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Kurt, Speckplatten und Berge

Teestunde mit Rolf...Moin Rolf, weiter geht es Richtung Teestundenfinale. Wieder mit Erinnerungen an Kurt Brand. Der Tee ist serviert …

Kurt, Speckplatten und Berge

Erinnerungen an Kurt Brand. Das sind aber auch Erinnerungen Fahrten nach Kaltern in Südtirol, wo Kurt sich nieder gelassen hatte. Kurt Brand war nicht der einzige Roman-Autor, den es ins Ausland gezogen hat. Walter ›Clark Darlton‹ Ernsting wohnte ja in Irland, weil dort frei Künstler keine Steuern zahlen.


Walter hatte dort ein Haus an der Küste, einen Wohnwagen für Gäste und eine Flinte für Hasen und Krähen, die um sein Haus zu einer Plage wurden. Leider ist es mir nie gelungen, Walters Einladung in die irische Provinz Cork anzunehmen.

Da fällt mir ein schöner Moment ein. Es war bei Perry-Rhodan-Con in Amsterdam. Wir waren ›Helleber‹ waren eigentlich alle im Con-Center mit Walter und Erich von Dänicken. Kurt hatte sich im Crest-Hotel einquartiert und rief an, wir sollten rüber kommen. Das Gespräch ließen wir Walter dann führen und ich hörte aus der Hörmuschel, dass Kurt brüllte, weil er sich über was ärgerte. Das ›Crest‹ war nur wenige hundert Meter weit weg - ratet mal, warum der Arkonide der ersten Bände ›Crest‹ hieß - und so zogen wir, Jürgen im Rollstuhl voran - Heia Safari - dahin, wo Kurt schon wartete.

Das war der Abend, wo ich ein tiefsinniges Gespräch mit Erich von Dänicken führen konnte, der mit mit seinen Theorien viele Anstöße zur Neubewertung prähistorischer Dinge gegeben hat - siehe mein Konzept ›Das Troja-Experiment‹. Was wir alles getrunken haben - ich weiß es nicht und auch nicht, ob ich das, was ich rein geschüttet habe, von dem Geld, das ich in der Tasche hatte, überhaupt hätte bezahlen können. Kreditkarten gab es nicht und Schecks hatte ich auch keine. Später habe ich dann gehört, dass einer der Chefs vom Pabel-Verlag die Gesamt-Rechnung übernommen hätte - es war so die Rede von drei bis viertausend Gulden - der Gulden galt damals so viel wie eine Mark. Klar, Erich von Dänicken hat immerhin Champagner getrunken... und zwar den Besten.

Also es war eine tolle Party, Walter wurde ›Recke von Helleb‹ und als Kurt müde wurde und aufs Zimmer wollte, schüttelten sie sich beiden großen alten Männer der SF die Hand und sagten : »Kurt - Walter - das Finanzamt kann uns am Arsch lecken!« Im diesem Moment klickte eine Kamera - das Bild habe ich im Album - das erinnert mich immer daran.

Den Abend beschloss dann eben der ›kleine Absacker‹ im Zimmer von Walter Ernsting, den ich schon in einer Teestunde geschildert habe. Was danach war, kann nur Uwe Schnabel erzählen, der dafür sorgte, dass Werner, Hans und ich in unser Hotel kamen (ich erinnere mich schwach, dass wir die Treppe auf allen vieren hoch sind) und auch in die Betten. Uwe trinkt ja keinen Alkohol - das war unser Glück. Denn bei uns dreien vom ›Helleber Hoch-Adel‹ war der Film gerissen.

Bei Crom, das waren damals noch Zeiten...
 
Kurt Brand kam oft nach Deutschland - und das auch immer mit Besuchen, Geburtstagen oder sonstigen Festen wie damals meiner Hochzeit verband. Auch wenn Jürgen Grasmück und W.K.Giesa unsere Trauzeugen waren (ich war dann auch Trauzeuge bei Werner) war Kurt doch ein Gast, über den wir uns besonders freuten, als er zusagte. Denn immerhin, wer fährt so eine Strecke, nur weil ein Freund heiratet.

Damals auf meiner Hochzeits-Feier waren meine Eltern und Kurt Brand ein Herz und eine Seele, zumal mein Vater von seinen Western begeistert war. Und als meine Eltern mal auf einer Busreise nach Rom in Leifers in Südtirol eine Zwischenübernachtung hatten, kamen Kurt und Maria nach Leifers und sie hatten zusammen einen tollen Abend.

Auf diese Weise, dass eben Kurt mit oder ohne Frau Maria oft in Deutschland war, konnte der Kontakt eben so eng werden. Und dann war natürlich mindestens einmal im Jahr ein Treffen in Kaltern drin. Im Italienischen heißt die Stadt ›Caldaro‹ und unsere ›Residenz‹ war jahrelang die Pension »Schwarzer Adler« im Stadtteil Mitterdorf. So, jetzt wissen die Leser von ›Crysalitas‹, woher das Lied »Im Schwarzen Adler von Caldaro - das suff ein Krieger drei Tag« stammt - zu singen nach dem Lied vom »Weißen Rössel«.

Das romantische Städtchen Kaltern liegt unten im Tal, auf halber Höhe liegt von Weinbergen umrahmt Mitterdorf, dann weiter oben links die kleinen Orte Sankt Anton und rechts Sankt Nikolaus. In ›San Antonio‹ hatten wir später unser Hotel, als der »Schwarze Adler« keine Übernachtung mehr machte und hier hatte Hermann auch die bekannte ›Engels-Erscheinung‹.

In ›San Nicolo‹ hat der Herausgeber des Zauberspiegels einmal einen Rekord gebrochen. Da gab es im ›Nikolaus-Keller‹ die sogenannte »Nikolaus-Platte«, von dem sich Normal-Sterbliche seinen Teil einpacken ließen, den sie nicht schafften - Wurst und Südtiroler Bauernspeck mit frischem Gewürzbrot. Bei uns Hellebern ist es gegen die Ehre, was zurück gehen zu lassen. Lieber den Magen verrenken, als dem Wirt was schenken.

Es war bei Marias Umzug nach Deutschland. Wenn ich mich recht erinnere, waren Hans, Hermann und meinereiner mit dabei. Nun, ob Hans mitgezogen hat weiß ich nicht mehr. Aber Hermann und ich waren noch nicht so ganz satt geworden. Also - den nächsten Teller. Damit waren wir für die Anwesenden schon interessant geworden. Es wurden schon Wetten abgeschlossen - ob es einer von uns schaffte - oder sogar beide.

Um es kurz zu machen. Wir schafften es beide und hatten die Hochachtung der Gäste, die auch alle mittschiffs ein gewisses Kügelchen vor sich her trugen. Man war noch dran, die Wetten abzurechnen, als der Wirt lauthals verkündete, wenn einer von uns alleine noch eine dritte Nikolaus-Platte schaffte, dann würde er die ausgeben.

Bei mir ging nichts mehr. Ich hatte es gerade so geschafft und war froh, das es drin blieb. Hermann, der schon vorher eine Äußerung im Stil von »Pst, noch ein Wildschwein« gemacht hatte, wollte nun mal zeigen, was alles so rein ging. Ja, und dann war es wie zur Zeit des vierzehnten Ludwig von Frankreich an einem Donnerstag in Versailles. An diesem Tag hatte nämlich das Volk das Recht, seinem König beim Essen zuzusehen und Wünsche und Bitten an ihn zu richten. Seine Antwort war immer: »Man wird sehen!« und mehr war dann nicht.

Im ›Nikolaus-Keller‹ war es zwar nicht der König von Frankreich, dem man mit Andacht beim Essen zusah, sondern der Herr von Allwörden, aber die Gespräche wurden im verhaltenen Ton geführt - auch Wetten wurden wieder abgeschlossen - und Hermann saß da wie der leibhaftige Donnergott Thor, vertilgte behaglich Stück für Stück die Wurst- und Schinkenscheiben samt Brot und spülte das ganze mit »Kalterer See« herunter - den dortigen Wein.

Am Ende war der Teller leer. Hermann rauchte eine, war satt und mit sich und der Welt zufrieden. Und für die Leute war etwas passiert, was sie für unmöglich gehalten hatten. Wenn ich mir das heute überlege, hätte ich mit wetten sollen - aber ich war mir selbst nicht so sicher. Ob er das heute noch mal schaffen würde, weiß ich nicht. Auch die Zeit tollen Zeiten in Kaltern sind heute nur noch Erinnerungen.

Entweder wurden wir zu Kurts Geburtstag eingeladen oder wir kamen im Herbst zur Weinlese. Die Feiern von Kurts Geburtstagen wurden immer im Hotel »Seeleiten« in der Nähe des Kalterer Sees gemacht. In diesem Hotel stieg dann auch die Deutsche Nationalmannschaft ab, als 1990 die Fußball-Weltmeisterschaft in Italien stattfand. Sie trainierten dort und spielten dort auch gegen eine Südtiroler Auswahl. Man füllte damals sogar einen besonderen Wein ab - mit dem damaligen DFB-Logo auf dem Etikett. Ich hatte dann davon auch sechs Flaschen gekauft - was im Lauf der Zeit preisgünstige Geschenke zu Geburtstagen wurden, um die ich mich nicht drücken konnte.

Natürlich sorgte Kurt dann dafür, das unser Tisch im »Seeleiten« dort stand, wo, wie Kurt sich ausdrückte »dä Bäckenbauer jesessen hät...äähnääh, da hät dä Brand jesessen«. Ich erzählte ja schon mal, wenn Kurt gut aufgelegt und bester Stimmung war, dann sprach er seinen rheinischen Dialekt. War er sauer oder gar zornig, kam ein lupenreines Hochdeutsch. Und wenn er sich richtig aufregte, dann polterte er los wie der leibhaftige Donnergott.

In Kaltern selbst kannten alle die ›Cowboys aus Kassel‹. Natürlich liefen wir nicht alle so rum wie W.K. Giesa, der auf seine Art was extravagante Western-Kleidung anging selbst William F. Cody ausgestochen hätte. Wir hatten in Kassel einen Western-Shop und Werner hatte sich seinen ersten Hut und das Rodeo-Hemd von einem Versand in Hamburg kommen lassen. Natürlich sind wir dann in dem Laden gewesen - und nicht nur einmal. Ich habe viel Geld da gelassen - Werner sehr viel Geld. Die Frauen dort hatten es auch richtig im Gefühl, wie man Werner nehmen muss, dass er etwas haben will, was er eigentlich gar nicht braucht. »Nein, Werner.. das ist unser neues Ausstellungsstück... das wolle wir hier richtig präsentieren...« und sofort hatte W.K.Giesa den Scheck ausgeschrieben. Clever gemacht mit viel Verkaufs-Psychologie. Zumal wir dann auch eine gewisse Zeit Mitglieder im Country & Western-Club Kassel waren und auch in diesen Reihen bei Festumzügen mitgelaufen sind.

Zu dem Verkaufstalent der Besitzerin kam, das sich Werner in eine der Mädels aus dem Club etwas verliebt hatte, die auch im Western-Shop oft aushalf und da zu finden war. Da machte sich Werner echte Hoffnungen, zumal ich ja schon nicht mehr alleine war.

Im Jahr meiner Hochzeit kam die Frau aus dem Western-Shop sogar mit zum Fest der Fantasy nach Nürnberg. Aber dann war plötzlich Schluss bevor etwas angefangen hatte. Und das war gut so - denn drei oder vier Monate später trat Heike in sein Leben - und die passten auf jeden Fall besser zusammen.

Es ist also wirklich nicht so, dass W.K.Giesa vor Heike kein Interesse an Frauen gezeigt hätte. Oh doch, hat er. Nur eben bei den Frauen, die er mochte, nicht mit Erfolg. Aber das Schicksal hatte ihm die Frau ja vermutlich vorbestimmt - wie mir auch. Denn an dem Wochenende, als meine spätere Angetraute mich zum ersten Mal besuchte war Werner mit einer anderen Frau aus unserem Freundeskreis in Rom. Als er am nächsten Wochenende dann kam war ich schon nicht mehr alleine und die sonst von ihm genutzte Bettseite anderweitig vergeben. So eben spielt das Schicksal...

Zurück nach Kaltern. Wenn wir kamen, wartete Kurt meistens schon im Schwarzen Adler auf uns. Da gab es dann die ersten drei oder vier Gläser Wein oder auch mal Bier. Das Kurt so früh unterwegs war, das was auch normal. Denn es war die Früh-Bier-Patrouille - eine zweite kam dann nach dem Mittagessen. Nach dem Frühstück fuhr Kurt runter ins Dorf - etwas mehr als zwei Kilometer durch die Weinberge - mit einer sehr starken Steigung, weil San Nicolo genau so wie San Antonio den Fuß der Mendel-Wand bilden, der Berg, der sich darüber erhebt.

Der andere Berg ist der Penegal. Den sind wir mit den Autos mal hochgefahren. Weil im Winter oben Ski-Gebiet ist, führt eine gewundene Straße nach oben, die Kurz mit jeder Biegung kennt und hoch und runter brettert wie eine Achterbahn. Ich saß vorn bei ihm im Wagen und hätte fast das Bodenblech durchgetreten. Auf dem Penegal konnten wir Jürgen mit dem Rollstuhl bis an den Rand fahren, wo der Fels steil ab fiel. So konnte er einmal richtig von eine Berg herab sehen - einer seiner großen Träume. Wie wir mit Jürgen in Venedig waren und mit einem Rollstuhl durch die Lagunenstadt gefahren sind habe ich schon erzählt. Nach Venedig ist Kurt damals auch nicht mitgefahren - und damit sind wir wieder beim Thema.

Ja, so machte Kurt an den Vormittagen eine Runde durch alle möglichen Kneipen, trank überall ein Bier, hielt seine Schwätzchen und fuhr zwei Stunden später zurück. Da hatte Maria das Essen fertig und danach wurde etwas geschlafen. Am Nachmittag war dann die zweite Bier-Patrouille fällig. Nach wieder zwei Stunden Rundgang um die Häuser gings wieder nach Hause - da war Abendessen, Fernsehen und Bettruhe angesagt.

Ja, so sah wirklich das Rentner-Dasein von Kurt Brand aus. Ihn auf Alkohol oder so was aufmerksam zu machen hatte keinen Zweck. Er kannte jede Ecke und der Polizist, den wir dann auch kennen lernten, war ein guter Freund von ihm. Also haben wir seinen Lebensstil eben so hingenommen - und es ist ja auch wirklich nie was passiert.

Die Familie Brand wohnte hoch am Hang in der Einlieger-Wohnung eines großen Hauses und hatte fast den ganzen Keller. Für Jürgens Rollstuhl war es jedes Mal ein besonderes Abenteuer, diese Treppe den Rollstuhl hoch und runter zu bugsieren. Wenn Uwe Schnabel dabei war, dann war jemand dabei, der sich damit auskannte. Im anderen Fall musste einer von uns ran, Werner, Hans, Peter oder ich... je nachdem. Die Hauptlast lag immer an Karin Grasmück, die uns dirigieren musste. Jürgen war dann meist bester Stimmung und feuerte uns noch an, dass das doch alles nicht so schwer wäre... Nur jemand, der so was mal gemacht hat, kann das, was Karin Grasmück geleistet hat, ein klein wenig bewerten. Am Besten Uwe Schnabel - der war wirklich am nächsten von uns dran.

Unten in der Wohnung standen zwei Polstergarnituren. Wir saßen meist auf der hinteren Garnitur. Links davon war Kurts Schreibmaschinentisch. Ich habe das alles noch plastisch vor Augen - diese Freundes-Treffen gehören zu den besten Erinnerungen meines Lebens.

Und Maria sorgte immer für gutes Essen. Einmal gab es Lasagne - selbst gemacht. Ein absolutes Gedicht und wir aßen - nein, wir fraßen wie die Scheunen-Drescher. Sogar Jürgen langte mehr zu als sonst. Und dann verkündete Maria, dass das erst die Vorspeise gewesen war. Was dann noch kam war ein Rheinischer Sauerbraten mit Rotkraut und Klößen. Und bei keinem von uns hätte eigentlich noch was reingepasst. Aber - keiner von uns zählte ja Kalorien und Hans meinte, nach dem Training am Morgen hätte er alles wieder runter.

Für den ›Chef‹ als passionierten Langstreckenläufer waren die Bergstrecken von San Nicolo rüber nach San Antonio die reinsten Konditions-Hügel. Peter und ich sind damals zwar auch gelaufen... aber wir ließen es etwas gemütlicher angehen mit weniger Ehrgeiz. Aber was solls - die Marathon-Strecke haben Peter und ich Anno 1982 in Kassel auch geschafft - gerade so unter vier Stunden - wo Hans schon über eine halbe Stunde vorher im Ziel war. Aber - wir sind ja ums ›Überleben‹ gelaufen, weil es für Peter und mich eben eine Herausforderung war, ob wir das durchstehen.

Ja, liebe Freunde, in Kaltern sind so viele Sachen passiert - wenn ihr die vergangenen Teestunde durchseht, dann werdet ihr immer wieder auf Episoden stoßen - auch auf die ›Engels-Erscheinung‹. Ich denke, es ist genug davon erzählt. Bei nächsten Mal haben wir die vorletzte Teestunde - und die widme ich ganz den letzten Tagen von Kurt - immerhin waren Hermann und ich die letzten außer Maria, die ihn noch bei klarem Verstand gesehen haben.

Die letzte Teestunde nehmen wir dann als Überleitung zum ›Wahren Satyricon‹. Und dann gibts nur noch mal eine »Teestunde-Extra« mit einem ausgegrabenen Konzept oder einer Story aus jenen Tagen - oder es gibt eine ›Teestunde-Live‹ falls mich hier jemand besucht oder ich zufällig mal auf dem Marburg-Con bin und jemand Fragen stellt.

Ansonsten lesen wir uns in einer Woche ...   

Kommentare  

#1 Heinz Mohlberg 2013-04-11 23:45
Gibt's eigentlich auch mal eine andere Story als die ewigen Sauf-/Fressgelage?
Tut man K.B. einen Gefallen damit, dass er mehr oder weniger immer als Choleriker oder Schluckspecht dargestellt wird?
Gewiss, er war bestimmt nicht einfach, aber da ist doch bestimmt mehr zu berichten als über irgendwelche Saufeskapaden...

Da kann ich aus dem Schriftverkehr zu Ren Dhark mit dem Kelter-Verlag ein wesentlich differenziertes Portrait erstellen.
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#2 Harantor 2013-04-11 23:55
Rolf kann das eben nicht. Er hat Kurt zu feierlichen Anlässen getroffen als er im Ruhestand war. Daher kann Rolf nur davon erzählen. Aber bitte Heinz, tu Dir keinen Zwang an, dieses differenzierte Bild zu bringen. Ich kann dann vielleicht aus den Gespräöchen mit Kurt und Kelter noch ein paar Brocken beisteuern.
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#3 c.r.hays 2013-04-12 01:31
So war das halt damals.

Es wurde gesoffen, geraucht, gefuttert und mehr.

Kein political-correct-Puritaner hat uns davon abgehalten.

Die gute, alte Zeit...
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#4 Mikail_the_Bard 2013-04-12 14:11
zitiere Heinz Mohlberg:
Da kann ich aus dem Schriftverkehr zu Ren Dhark mit dem Kelter-Verlag ein wesentlich differenziertes Portrait erstellen.

Das würde ich gene mal so schnell wie möglich lesen! Also, bin mal auf den Artikel gespannt.

zitiere c.r.hays:
So war das halt damals. Es wurde gesoffen, geraucht, gefuttert und mehr. Kein political-correct-Puritaner hat uns davon abgehalten. Die gute, alte Zeit...


Von dem "und mehr" kann ich nix sagen ;-) Aber gefuttert, geraucht und (mehr oder weniger) gesoffen... das kann ich bestätigen, wo bei letzeres wohl immer nach dem offiziellen Treffen stattfand. ;-) Aber es artete nie in Orgien aus, wie es heut zutage bei einigen Festen ist (was man so im TV sieht und in den "Revolerblättern").
Und p.c... wenn man mit den Leuten normal umgeht, und nicht das A*loch raushängel lässt, braucht man diese neumodische "Erfindung" nicht.

Aber zurück zur Teestunde, die mal wieder sehr unterhaltsam war. Ich lese gerne mal was privates von den "Stars"... jedenfalls besser als die berühmten "Frauenzeitschriften", die beim Arzt 'rumliegen! ;-)
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#5 Heinz Mohlberg 2013-04-12 20:09
Ich hatte vor bald 17 Jahren für den damaligen RD-Club eine Artikelreihe zu der Entstehung von RD verfasst; die Textdateien habe ich allerdings nicht mehr und das entsprechende Magazin, in dem die Sachen abgedruckt wurden, muss ich erst noch suchen.
Mal sehen, was sich machen lässt.
Auf jeden Fall legen die Unterlagen dar, wie K.B. teilweise von Kelter benutzt wurde und wie er intern ziemlich verbitterte.
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#6 Advok 2013-04-14 22:20
Heinz, die Artikelreihe damals war zwar sehr gut, wurde von Dir aber m.W. nicht beendet. Es hat nur ein oder zwei Teile davon gegeben ... ;-)
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#7 Heinz Mohlberg 2013-04-15 21:45
Ich weiß momentan nicht mehr, wo die ganzen Unterlagen sind; bloß rein aus dem Gedächtnis möchte ich nicht zitieren.
Außerdem hatte ich mir damals Unterlagen zusammengestellt, wie die Artikelreihe weiter verlaufen sollte - da müsste ich wieder bei Null anfangen.
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