Ein Beitrag von Marc Jozefiak
Mary Walsh liefert ihren Verlobten Kevin
für eine Routineoperation im Krankenhaus ab. Als sie ihn wieder abholen
will, ist er spurlos verschwunden. Niemand will ihn gesehen haben, es
gibt keine Dokumente über seine Behandlung. Der Hospital-Psychiater
erklärt die Frau, deren Mutter vor kurzem gestorben ist und die unter
Depressionen leidet, als mental labil. Auch die Polizei will ihr nicht
glauben. Als sich ein Unbekannter bei ihr meldet und ein Lösegeld für
Kevin fordert, nimmt die junge Frau die Sache in ihre eigenen Hände.
Regisseur Michael Feifer hat sich ja in den letzten Jahren durch seine teilweise recht gelungenen Serienkiller-Verfimungen einen gewissen Ruf erworben, nun hat er mit "Ohne jede Spur" einen Thriller mit leichten Mystery-Anleihen auf den Weg gebracht, der Fans des Genres solide und unterhaltsame Thrillerkost anbietet, die man sich ohne Bedenken sehr gut anschauen kann.