geschichte.“

Ronco 100/1 (Seite 7) Legende zur Auffindung der Unterlagen Roncos, Erklärung der Redaktion

Veröffentlichungen:
Der Roman erschien in zwei Auflagen, das Titelbild von Günter König wurde beibehalten. Auch die „Sonderband“-Etikettierung blieb bei der Nachauflage vorhanden, trägt nun aber den Schriftzug „2. Auflage“.

Das „Pabel“-Logo findet sich nur auf dem Titelbild der 2. Auflage, dafür wurde hier auf der Rota-Seite die Zeichnung des Helden weggelassen.

Bei der 1. Auflage findet sich auf der Rota-Seite noch „Die dokumentarische Western-Serie von John Grey“. Wahrscheinlich war zu diesem Zeitpunkt noch geplant, dass die Sonderbände tatsächlich ausschließlich von Dietmar Kügler unter seinem Pseudonym John Grey verfasst werden.

Überraschend: Bei der zweiten Auflage ist der Zeilenumbruch ein gänzlich anderer; die alten Druckstöcke wurden anscheinend nicht mehr verwendet. Sporadisch verglichene Textstellen lassen eine Kürzung aber unwahrscheinlich erscheinen.

 

Kommentare  

#1 Alter Hahn 2012-06-16 01:13
Serien-Romane ohne Haupt-Charaktere - wie oben angesprochen - das hätte es fast beim "Professr Zamorra" gegeben. Denn ich wollte - von Perry Rhodan lernen heißt ja Siegen lernen - eben analog wie beim "Rhodan" einige Romane mit meinen eigenen Figuren machen die dann Zamorra nur ihre neuen Erkenntnisse mitteilen, die sie aus ihren Abenteuern gewonnen haben. Ansonsten hat der Prof für die Handlung Sendepause - wie ja auch Perry Rhodan in vielen Romanen nur mal beiläufig erwähnt wird.

Der erste Roman dieser Art sollte der "Wolfsmond" werden. Weil ich dann aber Werner die Serie alleine überlassen habe, damit er 1986 überhaupt ein Einkommen hatte, wurde der Roman in der Mitte abgebroche und erst für den Jubiläumsband des EDFC zum 500sten Zamorra fertig geschrieben.

Das ist tatsächlich - vermutlich der einzige - Zamorra-Roman, wo der Parapsychologe nur auf der letzten Seite eine Nachricht vorfindet, inwieweit er seine Datei in Bezug auf "Werwölfe" auf den neusten Stand bringen muss.
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#2 Matthias 2012-06-20 19:23
Ich habe den Band 100/1 wieder hervorgekramt und gelesen. Er ist kein Meisterwerk, wie oben eingestuft, aber ein guter und routiniert geschriebener Roman.
Eigentlich wollte ich meine komplette RONCO Serie ins Ebay stellen, aber nun bin ich wieder unschlüssig...
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#3 Advok 2012-06-21 07:10
Hallo Matthias,
Fazite und Einordnungen sind natürlich immer subjektiv. Ich für meinen Teil bin sehr begeistert von dem Roman, der in meinen Augen jederzeit als Jugendbuch erscheinen könnte. Von Ronco und Lobo kenne ich insgesamt leider nur einen Bruchteil der Romane - wenn es in der Serie insgesamt noch bessere Romane gegeben hat/haben sollte (davon gehe ich aus, wenn du jetzt den Verkauf deiner Ronco-Serie neu überdenkst ;-) ), spricht es letztlich nur für diesen Serienkosmos.
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#4 Ralf Frank 2015-10-09 04:28
Den ersten Ronco habe ich zufällig ergattert und nur wegen des Terence Hill Titelbildes auf Verdacht gekauft. Ich weiß nicht mehr welche Nummer es war, aber es war ein sehr amüsantes Erlebnis und in der Folge habe ich dann meine Sammlung vervollständigt. Meine Lieblingshefte waren die Sonderbände auf Grund ihrer Authenzität der Lebensumstände der Apachen. Leider ist meine gesammte Sammlung wegen einer unzulänglichen Einlagerung in einem feuchten Keller vollständig zerstörrt. Die Sonderbände sollten in einer Buchedition neu erscheinen, das hätten sie verdient.
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#5 zeerookah 2018-04-15 21:41
zitiere Ralf Frank:
Meine Lieblingshefte waren die Sonderbände auf Grund ihrer Authenzität der Lebensumstände der Apachen. Leider ist meine gesammte Sammlung wegen einer unzulänglichen Einlagerung in einem feuchten Keller vollständig zerstörrt. Die Sonderbände sollten in einer Buchedition neu erscheinen, das hätten sie verdient.

Werden sie!
www.zauberspiegel-online.de/index.php/western-mainmenu-14/gedrucktes-mainmenu-169/8132-ronco-die-western-serie#comment-41889
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