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Michael's Spuk und Mitternächte: 1. Das Schloss der schwarzen Schwäne

Michael's Spuk und MitternächteMichael's Spuk und Mitternächte
1. Das Schloss der schwarzen Schwäne

Es begann damit, dass mir einer von Bastei's ›Spuk-Romanen‹ in die Hände fiel. Eigentlich war diese Art Romane ja was für Frauen, aber beim Querlesen erkannte ich doch, dass es eine sehr schöne ›Geistergeschichte‹ war. Vom Stil her gesehen war sie wie die Gespenster-Geschichten, die mein Großvater so zu erzählen wusste, wenn ich in den Ferien bei meinen Großeltern in Hettstedt war. In ihrem Haus mit den uralten Möbeln konnte man sich richtig fürchten.


Es war schon eine Mutprobe, durch das ganze Haus und die dunkle Waschküche aufs dortige Plumps-Klo zu gehen. Immerhin hätten da ja Geister sein können. Wenn man Kindergarten-Alter hat oder auch später, dann hat auch die Dunkelheit Konturen. Natürlich hätte man das Licht einschalten können. Aber es waren ja die 50er Jahre - und Hettstedt und das Mansfelder Land lagen in der DDR. Und da musste damals Strom gespart werden - und so wurde außer der Industrie alles andere abgeschaltet. Das ist kein Witz - das war so. Die Partei hatte es angeordnet - und die Partei hatte bekanntlicherweise immer Recht.

Es gab ja notfalls Kerzen - die aber nur angezündet wurden, wenn es dringend notwendig war. Ansonsten musste das Licht von Mond und Sternen ausreichen. Wozu brauchte man nachts auch Strom, wo ja alles schlafen sollte, um am nächsten Tag wieder an der Arbeit ›den Plan zu erfüllen‹.

Es gab ja keine Kühlschränke oder so was, wo etwas verderben konnte und Fernseher hatten nur gewisse ›Apparatschiks‹. Wenn der alte Volksempfänger von Adolfs Zeiten dann eben keinen Strom mehr hatte, wurde selbst gesungen. Meine Großmutter kannte jede Menge ›Lieder aus der Küche‹, alte Moritaten um zerbrochene Liebe, die mit Mord und Totschlag endeten. Genau das Richtige für das kindliche Gemüt eines künftigen Gruselautors. Meine Mutter war entsetzt, als ich ihr dann wieder zu Hause in Kassel diese Lieder vorsang. Lieder von abgeschnittenen Armen und Beinen, ertränkten Kindern und erhängten oder geköpften Frauen - oder wie die Schurken, die sich ihnen näherten, vom Schicksal oder vom Henker gestraft wurden.

An einem Friedhof vorbei zu gehen war damals, mit Opas und Omas Geistergeschichten im Hinterkopf, schon eine Art Mutprobe. Bei Dunkelheit nach oben in mein Zimmer zu gehen - wo bei der Einrichtung jeder Antikquitätenhändler verzückte aufgeschrien hätte, da musste ich allen Mut zusammen nehmen. Sogar eine alte Standuhr mit mechanischem Pendel und lautem Ticken war da. Und auch ein Schrank, der genau so aussah wie jener, der nach Narnia führt. Was hätte ich in meinen Ängsten damals für Ideen entwickelt - wenn ich das alles, was sich meinen Phantasien damals vorgaukelte, notiert hätte.

Im Finstern sind Mysterien zu Haus ... und in diesem Dunkel, das nur durch den Mond von draußen mit geisterhaftem Licht etwas erhellt wurde, da lernte ich als Kind, was es ist, Angst vor dem Unbekannten und jener Totenwelt zu haben. Diese Furcht vor der Welt des Unheimlichen ging erst dann vorbei, als ich mal bei einer Wanderfahrt der Pfadfinder, weil wir nach tagelangem strömenden Regen irgendwo unterkriechen mussten, in einer offenen Friedhofskapelle genächtigt habe. Dazu gab es dann um Mitternacht einen ›Leichenbummel auf der Zypressenallee‹, was mir endlich klar machte, dass es die Gespenster aus Grusel-Romanen oder Filmen nicht gibt.

Später war ich dann in Sachen ›Grusel‹ so abgebrüht, dass mich einer meiner Freunde, der in Kassel ein bekanntes Bestattungs-Unternehmen hat, nachts anrief, wenn er irgendwo einen Toten abholen musste und keinen hatte, der an den Sarg mit anfasste.  Mitternachts die verstorbene Oma einsargen und zur Geisterstunde bei Herbststurm und Käuzchen-Ruf den Sarg auf dem dafür vorgesehenen Handwagen quer über den großen Kasseler Hauptfriedhof in die Leichenhalle zu transportieren, das  wurde dann schon zur Routine. Zwanzig Mark damals ›Cash Kralle‹, die konnte ich immer gut gebrauchen.

Im ›Spuk-Roman‹ gab es also schöne, alte Grusel-Geschichten, wie ich sie weder im ›Zamorra‹ noch im ›Magier‹ bringen konnte. Aber genau so was hätte ich gerne mal geschrieben. Und weil ich damals neben dem ›Zamorra‹ noch Freiraum hatte, kontaktierte ich kurz meine Agentur, die mir grünes Licht gab, einen ›Spuk-Roman‹ zu versuchen.

Zwei ›Spuk-Romane‹ habe ich geschrieben - und wer sie kennt und gleichzeitig auch mein Konzept ›Geisterstunde‹, der stellt fest, dass ich die Idee mit den »Drei Frauen gegen das Grauen« damals über die kalte Küche in die Serie bringen wollte. Mit Monika Morell (im Roman dann von der Redaktion umgenannt in Monika Moore - woher sollte ich wissen, das es eine Schlagersängerin mit diesem Namen gibt)  und Sandra Barring waren schon zwei Figuren eingeführt als die Serien ›Spuk-Roman‹ und ›Geheimnis-Roman‹ eingestellt wurden. Dafür kam als neue Serie ›Melissa‹ - kein Spuk mehr, sondern geheimnisvolle Romantik, wo eben alles erklärt wird. Also mit mehr Krimi-Elementen.

Das war zwar eigentlich nicht das, was ich machen wollte - aber eine Herausforderung. Und der erste Roman um ein Wachsfigurenkabinett wurde angekauft. Jahre vorher hatte ich den Film »Das Kabinett des Professor Bondi« gesehen und mich davon inspirieren lassen. Und dann ging es weiter - für ›Melissa‹ und für den Ableger ›Mitternachts-Roman‹. Allerdings leider nicht mehr mit echtem Spuk. Das wollte man bei Bastei nicht mehr. Nein, wenn ›Gespenst‹, dann musste das anschließend seine logische Erklärung haben. Verlagsvorgaben - mach was dran ...

Bei Bastei sind meine ›Frauen-Grusels‹ unter dem Sammel-Pseudonym ›Linda Morrison‹ erschienen. Bei Kelter habe ich mit ›Melanie Maine‹ ein eigenes Pseudo - für den ›Titanic-Roman.  Bei Kelter sind auch einige der alten ›Mitternächte‹ als Nachdrucke erschienen. Wer alle Titel  wissen will, der sollte auf meiner Web-Seite  nachsehen. Das ist alles aufgeführt, was ich in gedruckter Form literarisch ›verbrochen‹ habe.

Leider waren die Verlagsvorgaben für Melissa und den Mitternachtsroman so, dass ich es irgendwann leid war, immer alles nur in alten Herrenhäusern in England, Schottland, Wales oder Irland spielen zu lassen. Aber in der Redaktion wurden Romane, wie in den Konzepten, die ich euch hier nach und nach zu lesen gebe, rundweg abgelehnt. Es wurden auch die Titel geändert - die dann zwar nichts mit der Handlung zu tun hatten, aber den Damen der Redaktion eben besser gefielen. »Das Schloss in den Nebeln« fällt mir da gerade ein - raus gekommen als »Corinna und das Nebelschloss«. Ich fand meinen Titel irgendwie romantischer. Und auch meine Heldinnen, die entweder ›starke Frauen‹ waren oder mit den Herausforderungen innerlich stark wurden kamen bei den Redakteusen überhaupt nicht gut an. So was wollten ihre Leserinnen nicht - hieß es damals Mitte der 80er. Wichtig war die Love-Story - der Rest war schmückendes Beiwerk, auf das man notfalls hätte verzichten können.

Das alte Schloss im Hintergrund, der grantige Schlossherr oder die intrigante Herrin samt deren unverschämt gut aussehendem Sohn. Dazu die Rivalin, die unsere Heldin aus dem Kleinbürgertum mit ihrer arroganten Art und kompromisslosen Handlungen immer wieder zum Weinen bringt. Dazu der gütige Butler und der Gärtner, der das Gespenst darstellt und den Kommissar wenn gestorben wird, der ein Abziehbild des Kommissars aus den alten Edgar Wallace-Filmen zu sein hat. Das war eben das ›Erfolgs-Rezept‹, nachdem gearbeitet werden musste. Ich hatte dann irgendwann die Lust, diese Art Romane zu schreiben, verloren - und nur einfach was ohne besondere Emotionen runter hacken geht bei mir nicht. 

Irgendwann wurde Peter Thannisch Redakteur beim ›Mitternachts-Roman‹ und kaufte zwei Romane aus der ›Schreibmaschinen-Zeit‹ an, die den damaligen Redakteusen einfach zu anspruchsvoll waren - heute würde man sagen, nicht dem ›Mainstream‹ entsprachen. Da hatte sich jetzt geändert - und es gab auch im Mitternachts-Roman wieder richtigen Spuk. Geheimnis- oder Spuk-Romane - da war alles möglich.

Vor allem die Romane um ›Jessica Bannister‹ gefielen mir - als sie damals in Serie ging, habe ich sie mir gekauft. Auf diese Weise hätte ich vielleicht auch das Konzept ›Geisterstunde‹ als Sub-Serie bringen können. Peter Thannisch sah es jedenfalls als interessant an. Ich sollte nur vorher noch mal ein paar andere Roman-Exposes mache ohne die drei Heldinnen der ›Geisterstunde‹ - die ich dann schon in ›Hexen-Reigen‹ umbenannte.

Das war wieder interessant für mich und so setzte ich mich hin und hämmerte eine ganze Reihe Mitternachts-Konzepte in den Computer. Und jetzt könnt ihr mir es glauben oder nicht - aber ich habe tatsächlich vergessen, warum ich nicht ein Stück davon ausgearbeitet habe. Wenn vielleicht auch nicht für den Bastei-Verlag, weil irgendwann der ›Mitternachts-Roman‹ eingestellt wurde und dieser Markt nur noch von Kelter bedient wurde. Aber bei Kelter hätte es bei ›Irrlicht‹ oder ›Gaslicht‹ sicher Chancen gegeben. Warum habe ich die Sachen nicht einfach mal geschrieben? Ich weiß es wirklich nicht mehr. Die ganze Sache ist in meinem Bewusstsein irgendwie versickert.

Ich kann es eigentlich nur damit erklären, dass ich damals mit meiner Lebensgefährtin Rosi zusammen wohnte, die erst zwei, dann drei Discotheken hatte und ich neben meinem Beruf im Ordnungsamt in häusliche Pflichten eingebunden war. Da war eben zum Schreiben keine Zeit. Und als ich mich dann von Rosi trennte und hierher nach Nassenerfurth zog, da kamen die Enttäuschungen. Unter anderem machte der Wartberg-Verlag die historischen Sachen aus Nordhessen nicht weiter und der Wiedereinstieg beim Zamorra gelang nicht. Darüber habe ich in der Teestunde berichtet.

So was frustriert und ich kümmerte mich um meinen Beruf im Ordnungsamt und dann um die Krankheiten, die plötzlich mit Macht kamen. Schreiben - nein danke. Kein Interesse mehr. Die Verlage an mir nicht - und inzwischen beruhte das auf Gegenseitigkeit.

Und dann kam es eben zu jener schicksalhaften Begegnung während meiner Mittagspause in der Kasseler Innenstadt. Warum Hermann und ich uns damals, als ich zu Rosi zog, getrennt haben, fällt unter ›Privat‹. Jeder ging seinen eigenen Weg - und diese Wege kreuzten sich eben wieder. Der Trennungs-Grund von damals war nicht mehr vorhanden - also wurde der Kontakt wieder aufgebaut. Und so wurde dann aus einem Interview, das ich etwas zu ausführlicher beantwortete, die ›Teestunde‹, die es immerhin fünf Jahre gab. Das war dann so eine Art ›Rückkehr in die Vergangenheit‹, die ich eigentlich als abgeschlossen betrachtete. Auch wenn es nur alte Erinnerungen waren - aber es wurde wieder geschrieben ...

Im Rahmen dieser ›Teestunde‹ kam mir eben so der Einfall, doch den heutigen Lesern zu zeigen, was ich so geplant und bei Verlagen eingereicht hatte. In den seltensten Fällen kam eine Antwort und mir war klar, dass all diese Sachen unwiederbringlich verloren wären, wenn mein Bruder meinen Haushalt auflöst. Ob er den Computer nun verkauft oder verschenkt - was drauf ist, würde auf jeden Fall gelöscht.

Und so kam ich auf den Einfall, all diese Sachen über den Zauberspiegel wenigstens interessierten Lesern noch zugänglich zu machen, bevor es mit mir ›klanglos zum Orcus hinab sinkt‹. Schreiben kann ich diese Sachen ohnehin nicht mehr. Selbst, wenn ich die zwanzig verlorenen Jahre hätte, wäre das nicht zu schaffen, das noch zu erzählen, was ich erzählen möchte. Aber so weiß jeder, dass ich eben nicht nur was für den ›Professor Zamorra‹, den ›Magier‹  oder ›Bastei-Fantasy‹ schreiben konnte - sondern das noch sehr viel mehr drin gewesen wäre, wenn ich die Chance gehabt hätte.

Damals hätte ich es tun sollen - als die Power und der Ehrgeiz noch da waren. Heute bin ich durch das, was man so allgemein zu lesen bekommt, desillusioniert und die das Motivations-Level aus auf ›Null‹ herab gesunken. Zumal ich andererseits in der Cyber-Welt von ›Second Life‹ ein sehr interessantes, zweites Leben ohne Asthma und sonstige Krankheiten und Alterserscheinungen führe und ich auch dort bei meinen Freundinnen und Freunden, von denen ich nur die Avatare und die Nick-Names kenne, recht beliebt bin und im ›Club‹ gebraucht werde. Derzeit baue ich mir dort gerade einen Rummelplatz  zusammen, der zum Oktoberfest oder sonstigen Gelegenheiten auf dem Club-Gelände steht. Ein Zirkus-Zelt habe ich auch schon und knobele derzeit Möglichkeiten aus, eine ganze Vorstellung zu geben. Natürlich mit Tigern ...

Nun also habe ich mich entschlossen, euch auch die ›Mitternachts-Konzepte‹ zum Lesen zu geben, weil ich schon bei den Terminen mit ›Visionia‹ und dem ›Wahren Satyricon‹ des Öfteren nicht nachkomme. Aber mir gefallen die ›Mitternächte‹ immer noch - auch wenn sie beim genauen Hinsehen wohl er den Umfang eines Taschenheftes benötigen.

Alsdann ... das erste Konzept war »Das Schloss der Schwarzen Schwäne«, das auf der schottischen Insel Islay spielt. Ich hatte von dieser Insel mal einen wundervollen Whisky zu kosten bekommen und war neugierig geworden, wo der her kam. Die Bilder der Hybriden-Insel waren absolut stimulierend. Dann fielen mir Fragmente der Filme im ›Doktor Phibes‹ ein, den Vincent Price in den alten Hammer-Produktionen hervorragend darstellt. Und eine mir völlig unbekannte Oper, von der ich in einer Gaststätte in Bayreuth nur mal ein Szenen-Bild an der Wand gesehen habe - und sich mit der Titel einprägte. ›Schwarz-Schwanen-Reich‹. Aus diesen Versatz-Stücken wurde dann das gebastelt, was ihr jetzt zu Lesen bekommt.  

Das Schloß der schwarzen Schwäne
Regina Grant ist Fotomodell in London. Sie hat ihre Eltern nie kennengelernt und ist im Waisenhaus aufgewachsen. Nachforschungen nach ihrer Herkunft haben nur ergeben, dass ihre Familie irgendwo in den schottischen Highlands zu Hause war.

Um so mehr wundert sich Regina , dass sie plötzlich einen Brief erhält, dessen Schreiber sich als ihr Vater bezeichnet. Er bewohnt einen alten Adelssitz auf einer kleinen Hebriden-Insel nahe der größeren Insel Islay, die auf keiner Karte verzeichnet ist. In dem Brief bittet er Regina, zu ihm zu kommen, weil er nicht mehr lange zu leben hat. Von der Insel Islay wird sie ein Fischer zum dem „Schwarz-Schwanen-Reich“ hinüber bringen, wie die Insel bei den Menschen der Gegend genannt wird.

Der Name von Reginas Vater ist Arthur Mc Campell. Ein uralter (dort tatsächlich ansässiger) Clan mit großer Tradition und ruhmreicher, Geschichte. Das Wappen des Geschlechts sind zwei schwarze Schwäne in einem See mit einer Burg im Hintergrund (daher der romantische Romantitel).

Arthur Mc Campell ist der Letzte seines Stammes. Die Alten der Familie sind tot, seine Brüder fielen im Krieg und er hat nie geheiratet, weil seine Familie nicht die Frau, die er liebte, akzeptieren wollte.

Regina  entstamme einem nicht ehelichen Verhältnis des Adeligen mit einer Bürgerlichen. Ihre Mutter Janina Allister starb bei ihrer Geburt, während Arthur durch eine Einladung beim englischen Königshaus auf Windsor Castle abwesend sein musste. Bei seiner Rückkehr wurde ihm erzählt, dass Mutter und Kind tot seien. Damit müsse er sich abfinden und es sei für ihn und besonders für die Familie am Besten so.

 Das Kind wurde, nach Sir Arthurs Erzählung, vom Mc Campell-Clan nach Glasgow in ein Waisenhaus gebracht und mit gefälschten Papieren unter dem Namen Regina Grant abgegeben. Regina's Vater hat die Spur seiner Tochter nur gefunden, weil er zufällig die Waisenhaus-Papiere in einem Buch seiner reichhaltigen Bibliothek fand. So jedenfalls wird es Regina  dann von ihren Vater erzählt, als sie im Schloss angekommen ist.  Wie sich am Schluss des Romanes herausstellt, ist Arthur Mc Campell jedoch nicht Reginas Vater. Vielmehr hat das in den Jahren der Einsamkeit krank gewordene Gehirn Mc Allisters einen grausigen Plan erdacht, die Frau die er in allen Jahren im Herzen getragen hat, in Regina Grant neu zum Leben zu erwecken.

Den Janina Allister war die große Liebe des Arthur Mc Campell. Er hat nach ihrem Tod  keine der Frauen akzeptiert, mit der ihn der Clan verheiraten wollte um die Erbfolge zu sichern. Obwohl er sich in allen Jahren eiserne Selbstdisziplin auferlegte und seine Gefühle verbarg, wusste die ganze Familie, dass er stets nur das Bild von Janina in seinem Herzen trug.

Nun sind alle gestorben und Arthur Mc Campell ist ein rüstiger Greis, der seit mehr als fünfzehn Jahren allein das Schloss bewohnt. Nur einmal alle zwei Wochen kommt ein Fischerkutter mit Vorräten und Personal, das die anstehenden Arbeiten in Haus und Garten verrichtet. Nach getaner Arbeit fährt man wieder zurück zur ca. 2 Meilen entfernten Insel Islay, weil der alte Mc Campell allein sein will und das Haus überdies den Ruf eines Spukschlosses hat. Man vermutet sogar, dass der jetzige Besitzer, der sich selten und wenn überhaupt, dann nur im Inneren des Hauses  blicken lässt, bereits tot ist und dort als Geist oder Vampir umgeht (Schauererzählungen der Einheimischen während Regina's Überfahrt). Am Schluss des Briefes bittet Mc Allister seine Tochter um Vergebung und fleht sie an, sofort zu kommen.

Da für Regina  in den nächsten drei Wochen keine Fototermine vereinbart sind, steht einer Reise nach Schottland nichts im Wege. Auf der Fahrt nach Glasgow nimmt sie den Studenten Eric Clifford mit. Während einer Autopanne auf einer Nebenstrecke (mit Nacht, Nebel, einem uralten einsamen Wirtshaus und dem Käuzchen vom Dienst wegen der notwendigen Love-Story) kommen sich die beiden näher. Die Panne im Nebel ist gleichzeitig die romantisch-spannende Einstiegsszene des Romans, da die im Exposè vorangegangenen Dinge gut in Dialogen zwischen Regina  und Eric erzählt werden können. Das Geheimnis ihrer Herkunft erfährt Regina  erst in der Schauer-Atmosphäre des Schlosses. Diese Dinge von Regina  erst herausfinden zu lassen, sind für das Geheimnis und die Spannung unbedingt notwendig.

Das eigentliche Geheimnis ist jedoch, dass der alte Sir Arthur, in seiner Einsamkeit immer noch in die tote Janina liebt und mit ihr in seinem leeren Haus redet, als sei sie persönlich anwesend. Als das Personal einmal verschiedene Mode-Zeitschriften im Haus vergisst und Sir Arthur die Fotos von Regina Grant sieht, erkennt er das Bild seiner geliebten Janina. Und er entsinnt einen Plan, Regina  zu sich zu locken. Sie soll dort die lebendige Janina werden, ihn lieben und immer bei ihm sein. Und von der Insel gibt es kein Entkommen.

Da Eric ein ruhiges Plätzchen benötigt, um seine Doktorarbeit zu schreiben (Geologie) bitten ihn Regina, sie zu ihrem Vater zu begleiten. Auf einem einsamen Schloss hat er Ruhe zum Arbeiten und Regina  fühlt sich bei ihm geborgen. Per Fähre geht es von Glasgow nach Islay, von dort in einer romantischen Sturmfahrt mit einem kleinen Fischkutter zum “Schwarz-Schwanen-Reich“.
 
Das Herrenhaus ist eine Mischung zwischen uralter Clan-Burg und englischem Herrensitz. Es ist mit einem Park umgeben, dessen Zentrum vor dem Hauseingang ein See bildet. Im Zentrum des Sees befinden sich Bronzeplastiken von zwei schwarzen Schwänen. Die alte Legende besagt, dass die Insel im Meer versinken wird, wenn diese beiden Schwäne ihr Sterbelied singen. Denn die Insel gehörte der Sage nach einst zu dem im Meer versunkenen Legenden-Reich von Lyonesse, das sich von Cornwall im Süden nach Norden erstreckte (eine uralte gälische Sage). Die Insel ist das letzte Stück von Lyonesse, das die See noch nicht verschlang.

Eric Clifford, der Geologe, entdeckt im Verlauf der Handlung, dass sich diese Prophezeiung bald erfüllen wird. Der Fels, auf dem die Insel ruht, ist total vom Meer unterspült. Unter den ehemaligen Verliesen findet er überall Hohlräume im Erdreich und im gewachsenen Fels, entstanden durch die Wasserbewegungen von Ebbe und Flut. Die ganze Insel wurde im Laufe von Jahrtausenden vollständig unterspült. Eric errechnet, dass die wenigen stabilen tragenden Felsen brechen werden, eine starke Sturmflut kommt und die Insel samt dem Herrenhaus im Meer versinken wird (durch Röhren in ihrem Inneren singen dann durch den Luftdruck von unten die schwarzen Schwäne aus Metall auf dem Teich). Jetzt ist es Herbst und die Sturmzeit naht heran. Das Gewicht des Hauses und der über dem unterspülten Fels liegende Erde sind ein zu starker Druck für die Felsen, auf denen die Insel wie ein Pfahlbau ruht. Das Schwarz-Schwanen-Reich ist verloren.

Regina  hat ein seltsames Gefühl, als sie ihrem „Vater“ gegenüber tritt, der sie erst steif empfängt, bei einer Umarmung aber wie eine Geliebte an sich zieht und zu küssen versucht. Nur Eric Cliffords Anwesenheit sorgt dafür, dass der alte Mann sich unter Kontrolle hat. Im Verlauf der Handlung gibt Sir Arthur Eric einen Schlaftrunk und wirft ihn durch eine Geheimtür in ein unterirdisches Verlies, damit er dort verschmachtet. Erich entkommt von dort und entdeckt die unterirdischen Höhlen. Dabei erkennt der Geologe, dass die Insel einbrechen und versinken wird. Durch einen Geheimgang gelangt er aus der Höhle ins Freie. Mit dem Handy, das er immer bei sich trägt, ruft er den Fischer an, der sie zur Insel gefahren hat und bittet ihn, sofort zu kommen. Trotz des aufkommenden Orkans will Islay-Tom. alte Seebär die Fahrt wagen.

Regina  sucht das ganze Schloss nach Eric ab. Dabei untersucht sie auch das „verbotene Zimmer“, dessen Betreten ihr der Vater streng untersagt hat. Hier findet sie einen altägyptischen Sarkophag. Als sie ihn öffnet, sieht sie darin ihr eigenes Ebenbild liegen. Es ist die tote Janina, die Sir Arthur heimlich ausgegraben und mit chemischen Mitteln den Körper so vor Verfall bewahrt hat, dass er wie lebendig wirkt.  Stück für Stück lüftet sich für Regina  das Geheimnis.

In der Halle steht eine große altertümliche Orgel, auf der Sir Arthur schauerliche Elegien spielt. Draußen heult der Sturm und aus den Sprachfetzen, die er dabei schreit, erkennt Regina, dass er mit einer Frau spricht, die nicht anwesend ist. Die junge Frau erkennt, dass der alte Mann geistesgestört ist und versucht zu fliehen.

Sir Arthur kann sie jedoch ergreifen und während er versucht, sie niederzuringen, lüftet er ihr das ganze Geheimnis. Er will ihr einen Trank einflößen, der sie willenlos macht. So lange der Trank wirkt, wird sie ihn lieben und für ihn seine „geliebte Janina“ sein. Danach will er sie ins Verlies werfen. Wen sie nicht verschmachten will, muss sie die Substanz, die ihren Willen lähmt, mit der Nahrung aufnehmen.

Inzwischen haben die Fluten einen großen Teil des Untergrundes weggerissen und der Untergang der Insel beginnt. Während Regina  versucht, sich dem Griff des Alten zu entwinden und zu verhindern, dass er ihr den Trank einflößt, beginnt das Haus wie bei einem Erdbeben zu erzittern und zusammenzustürzen.

Eric stürmt herbei und es gelingt ihm, Regina  aus den Händen Sir Arthurs zu befreien und zum Ausgang zu fliehen. Völlig vernichtet erkennt der Alte, dass er seine große Liebe zum zweiten Mal verloren hat. Er setzt sich an die Orgel und beginnt zu spielen. Vom Eingang her betrachten Regina  und Eric faszinierend , wie Sir Arthur Janina mit seiner Stimme und der Musik der Orgel der toten Janina zum letzten Mal seine Liebe erklärt, während um ihn herum das Haus zusammenstürzt und ihn schließlich die herabstürzende Decke begräbt.

Regina  und Eric fliehen durch den Park zur kleinen Mole, wo das Fischkutter eben anlegt. Die Elemente sind in Aufruhr. Die See geht hoch, der Sturm heult und die Insel scheint unter ihnen zu zerbrechen. Sie schwarzen Schwäne im Park „singen“ ihr schauervolles Totenlied. Sie scheinen es nicht mehr zu schaffen, weil der Boden unter ihnen weg sackt. Die Fluten stürzen über ihnen zusammen. Eng aneinander geklammert erwarten Regina  und Eric den Tod, denn das rettende Schiff ist zu weit entfernt.

Doch der alte Islay-Tom hat am Bug eine uralte Harpunier-Kanone, mit der im vorigen Jahrhundert von seinem uralten Kutter Wale gejagt wurden. An die Harpune bindet er einen Rettungsring und schießt ihn zu den beiden Schwimmern hinüber. Es gelingt Eric, den Rettungsring zu erreichen und der Fischer kann sie so an Bord ziehen.

Auf der Rückfahrt beschließen Eric und Regina , die sich während der Handlung ihre Liebe gestanden haben, bei ihrer Heimkehr in London zu heiraten.

In der ursprünglichen Fassung ist Regina  tatsächlich die Tochter Sir Arthurs und er sie auf sein Schloss gelockt hat, weil sie der Mutter völlig ähnlich sieht, um die Mutter in der Tochter zu lieben. Diese romantischer Variante bietet der Handlung auf dem Höhepunkt noch mehr Tragik.. Bedenken mögen jedoch bestehen, dass die sich daraus ergebende Blutschande die Leserinnen verwirrt oder empört.

Michael's Spuk und MitternächteDie  Exposés
01. Das Schloss der schwarzen Schwäne
02. Als die Geisterburg versank
03. Der Fluch des Schwarzen Juwels
04. Die Nächte der Dunklen Schwestern
05. Bei Vollmond tanzt die Geisterfrau
06. Traumnacht auf der Toteninsel
07. Geist der Sieben Meere
08. Nachts, wenn die Mumie erwacht ...

Kommentare  

#1 Alter Hahn 2013-07-27 13:59
Für Freundinnen und Freunde dieser Art Schauer-Romane wie "Mitternachts-Roman", "Melissa" oder "Irrlicht" gibt es eine erfreuliche Mittelung.

Der Herausgeber des Zauberspiegels war eben bei mir in der "Caverna Leonis" und hat diese Hefte aus meiner damaligen Produktion geholt, um sie sach- und fachkundig eincannen zu lassen. Ich gehe die Texte dann noch mal stilistisch durch - und dann kann sie, wer mag, hier im Zauberspiegel kapitelweise lesen. Vielleicht auch irgendwann als E-Book runter laden.

Diese Romane sind zwar für Frauen geschrieben, aber für Männer durchaus lesbar. Mir war eine spannende Handlung seinerzeit wichtiger als ein Liebesroman mit der Weißen Frau im Nachthemd und dem Schloss-Gespenst vom Dienst als notwendiges Anhängsel. Außerdem waren meine Heldinnen, zum Ärger der Redakteusen, das, was man heute "Starke Frauen" nennt.

Sie kommen zwar durch ihre Neugier oder sonstige Umstände in gefährlich und todbringende Situationen - aber sie bleiben nicht, wie man es bei den Damen im Verlag am liebsten hatte, zusammengekauert in einer Ecke hocken, bis "er" in all seinr "strahlenden, männlichen Herrlichkeit" kam und sie errettete. Oft genug hatte die "Frau-Heldin" auf Seite 62 alles schon geklärt und dem "Mann-Helden" blieb nur noch, den "Müll beiseite zu räumen" und den obligatorischen Heirats-Antrag zu machen.

Bei den Liebesromanen bin ich ebenso vorgegangen - auch nicht gerade zum Jubel der Redaktions-Damen. "Unsere Leserinnen wünschen sich andere Lektüre!" war die übliche Rede - Sei es bei "Mitternacht" oder "Jennifer"

Also ihr lieben Frauen - und besonders Kerstin - was immer es sei - nach Meinung der damaligen Frauen, die diese Art von Romanen machten, habt ihr euch nicht selbst zu helfen, sondern gefälligst auf den Helden auf dem weißen Pferd zu warten.

Allerdings - diese Charakterisierung hätte auf keine der Frauen gepasst, die ich in der Realität kennen gelernt habe - um sie dann von der Charakteristik schätzen zu lernen. Alles andere der Gattung "Frau" ist für mich einfach nur langweilig. Und als "Romanheldin" eben nicht geeignet.

Meine "Heldinnen" sollten der Leserin Mut machen, sich in Schwierigkeiten selbst zu helfen und nicht zu warten, bis Hilfe kommt - weil diese Hilfe nämlich in der Realität meist zu spät oder überhaupt nicht kommt. Und das werdet ihr in den Exposès finden - und sowieso in den Romanen, die ihr dann zu lesen bekommt.

Da die Rechte an den Romanen nach Aublauf der Fristen schon lange an mich zurück gefallen sind und es kaum anzunehmen ist, dass sie noch einmal innerhalb einer Romanheft-Reihe gebracht werde, ist der Zauberspiegel die Möglichkeit, diese Stories der heutigen Leser-Generationen vorzulegen. Dann kann sich jeder selbst ein Urteil bilden, wie ich die hier vorgelegte Konzepte ausgearbeitet hätte.
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#2 Mikail_the_Bard 2013-07-27 21:17
zitiere Alter Hahn:
Also ihr lieben Frauen - und besonders Kerstin - was immer es sei - nach Meinung der damaligen Frauen, die diese Art von Romanen machten, habt ihr euch nicht selbst zu helfen, sondern gefälligst auf den Helden auf dem weißen Pferd zu warten.


:D :-*

zitiere Alter Hahn:
In der ursprünglichen Fassung ist Regina tatsächlich die Tochter Sir Arthurs und er sie auf sein Schloss gelockt hat, weil sie der Mutter völlig ähnlich sieht, um die Mutter in der Tochter zu lieben. Diese romantischer Variante bietet der Handlung auf dem Höhepunkt noch mehr Tragik.. Bedenken mögen jedoch bestehen, dass die sich daraus ergebende Blutschande die Leserinnen verwirrt oder empört.

Wäre damals 100% nicht durch die FSK gekommen, wenn es dazu einer all zu 'innigen' Vater-Tochter Beziehung gekommen wäre. Heute ist das Thema aber auch in vielen "Krimis" zu 'sehen'... bin aber auch der Meinung das die entschärfte Version genug 'Schauder' über des Vaters verwirrte 'Gelüste' hervorgebracht hätte.
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#3 Reader 2013-07-27 22:40
Zitat:
Diese Romane sind zwar für Frauen geschrieben
Auf die Festlegung achtete ich letztmalig als kleines Kind. Schon als Jugendlicher las ich einfach das was mich interessierte, egal ob für Frauen oder Männer geschrieben.Wichtig ist eine spannende Handlung bei der man sich hinterher freut das gelesen zu haben.

Zitat:
sach- und fachkundig eincannen zu lassen. Ich gehe die Texte dann noch mal stilistisch durch
Klasse! Dadurch steigt ja die Chance noch mehr von dir lesen zu können.

Die Professor Zamorra würde ich ja auch gerne lesen, aber eben nur in digitaler Fassung und da sind sie nicht erhältlich.

Bin mal gespann, wie gut die Romane ankommen und ob noch mehr Leser gerne Nachschub wollen.
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#4 Alter Hahn 2013-07-28 01:28
Reader

Meine alten Zamorra - Romane einzuscannen wäre nicht das Problem. Doch das ist eine Bastei-Serie die noch läuft. Ich kann mir nicht vorstellen, das von da keine Forderungen kämen - oder ein generelles Verbot.

Bei den "freien Romanen" ist das was anderes. Theoretisch könnte ich sogar die Liebesromane aus der Serie "Jennifer" bringen. Aber alles, was seriengebunden ist, das gilt auch für den Magier, die beiden Trucker-King-Romane oder die beiden Lassiter. Auch wenn man meine Lassiter schon in der Zweitauflage ersetzte, weil das nach den Worten eines Herrn aus der Chefetage "Edelwestern waren, wie sie der Unger schreibt, aber eben keine Lassister-Romane". Für mich war der Vergleich mit diesem Autoren mehr als das Nachdruck-Honorar, das sich ohnehin in bescheidenen Grenzen hält.

Doch in den "Mitternächten" sind trotz damaliger redaktioneller Vorgaben einige "Sahnehäubchen". Wem es nicht gefällt, der muss es ja nicht lesen. Er hat ja kein Geld dafür ausgegeben...
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