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Der Kommissar und seine Mörder - Folge 48- Toter gesucht

1Folge 48
Toter gesucht

Als Kommissar Keller gerade ins Büro fahren will, spricht ihn der Ladeninhaber Johannes Berneis auf der Straße an: er hat sein Geschäft gleich in der Nähe von Kellers Haus und kennt ihn. Er bittet ihn, einen Moment mitzukommen.

In einem Hinterraum seines Geschäftes äußert er Keller gegenüber die Vermutung, dass sein Sohn einen Mord begangen haben muß.


Aber, "wo kein Toter ist, ist auch kein Mörder", sagt Kommissar Keller. Vorerst gibt es nur Indizien: zum Beispiel haben Franz Berneis und seine Freundin Anita Weidau plötzlich gekündigt und haben eine Unsumme an Geld. (1)

Vor zwanzig Folgen hatte es der Kommissar (Erik Ode) schon mit Christoph Bantzer als Mörder zutun. In der Folge "Drei Tote reisen nach Wien". Hier hat der Schauspieler seinen zweiten Auftritt in der Serie. Er präsentiert sich abermals als genialer Gegenspieler des Kommissars. Spannung zieht die Folge diesmal aus der Tatsache, dass es zunächst keinen Toten gibt.

Der Kommissar ermittelt im Alleingang, weil er offiziell nicht ermitteln kann. Doch seine "hellseherischen Fähigkeiten", die in dieser Folge zugegebenermaßen etwas dick aufgetragen sind, führen ihn auf die richtige Spur. Er treibt den Täter in die Enge, bis dieser ihn endlich zum Toten führt. Wie er den Mann aus Spanien getötet hat bleibt allerdings unklar.


Ein kleines Loch in der Handlung also. Doch nichts desto Trotz ist folge 48 einer der besten der Reihe, die sich mittlerweile auf einem Höhepunkt befindet.

Ferner mit von der Partie am Set sind Bernhard Wicki und Eleonore Weissgerber, die u.a. die Ehre hatte im letzten Derrick "Das Abschiedsgeschenk" mitzuwirken.

Gedreht 1972, Erstsendung 21.4.1972

mit Erik Ode, Günther Schramm, Reinhard Glemmnitz, Fritz Wepper, Bernhard Wicki, Christoph Bantzer, Eleonore Weisgerber, Rose Renée Roth u.a.
Stab: Regie: Theodor Grädler - Buch: Herbert Reinecker - Titelmusik: Herbert Jarczyk - Musik:     Allotria Jazzband: King Porter Stomp, Allotria Jazzband: My Mama Rocks Me, Allotria Jazzband: Saratoga Shout (mit Posaunenzitat über "When The Saints")- Neue Münchner Fernsehproduktion 1972

(1)= 3sat
Foto: 3sat

Kommentare  

#1 Frank Reichelt 2020-01-15 09:41
Ich finde die Folge sehr gut, besonders wegendes Tanzes der Freundin des Verdächtigen mit Kommissar Keller. Der verschmitzte Gesichtsausdruck von Ode ist sehenswert. Allerdings finde ich Bernhard Wicki als hilflosen Vater, der den Kommissar um Hilfe bittet, fehlbesetzt. Dazu ist Wicki zu präsent und strahlt eine große Persönlichkeit aus. Martin Held oder Hans Caninenberg wören glaubwürdiger gewesen.
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