Ein Beitrag von Uwe Kraus
mit David Kross, Daniel Brühl, Christian Redl, Hanno Koffler, Robert Stadlober, Paula Kalenberg u.a.
Regie: Marco Kreupaintner
Drehbuch: Michael Gutmann Kreuzpaintner nach dem Roman von Ottfried PreusslerMusik: Annette Focks
Kamera: Daniel Gottschalk
Bildschnitt: Hansjörg Weissbrich
Ausstattung und Set: Daniel Chour Christian Schaefer, Ernestine Hipper
ca. 120 min.
Deutschland 2008
Der Name Ottfried Preussler wird ziemlich wenig fallen, wenn es dieser Tage um den Film Krabat geht. Wer einen großen Film an ein großes Publikum verkaufen will kann ja nicht werben mit vom Autor von Räuber Hotzenplotz. Nicht, wenn man sein Zielpublikum erreichen will. Regisseur und Koautor Marco Kreuzpaintner hat sich alle Mühe gegeben, die Altersspanne des Zielpublikums ziemlich weit zu halten. Heraus gekommen ist eine gelungene Umsetzung, die in höchstem Masse positiv überrascht, und am Ende dennoch etwas Mehlstaub auf die Lungen legt. Im Übrigen habe ich Koautor bewusst so geschrieben, weil auch im Abspann von Krabat, zumindest die erste Hälfte aller Film bezogenen Berufsbezeichnung in ihrer wahren deutschen Schreibweise aufgelistet sind. Und das ist zweifelsfrei eine Verbeugung vor dem Mann, der diesen Stoff nach einer alten Sage 1971 zu Papier brachte. Den Preußlers Ottfried sollte man nämlich nicht unterschätzen.