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John Sinclair - Tonstudio Braun: Klänge des Schreckens - Wörtlich zu nehmen, Folge 0

Die John Sinclair-Hörspiele des Tonstudio BraunKlänge des Schreckens
Wörtlich zu nehmen, Folge 0

Es gab John Sinclair-Hörspiele vom Tonstudio Braun. Das Wiesbadener Studio verfügte zumindest aus heutiger Sicht über eine bescheidene Technik und vertonte eigentlich Werbefilme für Fernsehspots und die Mainzelmännchen des ZDF.Bis 1991 erschienen insgesamt 107 Folgen der John Sinclair-Serie.

Danach beendete der Lübbe-Verlag die Zusammenarbeit.

„Klänge des Schreckens - Was damals im Studio geschah Teil 1“ -
Mit Musik, Geräuschen, unveröffentlichten Szenen & Studio-Dialogen, ein Blick hinter die Kulissen. (1)

"Du hast mich nicht aufgedreht - ich hab mir die Seele aus dem Leib gespielt." (2)

"Glenda und ich blieben noch ein paar Tage in Pitt Lockry. Wir bumsten bis es dem schwarzen Henker schwarz vor Augen wurde" (3)

Klänge des SchreckensBastei-Audio hat sich dazu entschlossen die gesamte Tonstudio Braun-Serie "John Sinclair" neu aufzulegen. Da sich der Name gut verkauft lief man nicht Gefahr, dass das Thema quasi im Sande verlief. Vor kurzem veröffentlichte man sogar eine neue Folge. Aber keine neue Geschichte, die vom Tonstudio Braun vertont wurde, sondern eine Special-Folge mit der Musik von damals und einigen Outtakes der Aufnahmen von damals. Es ist schon an sich sehr erstaunlich, dass diese noch vorhanden waren.

Der gewählte Titel "Klänge des Schreckens" ist wörtlich zu nehmen. Denn die Musik, die damals geboten war alles andere als mitreißend oder gar eindrucksvoll. Sie war zum großen Teil sogar so grauenhaft, dass man vorspulen musste, oder einfach leiser drehen. Es gibt Kritiker, die bescheinigen der sogenannten Ur-Serie einen gewissen Charme, was wohl auch an der prägnanten Orgelmusik liegt. Aber über Geschmäcker kann man streiten.

Eine Klänge sind dann wenigstens hörbar, wenn man sie als ganze Stücke hört. Ganze Hörspiele damit aber zu überladen ist wirkungslos oder es erzielt das Gegenteil einer guten Wirkung auf den Hörer. Dafür klingt alles zu altbacken und dumpf.

Die Dialoge der Outtakes sind witzig bis derb. Im Tonstudio Braun ging es seinerzeit wohl hoch her.

Da es sich um Teil 1 handelt, wie der Text sagt, kommt wohl mindestens noch ein zweiter.

(1) = Klappentext
(2) = Sprecher bei TSB
(3) = Peter Bongartz

Mehr zum Thema Tonstudio Braun:
Neben den Mainzelmännchen noch der Horror- Die John Sinclair-Hörspiele des Tonstudio Braun

Kommentare  

#1 Laurin 2019-01-02 19:10
Zitat:
"Glenda und ich blieben noch ein paar Tage in Pitt Lockry. Wir bumsten bis es dem schwarzen Henker schwarz vor Augen wurde" (3)

Na ja, solange man genug Wundsalbe im Handgepäck hat, kann das ja doch Spaß machen.
Hoffentlich wusste in dem Hörspiel der "schwarze Henker" die Vorstellung auch zu würdigen. :D
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