Damona King 4 Rückkehr des Totenheers
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Damona King
Band 4 "Rückkehr des Totenheers"
die wandelt sich zur Kampfamazone, kann plötzlich schweben, und ihren Hexenstein wie einen Morgenstern gegen die Krokodilmenschen einsetzen. unsere Helden versuchen also, Alain den Gatoren in einem Swimmingpool (!) vor Gavabals Schergen zu verbergen. die wiederum erhalten das Privileg, wieder kurzfristig in Menschengestalt zu agieren, spüren ihren Kroko-Kameraden auf, und planen ein Säureattentat, das allerdings durch unsere Freunde verhindert werden kann.
Damona entscheidet nun, Alain im Mississippi auszusetzen, ein Transportboot wird gechartert, und auf geht's (o ja, der Konzerherrin ist alles Kinderspiel...). die wieder menschlichen Soldaten mit Handgranaten bewaffnet hinterher. Gavabal tobt und schließt einen Pakt mit den bösen Sturmgeistern des Flusses - wir erinnern uns, seine magische Macht ist auf seine Sumpfinsel beschränkt. doch wieder kann Damona die Geister, die Gavabal rief, vertreiben, die Franzosen versenken sich selbst, und Alain kann sein neues Alligatorenleben in Freiheit genießen.
Fazit
das ungewöhnliche Setting wird beibehalten, mal was anderes als düstere Schlösser oder Totenäcker. Damona kann sich sehr gut ohne Mike behaupten, dieser Charakterzug einer emanzipierten Geisterjägerin wird ihr in der Serie erhalten bleiben (wir nähern uns ja mit Riesenschritten den 80ern). flott geschrieben, nette Einfälle, das Heft ist wieder vollgepackt mit Handlung, keine Leerstellen. die Eifersüchteleien zwischen den diversen männlichen Protas lesen sich ein wenig altmodisch. der Autor überholt sich manchmal selbst; die Krokos können mit Fingerschnipsen wieder in Menschen verwandelt werden, wenn die geografische Einflußsphäre nicht passt, werden einfach andere böse Dämonen (Sturmgeister) "beauftragt". ungewöhnlich, hat mir in Summe aber dennoch gut gefallen, also 4 von 6 Gruselroman-Forum Punkten.
die beiden Tibis sind ganz ungruselig bunt, die Dame mag eine Hexe darstellen, aber so sieht "meine" Damona jedenfalls nicht aus. was mich an Heftromantiteln u.a. fasziniert, ist der grammatikalisch fragwürdige Einsatz des Bindestrichs: Monster-Sumpf aber Totenheer. warum nicht Monstersumpf und Toten-Heer?
Kommentare
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