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Die Rollenspielkrone geht an Geralt von Riva - The Witcher 3: Wild Hunt

Witcher IIIDie Rollenspielkrone geht an Geralt von Riva
The Witcher 3: Wild Hunt

Das Rollenspielgenre wird seit Jahrzehnten immer wieder mit außergewöhnlichen Titeln versorgt. Wer erinnert sich nicht gerne an die beiden grandiosen Baldurs Gate Teile? Oder an die folgenden Meisterwerke von Bioware, angefangen bei Knights of the Old Republic, gefolgt von Jade Empire, Mass Effect 1 und dem grandiosen Dragon Age Origins. Bioware galt lange Zeit als der führende Entwickler für herausragende Rollenspiele.


The Witcher 3: Wild HuntIn den letzten Jahren hat Bioware aber viel von seiner Qualität verloren. Andere Studios haben Bioware mehr und mehr den Rang abgelaufen. Hier wäre vor allem Bethesda zu nennen, die spätestens mit Skyrim zu den führenden Entwicklern in diesem Genre gehören.

Nun hat sich aber ein weiteres Entwicklungsstudio angeschickt den Rollenspielthron zu übernehmen. Ich rede von den Machern der Witcher Saga – CD Projekt. Mit den beiden Vorgängertiteln haben sie schon eine Duftmarke gesetzt, aber der dritte Teil übertrifft diese Spiele bei weitem. Bevor ich jetzt auf das Spiel genau eingehe, möchte ich kurz auf Ankündigung und weitere Entwicklung verweisen.

Auf der E3 2013 sorgte CD-Projekt (CDP) für einen Aufschrei. Dort haben sie eine frühe Version des Spiels präsentiert und die Menschen waren begeistert. Dieses Spiel versprach ein deutlich besserers Spielerlebnis als andere Rollenspiele. Waren die vorherigen Teile noch ziemlich limitiert bezüglich ihrer Bewegungsfreiheit für die Spielfigur, versprach CDP nun ein Open-World-Rollenspiel, mit einer prall gefüllten und belebten Spielwelt. Vorherige Open-World-Spiele haben immer unter Leblosigkeit gelitten, da die Welt nicht glaubwürdig vermitteln konnte, dass sie mit Leben gefüllt ist. Hinzu kamen langweilige Quests, die zwar zahlreich vorhanden waren, aber keine Geschichte transportierten. Und nun tauchte ein Entwickler auf, der versprach, diese Probleme zu lösen. Neben einer Hauptstory sollte es noch eine große Menge an Nebenquests geben, welche eine eigene Geschichte/Schicksale transportieren sollten. Weiterhin sollten erkundungsfreudige Spieler mit zahlreichen Schätzen, Höhlen und starken Gegnern abseits der Hauptstory/Nebenquest versorgt werden. Die Größe der Spielwelt sollte auch deutlich über dem bisherigen Spitzenreiter Skyrim liegen. Dann wurde ein Berufssystem versprochen, welches gut zum Hexer Geralt von Riva passt und ihm innerhalb der Charakterentwicklung zahlreiche Optionen lässt. Ein Talentsystem darf auch nicht fehlen und der Hexer Geralt von Riva bekam einen treuen Begleiter spendiert. Sein Pferd Plötze. Damit sollte die sehr sehr große Welt bereist werden. Dazu wurde dann auch noch eine grafische Pracht gezeigt, die so noch nicht zu sehen gewesen ist.

Screenshot - The Witcher 3: Wild HuntDie Begeisterung war groß, da CDP die Schwachpunkte ausmerzen will, die andere Rollenspiele wie z.b. Skyrim gezeigt haben. Nach kurzer Zeit tauchte aber recht schnell die Frage auf, ob sich die Polen nicht übernehmen würden. Sind sie wirklich in der Lage ihre Versprechen zu halten? Haben sie sich vielleicht übernommen? Nein, haben sie zum Glück nicht. Mit dem Release überschlugen sich Spieler und Presse mit Lobeshymnen. The Witcher 3: Wild Hunt ist die neue Rollenspielreferenz. Dieses Rollenspiel hat mich ebenfalls in seinen Bann gezogen. Und damit will ich auch die genaue Betrachtung von TW3 starten.

Hexer Geralt von Riva ist die Haupfigur des Spiels. Er lebt in einer Welt voller Magie, bösartigen Kreaturen und verkommenen Menschen. Die Handlung ist in den Nördlichen Königreichen angesiedelt, genauer gesagt im besetzten Temerien, den Skellige Inseln, der noch freien Handelsstadt Novigrad und der geheimen Hexerfestung Kaer Morhem und Umland. Bezeichnend für die Witcher Spiele ist die Darstellung der Welt, die deutlich von einem Schwarz/Weiß Schema abweicht und dafür die Grautöne bevorzugt. Geralt muss ständig Entscheidungen treffen, die in keine Schablone passen und immer wieder schmerzhafte Konsequenzen nach sich ziehen. Eine gut gemeinte Entscheidung kann dazu führen, dass sich die scheinbar harmlose und durch einen Fluch versklavte Frau in eine Pestmaid verwandelt, die ganze Städte entvölkert, weil ich zu leichtgläubig gewesen bin und ihre wahre Natur nicht erkannt habe. Die ganze Welt ist voll mit ähnlichen Schicksalen. Prägend ist vor allem der allgegenwärtige Rassismus. Dieser richtet sich aber nicht gegen Menschen mit anderer Hautfarbe, sondern gegen die Anderlinge. Damit sind Zwerge, Elfen oder andere Lebewesen gemeint. Diese haben in dieser Welt nicht zu lachen und sind weit davon entfernt, die führenden Völker zu sein, wie z.b. bei Tolkien. Stattdessen werden vor allem Elfen und Zwerge gezielt gejagt und versklavt. In den Nördlichen Königreichen bestimmen die Menschen und sie zeigen sich vor allem von ihrer schlechten Seite. Was aber auch die eigene Spezies einschließt, in einem Feudalsystem sind die Rollen klar verteilt.

Screenshot - The Witcher 3: Wild HuntDie visuelle Darstellung dieser Welt ist sehr gut gelungen. Es gibt keine Hochglanzoptik, die dem Spieler harte Schicksale ersparen will, sondern die ungeschminkte Spielrealität. Ein großer Baum wird für Massenhinrichtungen benutzt, an dessen Ästen Menschen aufgehangen wurden. Bettler liegen in den Ecken und können sich kaum auf den Beinen halten. Soldaten, die sich abfällig über ankommende Flüchtlinge äußern. Kinderarbeit ist Normalität und Gewalt zwischen den Menschen wird auch nicht verheimlicht. Es ist aber auch nicht so, dass diese kommentarlos in den Raum gestellt wird, sondern in Questreihen immer wieder thematisiert wird. An vielen Stellen im Spiel wird uns ein Spiegel vorgehalten. Die Abgründe in der Welt des Witchers sind nicht anders als die Abgründe in unserer Welt. Der eigene moralische Kompass wird immer wieder auf die Probe gestellt, auch wenn es sich „nur“ um ein Spiel handelt.

Besonders gemocht wird Geralt von Riva auch nicht, da er als Hexer gerne mal als Mutant beschimpft wird. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen beleidigend werden oder einfach vor seine Füße spucken. Noch schlimmer hat es aber die Magier erwischt. Waren diese vor nicht allzu langer Zeit in einigen Ländern angesehene Mitglieder der Gesellschaft, hat sich diese Situation mittlerweile grundlegend gewandelt. Mittlerweile werden sie ganz offen gejagt und verbrannt. Hinzu kommt, dass ein Krieg in den Nördlichen Königreichen herrscht, der für einen weiteren Verfall der Sitten sorgt. Und mittendrin versucht der Hexer mit seiner wieder entdeckten Liebe, der Magierin Yennefer, seine verschollene Ziehtochter Ciri zu finden. Natürlich ist das nicht die ganze Story, sondern lediglich der Einstieg. Aber um Spoiler zu vermeiden verzichte ich auf weitere Informationen zur Story.

Es muss sich auch niemand Sorgen machen, dass er im Spiel keinen Anschluss mehr findet, da die vorherigen zwei Teile nicht bekannt sind. Das Spiel verfügt über eine Beschreibung aller Charaktere und es finden sich sehr viele Bücher, welche die Geschichte der Welt erzählen. Im Hauptmenü hat CDP eine eigene bebilderte Sektion für die Charaktere eingefügt. Dort werden alle wichtige Informationen zu diesen Charakteren zugänglich gemacht. Trefft ihr also einen neuen Charakter, dann schaut einfach nach, um wen es sich handelt. Im zweiten Teil der Witcher-Saga hat man als Spieler weitreichende Entscheidungen treffen müssen. Welche Politik, Leben und Tod einiger Charaktere beeinflusst hat. Aber keine Sorge, auch hier wird geholfen. Hat man das Anfangsgebiet hinter sich gebracht, folgt eine Audienz beim Kaiser von Nilfgaard. Vor dieser Audienz habt ihr aber die Möglichkeit, mit einem General über die vorherigen Ereignisse zu sprechen und könnt Entscheidungen treffen, die dann ins Spiel übernommen werden. So werden auch Neulinge in die Welt und ihrer vorherigen Geschichte eingeführt. In meinen Augen ist das eine sehr elegante Lösung.

Screenshot - The Witcher 3: Wild HuntNoch ein Wort zum Anfangsgebiet. Dort werden euch alle Spielmechaniken nahe gebracht, ohne dass ein neuer Spieler überfordert wird. Im Endeffekt ist dieses Anfangsgebiet nichts anderes als ein großes Tutorial, mit einem Umfang, der manch kurzes Spiel deutlich übertrifft. Aber auch schon in diesem Startgebiet werden qualitativ keine Kompromisse gemacht. Das Storytelling ist auf einem hohen Niveau, die Umgebung strotzt nur so vor interessanten Aufgaben abseits der Hauptstory und es macht einfach Spass ohne Ziel durch die Gegend zu reiten. Warum? Weil die Welt sehr detailliert dargestellt wird. Angefangen beim Wettersystem, dass für Sonnenschein oder strömenden Regen sorgt und die Bäume und Büsche/Gräser/Pflanzen im Wind wiegen lässt. Die Tierwelt ist ebenfalls üppig vertreten. Es finden sich Rehe, Hirsche, Karnickel, Vögel, Insekten etc. die der Welt Leben einhauchen. Dieses Spiel hat es geschafft, die in der Vergangenheit immer wieder auftretende Sterilität in Open-World-Spielen zu beseitigen. Hinzu kommen dann nicht so angenehme Zeitgenossen wie Harpyien, Werwölfe, Waldschrate und viele weitere mehr.

Das ist ein weiterer Punkt der Witcher 3 deutlich über die Konkurrenz hebt. Das Spiel hat eine enorme Menge an Kreaturen/Bestien zu bieten. Angefangen bei den uns bekannten Werwölfen, Vampiren, Greifen etc. sind mir viele Kreaturen völlig neu gewesen. Da gibt es die Bies, die eine Mischung aus Hirsch, Wolf und Gorilla zu sein scheinen. Wasserweiber, die gerne mal mit Schlamm werfen, im Schlamm abtauchen und dann den geblendeten Helden mit gezielten Schlägen ins Jenseits befördern. Nebelinge, die zwischen verschiedenen Aggregatszuständen wechseln können und so nur schwer zu fassen sind. Es würde hier den Rahmen sprengen, wenn ich jede Kreatur näher beschreiben würde. Diese Kreaturen haben alle Stärken und Schwächen, die ich als Spieler wissen sollte, wenn ich siegreich sein will. Da ich mir aber nicht alles merken kann, hat CDP hier auch mitgedacht. Es gibt ein Bestiarium im Spiel. Dort wird bei der ersten Begegnung mit einer Kreatur ein Eintrag freigeschaltet, der über Stärken und Schwächen Auskunft erteilt. Abhängig vom gewählten Schwierigkeitsgrad ist es wichtig, diese Stärken und Schwächen zu wissen. Warum?

Screenshot - The Witcher 3: Wild HuntNun, die ersten zwei Schwierigkeitsgrade lassen sich ganz gut bewältigen, ohne spezielle Taktiken anwenden zu müssen. Da reicht es, wenn der Spieler die Zauberzeichen, Schwertkampf und Ausweichen beherrscht. Auf den höheren Schwierigkeitsgraden wird es aber schwerer, da die Kreaturen mehr aushalten können und auch stärker austeilen. Dann ist es wichtig zu wissen, welches Öl oder Trank nutze ich. Öle und Tränke, was ist denn das? Nun, Geralt ist als Hexer ein Spezialist der Alchemie. Dadurch kann er verstärkende Tränke brauen. Diese heilen die Gesundheit, erhöhen den Widerstand gegen bestimte Schadensarten, verstärken Geralts Fähigkeiten oder sorgen für eine längere Verweildauer unter Wasser. Neben den Tränken gibt es Waffenöle, welche die Waffe verstärken. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen, damit für jeden Gegner das passende Öl im Arsenal vorhanden ist. Zusätzlich kann Geralt noch Bomben herstellen, die Gegner blenden können oder Gas freisetzen. Das sorgt schon für Vielfalt, aber da wären ja noch die fünf Hexer-Zeichen. Diese sind das Markenzeichen eines Hexers. Mit Aard kann Geralt telekinetische Druckwellen aussenden, Igni setzt die Umgebung in Brand, Yrden ist eine magische Falle, Quen ein Schutzschild und Axii beeinflusst die Gedanken. Die Kombination all dieser Fähigkeiten entscheidet auf den höheren Schwierigkeitsgraden über Sieg oder Niederlage. Wasserweiber sind anfällig für Feuerschaden, während Erdelementare davon keinerlei Notiz nehmen.  Hier wäre dann Quen zu empfehlen, da Erdelementare böse zuschlagen und jeder Schutz wichtig ist.

Das Kampfsystem ist damit vielfältig aufgestellt und belohnt die gut geplante Ausführung. Was aber nur für die höheren Schwierigkeitsgrade gilt. Wer nicht so viel Wert auf das Kampfsystem legt, der kann den Schwierigkeitsgrad reduzieren und seinen persönlichen Vorlieben folgen. Eines sollte ich aber noch erwähnen. Geralt bewegt sich im Kampf angenehm geschmeidig und hat die Möglichkeit zu blocken, rollen oder nach hinten zu springen. Damit kann er fast jedem Angriff ausweichen, wenn das Timing stimmt. Manche Spieler beschweren sich aber darüber, dass die Spielfigur die Eingaben nicht schnell genug umsetzt und der Kampf dadurch etwas schwammig wirkt. Hier hat CDP schon Abhilfe versprochen und mit dem nächsten Patch wird ein zweiter Bewegungsablauf implementiert, der direkter arbeitet. So haben die Spieler nach wie vor die Wahl.

Screenshot - The Witcher 3: Wild HuntEine weitere Möglichkeit der Charakterentwicklung ist das Talentsystem. Hier kann der Spieler Talentpunkte verteilen. Diese Punkte sind über den Levelaufstieg erhältlich und über Orte der Macht, die über die ganze Welt verteilt sind. Erkunden lohnt sich also auch für die Charakterentwicklung. Das Talentsystem mag vielleicht nicht sehr komplex erscheinen, ist aber in meinen Augen angemessen. Da die Rolle des Hexers schon vorgegeben ist. Somit bleiben nur die Hexerzeichen, Schwertkampf, Gifte und allgemeine Fähigkeiten übrig. Das reicht aber auch, um den Charakter dem eigenen Spielstil anzupassen. Setze ich mehr auf Schwertkampf, offensiv oder defensiv, setzte ich lieber Talentpunkte in die Zeichen oder werde zum Giftmischer? Ihr habt die Wahl. Zusätzlich lassen sich die ausgewählten Talente noch mit Mutagenen ausrüsten, was für den eigenen Charakter eine Steigerung von sekundären Werten bedeutet. Ich halte dieses System für gut durchdacht, da Geralt ein Hexer ist und nicht zum Magier mutieren kann.

Weiter oben habe ich schon die Alchemie erwähnt. Dazu wäre noch anzumerken, dass dies nicht in eine ewige Kräutersuche ausartet. Diese werden zwar für eine Rezeptur benötigt, hat Geralt aber einen Trank XY hergestellt, so kann er diesen immer wieder ohne neue Zutaten auffüllen. Wie das? Nun, der Hexer kann meditieren und füllt dann automatisch alle Tränke wieder auf. So wird den Spielern die Kräutersuche zwar nicht erspart, aber es sind nicht mehr Stunden notwendig um ein paar Tränke zu brauen.

Jetzt will ich aber eine der ganz großen Stärken von TW3 aufzeigen. Das Questdesign. Zuerst wäre zu nennen, dass alles vertont ist und in Zwischensequenzen präsentiert wird. Da es sich dabei um keine vorgerenderten Sequenzen handelt, sondern um Ingame-Grafik, passiert dies nahtlos. Aufgrund der sehr hohen grafischen Qualtät des Titels gibt es an der Darstellung meiner Meinung nach nichts zu bemängeln. Die Figuren sind sehr detailliert dargestellt, die Mimik ist passend und die Musikuntermalung ist immer stimmig. Wenn ich eine gute/schlechte/überraschende Nachricht überbringen muss, dann zeigt sich dies deutlich in den Gesichtszügen meines Gesprächspartners. Natürlich kann keine lebensechte Darstellung erreicht werden, aber Spiele wie TW3 nähern sich immer mehr an.  Zu den Details der Hauptstory will ich nicht viel sagen, aber sie ist wendungsreich und gehört zu den besseren in diesem Genre. Was TW3 aber so deutlich von der Konkurrenz abhebt sind die Nebenquests. Während diese bei Titeln wie Skyrim oder Dragon Age Inquisition eine sehr schwache Qualität haben, weil sie kaum über repetitive Aufgaben hinaus kommen, glänzt TW3 hier mit sehr guten Geschichten. Alleine die tragische Geschichte des Blutigen Barons und seiner Familie gehört zum Besten was ich je in einem Computerspiel erlebt habe. Und das in einer Nebenquestreihe. Ich habe nach dem Abschluss dieser Questreihe mehrere Minuten vor dem Rechner gesessen und über die Tragik dieser Geschichte nachgedacht. Hinzu kommen faustdicke Überraschungen, wie die weiter oben erwähnte Pestmaid. Da will ich eine verfluchte Frau retten und besiegel damit das Schicksal von Zehntausenden Menschen.

Screenshot - The Witcher 3: Wild HuntIn der freien Handelstadt war ich die Hauptfigur in einem Theaterstück und musste die Zuschauer so beeinflussen, dass ich meine vorher getroffene Wahl in Bezug auf das Questziel noch erreichen konnte. Ein Serienmörder treibt dort auch sein Unwesen und ich muss ihn dingfest dazu machen. Dazu muss ich mich als Pathologe betätigen, Spuren suchen und Hinweise kombinieren. In meiner Hand liegt das Schicksal eines Bandenchefs, der mir auf der einen Seite wertvolle Unterstützung leisten könnte, auf der anderen Seite ein frauenverachtender Mörder ist. Beteilige ich mich an einem Komplott gegen den König von Redanien, der das besetzte Temerien von den Besatzungstruppen befreien könnte, aber auch ein Menschenschänder und Magierhasser ist? Für wen ergreife ich auf Skellige Partei, wenn es um die Besetzung des Throns geht. Für den heißblütigen, mitfühlenden und starken Sohn oder für die kühle und überlegte Tochter? Diese Aufzählung zeigt nur einen kleinen Teil der Nebenquests, aber es wird deutlich, dass CDP hier weg von repetitiven Aufgaben geht. Endlich möchte ich sagen. Denn gerade das überbewertete Dragon Age Inqusition  ist randvoll gefüllt mit diesen Aufgaben und der Witcher zeigt wie es deutlich besser geht.

Dann besteht noch die Möglichkeit Pferderennen zu bestreiten, und zum Champion der jeweiligen Region zu werden. Auch lassen sich die lokalen Boxchapions herausfordern. Und mit dem Kartenspiel Gwent ist ein kurzweiliges Spiel im Spiel vorhanden.

Aber damit ist noch längst nicht alles aufgelistet. Neben der Hauptstory und den Nebenquests ist die Karte randvoll mit interessanten Orten. Diese kann ich auf zwei Arten finden. Entweder reite ich los und erkunden jeden Meter der Karte, oder ich nutze die Anschlagtafel in den vielen Dörfern/Siedlungen. Nehme ich dann diese Aufgaben an, werden die Orte auf meiner Karte markiert und ich kann dorthin reiten. Dort angekommen kann mich dann eine dunkle Höhle erwarten, ein Banditenlager, ein versteckter Schatz oder ein besonders starkes Monster.  Neben diesen Markierungen erhält der Hexer auch noch Hexeraufträge an diesen Tafeln. Dabei handelt es sich um Hilfsgesuche der Dorfbevölkerung, die von einem starken Monster angegriffen werden. Als Hexer nehme ich diese Aufgaben gerne an, aber nur wenn über die Belohnung verhandelt wird. Dies ist auch tatsächlich möglich. Am Anfang ist das ein gutes Mittel um die knappe Geldbörse aufzufüllen. Eine weitere Betätigung sind die Schatzsuchen. Bei Händlern kann ich Schatzkarten erstehen, die mich zu verschollener Hexerausrüstung führen können.

Screenshot - The Witcher 3: Wild HuntHexerausrüstung? Was ist das denn nun wieder? Wie der Name schon sagt, kann Geralt spezielle Hexerrüstungen – und Waffen finden, die sich auch weiter aufrüsten lassen. Vier Qualitätsstufen sind verfügbar und werden mit Zeit zu finden sein. Bei einem Schmied können diese Rüstungen und Waffen angefertigt werden. Neben dieser Ausrüstung können noch viele weitere Pläne für Waffen und Rüstungen gefunden werden. Neben dieser Möglichkeit gibt es sehr viele weitere Ausrüstungsgegenstände in der Welt zu finden. Geralt kann aber nicht alles mitnehmen, da er nur eine begrenzte Tragkapazität hat. Liegt er darüber, dann ist Schneckentempo angesagt. Das führt dazu, dass der Spieler ständig zum Händler geht, da die Kapazität überschritten ist. Mit der Zeit kann man diese zwar erhöhen, der Platzmangel bleibt trotzdem ein Problem. Aus diesem Grund wird mit dem nächsten Patch eine Truhe eingefügt, die an mehreren Stellen in der Welt plaziert ist und als Sammellager dient.

Bevor ich das ganz vergesse, sollten noch die Handlungsorte erwähnt werden. Den Anfang macht das Startgebiet Weißgarten, dann wird der Hexer nach Velen ins Niemandland geschickt, gefolgt von der imposanten und großen Handelstadt Novigrad. Ab diesem Zeitpunkt ist es auch möglich zu den Skellige Inseln zu reisen, deren Bevölkerung am ehesten mit unseren Wikingern zu vergleichen ist. Zum Abschluss folgt dann die Hexerfestung Kaer Morhem und Umland. Als Spieler kann ich aber weiterhin zwischen allen Regionen wechseln, was auch notwendig ist, da ich nicht immer alles erledigen kann. Witcher 3 verfügt über kein skalierendes Levelsystem, was dazu führt, dass sich die Gegner an mein Level anpassen. So ist immer möglich auf einen stärkeren Gegner zu treffen, dem ich zu diesem Zeitpunkt nicht gewachsen bin. Eine spätere Rückkehr ist meine einzige Option. Mir gefällt dieser Ansatz, da ich es schon immer komisch fand, wenn ich schwere Gegner besiegen konnte, obwohl ich gerade mal Stufe 6 von 40 habe und kaum Talente/Berufe/Fähigkeiten verstärkt habe.

Screenshot - The Witcher 3: Wild HuntGibt es denn nichts Negatives zu berichten? Doch. Die KI ist teilweise verbesserungswürdig. Vor allem menschliche Gegner lassen sich zu leicht besiegen. Beim Inventar gibt es noch deutlichen Verbesserungsbedarf, da es keine vernünftige Sortierungsfunktion gibt. Die Darstellung von Geralts Charakterwerten ist nicht gelungen, da es keine schöne Grafikoberfläche gibt, sondern eine Liste mit Zahlen, sonst nichts. Das Pferd des Hexers ist nicht besonders clever, da es ständig zwischen Zäunen, Bäumen oder Häusern stecken bleibt, wenn ich es zu mir rufe. Mit dem nächsten Patch wird das Pferd aber „klüger“. Zum Start des Spiels gab es auch technische Probleme, die bei einigen Spielern zu regelmäßigen Abstürzen geführt haben. Dieses Problem wurde aber mit einem Hotfix schnell behoben. Manche NPC ploppen einfach im Bild auf, hier scheint es hin und wieder noch Probleme zu geben. Hier haben auch mehrere Patches für Abhilfe gesorgt, obwohl es noch die ein oder andere Stelle gibt, an der dieses Verhalten zu beobachten ist. Bis auf die Abstürze ist keiner dieser Kritikpunkte schwerwiegend oder kann nicht gelöst werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei einem Schwergewicht wie Witcher 3 ist der technische Aspekt. Bevor ich aber genauer darauf eingehe, will ich noch die Downgrade Debatte erwähnen. Unter einem Grafik-Downgrade versteht man einen Zustand, der nicht dem vormals präsentierten entspricht. TW3 wurde erstmalig auf der E3 2013 gezeigt. Das Spiel hatte dort einen grafischen Detailgrad, den es beim Release nicht ganz erreicht hat. Als dies offensichtlich wurde, kam auf CDP ein gewaltiger Shitstorm zu. Teilweise nahm das schon hysterische Züge an. Manch einer sprach sogar von Betrug, da er das Spiel aufgrund der Präsentation 2013 vorbestellt habe. Richtig ist, dass CDP die Grafik reduziert hat. Das hatte mehrere Gründe. Die 2013 verwendete Engine musste verändert werden, da sie nicht die Ergebnisse erzielt hat, die CDP erwartet hat. Sie haben das komplette Rendering-System verändern müssen. Was in einem kurzen Trailer funktioniert, muss nicht zwangsläufig im Spiel funktionieren. CDP muss in der Entwicklung reagieren, wenn Probleme auftauchen. Ein weiterer Punkt sind die neuen Konsolen PS4 und Xbox One. Deren Spezifikationen entsprechen nicht dem, was CDP erwartet hatte. So waren sie gezwungen, ihre Engine an diese Spezifikationen anzupassen. Und da die Konsolen nicht besonders leistungsstark sind, war eine Reduzierung der Details nicht mehr zu vermeiden. Fairerweise muss angemerkt werden, dass die Grafikpracht der 2013er Präsentation auch heute nur auf High End PC Systemen möglich wäre. Natürlich können auf dem PC die Grafikdetails angepasst werden, aber CDP hat nicht die Ressourcen, um zwei verschiedene Engines zu finalisieren. Mit der Umstellung auf das neue Rendering-System hat CDP trotzdem eine Grafikpracht auf den Bildschirm gezaubert, die in einem Rollenspiel bisher unerreicht ist. Was man CDP vorwerfen kann und muss, ist, dass sie die Änderung nicht früh genug kommuniziert haben.

Screenshot - The Witcher 3: Wild HuntCDP hat Witcher 3 mit der hauseigenen Red Engine 3 entwickelt. Diese Engine beherrscht alle modernen Grafikeffekte und verfügt über eine sehr gute Skalierbarkeit. Diese sorgt dafür, dass leistungsstarke PC-Systeme die mit Abstand beste Version darstellen können. Anzumerken ist noch, dass Witcher 3 ein Nvidia Gameworks Titel ist. Das bedeutet, dass spezielle Techniken verwendet werden, die auf Nvidia Grafikkarten lauffähig sind. Teilweise ist dies auch mit AMD Grafikkarten möglich, ist aber immer wieder mit einem deutlichen Leistungsverlust verbunden, da Nvidia nicht für diese Karten optimiert. Aufgrund der sehr guten Optimierungsarbeit von CDP ist TW3 aber auch mit einer AMD Karte kein Problem. Entscheidend ist lediglich, welche Leistungsfähigkeit die Karte besitzt. Im umfangreichen Grafikmenü kann das Spiel sehr gut an den eigenen Rechner angepasst werden. Ein PC, der die Mindestanforderung erfüllt oder etwas drüber liegt muss die Details natürlich reduzieren, das Spiel wird dadurch aber nicht hässlich. Der Youtube-Link zeigt die Unterschiede.

Mindestens

  • Intel CPU Core i5 2500K
  • AMD CPU Phenom II X4 940
  • Grafikkarte: Geforce GTX 660 oder Radeon HD 7870
  • 6 GB RAM
  • 64 Bit Windows 7 oder Windows 8 (8.1)
  • DirectX 11
  • Festplatte 40 GB

  • Intel Core i7 3770
  • AMD FX 8350
  • Grafikkarte: Geforce GTX 770 oder Radeon R9 290
  • 8 GB RAM
  • 64-Bit Windows 7 oder Windows 8 (8.1)
  • DirectX 11
  • Festplatte 40 GB

Screenshot - The Witcher 3: Wild HuntDiese Anforderungen sind aber nicht immer korrekt. Mit der  GamestarTabelle kann man das eigene System besser einordnen.

Wer über eine PS4 oder Xbox One verfügt greift sowieso zur Konsole. Wer einen PC zur Verfügung hat, der mit einem Mix der Grafikeinstellungen Mittel/Hoch zurecht kommt, spielt auf Konsolenniveau. Ein PC mit genug Leistung für Hoch/Ultra liegt deutlich über der Konsolengrafik. Was sich vor allem bei der Auflösung, Kantenglättung, Sichtweite(Bäume,Vegetation, Schattenwurf), Scharfzeichner, Texturen und den zusätzlichen Nvidia Effekten bemerkbar macht. Durch die hervorragende Optimierung durch CDP macht der Witcher aber auf allen Systemen eine gute Figur.

Zum Abschluss bedanke ich mich für Eure Aufmerksamkeit. Aber ein Meisterwerk wie The Witcher 3: Wild Hunt sollte nicht mal eben so abgehandelt werden. Vielleicht habe ich bei dem einen oder anderen Interesse an diesem grandiosen Rollenspiel geweckt. Würde mich freuen. Den letzten Satz überlasse ich dem Spieler Ouroboros612 aus dem Forum von CD-Projekt.

 »This game is a god damn masterpiece«

Kommentare  

#1 Toni 2015-07-19 14:12
Schöner Artikel . Sehr ausfühlich.
Baldurs Gate, auf der Playstation 2 war ein echtes Highlight für mich. Die japanischen Dinger waren aber auch nicht schlecht. Die Reise des verwunschenen Königs habe ich geliebt. Auch wegen des Manga-Stils.
Bei Skyrim (Elder Scrolls) muss ich dir Recht geben. Die Grafik und Größe war fantastisch aber die ewig gleichen Aufträge wurden schnell langweilig.
Gemessen an anderen Spiel-Genres kommt man bei(m) Rollenspielen aber locker auf 80 bis ... Stunden.
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#2 AltesEisen 2015-07-19 15:52
Danke für das Lob, Toni. Die Spiezeit hätte ich im Artikel noch erwähnen können, diese hängt aber davon ab, wie man das Spiel angeht. Folge ich nur der Hauptstory, dann bin in ca. 30-40 Std. durch. Würde ich aber nicht empfehlen, da man dann die tollen Nebenquests und die toll gestaltet Welt ignoriert.

Übrigens, bei diesen japanischen Rollenspielen gibt es für mich einen klaren Favoriten, kennst du sicher auch. Final Fantasy XII. Edit: Ich meine natürlich FF VII....... ;-)
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#3 AltesEisen 2015-07-19 15:53
*grml* Die Editierfunktion fehlt mir, ohne kann ich keine Tippfehler ausbessern. Horst.....Hilfe, danke :lol:

Harantor sagt: Ich habe mal das Editieren eigener Kommentare für Zauberspiegel-Mitarbeiter wieder freigegeben. Bitte bei Aktionen, die über eine Tippfehler hinausgehen, Wörter wie "Edit" verwenden. Danke
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#4 Toni 2015-07-19 16:44
Ja, Final Fantasy XII war ein echt geiles Spiel. Für mich das letzte Gute aus der Reihe. Danach kamen nur noch "Verschlimmbesserungen"!!!
Die Nebenquests haben mich in allen gezockten (neueren) Spielen lange aufgehalten. Auch wenn es manchmal nur um einen Teller Suppe :lol: für den Helden ging. Unter 100 Stunden war bei mir nicht drinn (bei Skyrim sind es bereits mehr, spiele aber nur noch sewhr wenig...)
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#5 Cartwing 2015-07-19 18:42
Also ich kenne bisher nur Witcher 1 und das fand ich grauenvoll. Vor allem die ständige Lauferei, aber auch das Kampfsystem (basierte glaube ich auf der Neverwinter nights engine). Teil zwei scheint besser zu sein, habe ich mich aber noch nicht rangetraut
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#6 AltesEisen 2015-07-20 08:02
Witcher 1 war in vielen Teilen nicht gut gemacht, da merkte man die fehlende Erfahrung des polnischen Studios. Mit Teil 2 wurde es schon besser, aber TW3 überragt auch Teil 2 deutlich. Wenn du einsteigen möchtest, dann würde ich TW3 empfehlen, da du bei diesem Spiel in fast allen Bereichen ein herausragendes Rollenspiel bekommst.
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#7 Cartwing 2015-07-20 20:29
ja, mal schauen. Wenn man da anscheinend immer noch alle Nase lang irgendwelche Tränke Schlucken muss, um bei den Kämpfen weiter zu kommen... das hat mich noch am meisten genervt in Teil 1. Werd mir mal das Video der (von mir hochgeschätzten) Herren Langer und Lenhard dazu anschauen (www.gamersglobal.de/exklusiv/stunde-der-Kritiker)
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#8 AltesEisen 2015-07-21 07:47
Keine Sorge, du musst keine Tränke schlucken, um im Spiel weiter zu kommen. Wenn du aber Schwierigkeitsgrad 3 und 4 nimmst, dann wirst du nicht umhin kommen, Tränke, Öle etc. je nach Gegnertyp zu nutzen. Die Stunde der Kritiker ist nicht so meins, da ich mit Jörg Langer, wie sage ich es nett...., nicht auf einer Wellenlänge liege.
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#9 Cartwing 2015-07-21 18:48
Zitat:
da ich mit Jörg Langer, wie sage ich es nett...., nicht auf einer Wellenlänge liege.
Ich auch nicht, aber wer tut das schon ;-)
Aber Heini, den muss man einfach mögen. Ich liebe einfach seinen trockenen Humor. Schaue das auch nur, weil man da einen ganz guten ersten Eindruck bekommt.

Gibt's W3 eigentlich auch für die PS3?
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#10 AltesEisen 2015-07-21 19:10
zitiere Cartwing:

Gibt's W3 eigentlich auch für die PS3?


Ne, nur für PC, PS4 und XBox One. Lenhardt mag ich auch, er hat einfach eine sehr sympathische Art und seine Eindrücke/Reaktionen zu einem Spiel sind manchmal zu köstlich :lol:
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#11 Dark Knight 2015-07-21 20:05
zitiere Cartwing:
da ich mit Jörg Langer, wie sage ich es nett...., nicht auf einer Wellenlänge liege.


Ich auch nicht, aber wer tut das schon ;-)

Ich zum Beispiel ;-)

Wegen den Tränken: Es ist für einen Hexer von essentieller Bedeutung sich auf Kämpfe mit verschiedenen Drogen (Tränke, etc.) vorzubereiten. Die Zutaten der Tränke muss man sich vorher suchen und zusammen mischen. Wenn man also eine "authentische" Hexer Erfahrung will, so wie in den Büchern beschrieben, dann muss man das durchziehen. Alles andere ist Hexer light.
Das kann man IMHO der fehlenden Erfahrung von CD Projekt Red nicht zuschreiben. Das Kampfsystem des ersten Teils ist wiederum eine andere Sache. Obwohl ich mich am Anfang schwer getan habe (ich mag lieber reinen Rundenkampf, so wie Herr Langer ;-) ), bin ich später dann doch gut reingekommen. Das hat aber mit der NWN nix zu tun, da gab es pausierbare Echtzeitkämpfe, ähnich wie im guten alten Baldurs Gate.
Naja, und was die Laufarbeit betrifft: Das hast du ja in jedem Rollenspiel, das gehört dazu.
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#12 Cartwing 2015-07-21 21:08
Zitat:
Es ist für einen Hexer von essentieller Bedeutung sich auf Kämpfe mit verschiedenen Drogen (Tränke, etc.) vorzubereiten. Die Zutaten der Tränke muss man sich vorher suchen und zusammen mischen. Wenn man also eine "authentische" Hexer Erfahrung will, so wie in den Büchern beschrieben, dann muss man das durchziehen. Alles andere ist Hexer light.
Das Brauen von Tränken ist in den meisten RPGs eine Option, die nur in bestimmten Klassen stattfindet. Wer dann auf sowas steht, wählt die entsprechende Klasse. Bei Witcher 1 hat man diese Wahl aber nicht...

Was NWN betrifft. meinte ich nur, dass man die alte engine verwendet hat. Das merkt man nicht unbedingt, fand sogar, dass die da noch was rausgeholt haben.

Aber was die Lauferei betrifft... also ich habe so ziemlich jedes RPG der letzten 20 Jahre mitgenommen, aber Witcher 1 schießt nu wirklich den Vogel ab, was unnötiges, zeitaufwändiges Gerenne angeht. Und das durch immer gleich aussehende, öde Landschaften. Aber um Teil 1 geht's ja hier nicht :-)
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