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Heyne Science Fiction Classics 40 - Edmond Hamilton

Heyne Science Fiction ClassicsDie Heyne Science Fiction Classics
Folge 40: Edmond Hamilton
Die Sternenkönige & Rückkehr zu den Sternen

Von den sechziger bis Anfang der achtziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts erschienen als Subreihe der Heyne Science-Fiction-Taschenbücher mehr als hundert Titel unter dem Logo „Heyne Science Fiction Classics“. Diese Romane und Kurzgeschichten werden in der vorliegenden Artikelreihe vorgestellt und daraufhin untersucht, ob die Bezeichnung als Klassiker gerechtfertigt ist.

In dieser Artikelserie wurden mit Edward E. Smith und John W. Campbell jr. bereits zwei Klassiker der Space Opera vorgestellt, eines Subgenres der Science Fiction, in dem es oft um die Transformation des Westernromans, also der „Horse Opera“, in den Weltraum geht, häufig verbunden mit gigantomanischen Technikkonstrukten. Die Auflistung der Space-Opera-Klassiker wäre ohne Edmond Hamilton nicht vollständig. Dieser war in seinen Werken allerdings mehr der romantischen Seite zugeneigt als seine beiden Kollegen, die ihrem Publikum oft seitenlange Beschreibungen von Pseudotechnik zumuteten.

Heyne Science Fiction ClassicsDer amerikanische Autor Edmond Hamilton (1904 - 1977), der Hauptautor von Captain Future, war von Kind auf selbst von SF begeistert und konnte bereits als Zweiundzwanzigjähriger seine erste publizierte Erzählung in den Händen halten. Mit seiner Serie über die Interstellar Patrol, welche ab 1928 erschien, machte er sich in der aufstrebenden SF-Szene einen Namen. Die Interstellar Patrol war möglicherweise auch das Vorbild für die von seinem Kollegen E. E. Smith einige Jahre später vorgestellte Galactic Patrol, welche ein zentrales Element in seiner Lensmen-Serie wurde. Seltsamerweise erlebten die Geschichten der Interstellar Patrol nie eine deutsche Ausgabe. Jetzt ist es wahrscheinlich zu spät dafür, denn die Zeit ist über diese Art von Weltraumepen doch unbarmherzig hinweggegangen. In den dreißiger Jahren fiel Hamilton auf dem SF-Markt eher durch die Menge seiner Kurzgeschichten als durch herausragende Qualität auf. Obwohl er ein Physikstudium vorweisen konnte, waren seine Werke meist alles andere als wissenschaftlich glaubwürdig. Die Charakterisierung der handelnden Personen war außerdem meist flach, dies unterschied den Autor allerdings wenig von den anderen Schreibern dieser Tage, welche für Pulpmagazine publizierten.

Großen Bekanntheitsgrad erreichte die ab 1940 erscheinende Serie um den Weltraumhelden Captain Future, für die Hamilton einen Großteil der Ausgaben beisteuerte. Hamilton war nicht der Erfinder des Captain Future-Universums, aber er hat die Idee, die ihm vorgelegt wurde, zum finalen Konzept weiterentwickelt und als Hauptautor zum Erfolg gebracht. Captain Future wurde auch in deutschen Sprachraum in mehreren, leider nie vollständigen Ausgaben, publiziert. Jüngst ist die ambitionierte Ausgabe des Golkonda-Verlages, der in die Insolvenz seines Mutterverlages Europa heineingerissen wurde, vor der Publikation des für Herbst 2019 angekündigten neunten Bandes gescheitert. Captain Future erreichte erneute Popularität, als sich in den Siebzigern die japanische Filmindustrie des für Kinder geradezu prädestinierten Stoffs annahm und auf Basis von 13 der Romane eine 52-teilige Anime-Zeichentrickserie für das Fernsehen herausbrachte. In deutschen Wohnzimmern konnte diese in 40 Folgen mit veränderter Reihenfolge der Episoden gesehen werden. Ab den vierziger Jahren arbeitete Hamilton auch als Texter für Comics, unter anderem für Superman.

Gegen Ende seiner Karriere publizierte Hamilton noch die Sternenwolf-Trilogie um den Erdmenschen Morgan Chane, der als Kind eines Missionars auf dem Planeten der außerirdischen Sternenwölfe unter hoher Schwerkraft aufwuchs, wodurch er über bärenstarke Kräfte verfügte. Wenn man in seinen Abenteuern die Sternenwölfe durch Rothäute und die Raumschiffe durch Pferde ersetzt sowie die eingestreuten SF-Gimmicks entfernt, kommen ganz passable Westernromane heraus. Gute Unterhaltung bieten diese Romane auch im SF-Gewand allemal.

Hamilton war mit seiner Schriftsteller-Kollegin Leigh Brackett verheiratet. Brackett war auch als Drehbuchautorin tätig und lieferte die erste Fassung des Skripts für The Empire Strikes Back, dem ursprünglich zweiten Star-Wars-Film. Bei SF- und Fantasy-Freunden sind vor allem ihre Geschichten um Eric John Stark und andere Abenteurer auf dem sterbenden Mars in guter Erinnerung. Die beiden Schriftsteller arbeiteten nur ein einziges Mal zusammen, und zwar bei der Geschichte Stark and the Star Kings (dt. Stark und die Sternenkönige), welche als Crossover die Protagonisten der bekanntesten Werke des Paars zueinanderbringt. Die Erzählung wurde erst nach den Tod des Autorenehepaars veröffentlicht.

Heyne Science Fiction Classics1949 erschien Hamiltons berühmtestes eigenständiges Werk The Star Kings, welches auf Deutsch bereits 1952 unter dem Ehrfurcht gebietenden Titel Herrscher im Weltenraum in der in dieser Artikelserie schon mehrfach erwähnten Reihe Romane aus der Welt von morgen des Gebrüder Weiß Verlags publiziert wurde. Diese Ausgabe wurde zweimal gekürzt als Doppelband in der Terra-Heftreihe und später als Terra-Taschenbuch nachgedruckt. Die Heftausgabe fiel mir bereits in den sechziger Jahren in die Hände, allerdings nur der zweite Teil des Doppelbands, und so dauerte es Jahre, bis ich endlich den ganzen Roman in der Terra-Taschenbuch-Ausgabe in Händen halten konnte. Thomas LeBlanc, der Herausgeber und spätere Gründer der Phantastischen Bibliothek in Wetzlar, nahm sich des Werks inklusive des Nachfolgeromans an und gab sie in den Heyne Science Fiction Classics unter den dem Original entsprechenden Titeln Die Sternenkönige und Rückkehr zu den Sternen ungekürzt neu heraus.

Heyne Science Fiction ClassicsDie Sternenkönige sind ein gewaltiges Weltraumepos, das 200000 Jahre an Zeitreise und viele Tausende von Lichtjahren kosmischer Distanz umspannt. Es handelt vom Erdmenschen John Gordon, der glaubt, nicht mehr alle Tassen im Schrank zu haben, als ihn nachts im Bett ein telepathischer Ruf erreicht:

„Kannst du mich hören, John Gordon? […]

„Kannst du mich rufen hören? […]

Wenn du mich hören kannst, versuche meinem Ruf zu antworten! […] Ich bin Zarth Arn, ein Prinz aus dem Mittelgalaktischen Reich. Ich spreche zu dir aus der Zukunft, zweihunderttausend Jahre nach deiner Zeit.“

(Zitiert aus: Edmond Hamilton: Die Sternenkönige. München 1980, Heyne SF 3774, S. 7ff)

Zarth Arn ist als Forscher an der irdischen Geschichte interessiert und schlägt Gordon einen Körpertausch für sechs Wochen vor, um seine Studien vor Ort durchführen zu können, weil die Zeitreise in die tiefe Vergangenheit nur für den Geist möglich ist. John willigt ein. Ein grandioser Auftakt zu Abenteuern im Sternenkönigreich der fernen Zukunft!

Gordon erwacht in Zarth Arns Forschungsstation auf der Erde. Er kann aber dort nicht wie vereinbart den erneuten Körpertausch abwarten, denn die Station wird von Invasoren aus dem Kosmos angegriffen. Sie kommen aus dem Wolkenreich und sollen den vermeintlichen Zarth Arn zu ihrem Anführer Shorr Kan bringen, den Herrscher der Dunkelwelten und Feind des Sternenkönigreiches, dessen Prinz Zarth Arn ist. Eine Staffel von Patrouillenkreuzern des Reiches unter ihrem Kapitän Hurn Burrel vereitelt die Entführung und vernichtet die Angreifer. Doch Vel Quen, Zarths Freund und Berater, der mit ihm zusammen die Methode des Seelentauschs entwickelt hat und der Lehrmeister Gordons in den ersten Tagen nach dem Körpertausch war, ist dem Angriff zum Opfer gefallen. Auf Befehl von Arn Abbas, des Herrschers des Reiches der Mittleren Milchstraße und Zarths Vater, muss sein vermeintlicher Sohn mit den Patrouillenkreuzern Throon, die Zentralwelt des Reiches aufsuchen, obwohl Gordon auf der Erde bleiben und auf die Rückkehr Zarths warten wollte. Der Erdmensch hat es auf Throon schwer, sich zurechtzufinden. Er kann aber seine Schwierigkeiten und sein merkwürdiges Verhalten nicht offen erklären, denn die Körpertauschgeschichte muss geheim bleiben. Arn Abbas befiehlt seinem Sohn, eine Verbindung mit Prinzessin Lianna einzugehen, der Herrscherin des Königreichs Fomalhaut. Zarth liebt sie nicht, denn er ist bereits morganatisch mit der jungen Murn verheiratet. Doch Gordon verliebt sich in die attraktive Prinzessin, wagt aber nicht, ihr zu erklären, dass eine andere Seele in Zarths Körper steckt.

Eine dramatische Wendung ergibt sich, als der Herrscher ermordet wird. Das Attentat haben zwei der höchsten Regierungsbeamten eingefädelt, die von Shorr Kan bestochen wurden - Chan Corbulo, der Kommandeur der Raumflotte, und Orth Bodmer, der Kanzler des Reiches. Jahl Arn, der ältere Bruder Zarths und Thronfolger, übernimmt die Regentschaft. Corbulo hat durch seine Intrige Zarth/Gordon das Attentat in die Schuhe geschoben, gibt aber vor, ihm zur Flucht zu verhelfen. Doch dieser wird mit dem Raumschiff zusammen mit Lianna, die an seine Unschuld glaubt, ins Wolkenreich zu Shorr Kan gebracht. Shorr plant, das Sternenkönigreich anzugreifen und hat bereits als Verbündete eine Reihe von kleineren Fürstentümern in Aussicht. Doch es steht ihm eine tödliche Gefahr entgegen: der Disruptor, die mächtige Waffe, welche bereits vor Jahrtausenden bei einer Invasion der Milchstraße aus den Magellanschen Wolken erfolgreich im Einsatz war. Nach dem Tod von Arn Abbas können nur die Brüder Jahl und Zarth diese Waffe anwenden. Wenn Shorr Kan Zarth Arn in seine Gewalt bekommt und ihm das Geheimnis der Waffe entreißt, ist ihm die Herrschaft über die Milchstraße nicht mehr zu nehmen. Gordon gibt an, die Informationen über den Disruptor nicht zu besitzen. Shorr Kan glaubt ihm nicht und verhört ihn mit dem Gehirnprüfer, der allerdings den Geist des Verhörten zerstört. Als Shorr bei der Anwendung des Geräte erfährt, dass sich ein anderer Mann im Körper Zarths befindet, bricht er das Verhör sofort ab. Gordon erwacht unbeschadet und gibt an, Prinz des Reiches bleiben und sich mit Shorr Kan verbünden zu wollen. Das Geheimnis des Disruptors könne er holen, indem er auf die Erde zurückkehren und es dort Zarth Arn abluchsen würde. Shorr Kan geht auf den vermeintlichen Verrat ein und schickt Gordon mit einem getarnten Phantomkreuzer auf die gefährliche Fahrt durch die Linien der Patrouille des Königreichs Richtung Erde. Doch Gordon hat keinen Verrat vor, sondern sabotiert die Tarnung des Kreuzers, worauf dieser von Patrouillenkreuzern angegriffen wird. Der Kreuzer kann aber schwer getroffen entkommen und macht eine Notlandung auf einem unbekannten Planeten. Gordon und Lianna bleiben vorerst gefangen, können sich aber befreien und werden von der Patrouille aufgelesen. Gordon wird als vermeintlicher Königsmörder verhaftet, aber Lianna steht für ihn ein und beteuert, dass er unschuldig ist. Im Raumschiff befindet sich Befehlshaber Corbudo, der die vermeintlichen Verräter sofort hinrichten will, damit sein Verrat nicht aufgedeckt wird. Doch die beiden Festgenommenen bestehen auf einem Gerichtsprozess und Corbulo verwickelt sich in Widersprüche. Er wird beim ausbrechenden Kampf getötet, Gordon und Lianna werden auf die Zentralwelt gebracht. Lianna weiß nach wie vor nicht, dass in Zarth Arns Körper eine andere Seele steckt. Sie ist im Zweifel, ob Zarth Arn sie wirklich liebt, wie er sagt, denn sie weiß um seine Liebe zu Murn. Gordon gelingt es, die Verschwörung aufzuklären und seine Unschuld zu beweisen. In der Zwischenzeit drohen die kleinen Sternenkönigreiche zu Shorr Kan überzulaufen, wenn sie nicht durch eine Vorführung der Macht des Disruptors überzeugt werden. Nur Jhal und Zarth haben das Wissen, doch Jhal wird durch ein Attentat des Kanzlers Orth Bodmer schwer verwundet und ist handlungsunfähig. So muss Gordon, nachdem er den Attentäter getötet hat, allein den Raum des Disruptors aufsuchen, obwohl er von der Bedienung der Waffe wenig Ahnung hat, denn er hat von Jhal nur ein paar Informationen erhalten, bevor dieser durch das Attentat außer Gefecht gesetzt worden ist.

Der Raum war klein und rund, ebenfalls aus den Felsen herausgehöhlt und auch durch das weiße Strahlen der Wandplatten erhellt. Gordon bemerkte im Mittelpunkt des Raumes die Ansammlung von Gegenständen, auf die Jhal Arn mit solcher Ehrfurcht blickte.

Der Disruptor! Die Waffe, die so schrecklich war, daß ihre Gewalt bloß einmal in zweitausend Jahren entfesselt worden war.

„Aber was ist das nun eigentlich“ fragte sich Gordon verwundert und bestürzt, während er in den Raum starrte. Da waren zwölf riesige, kegelförmige Gegenstände aus mattgrauem Metall, jeder etwa vier Meter lang. Die Spitze jedes Kegels bestand aus einer Anhäufung von kleinen Kristallkugeln. Dicke, verschieden gefärbte Kabel führten von der Grundfläche der Kebel weg. Was für verwickelte Dinge an unvorstellbarer Wissenschaft sich innerhalb der Kegel befanden, konnte er nicht einmal vermuten. Neben schweren Lafetten, um die Kegel darauf zu montieren, war als einziger weiterer Gegenstand ein großer würfelförmiger Kasten vorhanden, an dessen Stirnseite sich zahlreiche leuchtende Meßinstrumente und die Schalter von sechs Widerstandsreglern befanden.

(Zitiert aus: Edmond Hamilton: Die Sternenkönige. München 1980, Heyne SF 3774, S. 172)

Die Beschreibung deckt klar auf, dass es sich um eine Schwester von AKKA handeln muss, der (gleichermaßen infantilen) Wunderwaffe, die in Jack Williamsons Weltraumlegion-Serie die außerirdischen Invasoren rückstandslos aus dem Universum entfernte. Williamson war der vierte Space-Opera-Pionier neben Smith, Campbell und Hamilton, im Unterschied zu diesen wurde aber keines seiner Werke in den Heyne Science Fiction Classics herausgegeben.

Gordon wird durch die schwere Verwundung Jhals zum Regenten des Reiches. Er lässt den Disruptor in ein Schlachtschiff einbauen und führt die Flotte des Reiches gegen die vorrückende Armada des Wolkenreichs an. Schließlich gelingt es ihm, den Disruptor auszulösen:

Ein schwarzer Punkt war weit vor ihnen erschienen, er wuchs und wuchs, pulsierend und pochend, wurde schnell zu einem großen, immer weiter wachsenden schwarzen Gebilde. Es war nicht nur eine Schwärze fehlenden Lichts, sondern eine so lebendige bebende Schwärze, wie sie kein lebender Mensch jemals gesehen hatte. Auf dem Radarschirm war der Bereich, die die Hälfte der vorrückenden Schlachtlinie der Wolkenflotte umschloß, von Dunkelheit verschlungen worden! Auch auf dem Radarschirm war nur noch ein schwarzer Fleck – ein Fleck, von dem die Radarstrahlen gleichsam zurückwichen...

„Gott im Himmel!“ rief Val Marlann zitternd. Der Disruptor zerstört in diesem Bezirk den Raum selbst!

(Zitiert aus: Edmond Hamilton: Die Sternenkönige. München 1980, Heyne SF 3774, S. 206f)

Die Flotte des Feindes ist vernichtet, der zusammenstürzende Raum verursacht unvorstellbare Weltraumbeben. Das Wolkenreich kapituliert, Shorr Kan wird abgesetzt und liegt schwer verwundet im Sterben. Seine Pläne sind durch einen Mann durchkreuzt worden, der aus ferner Vergangenhett gekommen ist. Bevor Gordon triumphierend nach Throon zurückkehrt, hat er aber noch eine dringende Aufgabe zu erledigen. Er kehrt zur Erde zurück und ruft dort Zarth Arn, der in der Vergangenheit seit Tagen auf ihn gewartet hat. Der Körpertausch wird rückgängig gemacht, und John Gordon kehrt in das zwanzigste Jahrhundert zurück, wo er als kleiner Angestellter sein weiteres Leben verbringen wird statt als Prinz eines mächtigen galaktischen Reiches. Er ist treu geblieben und hat der Versuchung widerstanden.

Der Plot des Romans strotzt nur von Superlativen, und ich gestehe ehrlich, dass ich als Heranwachsender davon verzaubert und wie erschlagen war. Dazu kommt noch der romantische offene Schluss, in dem der Held auf der Erde zuerst hoffnungslos zurückbleibt und dann sehnlich darauf wartet, dass es vielleicht möglich werden könnte, samt seinem Körper noch einmal in die Zukunft zu reisen:

Und dann, in einer Nacht, Wochen später, hörte er im Halbschlummer wieder eine Stimme rufen.

„Gordon! John Gordon!“

Er erkannte sie sofort, er wußte, wessen Seele ihn rief. Er würde es sogar über den Tod hinaus erkannt haben.

„Lianna!“ „Ja, John Gordon, ich bin es!“

„Aber wie kannst du mich rufen, - wie kannst du auch nur wissen -!

„Zarth Arn erzählte es mir“, unterbrach sie ihn lebhaft. „Er sagte mir die ganze Geschichte, als er nach Throon zurückkam. Er erzählte mir, daß du es in seinem Körper warst, den ich wirklich liebte! Er weinte, als er mir dies berichtete, John Gordon, denn er konnte kaum sprechen, als er alles erfuhr, was du getan hast.“

„Lianna – Lianna“, rief seine Seele sehnsuchtsvoll bewegt über die unvorstellbaren Tiefen hinweg, „dann können wir wenigstens einander Lebewohl sagen.“

„Nein, warte“, kam ihr silberner geistiger Ruf, „es braucht kein Lebewohl zu sein. Zarth Arn glaubt, daß, so wie Seelen über die Zeit hinweg gebracht werden können, es auch mit Körpern geschehen kann – wenn er seinen Apparat vervollkommnet hat. Er arbeitet jetzt. Wenn es ihm glückt, wirst du dann zu mir kommen, - du selbst, John Gordon?“

Hoffnung leuchtete in ihm auf, als ob aus der Asche eine neue Flamme emporstiege. Seine Antwort war ein bebender Gedanke.

„Lianna, ich würde kommen und wenn es nur für eine Stunde des Lebens mit dir wäre!“

„Dann warte auf unseren Ruf, John Gordon! Es kann nicht lange dauern, bis Zarth Arn Erfolg hat und dann wird unser Ruf zu dir kommen!“

Eine Autohupe heulte – und Gordon erwachte. Die heftigen Schwingungen dieser in fernste Fernen gerichteten Gedanken schwanden langsam aus seinem Gehirn.

Er setzte sich zitternd auf: Wa alles nur ein Traum gewesen? Alles nur ein Traum?

„Nein“, sagte er heiser, „es war wirklich! Ich weiß, daß es Wirklichkeit war.“

Er ging an's Fenster und blickte über die Lichter von New York zum mächtigen Leuchten in der Milchstraße hinauf, die sich über den Himmel erstreckte. Es waren die Welten der Sternenkönige, die weit jenseits der Tiefen der Unendlichkeit und Ewigkeit lagen, - er würde zu ihnen zurückkehren! Zu ihnen zurück und zu jener Tochter eines Sternenkönigs, deren Liebe ihn aus Zeit und Raum gerufen hatte.

(Zitiert aus: Edmond Hamilton: Die Sternenkönige. München 1980, Heyne SF 3774, S. 218f)

Wer Der Gefangene von Zenda kennt, dem wird die Handlung der Sternenkönige möglicherweise bekannt vorkommen, denn die Handlung des ersteren Romans, welcher auch erfolgreich verfilmt wurde, ist im zweiteren als Science-Fiction-Abenteuer umgesetzt.

Heyne Science Fiction ClassicsDer Erfolg des Buches verlangte natürlich nach einer Fortsetzung, und so schrieb Hamilton weitere Kurzgeschichten, die dann später zu einem Episodenroman vereinigt wurden. In seinen irdischen Körper zurückgekehrt, hat John Gordon lange Jahre unerfüllte Sehnsucht nach dem galaktischen Reich, bis es durch die Vervollkommnung von Zarth Arns Erfindung möglich wird, dass er mit seinem eigenen Körper in seine zukünftige Sternenheimat aufbrechen und dort seine geliebte Lianna in die Arme schließen darf. Doch ganz entspricht der Empfang in der Zukunft nicht Gordons Erwartungen. Während er von Zarth Arn freudig begrüßt wird, bittet ihn Lianna, ihr noch Zeit zu geben und Geduld zu haben, denn sie ist natürlich das Erscheinungsbild des in einem fremden – seinem eigenen – Körper erschienenen John Gordon nicht gewöhnt. Lianna hat politische Schwierigkeiten, Ihr Cousin Narath Teyn erhebt Ansprüche auf ihren Thron.. Sie kehrt nach Fomalhaut zurück, begleitet von John Gordon und Korkhann, ihrem Minister für Nichtmenschliche Angelegenheiten, der selbst ein vogelähnlicher telepathischer Außerirdischer ist. Das Raumschiff gerät in einen Hinterhalt, und Lianna entscheidet zu fliehen und ihren Vetter auf seinem Planeten Teyn im Marralsystem aufzusuchen. Dort wartet bereits eine tödliche Gefahr, ein grauer Außerirdischer mit extrem starken telepathischen Kräften, der andere Menschen hypnotisch in seinen Bann ziehen kann. Korkhann zittert, denn seine Kräfte sind weit schwächer als die des Grauen. Er vermutet, dass ein alter Feind wieder erwacht ist. Ist Narath Teyn von den Außerirdischen psychisch übernommen worden? Es gelingt den Freunden, aus dem Hexenkessel zu fliehen und Fomalhaut zu erreichen. Lianna bezweifelt mittlerweile, ob John Gordon sie wirklich liebt oder nur die Pracht des Sternenkönigreiches wiedersehen wollte. Gordon und Korkhann reisen zum Kanopus nach Throon, die Hauptwelt des Sternenkönigreiches, um mit den Arn-Brüdern zu beraten.

Nachdem es Gerüchte über seltsame Vorgänge auf dem Planeten Aar gibt, wird ein Phantomkreuzer unter dem Kommando von Hull Burrel, den Gordon bereits im ersten Abenteuer kennengelernt hatte, zur Aufklärung ausgesandt. Gordon ist mit an Bord. Das Schiff ist mit einem Energieschirm getarnt, der einen Verdunkelungseffekt auslöst, deswegen ist der Kreuzer ähnlich wie ein Unterseeboot des zwanzigsten Jahrhunderts auf Feindfahrt unterwegs. Sie landen zwar glücklich, doch das Raumschiff wird entdeckt und die Freunde gefangengenommen. Sie werden zu Graf Cyn Cryver geführt, der bereits auf Teyn zusammen mit dem grauen Außerirdischen erschienen ist. Dann taucht ein Mann auf, mit dem sie nie gerechnet hatten: Es ist Shorr Kan, der nicht tot ist, sondern bei seiner Niederlage seine Feinde getäuscht hat und quicklebendig in den Untergrund gegangen ist. Allerdings will Shorr Kan nicht mit den Grauen kooperieren, denn dieser Feind ist sogar ihm zu unheimlich. Es sind die Magellaner, der uralte Feind der Galaxis. Er verspricht den Freunden zu helfen, das erscheint ihnen aber kaum glaubhaft. Susurr, einer der H'harn, wie sie sich selbst nennen, richtet seine mentale Kraft auf Gordon, aber Shorr Kan schlägt ihn bewusslos. Zusammen mit Shorr Kan flüchten die Freunde mit einem Raumschiff der Unheimlichen. Hull kann nur mit Mühe mit den fremdartigen Kontrollen umgehen. Doch es ist einer der Magellaner an Bord und versucht, seinen geistigen Einfluss auszuüben. Hull überrascht den Fremden, indem er Bruch baut, bei dem der Fremde umkommt. Doch das Raumschiff ist auf einem fremden Planeten gestrandet und nicht mehr startfähig. Die Eingeborenen sind Qhaggas, welche sich für den Angriff auf Fomalhaut sammeln. Shorr Kan gibt beim Anführer vor, von Gordon und seinen Freunden entführt worden zu sein. Sie werden als Gefangene in ein Raumschiff gebracht, das nach Teyn fliegten soll. Shorr Kan betäubt mit einem Trick die Besatzung und befreit Gordon und Hull. Sie beschließen, nach Fomalhaut zu fliegen und Lianna zu warnen. Ihr Weg führt sie durch den Sternenbruch, ein äußerst gefährliches Gebiet, in dem vor langer Zeit zwei Sternhaufen kollidierten, was ein riesiges Trümmerfeld erzeugt hat. Endlich erreichen sie unbeschadet Fomalhaut, wo Lianna fast erstarrt, als sie Shorr Kan entdeckt, den tot gewähnten Rebellenherrscher.

Es kommt zur entscheidenden Szene zwischen Lianna und Gordon:

Gordon sah Lianna sich ihm zuwenden. Ihr Gesicht war immer noch steinweiß, und kein Ausdruck war in ihren Augen. Sie kam näher auf ihn zu, und ihre kleine Hand huschte vor und gab ihm einen scharfen Klaps über den Mund.

Dann wandelt sich ihr Gesicht. Es veränderte sich in das eines garstigen, kleinen Mädchens, das einen Rappel bekam. Sie legte ihm ihre Hand auf die Schulter, und sie sagte:

„Verlaß mich niemals wieder, John Gordon. Wann du das tust...“

Er fühlte die Nässe von Tränen auf seiner Backe.

Unfaßbar, wie durch ein Wunder, hielt John Gordon sie in den Armen. Nicht Zarth Arn, dachte er. John Gordon.

Jene lange Reise quer durch die Zeitalter war es nach allem doch wert gewesen.

(Zitiert aus: Edmond Hamilton: Rückkehr zu den Sternen. München 1981, Heyne SF 3781, S. 132)

Der Angriff auf Fomalhaut der mit Narath Teyn verbündeten Grafen aus der Öde beginnt. Das ist die Vorstufe zum Angriff der Magellanier auf die Galaxis, die mit einer riesigen Raumflotte unterwegs sind. Horden von Nichtmenschen springen aus ihren Raumschiffen ab und dringen vor. Gordon glaubt, dass es die H'harn auf ihn abgesehen haben, weil er das Geheimnis des Disruptors kennt. Hathyr City, die Hauptstadt von Fomalhaut, wird eingenommen und die Gefährten gefangengesetzt. Narath Teyn verlangt von Lianna, ihm den Thron zu übergeben, weil er der nächste in der Thronfolge nach ihr ist. Einer der H'harn dringt in Gordons Geist ein, um ihm das Geheimnis des Disruptors zu entreißen und ist verblüfft, dass Gordon nur die Bedienung des Gerätes kennt, aber keine Ahnung von den Konstruktionsprinzpien hat. Doch durch die Geistesverschmelzung hat Gordon erfahren, wo sich die Flotte der H'harn befindet. Da befreit sich Korkhann und erschießt Narath Teyn. Die Nichtmenschen drehen durch, weil ihr Anführer tot ist. Im Getümmel entkommen Gordon und seine Freunde, nachdem Gordon den H'harn in den Abgrund geschleudert hat. Sie können eine Verbindung zur Imperiumsflotte herstellen und Gordon gibt ihnen den Standort der Flotte der Magellanier durch. Die Arn-Brüder setzen wieder den Disruptor ein und vernichten die Flotte. Dieses Mal werden sich die H'harn nicht mehr erheben, denn sie werden unbarmherzig verfolgt und überall dort vernichtet, wo sie ihre Stützpunkte haben. Die Invasion auf Fomalhaut bricht zusammen, die Nichtmenschen kehren auf ihre Heimatwelten zurück. Shorr Kan reist mit ihnen, denn es gibt eine Welt, die einen neuen Oberherrn benötigt, wofür er bestens geeignet ist. Gordon wird Lianna zur Seite stehen, ihre Welt nach dem Krieg neu aufzubauen.

Der Roman greift nach vielen Jahren den Plot des Vorgängers nochmals auf und bringt ihn zu einem Happy End. Aber es fehlt ihm die Großartigkeit des ersten Werkes. Die Wandlung von Shorr Kan vom in jeder Hinsicht bösartigen zum in irgendeiner Weise auch liebenswerten Schurken erscheint wenig glaubhaft, und die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen Gordon und Lianna wird auch eher holprig abgehandelt. Die Fahrten zwischen den verschiedenen weit entfernten Planeten der Milchstraße werden so geschildert wie wenn es sich um benachbarte Dörfer handeln würde. Bei beiden Romanen fällt auf, wie salopp Hamilton mit physikalisch-technischen Gegebenheiten umgeht. Als Ortungsgerät lässt er Radar einsetzen, was natürlich bei den riesigen Entfernungen im Weltall kompletter Unsinn ist. Die Fahrt des Phantomkreuzers aus dem Wolkenreich durch die von der Patrouille überwachten Gebiete liest sich genau wie eine Schleichfahrt eines deutschen U-Boots während des Zweiten Weltkriegs durch die feindlichen Linien in der Straße von Gibraltar. Diese Assoziation wird im zweiten Roman auch explizit bestätigt.

Heyne Science Fiction ClassicsAuf Deutsch wurden zuerst die ersten beiden der vier Geschichten zusammen als Utopia-Heft unter dem Titel An den Ufern der Unendlichkeit veröffentlicht. Dies war noch, bevor alle vier Kurzgeschichten in der Originalsprache Englisch zusammen in einem Band als Episodenroman Return to the Stars herauskamen. Vor der englischen Ausgabe hatte es die erste komplette Ausgabe interessanterweise zusammen mit dem ersten Band auf Französisch unter dem Titel Les rois des étoiles & Retour aux étoiles gegeben. Auf Deutsch gab es zuerst eine gekürzte Ausgabe als Terra-Taschenbuch unter dem Titel Ihre Heimat sind die Sterne. Thomas LeBlanc, der Herausgeber (und in diesem Fall auch Übersetzer) der ungekürzten Ausgabe in den Heyne Science Fiction Classics, hielt im Nachwort dieser Ausgabe den Text der Terra-Ausgabe bestenfalls für eine Nacherzählung. Die Neuübersetzung in den Heyne Science Fiction Classics stützt sich auf die amerikanische Buchausgabe, hat allerdings auch einige ursprüngliche Textpassagen aus der französischen Ausgabe wieder eingefügt, die bei der Bearbeitung für die amerikanischen Buchausgabe gestrichen wurden.

Hamiltons Beurteilung in der Fachwelt, der ich großteils zustimme, bleibt zwiespältig. Auf der negativen Seite steht, dass er eine Reihe unsäglich trivialer Geschichten geschrieben hat, die tatsächlich nur als in den Weltraum transportierte Westernabenteuer angesehen werden können (wobei das allein aber kein Kriterium ist, ein Werk durchfallen zu lassen). Ein Beispiel dafür, bei dem es mich geschüttelt hat, ist Die Heimat der Astronauten (Battle for the Stars). Auf der anderen Seite stehen die Captain-Future-Geschichten, die geradezu als Archetyp für abenteuerliche SF-Serien für Jugendliche gelten und trotz ihrer Naivität ungeheuren Charme ausstrahlen, den vielgerühmten „Sense of wonder“. In diese Kategorie sind auch Die Sternenkönige einzureihen, die somit als würdige Vertreter der klassischen Space Opera in der Reihe der Heyne Science Fiction Classics einzureihen sind.

Titelliste von Edmond Hamilton

Anmerkung:
Es werden die Ausgaben in den Heyne Science Fiction Classics, die deutschen Erstausgaben sowie die Originalausgaben der Werke angeführt.

1980

3774 Die Sternenkönige
deutsche Erstausgabe unter dem Titel: Herrscher im Weltenraum, Berlin-München 1952, Gebrüder Weiß, Romane aus der Welt von morgen
Originalausgabe 1949 unter dem Titel: The Star Kings

1981

3781 Rückkehr zu den Sternen
- Die Sternenkönigreiche (Kingdom of the Stars, 1964)
- Die Ufer der Unendlichkeit (The Shores of Infinity, 1965)
- Der Sternenbruch (The Broken Stars, 1968)
- Der Schrecken aus der Magellan'schen Wolke (Horror From the Magellanic, 1968)
- Thomas Le Blanc: Zur Edition (Nachwort)

deutsche Erstausgaben (gekürzt):
An den Ufern der Unendlichkeit: Rastatt 1968, Utopia 571 Zukunftsroman
(- Kingdom of the Stars)
(- The Shores of Infinity)
Anmerkung:
in diesem Band wurden nur die beiden angegebenen Geschichten verarbeitet.
Ihre Heimat sind die Sterne: Rastatt 1976, Terra Taschenbuch 274
Anmerkung: Es gibt keinen Hinweis auf die Titel der einzelnen Geschichten

Englischsprachige Originalausgabe der Romanfassung 1969 unter dem Titel: Return to the Stars


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Tags: Science Fiction and Fantasy

Kommentare  

#1 Larandil 2020-12-03 08:00
Eine schöne und umfassende Würdigung des Autors. Mit einem kleinen Schönheitsfehler bei der "Sternenwolf"-Trilogie: Morgan Chane ist nicht als Kind von den Indianern des Weltraums geraubt worden, sondern kam im Anhang seines Vaters (eines Missionars) auf die Welt der Wikinger der Sterne. Den Vater brachte die hohe Schwerkraft langsam um, der Sohn konnte sich noch daran anpassen und wurde als Waise quasi adoptiert.
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#2 mammut 2020-12-03 13:04
Mit Captain Future im Golkonda Verlag geht es überigns weiter:
golkonda-verlag.de/produkt/edmond-hamilton-captain-future-09-jenseits-der-sterne/
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#3 mammut 2020-12-03 13:06
Und bei Memoranda ist ein lesenswertes Sachbuch zum Autor erschienen:
www.memoranda.eu/?page_id=133
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#4 Henry Stardreamer 2020-12-04 09:27
@Larandil:
Danke für den Hinweis. Im Unterschied zu Star Kings habe ich für den Artikel die Sternenwölfe nicht nachgelesen. Ich freue mich sehr über aufmerksame Leser und solche konstruktive Kritk! Den Passus im Artikel habe ich richtiggestellt

@Mammut:
Das ist erfreulich. Vor einigen Tagen habe ich erst den Eintrag über das E-Book gesehen, jetzt ist auch das Taschenbuch verfügbar. Die Hoffnung lebt, dass es weitergeht.
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#5 Mark 2020-12-05 12:26
Ist in Deutschland bisher etwas untergegangen (und hatte in den USA auch eine durchwachsene Veröffentlichungsgeschichte): Allen Steele, der Autor der Hugo-preisgekrönten Geschichte "The Death of Captain Future" startete 2017 mit dem Roman "Avengers of the Moon" ein Reboot der Captain Future-Reihe. Mit der Kurzgeschichte "Captain Future in Love" und dem Roman "The Guns of Pluto" erschienen zwei Fortsetzungen, die mit einem dicken Cliffhanger endeten, der mit dem nächsten Teil "1500 Lightyears from Home" aufgelöst werden soll. Die ganze Trilogie trägt den Titel "The Return of Ul Quorn". Ich mochte den Reboot sehr, Steele macht eine Gratwanderung zwischen den abenteuerlichen Pulp-Romanen des Originals, einem etwas modernisierten Hintergrund und bemüht sich um etwas mehr differenzierte, logische Erklärungen z.B. um die Enstehung der Comet, Othos und Grags und Curtis Newtons "Nom de Guerre" Captain Future.

www.amazon.de/Captain-Future-Pluto-Allen-Steele/dp/1650006446
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#6 Mark 2020-12-05 13:35
Sorry, ich lag falsch, "Avengers of the Moon" gibt es schon seit 2018 auf deutsch als "Die Rache von Captain Future".
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