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Der Kommissar und seine Mörder - Folge 31: Ende eines Tanzvergnügens

1Folge 31
Ende eines Tanzvergnügens

Ein junger Mann wird vor seiner Wohnungstür kurz nach Mitternacht tot von seiner Schwester aufgefunden. Er ist erschlagen worden. Schnell stellt die Kripo fest, dass er zuvor bei einer Tanzveranstaltung war.

Es ist leicht herauszubekommen, mit wem er den Abend verbrachte, aber weitere Nachforschungen erweisen sich als nahezu unmöglich, denn alle Beteiligten können sich plötzlich nicht mehr erinnern.


1Kommissar Keller hält Eifersucht für das Tatmotiv, aber niemand möchte in den Verdacht geraten, dem jungen Mann die Bekanntschaft mit einem reizvollen Mädchen geneidet zu haben. (1)

Im vorliegenden Fall geht um Eifersucht. Einige junge Menge sind wie rollige Hunde auf ein Mädchen in der Nachbarschaft her. Dieses durchaus reizende Geschöpf ist jedoch nicht ganz unschuldig an der Situation, zeigt sie sich doch jedem gegenüber zugänglich. Und das obwohl Väterchen mit Argusaugen auf das Treiben blickt.

Die Handlung spielt wie üblich in einer leicht verkommenen Gegend. Die Inneneinrichtungen der Wohnungen erinnern stark an ostzonale Verhältnisse. Selbst die Armen von heute leben feudaler. Naja. Die frühen Siebziger scheinen wohl doch noch viel Kolorit einer anderen Epoche zu haben. Und das mitten in München. Da wirkt der erwähnte Beatschuppen schon fast wie ein Objekt aus einer fremden Welt - und Ilo, das Objekt der Begierde - scheint auch ein solches.

Darstellerisch gibt es diesmal nichts Aufregendes. Alexandra Marischka (Ilo) tauchte später nocheinmal in der Reihe in Folge 94 "Mord nach der Uhr" auf. Übrigens genauso wie ihr hier angestellter Partner Detlev Eckstein. Marischka war mit Franz Marischka verheiratet (1918-2009).

Das Ende der Folge ist etwas merkwürdig. Bigge lässt sich von Ilos Vater im Handumdrehen ohne Gegenwehr erwürgen. Von vorne.

Gedreht 1970, Erstsendung 26.2.1971

mit Erik Ode, Günther Schramm, Reinhard Glemnitz, Fritz Wepper, Karl-Michael Vogler, Gisela Peltzer, Alexandra Marischka, Detlev Eckstein, Alice Treff, Dirk Dautzenberg, Ellen Umlauf, Wolfgang Schneider u.a.
Stab: Regie: Wolfgang Staudte - Buch: Herbert Reinecker - Titelmusik: Herbert Jarczyk, Musik: Black Sabbath: Paranoid, Bob Dylan: Wigwam, Don Fardon: The Letter,Marquis of Kensington: Sister Marie, Dusty Springfield: Just A Little Lovin', Sandy Nelson: The Clapping Song, Neue Münchner Fernsehproduktion 1970

(1)= 3sat
Foto: 3sat

Kommentare  

#1 Harry 2020-04-03 00:33
Alexandra Marischka war nicht die Ehefrau von Ernst sondern von Franz Marischka, einem Neffen von Ernst M. Altersunterschied Immerhin 27 Jahre. Franz M. war Regisseur solch brdeutender Filme wie "Lass jucken Kumpel" u. a.
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#2 G. Walt 2020-04-06 16:37
geändert
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