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Siska - Folge 28: Der Tote im Asphalt

Siska - Aus Derricks SchattenFolge 28
Der Tote im Asphalt

Ein anonymer Anruf führt dazu, dass die Polizei eine über zwanzig Jahre alte Straße nachts aufreißt. Im Asphalt findet man ein Skelett. Es handelt sich um einen Mann namens Günther Harbig, der vor rund 25 Jahren erschossen worden sein soll. Damals fehlte jedoch vom Opfer und vom mutmaßlichen Täter jede Spur. Hauptkommissar Jacob Hahne war damals als junger Ermittler an den Fall beteiligt und erinnert sich.


Wenig später wird am Ufer eines Sees ein Mann erschossen. Paul Nielsen hielt sich aus Kanada kommend, erst wenige Stunden in München auf.

Bald wissen die Ermittler, das Nielsen nur ein Deckname war und es eine Verbindung zur Leiche im Asphalt gibt. Wurde da jemand von seiner Vergangenheit eingeholt...?

Oha. Da muss man am Ende des Falles erst mal sortieren. So verzwickt ist diese Geschichte, die sich Siegfried Schneider da ausgedacht hat. 

Am Ende kommt keiner der Beteiligten aus der Geschichte unbeschadet heraus - ausser dem Anwalt, doch zu dem komme ich später. Erstmal ist es schon verzwickt, wie es zum Auffinden der Leiche im Asphalt kam und was dahinter steckte. Der anoyme Anrufer stellt sich als Mitwisser heraus. Natürlich. Und der reiche Herr Lechner ist der Mörder des Mannes, der da einbetoniert war. Aber er hat auch die Tochter des Mannes geheiratet, den er getötet hat. Die weiß nichts von der Tat des Gatten. Beide haben einen Sohn. Sie leiten eine Firma für Beton. Was sonst? Der Tote aus Kanada ist der Bruder des reichen Lechner, der vor 25 Jahren in Verdacht stand, seinen zukünftigen Schwiegervater ermordet zu haben. Er tauchte damals unter in Kanada. Jetzt kommt er zurück und wird von seinem Neffen getötet. Der tötet sich am Ende selbst und die Frau Mutter will immer noch alles retten. Verschwiegen hat sie ihrem Sohn aber, dass der Mann aus Kanada sein Vater ist. Alles klar? Ne? Kein Wunder. Selbst beim zuschauen konnte man kaum mithalten.

Dieses Storykonstrukt ist abtrus genug um als guter Krimi zu funktionieren. Denn spannend war das Ganze allemal, wenn auch total unglaubwürdig. Und es war gut gespielt. Selbst Horst Tappert (Derrick himself), hätte an dieser Episode noch seine Freude gehabt.

Klaus Höhne spielt wieder eine Gastrolle, nämlich den anonymen Anrufer. Er ist unter Ringelmann-Krimifans als "Das Ungeheuer" bekannt und wird in Foren auch gerne liebevoll so genannt. Warum? Er spielte in der Kommissar-Folge 14 "Das Ungeheuer" mit und war dort ein gefürchteter Mörder. Interessant übrigens: Er spielte damals zusammen mit Volker Lechtenbrink in dieser Folge. 31 Jahre später steht er mit Lechtenbrink wieder gemeinsam in einem Ringelmann-Krimi vor der Kamera. In diesem "Siska".

Achja - der Anwalt. Den spielt Heinz Trixner. Wer ist Heinz Trixner? Nun, den kennt ein jeder, der einmal ein altes Karl May-Hörspiel von EUROPA gehört hat. Trixner sprach dort den Old Shatterhand.

mit Peter Kremer, Werner Schnitzer, Matthias Freihof, Birgit Doll, Volker Lechtenbrink, Frank Stieren, Rapahel Wilczeck, Heinz Trixner, Klaus Höhne,  Michèle Marian, Willy Schultes u.a.
Enthalten auf folgender DVD-Box: Siska 25-36, Genre: TV-Serie / Krimi, Produktionsjahr: 2000/2001, Laufzeit: 735 Min. + 11 Min. Bonus, Bildformat: 16:9, Tonformat: DD 2.0 Stereo, Sprache: Deutsch, FSK: ab 12 Jahren, Studio hamburg enterprises, Jahr 2016

 

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