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Der Kommissar und seine Mörder - Folge 82: Traumbilder

Der Kommissar und seine MörderFolge 82:
Traumbilder

Nichts Böses ahnend fährt der Kommissar an diesem Abend nach Hause, als er über Autotelefon in eine dunkle Seitenstraße beordert wird: Ein junger Mann behauptet, verfolgt zu werden. Der Kommissar erreicht die Straße, springt aus dem Wagen, da fallen Schüsse, der junge Mann bricht tödlich getroffen zusammen, und auch der Kommissar wird von Querschlägern schwer verletzt.


Als die Schreckensmeldung im Kommissariat eingeht, können seine Mitarbeiter vor Aufregung keinen klaren Gedanken fassen.

Wenig später jedoch sind sie erleichtert: 

Trotz seiner Verwundung ist der Kommissar gewillt, vom Krankenbett aus diesen Fall zu übernehmen. (1)

Klickt man zum inoffziellen Teil der Folge auf der offiziellen Fanseite vom "Freundeskreis Der Kommissar", so findet man zu "Traumbilder" dort nichts Besonderes. Aber die Folge ist schon etwas Besonderes. Das hat aber weniger mit dem Inhalt zutun, als mit der Tatsache, dass diese Ausgabe lange Zeit auf dem Index des ZDF stand und nicht wiederholt wurde. Der Grund dafür war eine ganz harmlose Szene in der Folge. Heines und Grabert geben sich dort als Gastronomen auf und erzählen einem verdächtigen Weinhändler, dass sie ein Lokal am Rotkreuzplatz planen. Der Weinhändler sagt, dass dies kein guter Platz für ein Restaurant sei. Das liefe dort nicht gut. Schon gar keine französische Küche. Daraufhin beschwerte sich ein realer Restaurantbesitzer, der tatsächlich einen Betrieb mit franzözischer am Rotkreuzplatz betrieb und sprach von Geschäftsschädigung. Das ZDF schloß die Folge sodann in den "Giftschrank" und verbat jede Wiederholung. Zumindest solange bis jenes Lokal am Rotkreuzplatz tatsächlich verschwand. Inzwischen wird die Folge wieder gesendet und zwar ungeschnitten.

Der Rest dieser actionbetonten Folge ist spannend. Keller und sein Team haben es mit eiskalten Verbrechern zutun, die immer goldrichtig zielen. Nur bei der wichtigsten Zeugin für die Polizei schießen sie daneben. Dies macht Ihnen letztlich den Garaus. Ungewöhnlich in der Rolle des Verbrechers ist der Schweizer Schauspieler Paul Hubschmidt. 

Gedreht 1974, Erstsendung 27.12.1974

mit Erik Ode, Günter Schramm, Reinhard Glemnitz, Fritz Wepper, Elmar Wepper, Helma Seitz, Paul Hubschmidt, Sabine von Maydell, Inge Langen, Alexander Golling, Peter Chatel u.a.

Stab: Regie: Helmut Ashley - Buch: Herbert Reinecker - Titelmusik: Herbert Jarczyk - Musik: Hans Hammerschmid Musik (Lt. GEMA insgesamt 14:59 min.), The Cliff Hammer Choir And Orchestra: Midnight Shadow - Neue Münchner Fernsehproduktion 1974

(1)= 3sat
Foto: 3sat

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