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Hard Case Crime - Das Reboot - Pat Connor aka Chicago

Hard Case CrimeDas Reboot
Pat Connor aka Chicago

Heute will ich ein Thema aufarbeiten und behandeln, das ich schon lange anschneiden wollte. Es handelt sich dabei um die Heftromanserie „Chicago“, aus dem Hause Bastei. Wie so oft mit neuen Serien verschlief ich den Start Anfang 2006, da meine Groschenroman-Ausflüge zum Bahnhofsbuchhandel aufhörten, seit ich das Sammeln eingestellt hatte, doch das nur so am Rande. Gelegentlich fand ich noch den Weg zu den Heften und stellte fest, dass wieder was Neues lief, aber diese Visiten kamen damals nur noch äußerst selten vor.

 

Dank unserem Redaktör konnte ich diese Lücke bald schon schließen und mit lesen beginnen.

Chicago 1„Chicago“ war und ist etwas, das mir gefallen hat. Man könnte auch sagen, dass es genau das war, was ich mir schon seit langem gewünscht hatte: einen Pulproman im Heftformat! Alles war vorhanden! Der heruntergewirtschafteten Privatdetektiv Pat Connor, der sich hoffnungsvoll jedem Auftrag widmete, nur um immer wieder auf die Schnauze zu fallen. Trotz seiner zynischen Art bewahrte er sich ein Herz aus Gold und einen knallharten Gerechtigkeitssinn, der schon mal über Leichen gehen konnte.

Ihm zur Seite stand seine Sekretärin Betty, die aber Dank ihrem Chef, und seinem speziellen Arbeitswillen, nur leidlich beschäftigt war. Aus diesem Grund manikürte sie sich meistens die Fingernägel, wenn man sie denn antraf.

Captain Hollyfield machte dem Helden noch zusätzlich das Leben schwer. Von seinen Untergebenen ganz zu schweigen, die Connor meistens für den Hauptverdächtigen hielten, wenn irgendwo in Chicago eine Leiche auftauchte.

Pats Kumpel Brendon, Starreporter an der Chicago Tribune, konnte man getrost als seinen einzigen wirklichen Freund bezeichnen. Und war zumeist auch schnell mit Informationen zu den jeweiligen Fällen/Personen zur Hand.

Die Mafia machte zuweilen in den Heften ihre Aufwartung, die Prohibition war voll am laufen, korrupte Beamten hielten sich an der Macht, und Argumente wurde mit Pistolen geführt. An einer Bleivergiftung zu sterben war keine Seltenheit, wie so manche Person in den 25 Heftromanen feststellen musste, die damals erschienen!

Aus diesen Ingredienzien schufen die Autoren eine interessante Serie. Das Problem war nur, dass sie zumeist wenig spannend war!

Man möge mich bitte richtig verstehen: Es erschienen wirklich gute Romane in der Reihe, doch zumeist handelte es sich um Ware, die schnell mal im Zug oder in der Straßenbahn gelesen werden konnte. Man stand beim Lesen nicht vor grossen Herausforderungen!

Das soll aber keineswegs abwertend gemeint sein. Oft will man sich auch keinen literarischen Hochgenuss auf dem Weg zur oder von der Arbeit antun, wo sich die Platznachbarn per Mobile unterhalten, die Musik von hinten oder vorne zu laut eingestellt ist, und der unmittelbare Nachbar ein unstillbares Verlangen überkommt, sich mitzuteilen. Da würde man beim Ulysses unweigerlich den Faden verlieren.

Ein Groschenroman, um es mal direkt zu sagen, nimmt diesen Anspruch schon gar nicht ein. Er will unterhalten, kurzweilig sein und wenn möglich noch Spass machen, auch wenn man dabei über die eine oder andere Leiche stolpert. Ein lockerer Spruch zur rechten Zeit wirkt da oft Wunder und vermag die Konzentration wieder voll auf das Geschehen ziehen.

Was mich am meisten störte war, dass die Hefte am Schluss gebootet wurden, d.h. es wurde in die Ausgangslage zurück geschaltet, damit der nachfolgende Autor mit den selben Voraussetzungen seine Geschichte schreiben konnte. Keine Änderung blieb permanent und niemand der unmittelbaren, tragenden Figuren starb. Dadurch gab es auch keine Weiterentwicklung oder Veränderung der Akteure.

Das wird wohl etwas sein, woran die ganz Serie krankte: es gab keinen Zusammenhang in den Geschichten! Das beste Beispiel bei der Neuauflage der Serie unter anderem Namen – jetzt Pat Conner – und, was sofort auffiel: Die Reihenfolge hielt man nach dem ersten Band willkürlich.

Ich nehme hoffnungsvoll an, dass in erster Linie nun die besseren Werke erscheinen, um damit der Reihe eine größere Überlebenschance zu bieten.

  • Chicago 1 wurde zu Pat Connor 1 Das Vermächtnis des Toten
  • Chicago 4 wurde zu Pat Connor 2 Im Zweifel eine Tommy Gun
  • Chicago 5 wurde zu Pat Connor 3 Die Tote auf der North-Side
  • Chicago 7 wurde zu Pat Connor 4 South-Side-Blues
  • Chicago 8 wurde zu Pat Connor 5 Lumpen sterben einsam
  • Chicago 9 wurde zu Pat Connor 6 Doppelt gestorben
  • Chicago 13 wurde zu Pat Connor 7 Ein Ass im Ärmel

Man merkte den Autoren zum Teil an, dass sie über etwas schrieben, dass sie kannten, selbst aber nie gelebt hatten. Und wenn der eine oder andere nicht mal Interesse für das Thema aufbieten konnte, dann war die Hoffnung auf einen spannenden Roman gleich zu Beginn zu Grabe tragen.

Ich will es einmal so ausdrücken: die Autoren versuchten ihr Bestes! Nur besteht ein grosser Unterschied, ob ein normaler oder ein hardboiled Krimi entsteht. Bei „Chicago“ fielen die Sprüche zumeist flach aus.

Es gab auch das Gegenteil, das muss hier erwähnt werden! Schliesslich bestätigte auch hier die Ausnahme die Regel. Aber die Mehrheit der Geschichten beschränkte sich auf normale Beschreibungen, die in einen 08/15-Krimi gehörten, und nicht in einen, der eine bestimme Ära heraufbeschwören wollte.

Die Beschreibungen der Stadt fand ich gut bis ausgezeichnet, muss dazu aber auch gleich erwähnen, dass ich die Stadt Chicago überhaupt nicht kenne, doch das, was ich zu kennen glaube, aus Filmen oder Bücher habe. Aber ich bin nie mit einem Stadtplan die Handlung kontrollieren gegangen! Ich liess mich treiben und genoss die Fahrt in die Vergangenheit.

Gefallen hat mir auch, wie mit der Prohibition umgegangen wurde. Zu einer Zeit, in der ein staatliches Verbot den Konsum von Alkohol unter schwere Strafe stellte, gab es enorm viele Schluckspechte. - Das kannte man aus Film und Fernsehen ...

Ein weiterer Punkt, woran die Serie meiner Meinung nach scheiterte. Nicht nur der Leser hatte sich über Jahre hinweg aus diversen Filmen und TV-Serien ein Bild gemacht, sondern auch die Autoren der Heftromane. Es macht nun Sinn, dass dieses Bild jener Ära nur zu einem gewissen Teil recycelt werden kann. Irgendwann kommt da nichts mehr Neues nach, womit man den Leser begeistern kann. Plötzlich stellt man fest, dass alles schon mal da gewesen war und man gewisse Formulierungen an anderer Stelle schon bessere vorgefunden hat.

Ohne den Autoren etwas unterzuschieben, wage ich hier die Behauptung aufzustellen, dass nicht jeder mit der Pulp-Ära etwas anfangen konnte. Es waren gute Romane darunter – wie bereits erwähnt – doch nach all den Jahren weiss ich diese heute nicht mehr aufzuzählen, und um welche es sich da genau handelte.

Als die Serie eingestellt wurde, war ich einesteils froh, andererseits fand ich es auch schade, da damit ein weiterer Versuch einer Serie, die etwas anderes versuchte, den Bach runter ging.

Chicago 1 und Pat Connor 1 im VergleichWas wirklich gefallen hatte waren die Cover, die die Serie von der grossen Masse abhoben. Die waren noch gezeichnet und in einem unverkennbaren Stile gemacht, der mir sehr zusagten. Da wusste gleich jeder, was ihn erwartete, wenn er oder sie zu einem dieser Romane griff! Wobei da wohl die Frauen weniger zu dem Heften griffen, doch das ist nur eine Annahme.

Mit der Nummer 17 wurde auf 14-tägliche Erscheinungsweise umgestellt – vorher wöchentlich – und mit Band 25 erschien der letzte Roman in dieser Reihe. Eine Nr. 26 war noch angekündigt, erschien leider nicht mehr.

Jetzt versucht Bastei sich an die Fans von Jerry Cotton zu hängen. Das Heft sieht genau gleich aus, einfach mit einem anderen Namenszug. Das Cover ziert jeweils eine Szene aus einem Mafiafilm. Haargenau wie der grosse Bruder das auch tut. Ich hoffe mittlerweile nur, dass damit mehr Leser die Romanen kaufen, und dass die Serie etwas länger bestehen bleibt, als beim ersten Mal. Wer weiss, ob man dann auch wieder mit neuen Romanen verwöhnt wird. Zu wünschen wäre es.

Ich bin auf jeden Fall auch diese Mal wieder dabei.

Kurze Notiz am Schluss: Ich hielt mich gestern auf der Bastei-Verlagsseite auf, um mir einen Überblick der einzelnen Foren zu verschaffen. Bei Zamorra und MX waren sie voll mit Meinungen und Beurteilungen. Sogar die Autoren meldeten sich hie und da zu Wort. Bei „Pat Connor“: tote Hose!

Das zeigte dann auch, wo sich die Fans aufhalten. Krimifans konsumieren eher stumm ihre Ware. Oder es gibt gar keine, die sich die Mühe nehmen, ihre Meinung kund zu tun.
Ich war versucht zu fragen: ist da wer?
Ob mich jemand gehört hätte?
 
The ConfessionThe Confession
von Domenic Stansberry
Hard Case Crime Nr. 006, Nov. 2004
218 Seiten
ISBN: 0-8439-5354-3
$ 6.99
Hard Case Crime

„Sie ist jung ... schön ... und tot!
Jake Danser hat alles: Eine wunderschöne Frau, ein Haus in den Hügeln von Kalifornien, und einen einflussreichen Job als Gerichtspsychologe. Aber er hat auch eine Geliebte. Als man sie mit einer seiner Krawatten erwürgt auffindet, rennt ihm die Polizei die Tür ein. Jetzt liegt es an Jake zu beweisen, dass nicht er der Täter ist. Aber wie, wenn alle Beweise gegen ihn sprechen?

Als Jakes Karriere zusammenbricht, muss er Beweisen für seine Unschuld nachjagen. Doch mit jedem Schritt zieht sich die Schlinge enger zusammen.“


Ein paar Zeilen über das Buch ...

Der Roman „The Confession“ wird aus der Sicht von Jake Danser erzählt. Gleich zu Beginn dieser undurchsichtigen Geschichte hat man das Gefühl, dass mit Danser etwas nicht stimmt. Er steht zwischen zwei Frauen. Zum einen seine schöne, reiche Frau, die ebenfalls Psychologin und ein paar Jahre älter ist. Danser zeigt echte Liebe für sie, trotzdem sucht er sein Glück in den Armen einer anderen Frau. Zum anderen ist da noch Sarah Johnson, eine Staatsanwältin. Sie ist zehn Jahre jünger als Danser und daneben liiert mit einem anderen Mann. Das hält Sarah nicht davon ab, bei Danser Druck zu machen, in Bezug seiner Frau endlich zu einer Entscheidung zu kommen.

Stansberry’s Begabung fürs Schreiben bringt einen gewissen Grad an Glaubhaftigkeit zu diesem Stoff, bei dem es sich im Grunde nur um die Frage dreht, ob Danser es denn nun getan hat oder nicht. Er erzählt seine eigene Story, zehn Jahre nachdem sie passierte. Damit wissen wir wenigstens, dass er noch lebt, aber nicht wo er zum Zeitpunkt steckt, als er dies tut (im Gefängnis, wie ich zuerst annahm). Der Stil einer Beichte funktioniert für diese Art von Erzählung, wenn selbst der, der sie uns erzählt, von seiner Unschuld nicht ganz überzeugt ist. Damit werden im Leser immer wieder Zweifel wach, und das durchwegs über das ganze Buch. Zumeist zeigt sich der Hauptcharakter genauso ahnungslos wie der Leser selber.

Die hier vorliegende Geschichte könnte sogar zu einer jener zählen, die ein ganz anderes Leseerlebnis bietet, wenn man sie durch hat und schliesslich weiss, was genau passiert ist. Ganz im Stile von „Sixth Sense“, dem Film mit Bruce Willis, und H.-J. Oswald.

Was sich zuerst nach einem Krimi anhört, der nach Schema F gestrickt ist, wird immer spezieller und dadurch interessanter. Ein leichtes zu verstehen, weshalb Stansberry für zwei weitere Edgar Allan Poe Auszeichnungen nominiert wurde. Der Mann kennt sich aus im psychologischen Krimigenre!

Der Roman, wie ein guter Film noir (oder auch Bücher aus der Richtung), beginnt etwas zögerlich und langsam, nur um immer mehr Tempo zu gewinnen. Klar, die Handlung ist trüb, doch gleichzeitig intelligent gestrickt, sehr gut geschrieben und befriedigend bis zum Schluss. „The Confession“ ist eines jener Bücher, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Das Titelbild von Richard B. Farrell (der seine Frau als Modell verwendete und auch gleich noch seine Hände verewigte), bringt den Inhalt des Buches sehr gut rüber. Vom Titel des Buch könnte man annehmen, dass der das Ende vorweg nimmt, doch jede Erwähnung des Schlusses könnte als ein Verplappern gelten. Um es mit den marktschreierischen Bezeichnungen auf den Bücherrücken zu sagen, die jeden Roman von HCC begleiten: Ich gestehe, dass ich von „The Confession“ überrascht war!

Domenic StansberryDomenic Stansberry:
Geboren 1952 in Washington D.C, wuchs der Autor in Kalifornien auf. Zurzeit lebt er mit seiner Frau, der Poetin Gillian Conoley und deren Tochter Gillis, im Bay Area.

Zusätzlich zu seiner Karriere als Autor, schreibt Stansberry für Film und Video und lehrt auch am Vermont Colleage.

Domenic Stansberry ist nicht nur ein Gewinner, sondern sogar ein richtiger Edgar-Award-Gewinner. Er schreibt dunkle, aber sehr innovative Krimis. Eine seiner letzten Geschichten „The Ancient Rain“ handelt unmittelbar nach 9/11, worin ein FBI-Agent einen alten Fall wieder öffnet.

Andere Bücher aus derselben Serie lauten „The Big Boom“ und „Chasing the Dragon“.

„The Confession“ erhielt die Edgar Allan Poe-Auszeichnung für ihre kontroverse Darstellung eines Marin County Psychologen, der angeklagt wird, seine Geliebte ermordet zu haben.

Andere Bücher wie „Manifesto for the Dead“ und „The Last Days of Il Duce“ erzählen die letzten Tage der Pulpikone Jim Thompson.

Zudem ist Stansberry auch Autor von „The Spoiler“, ein Portät über einen Reporter, der sich dem Minor League Baseball-Team annimmt. Publishers Weekly nannte das Buch einen Genre-Klassiker.

Bereits erschienene Bücher.

Kommentare  

#1 Des Romero 2010-06-17 00:51
Der erste CHICAGO-Roman war spitze! Der zweite fiel deutlich ab. Deshalb ist er wahrscheinlich auch in der Zweitauflage den Weg allen Vergänglichen gegangen ...
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#2 Michel 2010-06-17 19:15
Hallo Des Romero
Du sprichst eigentlich genau meine Befürchtungen an. So gebe ich der Serie auch in der zweiten Inkarnation kein langes Leben. Bin gespannt, ob die Cotton-Leser darauf anspringen und die Serie zu tausenden kaufen.
Wie sagte schon Rudi Carell: Lass dich überraschen! Ich wünschte der Serie ein langes Leben, nur sollte auch vom Verlag her etwas mehr mit Herzblut gearbeitet werden.
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#3 Gabriel Adams 2010-06-18 20:19
Bis Band 6 habe ich durchgahelten, dann Schluss gemacht: Für mich ist die Luft aus PC raus. Der erste Roman, da kann ich Des Romero nur zustimmen, war wirklich gut. Danach hat sich leider viel zu schnell Routine eingestellt. Insbesondere die simplen Frauengestalten und die fehlende Entwicklung der Charaktere haben mich gestört(ich weiß, ich weiß, es PC ist ein Procederal und kein Serial, aber gefehlt hat mir die Charakterentwicklung dennoch).
Mal schauen, was (und ob) Bastei demnächst eine andere Serie auf den Markt bringt, die mich länger zu fesseln weiß.
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