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Derrick und seine Fälle: Folge 242: Abendessen mit Bruno

Derrick und seine FälleFolge 242
Abendessen mit Bruno

Anscheinend ein tragischer Unglücksfall mit Todesfolge, der sich im Hause von Martin Sasse abgespielt hat.

Sasse, der Eigentümer einer Brokerfirma, und sein Teilhaber Mandy erzählen Derrick die Geschichte: Jürgen Simon, einem ihrer Angestellten, sei gekündigt worden.  Bei dem folgenden harten Wortwechsel habe Simon Herrn Sasse angegriffen.


SzenenfotoSasses Bruder, der psychisch gestörte Bruno, hätte die Situation missverstanden, eine Bronzefigur gegriffen und zugeschlagen.

"Anschlag auf Bruno" hätte auch diese Folge heißen können. 1979 nannte Reinecker bereits eine Folge so, in der ein psychisch gestörter Mann des Mordes bezichtigt wird, um den Bruder zu schützen, der eigentlich der Täter ist. Bruno ist geistig behindert und nicht in der Lage sich zu wehren. Genau die selbe Geschichte hier. Bruno ist Autist, äußerst sich nicht und wird deshalb von der Familie als Mörder präsentiert. Von Anfang an ist alles klar. Doch war der Fall von 1979 wenigstens noch ein ansehnliches Familiendrama, ist diese Konstruktion reichlich misslungen. Zu unglaubwürdig ist die Story und ebenso unglaubwürdig agieren die Darsteller. Dabei alles so vorhersehbar wie bei einem Gottesdienst in der Kirche.

Marion kracht hat ihr Debüt als Sophie Lauer, eine Psychologin die Derrick auch in Zukunft hin und wieder zur Seite stehen wird. Einmaliges Gastspiel in einem Derrick dagegen für Sebastian Koch.

Darsteller: Horst Tappert, Fritz Wepper, Willy Schäfer, Philip Moog, Sebastian Koch, Marion Kracht, Wolf Roth, Ernst Jacobi, Sona McDonald, Thomas Schücke und andere
Stab: Musik: Frank Duval Titelmusik: Les Hmphries, Regie: Alfred Weidenmann Produzent: Helmut Ringelmann. Eine Produktion der Telenova Film- und Fernsehproduktion im Auftrag von ZDF, ORF, SRG. Erstsendung: 02.12.1994

Kommentare  

#1 Joachim 2018-04-02 06:15
Diese Famile / Die Darstellung dieser Familie ist unerträglich - und erinnert mich doch an meine eigene Geschichte. Unausgesprochenes wird hier ausgesprochen und gezeigt. Insofern realistisch. ... und lasst dieses Anti-Roboter-Ding - diese Schrift kann man auch klarer zeigen, denn auch dann erkennt man den echten Menschen als Schreiber, wenn man es denn erkennen will oder muss.
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