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Ein Dauerbrenner ist ausgebrannt - Das Ende der Mutter-SOKO im ZDF

Soko RestartEin Dauerbrenner ist ausgebrannt
Das Ende der Mutter-SOKO im ZDF

Am 2. Januar 1978 startete im ZDF die Vorabend-Krimiserie SOKO 5113. Es war die erste Vorabendkrimiserie dieser Art und sie löste die bis dahin laufenden amerikanischen Produktionen erstmal ab. Diese neue Serie war aber auch ganz und gar anders geartet als beispielsweise die Abendserien Derrick und Der Alte. Das ZDF setzte damals auf Unterschiedlichkeit und Abwechslung. Heute ist das anders und das Motto lautet wohl eher Austauschbarkeit. Dazu später mehr.

Soko CioollageDie SOKO bearbeitete in den Anfangsjahren vor allem Delikte um Rauschgiftkriminalität. Anhand dieser Thematik wurde eine horizontale Handlung in mehreren Folgen erzählt, deren Schwerpunkte sich von Folge zu Folge veränderten. Diese Erzählstruktur erlaubte es, die Charaktere der Hauptfiguren tiefer zu zeichnen und jedem Ermittler ein Privatleben zu geben, welches mal mehr mal weniger im Focus stand und den aktuellen Fall sogar manchmal zur Nebensache werden ließ. Nach den ersten Staffeln änderte man das Konzept der horizontalen Erzählweise, aber man brachte durchaus noch Zweiteiler oder Vierteiler. Auch die Thematik änderte sich. Nicht Rauschgift sondern Jugendkriminalität war jetzt der Schwerpunkt. Das Privatleben der Ermittler und ihre Sorgen und Nöte bleiben jedoch immer ein Bestandteil.

In den neunziger Jahren verlor sich das Konzept immer mehr. Privates spielte nur noch am Rand eine Rolle und meistens überlagerten sich Privat- und Berufsleben, waren bei manchen Ermittlern sogar eine Einheit. Anstatt abends mit der Familie zu Abend zu essen, gingen die Ermittler nach Dienstschluss noch ein Bier trinken. Aus sechs und zeitweise sogar sieben SOKO-Ermittlern wurden später fünf und wiederum später nur noch vier Ermittler. Die Kriminalfälle waren inzwischen vielfältiger. Meist ging es um organisierte Kriminalität, selten um persönliche Dramen.

Zurück zu den Wurzeln?
2015 änderte man das Konzept erneut. Offenbar wollte man zurück zu den Wurzeln und man stockte die Ermittlerzahl auf. Auch eine horizontale Erzählweise mit einer Art Haupthandlung, die sich über mehrere Folgen erstreckt wurde wieder eingeführt. Überflüssigerweise fand dann eine Umbenennung der Serie in SOKO München statt. Der Grund war einleuchtend, aber dennoch wenig nachvollziehbar. In der Zwischenzeit gab es nämlich weitere SOKO-Serien. Angefangen hatte das 2001 mit SOKO Leipzig. Später folgten Köln, Stuttgart, Wismar, Wien und Kitzbühel. Eine SOKO Rhein-Main wurde nach nur wenigen Folgen wieder eingestellt. Neu seit 2018 im Bunde sind die SOKO Potsdam und SOKO Hamburg. Um auch die Mutter aller SOKOs nun auch namentlich zur Familie gehören zu lassen, wählte man laut ZDF diese Anpassung. Zauberspiegel berichtete: Aus "SOKO 5113" wird "SOKO München".

Nur etwa drei Jahre nach der vollzogenen Umbenennung wurde nun das Ende der Serie verkündet. Laut UFA-Fiction, welche als Produktionsfirma fungiert, werde nur noch die aktuelle Staffel beendet und so wird Ende 2020 die letzte Folge ausgestrahlt. Damit verabschiedet man sich von der Mutter aller Soko-Serien, die man zur besseren Abgrenzung auch weiter SOKO 5113 hätte nennen können. Doch das ZDF, welches einst den Weg der Qualität einschlug und 1978 noch unterscheidbare Krimiserien entwarf, geht schon lange den Weg der Austauschbarkeit. Alles scheint gleich und Unterschiede bei den Serien und Ermittlerteams gibt es kaum. Die Erklärung des ZDF zur Einstellung ist dann wie eine Bekenntnis dieser These zu betrachten:

„Mit den 'Sokos' aus Potsdam und Hamburg haben wir gleich zwei neue Vorabendserien an den Start gebracht“, so ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler. „Zur Modernisierung des Programmangebots gehört die Entwicklung von Neuem, aber auch der Abschied von liebgewonnenen Formaten.“ (1)

Misserfolg ist nicht immer in Quoten messbar
Dies zeigt ganz deutlich, dass auch das ZDF sein Programm für austauschbar hält. Dabei kann man die bisherigen Maßnahmen der Umbenennung und des Konzeptwechsels schon als deutliches Zeichen werden, diese Serie noch zu retten, die bereits länger in einer Qualitätskrise steckt. Laut Qoutenmeter holte SOKO München seit der Konzeptänderung nicht schlechte Einschaltquoten, SOKO Potsdam und SOKO Hamburg erreichten Marktanteile bis zu 19%.

Erstaunlich wirkt auf den Beobachter dabei aber auch die Tatsache, dass die SOKO-Serie ja bereits mehrere Male neu strukturiert wurde.

Einen großen Einschnitt gab es 1992/92 als der Darsteller Werner Kreindl (Göttmann) starb und Wilfried Klaus (Schickl) Chef der SOKO wurde. Pikant ist dass man Kreindl sowieso aus der Serie herausschreiben wollte. Die Figur Göttmann sollte zum Kriminaldirektor ernannt werden und die Drehbücher lagen der Elan-Film (damals Produktionsfirma) bereits vor. Kurz bevor es zum Dreh der Folgen kam, starb Werner Kreindl aber und man nahm die Änderung vor, dass er auch in der Serie als Göttmann sterben sollte. Da der Tod plötzlich kam musste Göttmann auch im Film wie im Leben an einem Herzinfarkt sterben. Schickl (Wilfried Klaus) erfährt das telefonisch. Von da an ändert sich einiges. Auch Sudmann (Heinz Baumann) verlässt die Serie bald. Offiziellen Berichten zufolge auf eigenen Wunsch um sich einer eigenen Serie zu widmen. Titel "Solo für Sudmann". Dies war der erste Ableger der SOKO 5113 in den neunziger Jahren. Der Serie war nur ein kurzes Dasein beschieden. Man konnte bei der Soko damals schon einen Verjüngungswahn registrieren. Ein Beispiel dafür ist auch die Besetzung von Michel Guillaume als Kriminalmeister Theo Renner. Als 26jähriger übernahm er den Part von Heinz Baumann. Als Einziger hat er alle Dienstgrade vom Kriminalmeister zum Kriminalhauptkommissar bei der SOKO 5113 durchlaufen. Insgesamt 24 Jahre war er dabei. Mehr als 470 Folgen. Damit schlägt er nicht nur jeden SOKO-Beamten vor ihm, er überflügelt auch so ewige Assistenten wie Fritz Wepper aus Derrick (Harry Klein), und Heymann aus Der Alte (Michael Ande) zumindest in der Anzahl der Folgen um einiges. Das ist schon sehr respektabel.

Stetig fortschreitende Demontage
Doch die Selbstdemontage der Serie kam erst richtig in Gang. 2008 lief "die Akte Göttmann" (Folge 390) - ein unglaublicher Fall. Sudmann, Berger und Less aus dem alten Team tauchen wieder auf. Aber nur um gleich wieder zu verschwinden. Und das zum Teil sehr unrühmlich. Lizzy Berger wird gleich erschossen, als sie eine Zeugin schützen will. Sudmann geht mit Schickl in den Zeugenschutz und Less wird als Maulwurf und Mörder von Göttmann enttarnt. Statt an einem Herzinfarkt soll der nun mit Arsen vergiftet worden sein. Dafür findet sogar eine Obduktion statt. Less war bei Göttmanns Tod seit einigen Folgen nicht mehr im Team, aber seine Machenschaften und Spionagetätigkeiten für die Mafia waren Göttmann offenbar aufgefallen. In den alten Folgen fand sich kein Hinweis darauf. Eigentlich war diese Folge ein klares Zeichen für alte Zuschauer. Vergesst die Soko wie sie einmal war, jetzt wird neu gestartet. Schlimmer kann man eine Serie nicht herunter wirtschaften. Anstatt weiter den Ideen des Serienschöpfers Dieter Schenk zu folgen kopierte man nun amerikanische Krimiserien, in denen das Maulwurf-Prinzip auch Anwendung fand und Sympathieträger einer Serie plötzlich auf der Gegenseite stehen oder umgebracht werden.

Die Serie war längst ausgebrannt. Es bedurfte gar nicht erst der Folge "Ausgebrannt" im Jahre 2010, in der Manne Brandt - ebenfalls von einem Maulwurf - erschossen wird und der Schauspieler Hartmut Schreier fast unvorbereitet mit dem Drehbuch und seinem Serientod konfrontiert wurde. Siehe hier: SOKO 5113: Die Ermordung des Manne Brand oder der Rausschmiss des Schauspielers Hartmut Schreier

Macher der ersten Stunde
Für die Titelmelodie seit der ersten Stunde war der Musiker Arpad Bondy zuständig. 2017 bekundete er in einem Interview das seine Liebe zum Format deutlich abgekühlt sei. Die Tantiemen, der noch heute erhält (immer wenn eine Soko-Folge gezeigt wird) betrachtete er als Schmerzensgeld. Er bedauerte, dass der Vorspann optisch verändert wurde. Ein so ikonografisches Bild wie die Münchner Hackerbrücke zu ignorieren empfand er als Opfer. Die ARD hingegen hätte den Tatort-Vorspann in den Jahren sehr liebevoll restauriert. Bei der SOKO wurde sogar die Musik immer mehr verfremdet. Bondy hängt an der Unbekümmertheit und Professionalität, mit der einst die „Soko 5113“ und ihre musikalische Kennung entstand.

„wie alle Musiker zugleich in einem Studio der Elan-Film vor einer Monomaschine standen und den Titeltrack ohne Unterbrechung in einem Stück einspielten. Was schon ein kleines Kunststück war, weil zwei Keyboarder, ein Schlagzeuger, ein Bass, zwei Gitarren und ein Saxofon halbwegs synchron die Töne treffen mussten.“ (2)

Früher, so Bondy weiter, diskutierte man noch ernsthaft über die Musik in einem Film. Heute sei es nur noch Begleitgedudel. (3)

Auch der Regisseur der ersten Stunde - Ulrich Stark erinnert sich.

„Wir hatten noch zehn, elf Tage für eine Folge Zeit, ziemlich genau doppelt so viel wie die Kollegen heute.“ (4)

Er verwandelte auch die Aufzeichnungen des Kriminaldirektors Dieter Schenk in Drehbücher:

„… bekam ich dafür auch ein Honorar, mit dem ich unter anderem das Haus neben Arpad auf Mallorca finanzieren konnte“. (5)

Heute, so Stark, gerieten sogar schon die Regisseure in Not.

„Ein Kollege ist gerade allen Ernstes von der Produktion gefragt worden, ob er in Hamburg eine Möglichkeit wisse, wo er kostenlos bei einem Freund wohnen könne – um die Hotelkosten zu sparen.“ (6)

Beim Thema Krimi, sagten Bondy und Stark seien sie raus. Schon lange. Die SOKO 5113 erreichte in den späten Siebzigern und frühen achtziger Jahren Quoten mit bis zu 10 Millionen Zuschauern. So der Tagesspiegel 2017. Heute erreicht das vielleicht noch der Tatort. Im Vorabend kommt man heute vielleicht auf drei Millionen Zuschauer und wäre damit gut bedient.

Ob da nun die Soko München, Stuttgart, Köln, Leipzig, Wismar oder Wien ermittelt, ist da zunächst zweitrangig. Krimi-Vorabend ist heute ein industriell hergestelltes Unterhaltungsprodukt, das nach eisernen Regeln und Spannungsbögen funktioniert. (7)

Ich finde diese Zitate der beiden berühmten Herren sagen viel über den Zustand des deutschen TVs und vor allem der Serie SOKO München damals und heute.

Vielleicht hat das ZDF auch eine gute Idee verpaßt, und nicht wie der ARD-Tatort alle Sokos unter einem Titel vereint. Z.B. SOKO und dann abwechwelnd die verschiedenen Teams in den verschiedenen Städten agieren lassen.

(c) by author

(1) = Focus-Online (23.08.19)
2) - (7) = Apard Bondy (2-3), Ulrich Stark (4-6), Tagesspiegel-Online (7), (27.12.2017)
Quell-Links: https://www.focus.de/kultur/kino_tv/modernisierung-des-programmangebots-aus-nach-41-jahren-zdf-stellt-beliebte-krimiserie-soko-muenchen-ein_id_11064235.html
https://m.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/40-jahre-zdf-soko-vom-lueckenfueller-zum-dauerbrenner/20794056.html?utm_referrer=http%3A%2F%2Fm.facebook.com%2F
http://www.quotenmeter.de/n/111675/vollkommen-ueberraschend-zdf-beendet-soko-muenchen-nach-ueber-40-jahren

Mehr zum Thema:
Die Akte Göttmann: Wie eine Folge von "SOKO 5113" die gesamte Serienhistorie zerstörte - Teil 1
Die Akte Göttmann: Wie eine Folge von "SOKO 5113" die gesamte Serienhistorie zerstörte - Teil 2
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SOKO 5113 - Olivia Pascal

 

Kommentare  

#1 joe p. 2019-08-29 12:44
Letztlich ist der Abschied der Serie erschreckend bedeutungslos, da sie nun einmal, wie hier betont, tatsächlich austauschbar geworden ist. Die Protagonisten waren mittlerweile recht schnöselig und arrogant geworden, nicht zu vergleichen etwa mit denen aus Wismar und Leipzig. Zwischen den Zeilen lese ich, dass die SOKO Hamburg fortgesetzt wird. Sie zeichnet sich immerhin durch eine gute Besetzung und Lokalkolorit-Fälle aus.
"Die Akte Göttmann" war in der Tat, wie man sich als alter Kommissar-Fan auszudrücken pflegt,
in-dis-ku-tabel. :-)
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#2 G. Walt 2019-08-29 15:01
Ja Richtig. SOKO Potsdam und Hamburg sollen an den Seneplatz der Müncher rücken. Klares Zeichen, dass man sich mehr davon verspricht als von der alten Serie.
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#3 Frank Reichelt 2019-08-31 08:34
Das Pferd Soko 5113 wurde vom ZDF nicht nur totgeritten, die haben auch noch jahrelang auf den Kadaver eingetrampelt, bis nur noch eine unkenntliche Masse übriegblieb. :lol:
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#4 Laurin 2019-08-31 10:28
Ganz ehrlich kann ich mich nur noch daran erinnern, das ich einige Folgen der alten SOKO 5113 früher mit meinen Eltern zusammen gesehen hatte. Da spielte Diether Krebs noch mit. Danach aber schalteten selbst meine Eltern die Serie nicht mehr ein wenn sie kam. Deshalb hatte es mich auch etwas verwundert, das auch Olivia Pascal mal längere Zeit da mitgespielt hatte. Mehr kann ich aber auch dazu nicht beitragen, denn seit damals hatte ich nie wieder eine Folge der SOKO gesehen (was allerdings auch die Ableger aus anderen Städten wie SOKO Hamburg usw. betrifft).
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#5 G. Walt 2019-09-02 13:00
@Laurin. Auch ich mochte diese alte Zeit mit den Folgen mit Krebs usw. Wenn dieser z.B. unausgeschlafen und noch halb versoffen zum Dienst erschein und dann von Göttmann zusammengefaltet wurde. Das hatte so etwas Reales. Auch die komik die dabei entstand. Besonders wenn er im Duo mit Herzsprung auf Gangsterjagd ging.
Als Diether Krebs dann ausstieg , nahm auch Ulrich Stark (Regisseur und Writer) seinen Hut. Zusammen haben sie ja auch Sketchup gemacht. Die Titelmusik dazu schrieb im übrigen aucg Arpad Bondy.
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