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Das Schamhaar der Medusa

StoryDas Schamhaar der Medusa

Hier ist eine kurze, nicht ganz jugendfreie Story, in der ich Namen und Begriffe, ähnlich wie Willy Astor, als Wortspiele einbaute. Kennt vielleicht der eine oder andere, oder? Astor hatte das mal mit Zigarettenmarken gemacht, z.B. „Da stand ich Davidoff!“ Gemeint war natürlich „da wie doof!“ Alles klar soweit? Gut.

Bei mir handelt es sich aber nicht um Zigarettenmarken, sondern um Schlagwörter aus dem Horror-Genre.

Die Namen sind rot und fett dargestellt und können mit ein wenig Sachkenntnis leicht erraten werden. Los geht`s!

P.S.: Die beiden Illustrationen stammen übrigens von mir selbst.

Das Schamhaar der MedusaDas Schamhaar der Medusa
Ich saß wieder mal in der obligaten Kneipe, wo ich gelegentlich ein paar Bierce trank und dazu ein Ghoulasch aß, wenn ich Hunger hatte und mir nach Abwechslung zumute war. Heute hielt sich mein Appetit aber in Grenzen, denn ich hatte leichte Zannschmerzen und Stokerte daher nur lustlos in meinem Essen herum, schielte aber dennoch immer wieder zu einem Nebentisch an dem ein Mädchen saß, das es mir angetan hatte.  Ich hatte seit einiger Zeit schon keinen Sex mehr gehabt und trug daher einen ordentlichen Steifen in meiner Hose spazieren, und der war nicht gerade  Kline. Ich schlenderte also zu ihr hinüber, quatschte sie an und  lud sie auf einen Drink ein.

Das Mädchen schien erfreut und bestellte für sich einen Gin Miskatonic, während ich selbst einen gepflegten  Davenportwein orderte. Schließlich wollte ich Eindruck machen, und das gelang mir wohl auch. Sie war zwar keine Schönheit, aber dennoch reizvoll. Ich schaute ihr tief in die Augen und begann ein wenig Smalltalk. Ihr Name war Wendi, und sie schien nicht zimperlich zu sein, wie ihr Augenaufschlag und ihr versauter Gesichtsausdruck versprach. Mein Steifer schwoll unerträglich an. Mit der würde ich wohl leichtes Spiel haben, und es war Sinclair wie Kloßbrühe, dass wir uns noch viel näher kommen und später unausweichlich in der Kiste landen würden, schließlich hatte ich schon immer ohne großen Aufwand so manch einsames Herz eRobert.

Da ich aber, wie gewöhnlich, etwas Belknap bei Kasse war und mich mein Steifer um Erlösung plagte, drängte ich schon bald zum Aufbruch. In der Kneipe war es inzwischen ohnehin etwas langweilig geworden da nur Hinz und Koontz anwesend waren und ihre Drinks schlürften. Ich zahlte also und wir schlenderten gemeinsam durch die Straßen, wo abends die Nutten eiswölkchenhauchend auf ihre Freier warteten. Es war ziemlich kalt, denn der Winters kündigte sich mit erstem Frost an, und so zog ich meinen Mantelkragen ein wenig hoch. Wendi schmiegte sich an mich, und ich konnte ihre Wärme durch den dicken Stoff fühlen und ihren verdorbenen Geruch nach hemmungsloser Erotik wahrnehmen. Endlich waren wir bei mir  zuhause angekommen, und sobald ich meine Wohnungstür aufgesperrt hatte, kam ich sofort zur Sache, küsste und berührte sie überall, während sie vor Lust stöhnte.

Wendi Straubte sich nicht gegen meine lustvollen Hände, ermunterte mich sogar.

„Meoww!“ erklang es da plötzlich. Wir erschraken kurz, lachten aber dann über unsere Schreckhaftigkeit. Es war nur mein Cater Luto, der sich bemerkbar machte und danach das Weite suchte.

Luto war ein eigentlich häßliches Tier mit Zothiquem Fell, ich mochte ihn aber dennoch sehr gerne.

Ich wühlte in Wendis Crowsem Haar und massierte ihren festen Poe. Voller Erregung riss ich ihr die Kleider vom Leib. Sie trug Reizwäsche darunter, Gilstrapse. Sonst nichts.

„Da Ghugst Du, was?“ sagte sie kokett und posierte ein wenig vor mir. Sie hatte einen echten Blackwood zwischen den Beinen. Ich grinste, denn da wollte ich nicht nachstehen und zog meine Hose aus. Jetzt war sie am Staunen: „Der ist aber Long!“

Ich sagte im Masterton der Überzeugung: „Right, Laß es uns gleich hier auf dem Boden Machen“, und bald lagen wir uns Carnackig in den Armen.

Ganz Sklaven unserer Leidenschaft, waren wir ausser Randa und Band, unsere Leiber waren naß und völlig verschwitzt. Ich hatte mir inzwischen einen Gummi übergestreift, schließlich wollte ich mir ja keine SyPhyllis holen. Wendi war ganz hin und weg als ich in sie eindrang und rief:“Festa, Festa!“

Das Schamhaar der MedusaJa, meine Lovecraft konnte sich sehen lassen. Unsere Körper Warren ganz eins miteinander und wir erreichten gemeinsam unseren Höhepunkt. Als wir fertig waren, wollte ich Paffen, Roth Händle hatte ich noch irgendwo rumliegen. Ich zündete auch für sie eine an der Glut meiner Zigarette an.

„Danke, die Brent schon“, meinte sie, nahm die Kippe Innsmouth und  himmelte mich an.

Ich begann mich nun ein wenig unwohl zu fühlen und startete ein belangloses Gespräch. „Wo ist denn der Luto hin?“, wunderte ich mich und blies eine Rauchwolke aus. „Keene Ahnung“, meinte sie. Mein eigensinniger  Kater haute öfter mal ab, weil eine Katze eben nie so Zamis wie ein Hund. Das lag eben in ihrer Natur. Vermutlich versteckte er sich wieder mal im Keller.

Ich schaute Wendi tief in die Augen und lächelte mein verführerischstes Lächeln. Hätte ich wohl nicht tun sollen, denn plötzlich sagte sie:“ Ich bin jetzt irgendwie in Love, Man“.

Das Shockerte mich etwas und zerstörte die knisternde Atmosphäre. Es kam natürlich schon mal vor, dass eine Frau Merhi von mir wollte als reinen Sex. Aber gleich nach dem ersten Mal? Da war ich Platt. Das Ward mir jetzt dann doch zuviel!

Verärgert drückte ich die Zigarette im Usher aus und sagte:“ So Luift das leider nicht. Wir sind ja schließlich nicht Romero und Julia“

„Ach, so ist das also“, meinte sie zornig und begann sich anzuziehen. Da ich keinen Bock auf Diskussionen hatte, Smith ich sie sanft, aber bestimmt raus. „Danke für Deine Ghastfreundschaft, Du ArschBloch, bringst Du mich wenigstens nach Hause?“ Da ich keine Lust dazu hatte, Lee ich ihr etwas Geld für den Bus. Derlethte fuhr um Mitternacht, also würde nicht lange warten müssen. „Ich mach mich vom Acker, Man“ sagte sie noch und verschwand. „Jaja“, dachte ich mir. „Wendi Go home!“

Dass die Weiber immer so einen Elefanten aus jeder Grasmücke machen müssen!

Da es mir aber eigentlich egal war, was Andre von mir dachten, machte ich mir nichts weiter daraus. Mir ging es ja nur ums Vergnügen, ich war ein freier Munn. An Hochzeit hatte ich noch nie gedacht und würde es wohl auch nie tun. Das war ja das Thole am Singledasein, Freiheit war die Wuerze des Lebens.

Inzwischen hatte ich Hunger bekommen, und schaute nach, was ich noch im Vorratsschrank hatte. Außer einer Dose Campbell`s Tomatensuppe und einer Packung Rice war aber nichts mehr da. Enttäuschend, wie der ganze Abend. Nicht sehr White von meiner Bude aber war glücklicherweise ein Imbißcafe, in dem man auch zu so später Stunde noch etwas zu essen bekam. Für nen Appel und ein Ei bekam man dort ein exzellentes Chili con Gharne.

Ich zog mich an und eilte nach unten. Als ich mein Auto suchte, war es aber nicht mehr da! Das war ja echt der Hexenhammer! Da ich ein ein notorischer FalschBarker war, hatte man es vermutlich wieder mal abgeschleppt. „Janz toll, das Kadath wohl nicht sein!“, dachte ich mir und zerbiß einen Fluch auf den Lippen. Es war zwar nur ein Gebrauchtfhtagn, aber es war dennoch ärgerlich. Naja, egal. Wütend auf die Bornerten Bullen kickte ich ein herumliegendes, kaputtes  Wandreieck zur Seite, dass es nur so Ballardte.

So King ich gezwungenermaßen zu Fuß, was blieb mir schließlich übrig? Als ich ankam, war der Imbiß zu dieser Zeit nur schwach besucht, es gab also eine Menge freier Plätze. Ich setzte mich ans Fenster und studierte die Karte. Ich bestellte schließlich eine Curranwurst, dazu eine Portion Pommes mit Ketchum. Und einen Kaffee. Am Nebentisch saß eine junge Frau, die gelangweilt an ihrem Burger knabberte und zu mir herüberschielte. Da ich aber gerne in Ruhe esse und ich ungern in Geschwätzigkeit A. Brutsche, beende ich diese Story lieber. Good Night!

Kommentare  

#1 Toni 2021-10-16 11:38
Da bleibt mir doch glatt die Luift weg...
#2 Friedhelm 2021-10-16 20:16
Die farblich "unterlegten" Schlagwörter lenken ein bisserl vom Text ab - jedenfalls geht es mir so. :-*

Wirkt ansonsten wie ein Wegweiser durch die Welt des Phantastischen, und man hätte das alles auch verlinken können. Wäre für Leser, die sich nicht so gut auskennnen und "nachschlagen" möchten sicher von Vorteil... ;-)
#3 Laurin 2021-10-18 17:36
Ich fand es ganz lustig und auch die farblich unterlegten Schlagwörter empfand ich nicht als störend, obwohl der "Poe" im Text wohl durch ein blindes Raster gefallen scheint. Richtig schlimm empfinde ich aber folgenden Satz daraus:

Zitat:
" Ich bestellte schließlich eine Curranwurst, dazu eine Portion Pommes mit Ketchum."

Denn da kriege ich wieder Hunger ... :-* :D

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