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Zweimal Urban Fantasy?

Jochen und der (phantastische) TellerrandZweimal Urban Fantasy?

In den Kommentaren zur Rezension des Romans »Lieber Tod als Teufel« wurde ein Aspekt angesprochen, über den es sich nachzudenken lohnt. Kurz zusammengefasst, geht es dort um die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, die (Genre-)Bezeichnung „Urban Fantasy“ noch einmal zu unterteilen.

Zunächst einmal: Inwiefern die Unterteilung von Genres wie Fantasy, Krimis oder Western in weitere Untergenres unbedingt notwendig ist, daran scheiden sich die Geister. Die einen finden solche Unterteilungen praktisch, die anderen verachten sie als bloße Wortklaubereien von Verlagshäusern und Autoren, die verzweifelt versuchen, ihre Bücher zu etwas Besonderem hoch zu stilisieren.


Und selbst diejenigen wie ich, die Subgenres für eine ganz vernünftige Einrichtung halten (es wird wohl kaum jemand bestreiten können, dass High Fantasy, Steampunk und Dark Fantasy drei ganz verschiedene Spielrichtungen sind, auch wenn sie sich allesamt dem Fantasygenre zuordnen lassen), ziehen irgendwo eine Grenze. Mal ehrlich, eine Bezeichnung wie „Dark Romantic Steampunk Animal Fantasy“ klingt mehr als nur absurd. Auch wenn es durchaus denkbar ist, dass ein irgendwann einmal ein Buch geschrieben wird, auf das diese Umschreibung passt wie die Faust aufs Auge.

(Nein, ich werde jetzt nicht versuchen, ein konkretes Beispiel dafür zu konstruieren!)

Mit anderen Worten: Subgenres sind, zumindest meiner Auffassung nach, eine sehr hilfreiche Erfindung, doch nur, wenn derartige Beschreibungen nicht ins Lächerliche ausarten.
Insofern kann man sich schon fragen, ob es sinnvoll ist, die Gattung der Urban bzw. Contemporary Fantasy noch weiter zu unterteilen. Immerhin handelt es sich hierbei schon um ein Subgenre der Fantasy, das mehr oder weniger klar definierte Grenzen besitzt. So findet sich etwa bei Wikipedia folgende Erläuterung:
Contemporary Fantasy oder zeitgenössische Fantasy (selten auch Phantastik/Fantastik) ist ein Subgenre der Fantasy-Literatur.
Contemporary Fantasy bezeichnet Texte aus dem Bereich der Fantasyliteratur, in denen die reale Welt mit phantastischen Elementen durchbrochen wird. Dies geschieht meist als eine Verquickung der alltäglichen Welt unserer Zeit mit alten und modernen Mythen, etwa durch Einbindung übernatürlicher Kräfte und Fabelwesen, Repertoire der Fantasy stammen. Auch das Auftreten von Göttern und ihrer Boten ist nicht unüblich.
Quelle: Wikipedia

Man kann sich darüber streiten, ob dieses Subgenre tatsächlich einer weiteren Ausdifferenzierung bedarf. Ich persönlich bin der Meinung, dass dem durchaus der Fall ist.

Der Zauberspiegel-Leser Noir, der den Kommentar zu »Lieber Tod als Teufel« verfasste, hat schon Recht: Wenn sich zwei Menschen heutzutage über Urban Fantasy unterhalten, dann kann es sein, dass sie von zwei vollkommen verschiedenen Dingen sprechen. Während Person A an düster-spannungsvolle Machwerke wie die »Dresden-Files« von Jim Butcher denkt, hat Person B eher romantisch ausgerichtete Werke wie Stephenie Meyers »Twilight«-Saga oder, wenn es ein wenig humorvoller sein soll, eben besagtes Buch »Lieber Tod als Teufel« von Amber Benson im Kopf. Mir wird wohl niemand widersprechen, wenn ich sage, dass es sich hierbei um zwei vollkommen unterschiedliche Formen von Urban Fantasy handelt.

Von daher kann ich nur nochmal wiederholen, dass ich durchaus der Ansicht bin, dass man die verschiedenen Auswüchse der Urban Fantasy sprachlich trennen sollte. Welche Bezeichnungen man genau für die verschiedenen Richtungen wählt – puh, das ist eine Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist. Mein Vorschlag wäre, bei Werken wie denen von Meyer und Benson von „Romantic Urban Fantasy“ zu sprechen (auch wenn dies zugegebenermaßen etwas klobig anmutet), und Serien wie jene von Butcher weiterhin schlicht als „Urban Fantasy“ zu bezeichnen.
Aber vielleicht hat ja von Euch jemand eine bessere Idee.

Bevor ich die Kolumne für dieses Mal beende, möchte ich Euch noch zwei Dinge mit auf den Weg geben, die ihr bedenken solltet, falls ihr vorhabt, einen Kommentar zu schreiben oder Euch einfach nur mal einige Gedanken zu dem Thema zu machen:

  • Die Aufteilung von Urban Fantasy in zwei entgegen gesetzte Richtungen ist natürlich ein wenig naiv. Im Grunde genommen gibt es nämlich noch weitaus mehr Spielarten dieses Subgenres. Wie würde ich beispielsweise Werke wie die »Harry Potter«-Romane von Joanne K. Rowlings oder die »Chroniken der Unterwelt« von Cassandra Clare einordnen? Letztere ist immerhin eine Mischung aus „Romantic Urban Fantasy“ und „Urban Fantasy“ (um mal bei den zuvor vorgeschlagenen Bezeichnungen zu bleiben).
  • Wenn ich die Urban Fantasy unterteile, muss ich dann im Grunde nicht auch jedes andere Subgenre weiter untergliedern? Man sehe sich nur mal das Genre der Endzeit-Fantasy an und vergleiche hier Werke wie Wolfgang Hohlbeins »Enwor«, die »Mad Max«-Reihe oder diverse Zombiekracher miteinander. Diese Romane und Filme sind derart verschieden, dass man sie genau genommen auch nicht in einen Topf werfen kann. Aber wenn ich anfange, auch hier wieder ein Subgenre nach dem anderen zu bilden, dann lande ich irgendwann zwangsläufig wieder bei der „Dark Romantic Steampunk Animal Fantasy“ (vielleicht nicht gerade im Rahmen der Endzeit-Fantasy, okay, im Rahmen von Steampunk mag das aber durchaus der Fall sein). Und das war ja nicht Sinn der Sache.

Damit genug von meiner Seite aus. Ich bin gespannt auf Eure Anregungen und Kommentare!

Kommentare  

#1 Mainstream 2009-11-14 08:32
-
Solche Aufteilungen könnte es vielleicht gar nicht genug
geben. Nur fragt sich, welche Bezeichnung sich der Verlag
dann rauspickt. Das wird nämlich zum Problem werden,
weil dann wieder nach marktstrategischen Punkten irgendwas
irgendwie benannt wird.

Zitat:
(Nein, ich werde jetzt nicht versuchen, ein konkretes Beispiel dafür zu konstruieren!)
Feigling !
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#2 Laurin 2009-11-14 11:44
Mir ging es eigendlich weniger um noch mehr Unterteilungen und wenn ich in einen Buchladen gehe frage ich nie...niemals nach Literatur aus dem Bereich "Urban Fantasy" sondern nach Grusel bzw. Horror oder SF! Und ein Roman wie "Lieber Tod als Teufel" wäre da eher ein Romantic-Grusel für die weibliche Leserschaft. Hätte ich vor Jahren das Wort "Fantasy" in einem Buchladen auch nur in den Mund genommen, hätte man mich mit Büchern von Conan oder Drachen, Magiern und Elfen zugeschmissen, nie aber mit Vampiren und Co.!
Ich wöllte also keine neuen Unterteilungen sondern einfach zurück zur Normalität :sigh: !
Da gab es den Oberbegriff der Phantastischen Literatur, aufgeteilt in Science Fiction/SF, Grusel/Horror und Fantasy wie etwa Herr der Ringe!
Das hier schon mal Grenzen überschritten werden können (Science Fiction mit Gruselelementen usw.)
sollte durchaus möglich sein ohne dem Kind dann gleich "grausame" neue Marketing-Namen verpassen zu müssen, die das Genre nur schwammig machen und Verkaufszahlen fördern sollen (Beispiel: Ich kauf einen Urban Fantasy-Roman in der Hoffnung einen Grusel/Horror zu kriegen und bekomme stattdessen einen Roman wie "Lieber Tod als Teufel" zu lesen, der für mich erstens ein Romantic-Grusel ist und zweitens in mir einen Schreikrampf auslöst!). Glaubt mir, da muß besagter Buchhändler der mir sowas unterschiebt schon verdammt schnell laufen können!
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#3 Noir 2009-11-14 13:52
Aloah,

vor x Jahren ging man in eine Buchhandlung und hat nachgesehen was einem gefallen könnte. Oft waren, evtl. mit Ausnahme von "Herr der Ringe" alle Fantasy und sonstige fantastische :-* Romane irgendwo in den Bücherreihen fast schon verschämt versteckt.
Heute kann ich immerhin bei Amazon mit der Funktion "Leser die dieses Buch gekauft haben haben auch xxx gekauft" darauf hoffen ähliches zu finden (und das passt ja zur Kolume ob das Internet zu viel Information hergibt und ob dieses gut ist - von meiner Seite ein riesen "JA").
Früher -man kling ich alt - wurde dann ja auch eine Einteilung gemacht in Werke wie HdR, Naria etc (Literatur - Gut) und der sogenannten Sword and Sorcery mit Romanen wie Conan, Werke von Wagner etc die gerne auch kurz und bündig als Pupertäre Fluchtliteratur und damit als Schund, Groschenromane oder unter dem unsäglichen Label "Low Fantasy" abgelegt wurden. Das fand und finde ich als Leser des ganzen Spektrums von Fantasy übel, da hier eine Unterscheidung in Gut und Schlecht über eben eine Einteilung in Sub-Genres gemacht wurde.
Wie Jochen schon erwähnte ist es aber, bei der Vielzahl der Stielrichtungen, doch ganz hilfreich bei der Auswahl von Büchern die einem gefallen könnten einen Anhaltspunkt zu haben. Moorcocks Elric hat nun mal nicht besonders viel mit Narnia zu tun und beides läuft unter Fantasy.
Um wieder auf den "Urban" Askekt zu kommen: Wie gesagt verschlinge ich die Dresden Bücher von Butcher und die Nightside Bücher von Green. Und ich suche ständig nach Büchern mit ählicher Stimmung, Setup, Humor - und das ist alles andere als Leicht da sich nun mal unter dem Label "Urban" meist anderes Verbirgt.
Laurin hat schon recht mit der These das dieses Genre eigendlich "Romantic" oder so heissen müsste. Durch die Schwemme an Romanen hat sich aber wohl für dieses Genre tatsächlich "Urban Fantasy" etabliert. Und damit bin ich unfreiwillig eben ein Fan einer Fantasy Richtung mit hübschen, traurigen, melancholischen Vampiren und missverstandenen Hexen und Töchtern des Todes Geworden :cry:
Fazit: Urban Fantasy ist durch romantische Romane belegt und mir fällt keine andere Bezeichnung ein für Romane wie die Dresden-Files.
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#4 Laurin 2009-11-15 11:11
Noir, wenn Urban Fantasy durch "romantische" Romane belegt ist, heißt dies für mich z.B. das ich um alles was als Urban Fantasy deklariert wird, nun einen großen Bogen machen müsste!
Nun, dann weiß ich zumindest, was ich nicht will und das ist doch auch schon ein Erfolg wenn genau das als Urban Fantasy abgegrenzt wird, denn will ich einen melancholischen Vampir, gehe ich zu meinem Chef (ist auch ein Blutsauger, oder war es Geld?) und missverstandene Hexen find ich in jeder Disco! :lol:
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#5 Lefti 2011-06-21 00:12
Wie ich sehe, sind Artikel und Diskussionen über Genres, Sub-Genres und ihren Bezeichnungen immer wieder gern gesehen.

Letzten Endes sind Unterscheidungen wichtig, damit man keine Fehlkäufe tätigt und bei Diskussionen nicht aneinander vorbeiredet.

Contemporary ist für mich ein Unwort und Wikipedia benennt mit Contemporary Fantasy genau dieses Subgenre, daß ich seit neuerer Zeit als Urban Fantasy bezeichnen würde.
Früher habe ich Urban Fantasy im allgemeinen als Phantastik bezeichnet, inkl. märchenhafter Phantastik/Fantasy wie z.B. Alice im Wunderland.
Jedoch gibt es viele, die Phantastik mit Horror/Grusel gleichsetzen. So, wie damals in den 1970er Jahren als das ZDF den Phantastischen Film zeigte, in dem oft Grusel-, Dracula- und andere Vampirfilme gezeigt wurden.
Da gehen die Meinungen schon wieder auseinander, für mich hat Grusel/Horror nichts mit Phantastik zu tun.
Es geht ja so weit, daß seiner Zeit sämtliche Medien in denen Vampir/Werewolf/Mumie usw. aufgetaucht sind, allgemein als Grusel oder Horror bezeichnet wurden.
Nun, Die Mumie mit Fraser Branden kann man wohl kaum als Grusel, eher als Abenteuer bezeichnen.
Auch die neueren Vampirfilme und -Bücher kann man wohl kaum noch als Grusel bezeichnen, sondern eher als Actionfilm (Blade/Underworld) oder Liebesfilm (Twilight). Daher ist es schon eine gute Idee, Bücher wie Twilight als Romantasy zu bezeichnen.
Mit den Begriffen Urban Fantasy und Allage Fantasy können zumindest Frauen sehr viel anfangen.
Da Urban Fantasy immer nur (mehr oder weniger) Versatzstücke der Fantasy aufgreift, wäre zumindest hier evtl. angebracht, Urban Fantasy als Low Fantasy zu bezeichnen, weil man damit quasi an die "richtige" Fantasy, also an die Hardcore Fantasy herangeführt wird.

Hah! Hardcore Fantasy! Diese Bezeichnung lasse ich mir schützen! :lol:

Die nicht mehr ganz so jungen Zauberzeitler werden sich doch bestimmt noch sehr gut an die Mitte der 1980er Jahre erinnern, als die Fantasy anfing zu boomen. Da gab es Fantasy, die hatte weder was mit Conan, noch mit HdR 'was gemeinsam und Fehlkäufe waren an der Tagesordnung. Denn da gab es auch Fantasy, die von Frauen geschrieben wurde. Ja echt! Das ist ja nun nichts negatives. Frauen schreiben echt gute Fantasy. Aber es gab Fantasy von Frauen, die hauptsächlich aber auch nur für Frauen geschrieben wurde. Dies ging damals aus den Beschreibungen (auf den Buchrücken) jedoch so gut wie gar nicht hervor. :-?
So gesehen ist es eine tolle Sache, wenn man mit Begriffen, wie Romantasy oder Mystery usw. den Inhalt eines Buches definieren kann.

Die Dresden-Files vom Butcher Jim habe ich zwar noch nicht gelesen, aber vom Höhrensagen würde ich sie (trotz Urban-Einschlag und Phantastik) eher zum Grusel-Genres zählen, ähnlich wie Prof. Zamorra, John Sinclair oder Macabros.

Dazu kommt auch noch das jeweilige Empfinden. - Habe mich neulich mit einer Frau unterhalten, die empfand HdR als düster. :-?
Häh? :o
Ich fand dann heraus, daß sie HdR damals gelesen hat, als sie 12 Jahre alt war. :-|
Daher finde ich es gar nicht schlecht, wie manche Verlage es treiben: da viele Fantasy-Bücher verschiedene (Sub-)Genres miteinander verquicken, bekommen diese Bücher eine So-wohl-als-auch-Bezeichnung.
Übrigens, was jetzt wohl ganz groß im Kommen ist, ist Steam Fantasy speziell für Frauen. Ich glaube dafür die Bezeichnung Romantic Steampunk/fantasy gelesen zu haben.
Und wenn jemand Dracula als Histogrusel bezeichnet...
Nun ja...
Dann hat er wenigstens die Lacher auf seiner Seite. :lol:

Laurin:Zitat:
Hätte ich vor Jahren das Wort "Fantasy" in einem Buchladen auch nur in den Mund genommen, hätte man mich mit Büchern von Conan oder Drachen, Magiern und Elfen zugeschmissen, nie aber mit Vampiren und Co.!
Ich wöllte also keine neuen Unterteilungen sondern einfach zurück zur Normalität!
Dir ist doch wohl klar, daß Du hier von der guten, alten Zeit spricht, oder? :-)
Ich meine von der wirklich guten, alten Zeit! :roll:
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#6 McEL 2011-06-24 11:18
Zitat:
bei Werken wie denen von Meyer und Benson von ?Romantic Urban Fantasy? zu sprechen (auch wenn dies zugegebenermaßen etwas klobig anmutet)
Und damit das nicht so klobig klingt, lautet die "offizielle" Subgenre-Bezeichnung ROMANTASY.
Zumindest die weibliche Leserschaft weiß sofort, was damit gemeint ist ...
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#7 Sarkana ~^v^~ 2011-06-25 02:19
Romantasy ist ja auch die passende Bezeichnung, mit Urban Fantasy als solches hat das ja herzlich wenig zu tun - das sind Liebesromane mit Fantasy-Versatzstücken. Genaugenommen auch eher mit solchen der Dark-Fantasy (die ja eh sowohl Contemporary als als auch Mittelalterlich sein kann).
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#8 Laurin 2011-06-25 09:23
Ach Lefti,
so lange ist die gute alte Zeit noch nicht her. Ich würde mal sagen so mitte der 90er Jahre. Bei uns im Städtchen laufen die Uhren eben doch etwas langsamer. :lol:
Und Danke McEL, nun weiß ich zumindest wo ich einen sehr, sehr großen Bogen drum machen sollte. :-* Nur, diese Unterteilungen pflegt man bei uns in den zwei Buchläden nicht vor zu nehmen, also muß man hierzu doch wieder darauf achten, ob etwas dergleichen auf den Covern steht. Aber zum Glück habe ich da nun einen gewissen Autorenstamm, bei dem ich sicher sein kann, das ich das kriege was ich erwartet habe. Ist ja auch schon mal ein Fortschritt. :P
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#9 McEL 2011-06-25 12:08
Zitat:
Nur, diese Unterteilungen pflegt man bei uns in den zwei Buchläden nicht vor zu nehmen,
Ich gebe dir einen Tipp, wie du das auf den ersten Blick erkennen kannst: Jedes Cover, auf dem ein (subjektiv) attraktiver Männerkörper mit Waschbrettbauch(oder entsprechend "entzückendem" Rücken) mit oder ohne Tattoo oder ein (subjektiv attraktives) Männergesicht zu sehen ist und im Fantasy-Bereich der Buchhandlung steht, ist zu 99 % ein Romantasy. Ich habe erst kürzlich von meiner Romantasy-Lektorin erfahren, dass Männer auf dem Cover sich bei der angepeilten weiblichen Klientel sehr viel besser verkaufen als Frauen, egal wie schön sie sind und dass Titel, in denen Männer bzw. die maskuline Form des Wortes vokommt, erheblich mehr gekauft werden, als mit der femininen Variante. (Aus dem Grund wurde meine "Dämonenkönigin"-Trilogie auch in "Dämonenerbe" umbenannt und ist ein Mann auf dem Cover. :-| )
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#10 Larandil 2011-06-25 16:10
Gah. Nackenbeißer "mit Schuß" ...
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#11 Laurin 2011-06-25 17:01
Ahh...soo! Danke McEL, an solchen Büchern laufe ich generell schon vorbei. Egal ob mit oder ohne Tattoo, mit Waschbrettbauch oder (wie bei mir) Waschbärbauch :lol: ! Nur, unsere Buchhandlungen hier haben keinen Fantasy-Bereich :oops: , also werde ich meine Augen nach allen Richtungen offen halten müssen. :-*
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#12 McEL 2011-06-25 19:02
Zitat:
Nackenbeißer "mit Schuss"
Vor allem mit SCHUSS ...!!! :D (in der/in die Socke? Oder ...) :-*
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