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Heyne Science Fiction Classics 46 - Friedrich Wilhelm Mader

Heyne Science Fiction ClassicsDie Heyne Science Fiction Classics
Folge 46: Friedrich Wilhelm Mader
Wunderwelten

Von den sechziger bis Anfang der achtziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts erschienen als Subreihe der Heyne Science-Fiction-Taschenbücher mehr als hundert Titel unter dem Logo „Heyne Science Fiction Classics“. Diese Romane und Kurzgeschichten werden in der vorliegenden Artikelreihe vorgestellt und daraufhin untersucht, ob die Bezeichnung als Klassiker gerechtfertigt ist.

In der Reihe der Heyne Science Fiction Classics sind Werke von mehreren deutschen Autoren erschienen, die bereits in der wilhelminischen Kaiserzeit schriftstellerisch aktiv waren. Nach Kurd Laßwitz und Bernhard Kellermann ist heute der dritte davon dran. Hans Dominik gehört zwar prinzipiell auch in diese Liste, hat aber vor dem Ersten Weltkrieg im utopischen Bereich nur einige Kurzgeschichten publiziert. Ein vergleichender Blick auf die Werke der Kollegen ist durchaus aufschlussreich.

Heyne Science Fiction ClassicsFriedrich Wilhelm Mader (1866 – 1945) wuchs in Nizza in Frankreich als Sohn des Pfarrerhaushaltes der dortigen evengelischen Gemeinde auf. Er trat in die Fußstapfen seines Vaters und trat nach einem Studium in Tübingen in den württembergischen Kirchendienst ein. Er wirkte an verschiedenen Orten als Pfarrer. Neben seinem Pfarramt veröffentlichte er eine große Anzahl von abenteuerlichen Romanen für die Jugend, von denen viele auf anderen Kontinenten spielten. Ähnlich wie Karl May wurde Mader 1910 – 1912 Opfer einer Kampagne, die ihn als Autor von Schundliteratur, der „in schauderhaftem Deutsch naturwissenschaftliche Unmöglichkeiten schilderte“, an den Pranger stellte. Dessen ungeachtet (oder gerade deswegen?) gab er 1917 sein Kirchenamt auf und arbeitete als freier Schriftsteller. Zwei seiner Romane sind als Zukunftsromane zu bezeichnen. 1911 erschien Wunderwelten, 1923 der Roman in zwei Büchern Die tote Stadt und Der letzte Atlantide.

Heyne Science Fiction ClassicsIn Wunderwelten finden wir mehrere Hauptpersonen wieder, die bereits in früheren Romanen die meist jugendlichen Leser mehr oder weniger erheiterten. Bei Professor Dr. Heinrich Schultze trifft sein alter Freund, der wohlbeleibte Kapitän Münchhausen (sic!), ein. Das kommt Schultze gerade recht, denn er hat soeben einen Brief von Lord Flintmore erhalten, der schreibt, dass er eine unglaubliche Entdeckung gemacht hat. Diese Entdeckung erlaubt Reisen nach der Sternenwelt! Flintmore lädt Schultze ein, ihn auf der ersten Fahrt zu begleiten, weil sich Schultze in den letzten Jahren mit Astronomie beschäftigt hat. Münchhausen ist als Ingenieur und Kapitän für das Weltraumschiff mit von der Partie. Darüber hinaus ist er durch seine kugelförmige Figur Mittelpunkt einiger erheiterndere Situationen, und er gibt natürlich auf der Reise auch etliche seiner Lügengeschichten zum Besten. Die Reisegesellschaft wird durch Flitmores Gattin Mietje, Heinz Friedung, der als Linguistikexperte mit an Bord ist, sowie den Diener der Flitmores John, der als unwissender Naivling für die Fragen zuständig ist, welche der Professor ihm stellvertretend für die jugendlichen wissbegierigen Leser beantwortet, komplettiert. Halt, auch die beiden Schimpansen Dick und Bobs sind mit an Bord, welche auf der Reise durchaus nützlich werden. John sorgt immer wieder durch seine gestelzten Fragen, bei denen er Fremdwörter verballhornt, für Heiterkeit:

„Hochwertester Herr Professor, falls es Ihnen nicht geringwertig erscheinen dürfte, möchte ich Sie mit Vergnügen ersuchen, ob Sie nicht geneigt sein wollten, mir einen wissenshaftlichen Vortrag zu halten,wie Sie es so vorzüglich verstehen, über einige Punkte der astronomischen Wissenschaft, in denen ich mich noch sozusagen in verhältnismäßiger Unwissenheit befinde.“

(Zitiert aus: F. W. Mader: Wunderwelten. München 1986, Heyne SF 4374, S. 144)

Flitmore hat ein riesiges Weltschiff bauen lassen, das 45 m hoch ist und kugelförmige Gestalt hat. Die Wandung ist mit Flintglas ausgekleidet, welches das Schiff gegen die Sonnenhitze im Weltraum und Reibungshitze in kosmischen Nebeln und Planetenatmosphären schützt. Elektrischer Strom wird in mächtigen Akkumulatoren gespeichert, die durch körperliche Betätigung der beiden Schimpansen wieder aufgeladen werden können. Das Wichtigste ist aber der neuentdeckte Antrieb: es ist die Fliehkraft, die der Schwerkraft entgegenwirkt und durch Stromschaltungen aktiviert wird.

Die Sannah startet zu ihrer Jungfernfahrt. Doch wehe! Flintmore hat nicht berücksichtigt, dass durch die Aktivierung der Fliehkraft die Schwerkraft quasi umgekehrt wird. Oben wird unten, alles purzelt durcheinander, es gibt eine Menge von Scherben im Schiff. Durch die gute Auspolsterung der Innenräume gibt es aber keine Gefahr für die Raumreisenden. Die Geschwindigkeit der Sannah steigert sich und die Reisenden passieren den Mond. Das Schiff dringt in die Atmosphäre ein, es lassen sich gut die Wälder des Trabanten beobachten. Weiter geht die Reise zum Mars, wo die Raumfahrer landen. Die beiden Affen werden als Erste aus dem Raumschiff geschickt, um die Luft zu testen, welche sich als gut atembar herausstellt. Es wird ein Zeltlager außerhalb des Schiffes bezogen, was keine gute Idee ist, denn die Gesellschaft wird von einer Masse widerlicher riesiger Würmer überfallen, der sie mit knapper Not entkommen. Die Forscher treten dann eine Entdeckungsreise an, bei der sie die einheimische Flora und Fauna kennenlernen. Darunter sind riesige Insekten aller Art, dazu vierbeinige Vögel und dreibeinige Säugetiere. Endlich finden sie eine Stadt, die intelligenten Bewohnern gehören muss, sich aber als Totenstadt herausstellt. Nur ein einziger Bewohner hat überlebt. Er ist der letzte Marsianer, der sich mit den Erdlingen durch Handzeichen verständigen kann. Der Marsite macht den Erdlingen klar, dass sie fliehen sollen, denn eine Katastrophe steht bevor! Und tatsächlich: Marsbeben erschüttert bald die Oberfläche des Planeten, gefolgt von einer Flutwelle. Die Menschen fliehen, den Letzten der Marsiten seinem Schicksal überlassend.

Die Fahrt durch den Weltenraum geht weiter. Nach Durchquerung eines Meteoritenschwarms gerät die Sannah in den Asteroidengürtel, wo eine Landung auf einem der kleinen Weltenkörper gelingt, der eine wunderschön farbenprächtige Vegetation aufweist. Nächstes Ziel ist der Jupiter, der aber wegen seiner flüssigen Oberfläche keine Landung erlaubt. Anders ist es auf dem Saturn, dem mächtigen Ringplaneten, der zwar eine feste Obefläche hat, aber wegen seiner geringen spezifischen Dichte vor allem aus bimssteinartigem Material aufgebaut ist. Die einheimischen Vögel entpuppen sich als riesige Nachtfalter. Auch die anderen Tiere sind riesige Insekten aller Art, welche den Reisenden gefährlich werden. Die Raumfahrer wollen sich in die Sannah zurückziehen, doch erneut wehe, sie haben vergessen, die Tür des Weltschiffes zu verschließen und jetzt haben sich jede Menge riesiger Panzerkäfer und Asseln drinnen eingenistet. Es kommt zu einer Schlacht, bei der sich auch die beiden Schimpansen als geschickte Kämpfer herausstellen. Nach siegreich bestandenem Kampf wollen die Reisenden eine andere Region des Ringplaneten erkunden, aber das Schiff gerät in einen Kometenschweif, wird mitgerissen und rast mit Überlichtgeschwindigkeit aus dem Sonnensystem, hinaus in die Unendlichkeit.

Nach fünf Monaten wird die Lage kritisch, denn die Luftvorräte gehen zu Ende. Doch erweist sich der Zusammenstoß mit einem Meteor als Glücksfall in letzter Sekunde, denn die Reisenden erkennen, dass sich rund um das Weltschiff eine eigene atembare Atmosphäre gebildet hat und sie jetzt wieder wunderbare Luft atmen können, wo sie doch gerade zuvor am Ersticken waren. Die Sannah stürzt nun auf Alpha Centauri zu, und die Weltraumreisenden landen auf einem Planeten, den sie wegen seiner wunderbaren Landschaft Eden nennen. Einige Naturgesetze funktionieren hier anders, beispielsweise kann man problemlos über große Strecken unbeschadet hinunterspringen, Bäche fließen zum Teil bergauf. Bald kommt es zum Treffen mit den einheimischen Edeniten. Es erweist sich als Glücksfall, dass Heinz Friedung Mitglied der Reisegesellschaft ist, denn Heinz hat die Ursprache der Erde erforscht, auf welcher alle anderen Sprachen beruhen, auch die der Edeniten. So kann er sich bald verständlich machen und lernt in kurzer Zeit die lokale Sprache perfekt, was ihm die Anerkennung der Einheimischen beibringt. Diese sind wunderschöne, elfenhaften Geschöpfe, die ihr Leben in Frieden und Glück, aber auch mit fleißiger Arbeit verbringen, um fruchtbares Land für die wachsende Bevölkerung zu schaffen. Die Edeniten haben eine hochentwickelte Kultur, sie leben in Einklang mit dem Schöpfer und der Natur. Heinz verliebt sich in das Mädchen Heliastra. Der Planet ist ein wahres Eden, denn auch die Tierwelt ist komplett friedlich. Man kann beruhigt seinen Kopf in den Rachen eines der einheimischen Löwen legen, und auch die Schlangen beißen nicht. Nach einigen Monaten Aufenthalt heißt es trotz der wunderschönen Zeit für die Weltraumfahrer, sich wieder an die Rückreise zu machen. Das Weltschiff wird von den Edeniten mit Parallelkraft ausgestattet, was endlich die Steuerung ermöglicht, der es bisher ermangelt hat. Heliastra geht mit an Bord. Sie und Heinz haben sich vemählt, und sie will sich nicht mehr von ihrem Gemahl trennen.

Auf der Rückreise passieren die Reisenden einen Planeten des Entsetzens, mit abscheulichen Pflanzen, die zucken, sich krümmen und dahinschlängeln, und Bestien, die sich in immerwährendem Kampf gegenseitig zerfleischen. Der Professor gibt der Welt den Namen Scheol, wie das Höllenreich der Hebräer heißt. Der Planet wird Opfer einer kosmischen Katastrophe, denn er kollidiert mit einem anderen Planeten, möglicherweise wird aus diesem Kataklysmus eine neue Sonne entstehen. Endlich erreicht die Sannah das heimatliche Sonnensystem. Doch bevor der Rückflug zur Erde gelingt, wird das Schiff durch die Schwerkraft der Sonne angezogen und passiert diese in geringer Entfernung. Wenn die Sannah nicht mit Flintglas verkleidet wäre, würden die Passagiere jämmerlich verbrennen. So entkommen sie glücklich dem Glutofen und landen unbeschadet auf der Erde in Südafrika bei Mietjes Familie, die staunt, was da aus dem Weltraum heruntergekommen ist und welches engelhafte Wesen die Reisenden mitgebracht haben.

Im Vergleich mit den anderen Werken von Laßwitz und Kellermann fällt der betuliche, altmodische Stil des Romans auf. Merkwürdig ist, dass Mader auf der einen Seite seitenweise wissenschaftliche Erkenntnisse aus Astronomie und Physik zitiert (dies wird auch mit Verweisen am Ende des Buches über die Quellen unterlegt):

„Siehst du, wenn die Sonne auf einen schwarzen Stoff scheint, so saugt dieser das meiste Licht auf oder absorbiert es, wie die Gelehrten sagen, damit man sie nicht so leicht verstehen soll. Der schwarze Stoff wirft nur wenig von dem Licht zurück, das ihn bestrahlt, er hat also ein schwaches Albedo. Fällt dagegen der gleiche Sonnenstrahl auf einen Spiegel, so wirft dieser das Licht fast ungeschwächt zurück, er blitzt so hell, daß du nicht hineinsehen kannst, er hat also ein sehr starkes Albedo.

Nun weiß man, wieviel Sonnenlicht den Jupiter oder sonst einen Planeten trifft und wie hell er uns demnach erscheinen müßte, wenn er das ganze Licht ungeschwächt auf uns zurükstrahlte. Je geringer nun sein Glanz im Verhältnis zu diesem eingestrahlten Licht ist, desto geringer ist sein Albedo und umgekehrt.

Die Erde hat eine Lufthülle, die so dünn ist, daß sie das meiste Licht durchläßt und wenig davon zurückwirft; erst der Erdboden wirft das Licht zurück, das ihn trifft, aber nur einen Teil davon, das meiste verschluckt er. Darum hat die Erde ein schwaches Albedo. Wäre sie mit einer Schneedecke bedeckt, dann würde ihr Albedo weit stärker, da der Schnee das Licht reichlich zurückstrahlt.[...]“

(Zitiert aus: F. W. Mader: Wunderwelten. München 1986, Heyne SF 4374, S. 144)

Andererseits wird Mader aber vollkommen unglaubwürdig, wenn er eigene Spekulationen anstellt. Die Antriebskraft des Weltschiffes ist lächerlich, und die Naivität und Unbeholfenheit der Weltraumfahrer direkt grausam. Dass Mader noch der Äthertheorie anhängt und die Lichtgeschwindigkeit nicht als Grenze sieht, kann ihm aber nicht angelastet werden. Das war zur Zeit, als der Roman geschrieben wurde, noch nicht klar. Aber es ist deutlich zu merken, dass hier ein Pfarrer von Dingen schreibt, von denen er keine Ahnung hat. Mader lässt auch nichts unversucht, seinen Lesern schlüssig zu beweisen, dass es einen Weltenschöpfer gibt. Das ist ihm unbenommen und durchaus verständlich, wird aber mit einer Argumentation vorgetragen, die nicht überzeugender ist als die der als geistig minderbemittelt bezeichneten Gottesleugner:

„Ihr glaubt also alle an einen Gott, von dem in letzter Linie die ganze sichtbare Schöpfung ausgeht?“ fragte Mietje.

Bleodila sah sie verständnislos an: „Ja, was sollen wir denn sonst glauben?“ fragte sie. „Etwa, diese ganze Welt mit ihren wunderbaren Geschöpfen und uns selbst, sei von selber entstanden?“ und sie brach in ein herzliches Gelächter aus, in das ihre beiden Töchter einstimmten, so daß es wie der Klang eines Glockenspiels durch die zitternden Lüfte schallte.

"Ihr habt recht, daß ihr lacht“, sagte Mietje, „niemand macht sich so lächerlich, wie der Zweifler am Dasein Gottes.“

„Nichts ist wahrer als dies“, stimmte der Lord bei. „Die Gottesleugnung wird stets der sicherste Beweis geringer Verstandesgaben sein und der Unfähigkeit, vernünftig zu denken. Allerdings entstammt der plumpe Aberglaube an die ewige, allmächtige Natur und ihrer aus dem Nichts gezauberten Gesetzen dem unlauteren Willen und nie der wissenschaftlichen Überlegung. Aber diese Leute, die das Opfer ihres Verstandes bringen, weil sie nicht glauben wollen, die Geist und Sinne absichtlich verschließen, um der allein vernünftigen Erkennnis den Eingang zu verwehren, sind um so bejammernswerte Tören und tun sehr Unrecht daran, den Vogel Strauß zu belächeln, der den Kopf in den Sand steckt, wissend, nun sei auch das nicht da, was er nicht mehr sieht, nicht sehen will.“

(Zitiert aus: F. W. Mader: Wunderwelten. München 1986, Heyne SF 4374, S. 364f)

Anzumerken ist auch, dass Mader natürlich Jules Verne gekannt hat. Sein Werk Hector Savadac (Auf Deutsch: Reise durch die Sonnenwelt bzw, Reise durch das Sonnensystem) hat die Vorlage für die Szene geliefert, in der das Raumschiff Gefangener des Kometenschweifs und in den Raum mitgerissen wird. Auch The First Men in the Moon (auf Deutsch: Die ersten Menschen im Mond bzw. Die ersten Menschen auf dem Mond) von H. G. Wells könnte eine Inspirirationsquelle sein. Das hohlkugelförmig gebaute Weltraumfahrzeug, das mit dem Stoff Cavorit ausgekleidet ist, welches die Schwerkraft aufhebt, erscheint ähnlich wie die mit Flintstein ausgekleidete Sannah, in der die Schwerkraft durch Fliehkraft überwunden wird. Der Roman ist insgesamt ein Werk für Jugendliche aus der Kaiserzeit, die durch eine Reihe von wissenschaftlichen Informationen angesprochen werden sollen, mit einem manchmal über die Grenze drolligen Humor und pastoralen Einschüben, die aus Kindern gute Christenmenschen hervorbringen wollen. Er ist heute nur noch von genrehistorisch interessierten Augen lesbar. Welch ein drastischer Unterschied beispielsweise zu Bernhard Kellermanns Der Tunnel, welcher nur zwei Jahre nach Wunderwelten erschien, aber den Leser nach wie vor zu packen vermag.

Das Buch hat die gleiche Titelbildgestaltung wie die Originalausgabe, ist aber auf der Rückseite und im Buchinneren als Classic aufgemacht und wird deswegen mitgezählt. Noch ein Wort zur Buchgestaltung: Nicht nur das Titelbild, sondern auch die Innenillustrationen und die Ornamente über den Kapitelüberschriften wurden der Originalausgabe entnommen. Es ist ein Jammer, dass durch die Spanische Grippe am Ende des Ersten Weltkrieges nicht nur Millionen Menschen ihr Leben lassen mussten, sondern dass damals auch der Jugendstil das Zeitliche gesegnet hat.

Für Liebhaber der wilhelminischen SF ist noch anzumerken, dass im Verlag Detlef Münch eine Neuausgabe des Werks in zwei Bänden erschienen ist. Im zweiten Band sind als Fortsetzung zwei Geschichten enthalten, in der das Sternenkind in den Ersten Weltkrieg eingreift.

Mit Wunderwelten ist die Vorstellung der Romane, welche in der Reihe der Heyne Science Fiction Classics erschienen sind, abgeschlossen. Die Artikelserie ist aber noch nicht ganz zu Ende. In den kommenden vier Folgen gibt es noch einen Überblick über die in 23 Bänden herausgekommene Subreihe Titan – klassische Science Fiction-Erzählungen. Anschließend an diese Sektion stelle ich noch in weiteren vier Folgen Titel vor, welche zwar nicht mehr als Heyne Science Fiction Classics aufgemacht waren, aber wegen ihres erstmaligen Erscheinungsdatums der in ihnen enthaltenen Romane und Erzählungen und ihres Inhaltes gut zu dieser Reihe passen.

 

Titelliste von Friedrich Wilhelm Mader

Anmerkung:
Es werden die Ausgabe in den Heyne Science Fiction Classics sowie die Originalausgabe des Werks angeführt.

1987

4374 Wunderwelten
Originausgabe: Stuttgart 1911, Verlag für Volkskunst, Richard Keutel


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Tags: Science Fiction and Fantasy

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