Damona King 9 Die Dämonenprobe
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Damona King
Band 9 "Die Dämonenprobe"
in diesem Reich hier wird sie von Bastet einigen Prüfungen unterworfen. die Katzengöttin will Damona auf ihre Hexenkünste testen, denn sie soll für Bastet den Pharao Echnaton töten, und seinen neuen Gott Aton aus Kemet/ Ägypten vertreiben. in Schottland wird Mike von der Polizei des Mordes an Damona verdächtigt, geht aber frei, da es ja keine Leiche gibt. Mike stellt mithilfe des Leiters des King-Konzerns, Romano Tozzi, Recherchen an, die ihn zu einem Tycoon nach New York führen. dessen Frau "Eileen" entpuppt sich tatsächlich als eine der Schwestern Nefernefers. Mike kann das Paar überrumpeln und will mit der Maske von Anches-en-Bastet Damona nachfolgen - doch nur Frauen können die Masken so verwenden...
es geht also gleich mal rasant los, Verfolgungsjagden zwischen Damona und Mike inklusive. am See spaltet sich die Handlung in zwei Stränge, der zurück gebliebene Mike Hunter ist einerseits verzweifelt, andererseits muss er sich mit der Polizei herumschlagen. Damona hingegen muss phantastische Abenteuer bestehen, und sogar das Rätsel einer Sphinx lösen. das war zunächst mal ungewöhnlich zu lesen, die Prüfungen waren schon sehr phantasievoll angelegt. Mama Vanessa versucht wieder mal helfend einzugreifen, zur Abwechslung kann sie das aber nicht, Damona ist Bastet in deren Zwischenwelt gänzlich ausgeliefert. das war mir ganz recht, Vanessa hat sonst ja ein wenig die Tendenz zur dea ex machina. Damona besteht alle Prüfungen, wie gewohnt kommen ihre Hexenkräfte nur in höchster Not zum Einsatz, und sie wird von Bastet endgültig ins alte Ägypten verfrachtet. flotter Einstieg, spannend geschrieben, ich hatte Lust, gleich den nächsten Teil zur Hand zu nehmen, was mir aber leider zeitlich nicht möglich war.
bei Sprache und Ausdrücken lassen die 70er Jahre grüßen, da wird Bastet von Mike als "Höllenweib", Eileen wiederum als "Klasseweib" bezeichnet. einmal saust Damona "wie ein D-Zug" durch's Schloß - die älteren Semester wissen wohl noch, dass damit früher Durchgangswagenzüge bezeichnet wurden, also komfortable Schnellzüge, die nicht überall halten.
zum Tibi konnte ich im Internet nix finden. es zeigt wohl eher die ägyptische Göttin Isis (Flügel!), Bastet müsste ja einen Katzenkopf haben. trotzdem ein schönes Bild, da wollen wir jetzt nicht kleinlich sein.
die Geschichte kriegt von mir 5 von 6 Gruselroman-Forum Punkten, hat mir sehr gut gefallen.
P.S.: die Bilder sind zu klein? einfach mit rechter Maustaste in neuem Fenster öffnen ;-)