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DER ALTE - Die Fälle des Leo Kress - Folge 115: Tod vor Schalterschluss

DER ALTE - Die Kress-Ära Folge 115:
Tod vor Schalterschluss

Nach der Ära Köster mit Siegfried Lowitz, die immerhin 100 Folgen der Reihe DER ALTE umfasste, kam man nicht umhin einen Nachfolger für das erfolgreiche Krimiformat zu finden. Am Ostermontag 1977 startete die Reihe mit dem Pilotfilm "Die Dienstreise". In Folge 100 starb Köster den Serientod. Helmut Ringelmann griff als Nachfolger auf Rolf Schimpf als Kress zurück, den er aus der gemeinsam mit ihm produzierten Serie "Mensch Bachmann" kannte.

Eine halbe Stunde vor Schalterschluss kommt es in einer Bankfiliale zu einem Überfall. Das Muster gleicht jenem unzähliger anderer. Der Täter spricht kein Wort und hält einen aus Zeitungsbuchstaben zusammengestellten Zettel hin. Doch diesmal ist alles anders. Denn der Mann mit der Kapuze schießt und trifft Marlies Mender, die Frau des gleichnamigen Verlegers tödlich. Dann verschwindet er und flüchtet vermutlich mit der U-Bahn. Hauptkommissar Kress ermittelt und denkt, dass er es mit einem Bankräuber zu tun hat.

Doch dann beschwert sich der echte "Mann mit der Kapuze" bei der Polizei und teilt mit, dass er niemals schießen würde. Als wenig später bei einem neuerlichen Überfall der mehrfach vorbestrafte Mechaniker Erwin Haubrich auf der Flucht erschossen wird, führt das dazu, dass alles in einem anderen Licht erscheint. Haubrich kann nämlich unmöglich die Schüsse auf Frau Mender abgegeben haben, zumal er seine mitgeführte Waffe niemals lud. Der Alte sieht sich in seinem Verdacht bestätigt, dass jemand den Banküberfall als Vorwand nutzte, um Frau Mender vorsätzlich zu töten ... (1)

Mit dieser Episode liefert Max Pierre Schäfer seinen Einstand als Autor beim ALTEN. Seine Beiträge begrenzen sich auf 3 Fälle in der Kress-Phase. Zwei davon schrieb er sogar in Ko-Produktion mit Regisseur Günter Gräwert. Leider kann nur ein Fall von Schäfer überzeugen. Dieser hier ist es nicht. Die Geschichte etwas zu langatmig und auch sehr leicht durchschaubar. Die Schauspieler retten es nicht. Obwohl zum wiederholten Male Evelyn Opela dabei ist, gibt es etwas Abwechslung beim Stamm. Zum Beispiel durch Stefan Wigger und Anette Kreft. Gerd Burkhard ist ebenfalls zum wiederholten Male dabei. Auffällig ist, dass er immer sehr bescheiden kleine Rollen bekleidetet. Zum Beispiel als Kellner, Kassierer oder ähnliches.

Der Originaltitel lautet "Tod vor Schalterschluß" (alte Rechtschreibung).

Buch: Max Pierre Schäfer
Musik: Eberhard Schöner
Regie: Günter Gräwert
Mit: Rolf Schimpf, Michael Ande, Charles M. Huber, Jessica Kosmalla, Evelyn Opela, Stefan Wigger, Paul Neuhaus, Gustl Halenke, Anette Kreft, Gerd Burkhard u.a. Erstsendung: ZDF, 27.03.1987


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