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Sven Schreivogels Produktionsnotizen - Dezember 2008

Gordon Black - Eine Hörspielserie entstehtSven Schreivogels Produktionsnotizen

21. Dezember 2008
Eva Balkenhol Meine Fresse* – was für’n Einstand! Vor ein paar Tagen hat Eva Balkenhol die Rolle der Linda Turtle gesprochen, und ich bin davon überzeugt, dass die junge Schauspielerin aus Kassel DIE Nachwuchs-Entdeckung der Serie wird.
 
Ihr Dialog mit Sir Geoffrey (Ilja Richter, sein Part wurde über Kopfhörer eingespielt) klappte im ersten Anlauf, und danach sang sie – im Bann des Spiegels – wie in Trance zu den Monteverdi-Klängen, die Thomas Körber inzwischen komponiert hatte.

Diese Szene ist so skurril, dass wir die Sequenz demnächst als Hörprobe nutzen werden. Erst zwei Wochen zuvor hatte ich Eva (auf Vermittlung von Horst, wie immer) im Zauberspiegel-Büro gecastet und ihr diese Rolle gegeben. Sie war gut vorbereitet und hat auch noch für ein weiteres Projekt (!) eingesprochen.

Alexandra Desoi Aber es gab noch eine Überraschung an diesem Tag. Eigentlich waren Alexandra Desoi und Gerrit Reinecke, die Hauptdarsteller aus Ralf Kempers Film "Die Waldbewohner", nur zum Casting mitgekommen. Die Zwei waren jedoch so gut, dass wir gleich ein paar kleine Rollen mit ihnen aufgenommen haben. Darunter befanden sich unter anderem die Besucher auf Sir Geoffreys Konzertabend. Außerdem hat Alexandra bei dieser Gelegenheit gleich die Rolle der Ann in Folge Nummer drei "Friedhof der Hexen" übernommen, und obwohl sie sich darauf nicht vorbereiten konnte, hat sie ihre Aufgabe sehr gut gemacht.

Es lebe die Spontanität!

Gerrit Reinecke Tja, schade, dass es nur so kurze Rollen waren; ich hätte gerne noch mehr mit Alexandra, Eva und Gerrit aufgenommen, weil die Drei echt klasse sind. Na ja, aufgeschoben ist nicht aufgehoben, und Kassel ist ja auch nur einen Steinwurf weit entfernt. Die dortige Schauspielschule hat jedenfalls Potenzial.

Auch den Cameo-Auftritt von Horst will ich nicht verschweigen. Als Dank für seine Vermittlung, was die Original-Autoren Horst Hübner und Wolfgang Rahn, aber auch den Hörspiel-Bearbeiter Thomas Tippner angeht, habe ich ihn als Baggerfahrer Jimmy in der dritten Folge besetzt. Nun, leise ist Horst ja eh nicht unbedingt, sein Todesschrei sprengte jedoch um Haaresbreite die Studiolautsprecher. Übrigens: In dieser Folge verliert er seinen Kopf, was ihm im wirklichen Leben hoffentlich erspart bleiben möge! *zwinker*


Ups, fast hätte ich’s vergessen: Kürzlich gab’s nämlich auch noch weitere Aufnahmen für „Gordon Black“, die von Jörg Schuler gemacht wurden. In seinem Studio IconMedia in Saarbrücken hatten Martin Arnhold als Mel Hardison, Matthias Brinck als Wooley und Thomas Friebe als Buskow bzw. Keefer vorm Mikrophon gestanden.

Also: Es wird so langsam...

* Entschuldigung, aber ich konnte meine Begeisterung nicht anders ausdrücken ...

8. Dezember 2008:
Das Konzept für „Gordon Black“ sieht vor, dass nicht nur das bisherige Sprecher-Ensemble von Nocturna Audio, sondern auch Nachwuchs- und prominente Gast-Sprecher zum Einsatz kommen. Den ersten davon hatten wir am Donnerstag vorm Mikrophon: Ilja Richter. - Ein Foto folgt...

Und das kam so: In der aktuellen Saison des Deutschen Theaters in Göttingen spielt er in William Shakespeares „Richard III.“ die Titelfigur. Als großer Fan von ihm – sein Repertoire geht weit über den Disco-Moderator und die Stimme von Graf Duckula hinaus – überlegte ich, welche Rolle in der Gordon-Black-Serie für ihn in Frage käme.


Ich entschloss mich für den Sir Geoffrey in der ersten Folge „Der Spiegel des Grauens“ und bat die PR-Mitarbeiterin des Theaters, Victoria Grimm, um Weiterleitung meiner Anfrage. Kurze Zeit später rief mich die Agentin von Ilja Richter, Claudia Neidig, zurück und gab mir die Zusage für die Produktion. Mein spontaner Freudenschrei erschreckte die Bedienung bei Burger King, wo ich gerade einen Cheeseburger bestellt hatte.

Am Aufnahme-Tag war auch Thomas Tippner im Studio zu Gast, und gemeinsam wurden wir Zeugen, wie ein hoch konzentrierter Ilja Richter einen grandiosen Auftritt als Sir Geoffrey ablieferte. Hin und wieder improvisierte er, und vor allem diese Improvisationen gaben der Rolle erst den richtigen Schliff. Eigentlich ist’s schade, dass die Rolle „nur“ 40 Takes hat. So, der erste „Promi“ ist jetzt also im Kasten, und ich verspreche den Hörspiel-Fans, dass noch weitere Überraschungen folgen werden ...

PS: An dieser Stelle möchte ich mich noch mal bei Victoria Grimm und Claudia Neidig für den reibungslosen Ablauf bedanken.

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