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(Un-)Angenehme Träume

Aus MADDRAX' Welt(Un-)Angenehme Träume

Bislang lief es für Matt und Aruula perfekt. Stets konnten sie das Artefakt ihrer Wahl relativ einfach finden. Doch dieses Mal ... nicht.

Also begeben sich beide zur AKINA hoch, und erleben dort eine Überraschung: selbst die AKINA findet das Artefakt im Scanbereich nicht mehr und so muss sich Matt entscheiden, ob er das Raumschiff wieder aktiviert und dadurch die ganze Erde absuchen kann. Er tut es und … es ist ein Fehler!


354Denn darauf schien die AKINA gewartet zu haben, denn nachdem lange Zeit kein Signal mehr zum Mars gelangt war wurde von dort ein Signal ausgesandt, dass das Schiff nun heimwärts holt. Da es bislang geruht hatte, geschah nichts - doch nun, da Matt es aktiviert hat ...

Aruula ist alles andere als begeistert noch mal zum Mars zu gelangen - und obendrein sind die Lebensmittel für die Flugzeit nicht ausreichend. Doch dank der Stasetanks wäre das ein unwichtiges Problem. Würde nicht die Stase selbst zum Problem ...

Mit diesem Roman wurde Murphys Gesetz mal wieder so richtig ausgeschlachtet. Erst findet man auf der Erde das Artefakt, dass man eigentlich holen wollte nicht mehr, dann findet die AKINA nichts und dann gehts noch ab zum Mars. Als wäre das nicht schon ärgerlich genug, so muss man sich in den Kälteschlaf begeben, der natürlich gestört wird.

Murphys Gesetz in Höchstform!

Inhaltlich passiert dabei nicht einmal viel - das ganze ist ehr ein netter Reiseroman zum Mars, der durch die Atmosphäre und den Stil Vennemanns überzeugt. Doch er zeigt auch dass man sich eben nicht zu sehr auf die Technik verlassen sollte - denn es könnte verdammt in die Hose gehen.

Als kleines "Schmankerl" für die Leser, die schon eine Weile dabei sind, wird auch an Victorius erinnert und dessen Batera (Fledermaus) Titana, sowie Daa´tan - den Sohn Aruulas und Matts. Da werden Erinnerungen wach und genau das ist an der Serie so fantastisch. Da wird mal eben an früher erinnert, ohne dass es jetzt wichtig wäre - aber so sollte es meiner Meinung nach sein. Nicht wie in anderen Serien oder auch Soaps, in denen dann mal eben das Vergangene totgeschwiegen oder gar umgeschrieben wird - vor allem weil die Autoren dann selbst nicht mehr wissen

"Äh ...wie war das nochmal?"

Bei MX wird immer wieder mal an alte Zeiten erinnert, auch wenn das eher unwichtig ist (für die Story), aber der Leser freut sich natürlich.

Natürlich werden sich einige Leser gefragt haben, was wohl damals alles geschehen ist - aber das der Autor nicht noch mal ausführlich alles nacherzählen kann, ist auch verständlich. Ich gebe sogar zu, dass ich Titana ganz vergessen hatte, doch nun ist sie mir wieder einigermaßen in Erinnerung. "Ja, die gabs!"

Heute erscheint der neue Roman, der erste Teil eines Zweiteilers - den Susan Schwartz geschrieben hat. Man darf sich sicher sein, dass es ihr hervorragend gelungen ist, die Situation auf dem Mars in Szene zu setzen. Michael Schönenbröcher und das (wechselnde) Exposeteam von Perry Rhodan wissen schon warum man sie öfters "zurückholt". Auch wenn ihre Romane gerne beim Wort Ende den "Was? Schon zu Ende???" Effekt haben - so freue ich mich, dass sie bei beiden Serien zumindest unregelmäßig ein Gastspiel gibt. So wie auch Claudia Kern 2014 bei Maddrax ein Gastspiel geben soll.

Ich hoffe natürlich dass wir dann einige Romane von ihr lesen dürfen - auch wenn man als Leser der ersten Stunde Angst um jeden Charakter haben muss, denn sie hatte zu MX-Zeiten nicht ganz grundlos einen Beinamen: Metzel-Claudia.

Bei MX hingegen darf man sich nun fragen, was unsere beiden Helden auf dem Mars erwarten wird. Dass sie wieder zurück zur Erde kommen, dies ist klar.

Doch wie? Der Streiter hatte ja auch auf dem Mars ein großes Chaos hinterlassen und aus den friedlichen Waldmenschen gefährliche Bestien gemacht.

Und nur weil er vernichtet ist, muss ja nicht alles wieder wie früher sein. Wer weiß schon, wie die Kraft des Streiters auf das Waldvolk wirkt, das ohnehin anders ist, als die anderen Marsianer?

Träumt unschön!

Heute erscheint MADDRAX 357
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Herrscher des Mars

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