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Fünf Gründe... lange Reihen NICHT auf einen Rutsch zu konsumieren

Jochen und der (phantastische) TellerrandFünf Gründe...
...lange Reihen NICHT auf einen Rutsch zu konsumieren

Sollte man eine Buchreihe aus vielen mehr oder weniger umfangreichen Romanen komplett in einem Rutsch durchlesen (sofern einem alle Teile vorliegen, selbstverständlich)? Sollte man alle Staffel einer TV-Serie in sprichwörtlich einem Atemzug verschlingen?

Oder sollte man die Reihen doch lieber portionsweise genießen, zwischen einzelnen Romanen, Staffeln oder Episoden immer wieder Pausen einlegen und sie sich nach und nach zu Gemüte führen?

Keine Ahnung, ob Ihr Euch diese und ähnliche Fragen jemals gestellt habt. Mir jedenfalls kommen sie mit großer Regelmäßigkeit alle paar Wochen wieder in den Sinn. Hat mich der erste Teil einer (neuen) Reihe begeistert und habe ich die Möglichkeit, mich gleich an die Fortsetzung zu machen, dann stehe ich vor dem Dilemma: Teil zwei – gleich oder später?


Interessanterweise habe ich vor kurzem binnen weniger Tage unabhängig voneinander zwei Antworten auf diese Fragen bekommen, die unterschiedlicher kaum ausfallen konnten.

Antwort Nummer eins erhielt ich auf dem Zauberspiegel. Torshavn nahm hier Bezug auf einen Artikel der »Wheel of Time«-Kolumne und meinte, dass es ihm nicht möglich sei, alle Bände der Reihe in einem Rutsch durchzuackern.

Antwort Nummer zwei erhielt ich in der Uni. Hier unterhielten sich zwei meiner Mitstudenten über Stephen Kings Fantasyepos »Der Dunkle Turm«. Einer der beiden meinte, er habe die Serie gerade gelesen, und zwar in einem durch.

Zwei verschiedene Personen, die zwei verschiedene Meinungen zu zwei verschiedenen Serien haben. Der direkte Vergleich dieser beiden Aussagen hinkt ein wenig, zugegeben. Ich meine: Liegt es vielleicht an den Serien selbst? Ist es möglich, dass »The Wheel of Time« zu anstrengend ist, um in einem Rutsch gelesen zu werden, während dies bei »Der Dunkle Turm« keine Mühe macht? Liegt es möglicherweise daran, dass Torshavn und mein Kommilitone schlichtweg zwei verschiedene Menschen sind, die einfach unterschiedliche Lesegewohnheiten haben? Ein fast schon philosophisches Problem, wenn ich das mal so sagen darf. Eines, über das sich vortrefflich diskutieren und streiten lässt.

Doch das würde jetzt zu weit führen. Halten wir, unterschiedliche Serie und unterschiedliche Leser hin oder her, einfach mal fest, dass es anscheinend verschiedene Ansichten bezüglich des Umgangs mit langen Reihen gibt. Die einen sind der Meinung, man solle sie in einem durcharbeiten, die anderen lassen sich gerne Zeit und gehen die Sache nach und nach, Buch für Buch bzw. Folge für Folge an.

Die zweifelsohne eindeutige Überschrift dieses Beitrags dürfte Euch meine Anschauung zu diesem Thema deutlich gemacht haben: Ich finde, man sollte umfangreiche Reihen NICHT an einem Stück lesen, gucken oder wie auch immer konsumieren.

Eine solche Aussage kann man nur schlecht unkommentiert im Raum stehen lassen. Aus diesem Grund möchte ich Euch fünf ausgewählte Gründe nennen, auf die sich meine Ansicht stützt:


  • Die Gefahr der Langeweile: Wenn ich immer nur ein und dieselbe Geschichte mit ein und denselben Charakteren geboten bekomme, besteht die Gefahr, dass mich Story oder Protagonisten irgendwann anöden. Das heißt nicht, dass die Geschichte mit Roman sieben oder Staffel drei plötzlich eintönig wird und ihren Biss verliert. Vielmehr habe ich einfach genug von dem, was ich gerade sehe bzw. lese. In zu kurzer Zeit bekomme ich eine Überdosis der gleichen Geschichte geboten, und das kann sich in Form von Langeweile äußern. Das hat eine gute Geschichte wahrlich nicht verdient. Ein wenig Abwechslung (d.h. der zwischenzeitliche Blick in eine andere Serie) kann dieses Problem verhindern, noch bevor es auftritt.
  • Die Gefahr des „Zielblicks“: Ziehe ich mir eine Serie am Stück rein, laufe ich Gefahr, mit der Zeit – aus welchen Gründen auch immer – das Ende regelrecht herbeizusehnen. Ich will irgendwann einfach wissen, wie die Geschichte ausgeht. Um es in Anlehnung an ein altbekanntes Sprichwort zu formulieren: Statt des Wegs habe ich nur das Ziel im Kopf. Mit Genuss und Lesefreude hat das relativ wenig zu tun; mit Gefühlen von Verpflichtung, bis zum Ende durchzuhalten, schon viel eher.
  • Die Gefahr des Verpassens anderer Dinge: Nicht jeder verbringt soviel Freizeit wie ich damit, Geschichten in welcher Form auch immer in sich hineinzustopfen. Viele Menschen nehmen sich deutlich weniger Zeit zu lesen oder DVDs zu schauen. Die Folge: Sie brauchen merklich länger, um eine Serie zu komplettieren. Führen sich diese Menschen dann nur eine einzige Reihe zu Gemüte, laufen sie Gefahr, jede Menge anderer erstklassiger Serien und Stand-Alone-Abenteuer zu verpassen. Das ist schade, entgeht ihnen dadurch doch vielleicht etwas, das ihnen noch einen Tick besser gefallen hätte als die Reihe, die sie zurzeit durcharbeiten.
  • Die Gefahr der Gewohnheit: Bin ich wochen- oder gar monatelang einzig und allein mit einer einzigen Reihe beschäftigt, laufe ich Gefahr, mich zu sehr an die Vorgaben und Maßstäbe zu gewöhnen, die die Serie setzt. An sich ist das ja nicht verkehrt, zeigt sich damit doch, dass es einem gelungen ist, tief in das Serienuniversum einzutauchen. Irgendwann aber ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich diesen Kosmos wieder verlassen und mir eine neue Reihe suchen muss. Diese hat es nun sehr, sehr schwer. Ich bin die Protagonisten gewohnt, die sich in der alten Serie tummelten, ich habe mich an den Stil des Autors/ der Regisseure, die Darstellung von Schauplätzen und den Ablauf bestimmter Handlungsmuster gewöhnt. Bei der neuen Reihe muss ich mich fast zwangsläufig auf neue Konventionen einstellen. Lese und schaue ich zeitgleich verschiedene Serien, fällt mir das nicht weiter schwer Habe ich dagegen lange Zeit nur eine einzige Serie verfolgt, kann es durchaus passieren, dass ich arge Probleme habe, in das neue Universum hineinzufinden.
  • Die Gefahr das nachlassenden Vergnügens: Eine Serie mag mich zu Beginn noch so sehr zu begeistern wissen, irgendwann kann es passieren, dass mein anfänglicher Enthusiasmus, unabhängig von der Qualität der Reihe, abflaut. Die Serie macht mir dann lange nicht mehr so viel Spaß wie noch zu Beginn, und das nur, weil ich eben zu lange in ein- und demselben Kosmos unterwegs war.

Ich könnte noch eine ziemlich lange Zeit so weitermachen – habe ich etwa schon die Gefahr erwähnt, einen Tunnelblick anzunehmen und zu einem Hardcore-Fan zu werden, weil ich zu sehr in dem jeweiligen Serienuniversum gefangen bin und es mir einfach nicht mehr möglich ist, zu erkennen, dass es neben dieser Reihe noch andere, ebenfalls großartige Projekte gibt? Aber ich will es einmal hierbei belassen und hoffe, dass Euch die genannten Punkte einleuchten und Ihr verstehen könnt, warum ich kein wirklicher Freund davon bin, eine Reihe in einem Rutsch durchzuarbeiten (besonders dann, wenn sie wirklich, wirklich umfangreich ist, wie zum Beispiel Robert Jordans »The Wheel of Time«).

Ich möchte nicht bestreiten, dass es sicher auch eine ganze Menge exzellenter Gründe gibt, warum man eine Reihe EBEN DOCH am Stück lesen oder schauen sollte. Meine Erfahrung hat mir jedoch gezeigt, dass Abwechslung und der Genuss einer Reihe „in Raten“ dem Serienfan deutlich besser bekommt. Zumindest für meine Wenigkeit trifft das voll und ganz zu.

Würde mich echt mal interessieren, wie Ihr das seht ...


Kommentare  

#1 Hermes 2009-06-19 01:16
Da hast Du ja wirklich eine schöne Frage rausgesucht! :-)

Ich denke, es kommt auf zweierlei an: Wieviel Zeit hast Du und wie umfangreich ist die Serie.

Bei einer Serie von drei bis fünf Bänden ist in einem Zug lesen für mich die klar bessere Präferenz. Bei 10 bis 20 Bänden wird es kritisch.

Und es kommt darauf an, wieviel Zeit zwischen den einzelnen Bänden liegt. Bei einer wirklich komplexen Serie mit vielen Personen und Schauplätzen ist es nach meiner Erfahrung sehr problematisch, wenn mehr als ein halbes Jahr zwischen den einzelnen Bänden liegt. Man vergisst dann einfach zuviel.
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#2 Gabriel Adams 2009-06-19 07:26
@ Hermes

Du hast vollkommen recht. Zeit zum Lesen und Umfang der Serie spielen natürlich ein wichtige Rolle. Als ich diesen Artikel verfasst habe, habe ich vorwiegend an Serien wie "Das Rad der Zeit" und co gedacht. Die an einem Stück lesen ... Respekt vor demjenigen, der das schafft.
Wenn ich dagegen an die Reihen aus dem Zaubermond-Verlag denke, sieht die Welt doch schon gleich ganz anders aus.

Was die Komplexität angeht, ist das echt so ne Sache. Gerade die langen Reihen sind es ja, die einen entsprechend ausladenden Hintergrund haben. Hier steht man mitunter vor einem echten Poblem: Liest (oder schaut) man die Geschichte nun am Stück, oder lässt man sich Zeit, auch wenn das mitunter dazu führt, dass man bestimmte Dinge vergisst.
Ein Beispiel, das ich von meiner Seite aus hier anführen kann, ist "Lost". Ich mag die Serie, ja, aber nach einer Staffel brauche ich ne Pause und muss was Anderes sehen. Bis zum Start der neuen Season habe ich dann so manchen Zusammenhang wieder vergessen, aber das nehme ich dann in Kauf. Es ist mir lieber, ich schaue die Serie "gestückelt", aber mit Vergnügen, als dass ich mich zwinge, sie mir auf einen Rutsch reinzuziehen (wenn denn dann endlich alle Staffeln vorliegen ...) und dadurch aus Spaß regelrecht Zwang wird.
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#3 Christian Montillon 2009-06-19 09:21
Dazu zwei Dinge ...

... a) aus dem Privatleben und
... b) eine "dienstliche" Beobachtung

Das Privatleben betrifft Jochens Anmerkung zu Lost - ich habe die Serie dieses Jahr erst kennen gelernt und inzwischen alle fünf Staffeln gesehen. Ähem - das zeigt, wie es mir ging :-)
Es hat mich unglaublich fasziniert, aber das liegt gerade bei Lost glaub ich auch daran, dass die SErie mit jeder neuen Staffel in ganz neue Gefilde vorgestoßen ist bzw. dass jede Staffel einen ganz anderen Charakter hat als die vorhergehende. Das blieb immer lebendig und frisch, finde ich. Langeweile keine Spur.
Natürlich hab ich tatsächlich (einer von Jochens "Gründen") andere Sachen vernachlässigt ... aber in dem Fall wars das wert :-)

b) was Dienstliches, sozusagen: Ich hab an der letztjährigen Perry-Rhodan-Trilogie bei Heyne mitgeschrieben (Das Rote Imperium). Deshalb hab ich die Reaktionen intensiv verfolgt ---- und eine war, dass es vielen vielen nicht gefiel, dass zwischen den Bänden 2 Monate Pause war, d.h. zwischen den Erscheinungsdaten.

Die diesjährige Trilogie (Tefroder) wird u.a. auch deshalb in monatlichem Rhythmus erscheinen. Eben damit die Pausen nicht so lang sind.

Nun sind Trilogien nicht gerade umfangreiche Zyklen, aber immerhin :lol:
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#4 Mainstream 2009-06-19 09:25
-
Also, wie ich noch 24 gekuckt habe, fing ich erst mit der ersten Stunde an, wenn ich wußte, das die nächsten zwei Tage frei waren. 8 Stunden am Stück den ersten Tag, und die restlichen acht Stunden am zweiten Tag.

Das ist geilllll.
Aber man stellt sehr schnell fest, das eine Menge hinten runter fällt. Bei anderen Serien, wie DESPERATE HOUSWIVES, haben wir es dann überhaupt nicht mehr probiert, weil dieser Effekt sich bei in sich abgeschlossenen Episoden noch verschlimmert. Du hast alles gesehen und doch kaum etwas behalten.

Hat alles so sein Für und Wider. Der Zwang kommt aber nicht aus dem sehen müssen, sondern weil es vor dir liegt, weil du es hast, und dann schaust oder liest du am Stück durch und fühlst dich gut dabei.
Bis die Reizüberflutung eintritt.
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#5 Pisanelli 2009-06-19 11:10
Also, für mich hängt das von der Komplexität der Serie ab. "24" etwa habe ich die erste Staffel in einem Rutsch durch gesehen - und das war gut, denn so konnte ich dem Handlungsbogen folgen und auch Details habe ich nicht sofort vergessen. Staffel Eins war einfach nur klasse. Allerdings war alles, was danach kam, nur noch eine billige Imitation und konnte mich nicht mehr vom Hocker hauen, obwohl ich wild auf die Serie war. Bei Staffel 3 habe ich dann aufgehört.
Andere Serien, z.B. CSI, Criminal Intent oder ähnliche Krimiserien gucke ich mir im Fernsehen Stück für Stück an, obwohl ich sie mir auch leihen könnte. Aber das es in sich abgeschlossene Geschichten sind, warum?
Harry Potter habe ich so und so gelesen - und das Leseerlebnis war auch dementsprechend verschieden.
Aber oft hängt es wirklich von der Zeit ab, die man so hat. Und meistens hat man zuwenig, so dass man einfach stückeln muss.
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#6 Andrew P. Wolz 2009-06-19 12:43
Ich für meinen Teil lasse das in jedem einzelnen Fall individuell auf mich zukommen. Als ich mit Harry Potter angefangen habe, gab es nur die ersten drei Bücher. Die haben mich so fasziniert, dass ich sie am Stück lesen musste. Kurz danach kam der vierte Band und wurde auch gleich verschlungen. Dann habe ich keinen Potter mehr gelesen, bis Band 7 veröffentlicht wurde. Und siehe da, Band 5 bis 7 hab ich auch in einem Rutsch gelesen. Wäre es mir zwischenzeitig zu langweilig geworden, ich hätte einfach damit aufgehört. So habe ich zweimal für eine gewisse Zeit im Potter-Universum gelebt.

Ich sehe gerne "Medium" und mag die Familie Dubois. Hier habe ich am liebsten eine Season komplett zu Hause und schaue dann jeden Abend eine Folge an. Ich freue mich quasi auf den täglichen Besuch bei den Dubois'. Und wenn ich mal keine Zeit dazu habe, nun, dann verschiebe ich das Treffen mit ihnen einfach auf den nächsten Tag.

Mir geht es dann so, dass mir in dem Moment die Serie und ihre Gegebenheiten als das Nonplusultra erscheinen, als gäbe es nichts Besseres. Doch sobald ich die Season fertig habe und was anderes anschaue, relativiert sich das.

Oder mit anderen Worten: Wenn ich süchtig bin, gebe ich der Sucht gerne nach. Es wird beizeiten schon wieder vergehen. Und die eigene Familie sollte man trotz der Sucht eh nicht vernachlässigen!
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#7 Gabriel Adams 2009-06-19 16:53
Ich finde es klasse, dass das Thema "Ganz oder in Teilen" hier so differenziert besprochen wird. Hätte nicht gedacht, dass es so viele unterschiedliche Ansichten hierzu gibt.

@ Christian
Lost gucke durchaus auch am Stück, aber eben nur staffelweise. Danach brauch ich einfach was anderes - keine Ahnung, warum.

@ Mainstream
Jo, das mit der Reizüberflutung ist so eine Sache, die ich nur zu gut kenne. Ich erinnere mich noch daran, als ich versuchte, die ersten beiden Herr der Ringe-Filme im Kino am Stück zu gucken.
Sagen wir es mal so: Ich war beim nochmaligen gucken des zweiten Teils überrascht, wie viel ich beim ersten mal nicht oder nur am Rande mitbekommen hatte ... :lol:

@Pisanelli
Harry Potter am Stück oder HP "in Raten" - was kannst du eher empfehlen? Oder ist es schlicht und einfach ein anderes Erlebnis?

@ Andrew
Gerade dein letztes Statement kann ich nur unterstreichen. Spätestens wenn das Leben außerhalb der Serien und Reihen leidet, sollte man sich überlegen, es mit dem Lesen bzw. Gucken etwas ruhiger angehen zu lassen.
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#8 Laurin 2009-06-19 19:26
Also, ich kann da mal nur von mir reden. Als ich mir die zwei DVD- Boxen mit allen Folgen der Serie UFO geholt hatte, kribbelte es in meinen Fingern und ich hab sie in einem Rutsch angesehen, alle 26 Folgen plus die, die die damalige veränderte Version der Folge "Der Fremde" enthielt, also eigendlich 27 Folgen. Das gelang mir aber nur, weil ich zu diesem Zeitpunkt Urlaub hatte. Von Reizüberflutung keine Spur. Auch wenn mich ein Buch oder eine Serie fesselt, lese oder sehe ich mir gerne etwas hintereinander durch/an, wobei ich aber sehr schnell merke, wenn es mich nach etwas neuem oder anderem verlangt. dann bin ich auch gerne bereit an diesem Punkt zu pausieren um mich etwas anderem intensiver zu wittmen.
In jedem Fall ist es aber auch eine Frage der verfügbaren Zeit (da Beruf/Familie auch ihren Teil einfordern) und des daraus resultierenden Empfindens. Was bringt mir z.B. das spannenste Buch, wenn mir nach einem harten Tag doch die Augen zufallen.
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#9 AltesEisen 2009-06-19 22:54
Nun, wenn mich etwas fesselt, dann investiere ich auch die Zeit. Wobei man natürlich aufpassen muß das man es nicht übertreibt. Da ich ein großer Sci Fan bin, besonders von Babylon 5, habe ich es mir nicht nehmen lassen die Staffeln so schnell wie möglich zu schauen. Das war dann teilweise doch etwas zu heftig....

Aber man darf auch nicht zu große Abstände einbauen, denn dann habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, geht doch eine Menge Spannung und Handlung flöten. Ich denke einen guten Mittelweg zu finden ist nicht verkehrt, aber wenn mich mal etwas so richtig im Griff hat, dann wird es auch schwer wieder loszukommen.

Weiterhin wird jedem hier auch durch die Arbeit/Familie/Sport und Freunde sowieso nur ein recht geringer Zeitrahmen zur Verfügung stehen. Diesen möchte ich dann natürlich auch auskosten.
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