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Druckerdrama und eine Hammergeschichte - »Schlomos« sechzehnte Kolumne

Ren Dhark & das Weltall Druckerdrama und eine Hammergeschichte
»Schlomos« sechzehnte Kolumne

Achtung! Diese Kolumne enthält einen kleinen Spoiler zu Weg ins Weltall Band 62, »Rückkehr zum Ort der Macht«.

Also ich muss mit Ben's Vorwort beginnen. Das ist insofern bemerkenswert – nicht die Tatsache, dass ich damit beginne, sondern der Inhalt des Vorworts – als Ben seinen Zweikampf mit einem unwilligen Drucker beschreibt. 


Rückkehr zum Ort der MachtUnd: Exakt das selbe Problem hatte ich Ende Mai ebenfalls. Mein Drucker hat sich strikt geweigert, mit der Schwarzpatrone eine Rechnung auszudrucken. Gut, die Patrone war schon ziemlich am Ende, aber für eine Seite hätte es schon noch reichen müssen. Also, Patrone raus, neue Patrone rein. Natürlich ist nix passiert. Der Druckertest hat nur den farbigen Anteil gedruckt, aber kein Schwarz. Nach einem (stark erweitertem) Serienfluch hab ich dann die Patrone wieder raus genommen und genau untersucht. Der Wischtest mit einem Kleenex an den Auslässen hat nicht einmal eine Spur von Schwarz gezeigt.

Aber wozu hab ich ein Labor? Also: Auflichtmikroskop eingeschaltet, Patrone darunter gelegt und angeschaut. Und was entdeck ich? Über den Tintenauslässen klebt ein wirklich unsichtbarer Tesafilm! Mit bloßen Augen echt beim besten Willen nicht zu sehen. Und das hundsgemeine: Über den Kontakten war ja auch ein Kleber, sogar mit einer Lasche, damit man ihn bequem abziehen kann. Nur hier war nix in dieser Richtung. AAAaaaarrrrrgggghhhh!

Hab dann überlegt, ob das vielleicht ein Rest von dem anderen Kleber war. Kann aber nicht sein, weil unter dem Mikroskop war eindeutig eine Schnittkante, keine Risskante zu sehen. Außerdem war der über den Kontakten blau, der über den Auslässen unsichtbar. Hab den Kleber dann mühsam (Komisch, wieso fällt mit ausgerechnet jetzt Erich ein?) abgezogen, Patrone eingesetzt - und druckt.

@Ben: Hast du die neue Patrone, die auch nicht druckt, noch? Vielleicht kenn ich ja das Problem...

(Und sollte es eine 301XL sein, wüsste ich sogar einen Abnehmer. In deinen neuen Drucker passt die vermutlich eh nicht rein? Odr?)

So. Dann aber zu Ren Dhark. Schnell noch die Checkliste: Kaffee? Ok. Tabak? Jede Menge. Papers? Noch 30 Päckchen. Feuerzeug? Voll. Tietze? 3 Stangen Butterkekse, eine Schachtel von den gerollten Waffeln mit Schoko, eine Schachtel Brownies. Und eine Tüte Menschos. (Ist so was ähnliches wie Doggos, nur nicht für Hunde. Draufstehen tut: “Backerbsen”. Megalechts, nur etwas fettig.) Obst? Massenhaft Bananen. Datteln sind leider aus, und bei dem Sauwetter heute düß ich bestimmt nicht los, um welche zu kaufen. Muss auch ohne gehen. Hm.

Ja, dann kann`s losgehen.

Andreas ZwengelLos geht es mit Andreas Zwengel

Kapitel 1:
Die Erde taut langsam wieder auf, man versucht alle Biotope neu zu bepflanzen und Tiere anzusiedeln, was aber sehr Lage dauern wird. Chris Shanton, Arc Doorn und Jimmy sind in Salisbury unterwegs, Quartieren sich in einem gerade in Restauration befindlichen Hotel ein. Shanton`s Mampfbestellung kommt mir irgendwie vertraut vor: Eine Vorspeisenplatte für 2 Personen (nehm ich auch immer) und zwei Hauptgerichte (früher mal, seufz, jetzt leider nicht mehr. Leider.).

Hm. Eigentlich brauch ich jetzt auch Mampf, aber das scheint noch ein wenig zu dauern. Dann eben Tietze. Funktioniert nicht. Hab gerade echten Heißhunger auf eine mediterrane Vorspeisenplatte...

Was soll`s? Tass Kaff, Kippe.

Jetzt taucht Amy auf. In ihrer Paraderolle als Blickfang. Hab übrigens endlich mal nachgeschaut: die (fast) gleichnamige Sängerin heißt Amii Stewart. Aber Disko Sound war noch nie meins...)

Andreas: Das ist wirklich gemein! Du beschreibst das Essen von den Dreien so gut, dass ich fast ins Buch sabbere! Hab plötzlich den Eindruck, gerade vom Fleisch zu fallen. Aarrggh! Muss mir unbedingt was zum Futtern beschaffen...

½ Stunde später. So. Käse aus Kühlschrank geplündert. Und herausgefunden, dass es in knapp einer Stunde Mampf gibt.

Die jetzt folgende Zusammenfassung von Arc Doorn`s Leben ist zwar ok, bringt die Handlung aber nicht weiter. Ist wohl für Neueinsteiger gedacht, und dürfte den Zweck perfekt erfüllen. Hab selbst gerade überlegt, ob ich den Mysterious bei Gelegenheit mal wieder lese. Hm. Wieso eigentlich nicht? Hat mir damals schon tierisch Spaß gemacht.

Übrigens war das kein Störprogramm im eigentlichen Sinn, mit dem Doorn den Ringraumer von Potrek über der Tunguska hochgejagt hat, sondern der entscheidende Teil war ein Flash, der im Depot mit Nadelstrahl Dauerfeuer gab, was der Ringraumer wegen des Trojaners nicht bemerkte, und das nach der bekannten ¼ Stunde zu einer Megaexpengplosion führte...

Ja, hat mir gefallen. Nur der Flug der Jules Verne hat gefehlt, und den fand ich einfach megastark. Obwohl ich immer noch denke, dass das so eine Art “Raumfahrerlatein” war das Doorn Stranger erzählt hat. Aber eben eine saustarke Story.

WOW! Hab gerade von meiner Schwester ein Stück Kuchen bekommen. Mandelkuchen, echt lechts!

Am nächsten Morgen wird Shanton beim Frühstück unterbrochen, weil die anderen aufbrechen wollen. Er ist der Ansicht, dass Essen der Sex des Alters ist, er folglich einer der zügellosesten Nymphomanen. Eine vergleichbare Erkenntnis hatte ich vor ein paar Jahren auch, nur hatte ich damals den Begriff “Mampfomanie” dafür geprägt. Aber zumindest bekommt Shanton ein umfangreiches Fresspaket mit auf den Weg. Na, besser als nix.

Die Drei und Jimmy fahren weiter nach Stonehenge und ich hab den Eindruck, dass die Geschichte wirklich für mich geschrieben ist. Ich fahr einfach total auf Stories ab, in denen Mampf eine nicht unwesentliche Rolle spielt. YEAH!

In Stonehenge bauen unsere Helden Messgeräte auf, versuchen mit Tiefenscannern Reste der grünen Technologie zu finden. Kleiner Fehler auf Seite 23: Arc Door ist nicht unsterblich, nur langlebig.

Ah, jetzt werden die Runentafeln der Gäa Jünger erwähnt, die vermuten dass Terra vor mehr als 10.000 Jahren Knotenpunkt eines interstellaren oder sogar intergalaktischen Kommunikationsnetzwerkes war. Gut, dass Andreas das alles hier noch einmal zusammenfasst. Hatte nicht mehr alle Einzelheiten im Gedächtnis, ist schon zu lange her und in der Zwischenzeit ist derart viel passiert...

Hey, der Aufbau Messgeräte, speziell als Doorn “Kontaktsporne” in den Boden rammt, kommt so derart extrem vertraut vor, als wäre ich selbst dabei. Hm. Kein Wunder. Bei uns wurden letztes Jahr geoseismische Messungen durchgeführt. So wesentlich anders läuft das auch nicht ab. Nur größer. Wesentlich größer. Bei uns lagen die Abstände der Geophone bei rund 400 Meter. Flächendeckend über das ganze Stadtgebiet und das Umland verteilt. Megastark!

Eins fällt mir gerade auf: Hatte Uwe nicht damals ganz Stonehenge in die Luft gejagt? Muss das glatt nochmal nachlesen...

Oh. Nix. Das nenn ich Frust. Da ist wirklich nix übrig von der Höhle und der grünen Technik unter Stonehenge. Hm. Irgendwoher kenn ich das. Seufz.

Kapitel 2:
Zurück in Alamo Gordo. Am nächsten Morgen treffen sich alle bei Amy, die seit kurzen in einer Wohnkugel auf einem mittelhohen Turm von 1km Höhe wohnt. Und ich krieg jedes mal Höhenangst, wenn ich nur davon lese.

Sie überlegen, ob sie die Suche Am Titicaca See weiter – Moment. Mampf

1 Stunde später: Börps. Mann, bin ich vollgefressen. Kuskus mit Paprika, Tomaten und Schafskäse, dazu Fladenbrot und Blattsalat. Der dritte Nachschlag war anscheinend etwas zu viel des Guten. Burps. Ein echtes Suchtmittel. Könnte ich tonnenweise einpressen. (Hm, fühlt sich an, als hätte ich genau das getan. Hm.)

Tass Kaff, Kippe.

Faszinierendes Gespräch beim Frühstück: Kann es sein, dass die grüne Technik deshalb so schwer zu finden ist, weil sie sich “neben der Realität” versteckt? Da keine Maschinen bekannt sind, die etwas neben der Realität platzieren können, kommt Chris Nev ins Gespräch: Der kann das! Na ja, ein klein wenig Psi darf auch bei Ren Dhark auftauchen.

Also versucht Doorn über die Begabtenschule auf dem Mond zu erfahren, wo Nev momentan zu finden ist. Das Beste daran ist die Art, wie Doorn sich identifizieren muss, Aber was es mit der heraushängenden Zunge und dem Zeigefinger im Ohr auf sich hat, müsst ihr selbst lesen. Ist einfach zu gut! Und: Ich will auch so ein T-Shirt! (Vorschlag an den Verlag: DAS könnte ein echter Renner werden...)

Doorn ruft auf Xing an, beim Xing-Clarion. Erfährt aber nur, dass Nev mal wieder verschwunden ist. Also beschließt Doorn, dass die 4 nach Xing fliegen, um Nev zu suchen. YEAH! Ich mag es, wenn Geschichten so schön ineinander verstrickt sind. Megacool! (Hat irgendwie was von Pulp Fiction. Und darauf fahr ich extrem ab! [Außer auf die Szene mit der Uhr. Würg.] )

Kapitel 3:
Tass Kaff. Keine Kippe.

Nev liegt bewegungsunfähig in einem hell erleuchteten Raum. Nach einer Stunde kann er sich wieder ein wenig bewegen, erinnert sich daran, in das Bürogebäude von Pantam BioTech eingebrochen war, um Hinweise auf krumme Geschäfte zu finden. Im Büro von Big Boss Peter Andersen war er dann “ausgeschaltet” worden. Chris Nev sucht nach einer Möglichkeit, aus seinem Gefängnis auszubrechen, bracht aber ewig lange, bis er sich an seine Psi Kräfte erinnert, was ihn sehr wundert.

Seine Psi Versuche klappen nicht. Grund? Unbekannt. Er verliert erneut das Bewusstsein.

Dann wird Nev von zwei Rausschmeißern mit einer Spritze geweckt. Sie heißen Nepomuk und Giselher. (Die Namen solltet ihr man untersuchen. Ist cool.) Das Zeug scheint aber eher dazu gedacht zu sein, seine neuronalen Funktionen zu lähmen. Aha! Seine beiden Wächter “zu blöd, um Wasser aus einem Eimer zu leeren, selbst wenn die Anleitung dazu auf der Unterseite steht”. Astrein! Muss ich mir merken und (hoffentlich bald) mal anwenden.

Chris ist sich nicht sicher, ob er die beiden Wächter richtig eingeschätzt hat. Er ist viel zu sehr mit Drogen vollgepumpt, um klar denken zu können oder seine Psi Kräfte einzusetzen.

Kapitel 4:
Nev bekommt eine neue Bewacherin: Morticiah Knox. Scheint das bekannte “guter Bandit, schlechter Bandit” Spiel zu sein. Sie scheint eine leitende Position in der “Organisation”, oder was auch immer das sein mag, zu haben. Sie warnt Nev vor einem Verhörspezialisten, das nicht zimperlich ist. Offensichtlich wollen die Banditen etwas über seine Psi Fähigkeiten herausfinden. Dann taucht der Spezialist auf: Arnold Vesper.

Ha! Hatte schon den Kleiderhacken aus Indiana Jones erwartet, und prompt taucht er auf! Der Spezialist hat einen mit Saugnäpfen, den er an die Wand pappt. Genial! Das nenn ich echt gelungen: Erwartung geweckt. Erwartung sofort erfüllt. So mag ich das.

Die Psychofolter ist echt heftig. Wie in einem Spiogententriller. Muss man gelesen haben.

Aha! Die Banditen sind Industriespione, die Nev “anwerben” wollen, damit er für sie spioniert. Klingt plausibel, insofern man diesen Leuten so etwas wie plausibles Verhalten unterstellen will. Ich vermut allerdings, dass es um etwas ganz anderes geht: Um die überall verbotenen Bio-Experimente. Kann es sein, dass Pantam Psi-Begabte klonen will? Vermutlich nicht. Aber irgend etwas ist da im Busch, ich komm bloß nicht drauf, was.

Wahnsinn! Echt extrem spannend! Und wie ich sehe, hab ich kaum etwas dazu geschrieben, aber mal im ernst, wer kann sich bei so einer Story schon losreißen, um Kommentare zu schreiben? Leute, das müsst ihr einfach gelesen haben...

Kapitel 5:
Unsere 4 Helden sind auf dem Weg nach Xing. Per Linienflug. Moment, hab beim vorigen Kapitel weder einen Kaff eingelitert noch eine Kippe gequalmt. Also Nachholbedarf.

Tass Kaff. Kippe.

So. Das war dringend nötig. Weiter:

Unsere Helden fahren zum Verlag, und beim Aussteigen aus dem Gleiter wäre Amy fast von einem Taxi von “Mike`s Mechanics” angefahren worden. Muss schon sagen, Andreas: Du hast wirklich den selben Humor wie ich. Lies mal “Die Macht mit dem Eis” von mir, da kommt auch Mike vor, und natürlich seine Mechaniker...

Die 4 begeben sich ganz besonders hektisch auf die Suche nach Nev. Jimmy konnte im Verlag dessen Privatadresse von der Einladungsliste zu einer Geburtstagsfeier abkupfern, und dorthin wollen unsere Helden. Jetzt, und zwar sofort! In der Wohnung finden sie die Aufzeichnung des Anrufs des “Informanten” aus WiW 61, und düßen sofort los zu der Adresse.

Jimmy und Shanton finden heraus, dass John Smith der Anrufer war, und – den Kalauer zu Deep Throat muss jeder selber lesen. Der ist zu stark, um ihn nur zu beschreiben...

Eine Gleiter / Schweber Verfolgungsjagd. Aber John Smith hat Doorn und Shanton ausgetrixt, indem er einem Kind sein Handy geschenkt hat, und das düßt mit seiner Mutter in einem Affenzahn davon...

WOW! Die zweite Verfolgungsjagd, Jimmy und Amy jagen Smitty, ist derart saugut, ich bin schon wieder nicht dazu gekommen, mitzuschreiben. Was wirklich cool ist: John Smith ist gar kein Pseudonym.

Smith packt aus und unsere Helden hektisieren los nach Xing Gulch.

WOW. Echt eine Wahnsinnsstory! Pfuh. Für Kaff ist es zu spät, also Tietz, Kippe.

Kapitel 6:
Jetzt brauch ich doch noch einen Becher schwarzen Johannisbeersaft, wenn schon keinen Kaff. So. Weiter:

Unsere Vier kommen nach Xing Gulch und schlagen ihre “Kommandozentrale” in einem Hotel auf, das uns sehr vertraut vorkommen dürfte. Sie treffen auf den obdachlosen Spooner Oldman, von dem sie ein wenig über Pantam erfahren. Aber vorher müssen sie ihn noch vor den Schlägern des Pantam Werkschutzes beschützen, die sich einen Satz blutige Nasen holen.

Ah, und jetzt wird Pizza gemampft! Und bei mir ist gerade mitten in der Nacht, da krieg ich keine Pizza mehr, nur den Heißhunger darauf. Aaaarrrggghh! Ich hab hier nur noch Tietze (nicht mehr viele) und ein paar Bananen. Mist. Muss mir zum weiterlesen wohl doch geeignetere Vorräte im Labor aufstapeln. HUNGER!

Na, was soll`s. Bananen, Tietze, Kippe. Johannisbeersaft.

Also den Pizza-Heißhunger stillt das nicht. Wie hat Andreas geschrieben? Eine Pizza so groß wie ein Kutschrad? Habenwill! Jetzt! Sofort!

Noch eine Kippe.

Als sie wieder im Hotel sind, zeigt Amy dem Portier, unserm alten Gantz, ein Foto von Nev. Den er natürlich noch kennt, schließlich hat er einmal hier gewohnt, was noch nicht lange zurück liegt. Er zeigt ihnen ein Video von der Überwachungskamera, auf dem zu sehen ist, dass Nev um 0226 abgereist ist, was insofern cool ist, als es bei mir gerade 0225 ist. Schräg, odr?

Die Vier fahren also zu einem Hügel neben der Pantam Fabrik und beobachten das Gelände, und Aaaarrrgghh! ausgerechnet jetzt ist das Kapitel zu Ende und es geht erst in WiW63 weiter!

Fazit: Extrem starke Story! So spannend, dass ich mich kaum losreißen konnte. Lediglich für ein paar kleine Mampfpausen war Zeit. Und irgendwie hab ich jetzt einen unstillbaren Hunger auf eine riesige Pizza mit Allem... Und meine “Spekulierganglien” laufen heiß. Da ist so einiges im Busch, was noch völlig unklar ist. Und ich fahr total drauf ab, wenn ich spekulieren kann, was das möglicher Weise sein könnte. Bei Ren Dhark geht das auch so gut, weil die Geschichten stimmig und logisch aufgebaut sind, man jede Überlegung und Handlung der Protagonisten nachvollziehen kann. Was mir ganz besonders bei dem Hotel aufgefallen ist: Nev hatte eine konkrete Vorstellung, wo er sich in Xing Gulch einquartieren kann, um nicht zu nahe an Pantam zu sein, ohne aufzufallen. Unsere 4 Helden stellen die selben Überlegungen an – und landen natürlich im selben Hotel. Das ist der Unterschied zwischen Zufall (plotdriffen) und Koinzidenz (basierend auf nachvollziehbaren Überlegungen). Und DAS begeistert mich! Wieso ich das so heraushebe? Nun, ich hab vor einem Jahr 20 Perry Rhodan Hefte gelesen, und die sind eben frei von Logik und Nachvollziehbarkeit, dafür voll mit plotdriffenen Wundertüten, aberwitzigen Zufällen und Entscheidungen der Protagonisten, die ich beim besten Willen nicht nachvollziehen konnte. Ja, und hier in den 90 Seiten von Andreas ist (gefühlt) deutlich mehr passiert als in den 20 PR Heften damals.

Nina MorawietzNun kommt Nina Morawietz

Kapitel 7:
Nächster Morgen, Frühstück bestand unter anderem aus Fertigpizza (besser als nix, aber nach einer Nacht mit knurrendem Magen...), weich gekochtem Ei, Toast mit selbstgemachter Marmelade, Tee, und zum Abschluss ein Croissant, Tass Kaff, Kippe.

So. Jetzt geht`s los:

Ömer Giray rast wie ein Wilder durch den morgendlichen Berufsverkehr, Liv Sanders und der betäubte “Fluchthelfer” Martin Warsheit sitzen ebenfalls im Gleiter. Giray erklärt Sanders, wieso er Martin betäubt hat: Der hat von den verschwundenen GSO Agenten gesprochen, von denen er aber nichts wissen konnte, und ich wundere mich, dass Sanders da nicht selbst drauf gekommen ist. Muss wohl am Fluchtstress liegen.

Hey, auf Seite 99: Das geb ich jetzt nicht wieder, das sollte jeder selbst lesen. Ein kurzer und wirklich knackiger Exkurs in die Philosophie von Luxus, Arbeit, Werbung, Bildung und den Bedürfnissen von Menschen. Nur wenige Zeilen lang, aber die perfekt zusammengefasste Essenz. Leute, DAS ist wirklich genial.

Giray beschafft einen neuen Schweber, da der alte vermutlich verwanzt ist oder es zumindest sein könnte, dann transportieren die beiden Martin zu einer Tarnwohnung der GSO. Alles ausgesprochen professionell.

Dort angekommen, braust Giray gleich wieder ab, um ihre Ausrüstung aus dem Hotel zu holen, während Sanders mit dem Gefangenen wartet. Lange wartet. Sogar sehr lange. Aber Giray hat nur zwei Klappstühle beschafft. Die Teile sind wirklich praktisch. Hab auch ein paar Davon. Einen “Anglerstuhl”, wenn ich im Biotop lange warte, bis endlich die Viecher so für ein Foto posieren, wie ich mir das vorgestellt hab, und einen bequemeren aus Holz, wenn ich Abends Fledermäuse beobachte. Eine Anschaffung, die sich wirklich rentiert hat. Kann Giray von da her wirklich gut verstehen.

Au! Nina! Mit der Mampfbeschreibung löst du bei mir schon wieder Heißhunger aus!

½Stunde später: Hab mir ein Salatsandwich gemacht. Megalechts!

Tass Kaff, Kippe.

Hm, eins hat nicht gereicht. Muss das zweite, das für später gedacht war, auch noch schnell einpressen.

Und was soll`s. Das dritte auch noch.

Börps. Weiter:

Giray untersucht “Martin” erkennungsdienstlich und findet heraus, dass er in Wirklichkeit Abraham Lundtkroog heißt. Jetzt müssen sie nur noch warten, bis Lundtkroog aufwacht, um ihm die offenen Fragen zu stellen...

Kapitel 8:
Am nächsten Nachmittag wacht Lundtkroog endlich auf, und die beiden beginnen ihn zu befragen.

Ein harter Brocken. Aber so spannend erzählt, dass das vermutlich wieder eine kurze Beschreibung werden wird.

Ah! Schon wieder Essen! Diesmal Pizza, und sogar Brötchen mit Kräuterbutter. Auf Kräuterbutter fahr ich ganz besonders ab! Megalechts! Sabber! Ich überleg ernsthaft, ob ich ganz schnell eine von ungenießbaren Fertigpizzen in die Mikrowelle werfe...

Ah, nein. Das ist Ih-Bah. Um nicht zu sagen: Pfui, grauslig. Lieber knurrt mir der Magen. Dürfte eh bald Mittagessen geben.

Nach ein paar Stunden siegt bei Lundtkroog der Durst und er berichtet, dass er nach Blue Star ausgewandert ist, weil er familiäre Probleme hatte. Dann hat er sich mit Gelegenheitsjobs durchgeschlagen, verrät aber nicht, wie er zu der sonderbaren Firma gekommen ist, aus der er unsere Beiden Helden befreit hat.

Kapitel 9:
Das Verhör geht weiter, und endlich erzählt Lundtkroog, dass er für den Sicherheitsdienst von NeTe, New Technology arbeitet. Oder vermutlich vielmehr gearbeitet hat. Er berichtet weiter, dass die neuen Sensorien – Prototypen – einen Hyperfunkempfänger haben, der das Sensorium in den Selbstzerstörungsmodus schaltet, wenn er einen ganz bestimmten Impuls von der Firma nicht mehr empfangen kann. Damit soll verhindert werden, dass die Geräte von Blue Star weg gebracht werden. Klingt erstaunlich plausibel.

Lundtkroog gibt weiter zu, dass NeTe die beiden ersten GSO Agenten verschwinden lassen hat. Sind vermutlich irgendwo im Wald vergraben.

Giray bringt Lundtkroog zurück in dessen Wohnung, lässt ihn packen, fährt ihn zum Raumhafen, setzt in in das Lienenraumschiff nach Babylon, und zumindest das Problem ist aus dem Weg.

In der Wohnung beschlagnahmt er vorher noch Lundtkroogs Suprasensor.

WOW! Das war echt spannend! Und so geschrieben, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen. Echt genial!

Kapitel 10:
Kurze Diskussion zwischen Sanders und Giray, was mit Lundtkroog geschehen wäre, wenn er nicht geredet hätte. Durchaus humanistisch. Gefällt mir.

Kurzer Bericht an Eylers, dann untersucht Giray den “erbeuteten” Computer. Findet unter anderem jede Menge Selfies. Kommentar” “alle halbe Jahrhunderte wieder...”

Sanders untersucht inzwischen die Hyperfunknetz Seite von NeTe, aber auch dort steht nicht interessantes. Dann bittet Giray sie, mal die Job-Börse aufzurufen. Schon klar, was jetzt kommt? Logo! YEAH!

Also basteln sich beiden neue Identitäten. Von der Maske, die sich Ömer Giray bastelt, verrat ich jetzt nix. Ich lieg eh schon fast am Boden vor Lachen. Das ist echt perfekt! Jetzt hoff ich mal, dass er auch genauso redet...

Sanders bewirbt sich beim Werkschutz von NeTe, und der Leiter desselben, Patt Hamington, testet sie. Klar, dass sie den Job bekommt. Moment.

Schon Mittagessen? Daran hab ich jetzt echt mehr gedacht. Hm. Sollte mir das zu denken geben?

1 Stunde später: Nudelauflauf aus breiten Nudeln (Vollkorn? Bin mir nicht sicher), mit Oliven, Tomaten, Käse, gut gewürzt. Dazu gemischten Salat, Tomaten, Schafskäse. Echt Megalechts!

Tass Kaff. Kippe. Börps. Satt. Weiter:

Die erste Arbeitswoche verläuft unspektakulär, aber Sanders kann Kontakte zu anderen Werkschutzleuten knüpfen.

Au, das Kapitel war schneller zu Ende, als gedacht. Ich muss schon sagen, Nina schreibt das so flüssig, dass ich beim Lesen nicht merke, wie die Seiten vorbeifliegen...

Kapitel 11:
Giray hat einen Hausmeisterjob bekommen. Läuft genau so, wie man sich den Job vorstellt. Und ähm, Nina? Hast du etwas gegen Systemadministratoren? Wir haben den Begriff übrigens zum Unwort des Jahres 1997 gekürt. Und 1998. 1999 ebenfalls. 2000 sowieso, Ja, seltsam. Wir scheinen da irgendwie ein klein wenig phantasielos geworden zu sein, denn soweit ich mich erinnern kann, ist bisher kein neues Wort in der Kandidatenliste aufgetaucht. Hm.

Mmmm! Sellerieschnitzel in der Kantine! Könnte ich tonnenweise verputzen. Vor allem, wenn sie dünn geschnitten und durchgebraten sind. Megelechts.

Also die Leute in der Firma gefallen mir. Einige kennt man, andere sind einfach nur stark! Ich bieg mich vor Lachen, das einfach nur gut!

Als Giray nach einem Rohrbruch zum Eimer ausleeren (er braucht dazu nicht die Gebrauchsanleitung, die an der Unterseite des Eimers steht) abkommandiert wird, kann er gerade noch dazwischen gehen, als Gustav, der Systemadministrator, eine Frau, Jenny, angreift.

Kapitel 12:
Cool! Das ist ja stark, wie sich Sanders und Giray, die sich ja offiziell nicht kennen, in einer Kneipe kontakten. Megastark! Die beiden tauschen in Girays Wohnung ihre Erkenntnisse und Theorien zu den Sensorien aus. Und sie planen, wie sie weiter vorgehen sollen.

In der Nacht von Freitag auf Samstag taucht dann ein unangemeldeter Transporter am Eingang zu NeTe auf. Nach einigen Hin und Her lassen ihn Sanders und ihr Kollege durch. Seltsam ist das schon... Als Giray und Sanders in der folgenden Nacht in die Firma einbrechen wollen, erzählt Sanders von dem Vorfall, beide denken, dass da etwas faul ist und brechen ihren Einbruch ab.

Am Montag kündigt Giray bei NeTe. Die Fertigung der Sensorien findet vermutlich eh nicht hier statt, sondern dort, wo der LKW vom Freitag hergekommen ist. Sanders hat an dessen Unterseite Dreck von einer langen Überlandfahrt entdeckt.

Um ebenfalls entlassen zu werden, räumt Sanders die Kaffeekassen aus, versteckt die Beute in ihrem Spind und wird natürlich “erwischt” und “rausgeworfen”. Klappt perfekt.

Dann fahren Giray und Sanders weiter nach Hamstown, die aber nicht wie der Name vermuten lässt aussieht, sondern eher fast idyllisch ist. Sie tarnen sich als freie Journalisten, interviewen eine Frau, die hofft, dass die Sendung von Lance Buldook moderiert wird. YEAH! Der Name! Einfach genial! Ich lieg fast neben dem Stuhl. So was mag ich! Echt megacool! Ganz speziell, weil das sogar ein Mehrphasenkalauer ist. Daher in Anlehnung an Hamstown: Saustark!

Den folgenden Dialog muss man sich echt auf der Zunge zergehen lassen... Aber ich verrat nix. Selberlesen macht schlau.

Ein Besuch im Café. Mit “Verkostung”! Nina! - Moment.

¼ Stunde später. Ha! Ich hab noch 2 Croissants gefunden. Holländische. Van Gestern. Aber noch genießbar...

Tass Kaff. Kippe.

Mhm. Ein Traditionsunternehmen, vor 5 Jahren gegründet. Nina! Du hast wirklich den selben Humor wie ich. Und hinten im Café sitzt ein Utare, den Sanders zuerst für ein Gestrüpp gehalten hat, weil nur seine Haartolle über den Tisch geschaut hat, und sein Gesicht von einem Stück Torte verdeckt war.

“Es ist immer der Gärtner, äh Utare”, wobei ich den Gärtner ergänzt hab. Langsam werd ich heißer vor Lachen. Nur gut, dass ich alleine hier unten bin... (Ihr könnt euch sicher die sonst fälligen Kommentare vorstellen...)

Der exquisite Kaffee hat was! Da brauch ich jetzt auch einen, gegen die Dauerlachheiserkeit. Aber ungesalzen.

Kass Kaff, Kippe.

Kapitel 13:
Jetzt geht es zur Neueröffnung des Muschelmuseums, wo natürlich auch Uth Uthmano, unser utarischer Muschelfan, auftaucht. Im Zug der weiteren Reportagen – die klappern alle Firmen am Ort ab – entdecken sie den gesuchten LKW bei der Firma Mayer & Co.

Hm, jetzt mampfen die beiden Currywurst mit Pommes. Löst bei mir keinen Appetit aus, bin Vegetarier. Obwohl? Pommes... Was soll`s, Abendessen müsste eigentlich bald fertig sein. Odr? Nein, ist noch zu früh. Viel zu früh. Seufz.

Die Bedingung an den Planer, der hier einen Rokoko Brunnen eingepflanzt hat: Er muss entweder großen Humor oder schlechten Geschmack gehabt haben...

Wahnsinn! Der Greis mit den Ökolatschen! So was von stark! Das könnte von Loriot sein. Wenn das so weiter geht, muss ich eine Pause einlegen, weil ich inzwischen so heißer bin, dass selbst der exquisiteste Kaff nix mehr ausrichten kann. So. Durchatmen. Kippe. Weiter:

Also wenn ich mir das Verhalten der Firma so ansehe, vermut ich fast, dass da die ganze Stadt unter einer Decke steckt. Kennt man ja aus diversen Filmen. Irgend was in der Art muss da los sein. Ha! Meine Spekulationsganglien rotieren auf Hochtouren!

Die Tour durch die Firma – stark. Und so was kennt man einfach. Das läuft fast überall so ab. Bin begeistert! (Vor allem, weil ich das früher oft in den Pfanni Werken gemacht hab. Da gab es nachher immer eine ausgiebige Verkostung...)

Mit Sahnemeerrettich und Fisch belegte Pumpernickel! Wahnsinn, das ist eine Story EXAKT nach meinem Geschmack. Hab schon wieder Hunger...

Also irgend etwas verbirgt Jeremy Mayer, der Besitzer der Firma. Als Sanders erwähnte, dass sie ein Sensorium benutzt, um abzuspecken, ist er kurz zusammengezuckt...

Zur Tarnung setzen die beiden ihre “Recherchereise” am nächsten Morgen fort. Sie fahren nach Tinylake, werden von einem Verfolger beobachtet, und führen ihre Reportagen zur Tarnung weiter.

Nach ein paar Tagen fahren sie nach Hamstown zurück, und dort schert aus dem Gegenverkehr ein besonders sperriger Laster aus und geht auf Kollisionskurs! Arrrgggghhh! Ein Kliffhänger!


Fazit: Absolut stark! Eine Story mit viel Mampf, megaspannend, zum Krummlachen, einfach wie für mich gemacht. Das ist wirklich ganz exakt die Art von Geschichte, die ich mag, auf die ich total abfahre. YEAH!

So, aber jetzt muss ich erst mal eine Pause einlegen. Ausschlackern. Tass Kaff, Kippe. Wieder runter kommen. Ich hab gerade einen echten Begeisterungsflash!

1Und zum Abschluss gibt`s Jan Gardemann

Kapitel 14:
WOW! YEAH! Es geht schon jetzt weiter mit der Nev/Doorn/Shanton/Amy/Jimmy Story! Jetzt brauch ich doch nicht auf WiW63 warten, bis es weiter geht! (Wenn ich nicht so vollgefressen wäre, würd ich glatt einen Luftsprung machen. Na gut, einen virtuellen...)

Bis kurz nach Mitternacht warten unsere 4 Helden, um dann loszuschlagen. Sie dringen in das Verwaltungsgebäude von Pantam ein, zwingen Shanton über in den vierten Stock zu stapfen – der Lift könnte zu auffällig sein – und gelangen dort in die Büros, wo Shanton versucht, Informationen, die auf Nev hindeuten, im Computer zu finden.

Seite 189: Vermutlich versucht Doorn die Tür zu knacken, nicht Shanton. Der hängt am Computer.

Ah, jetzt sind sie im Büro von Peter Andersen. Hoffentlich wirkt die dortige Falle nicht auch Worgunmutanten und/oder Cyborgs...

Aha! Sie entdecken den Auslöser der Falle, bevor sie die Tür knacken. Cool! So mag ich das. Dann öffnen sie die Tür, werden sofort von einem grellen Lichtkegel erfasst. Oh, oh.

Pfuh. Das war nur Shanton mit seiner Taschenlampe. Ächts. Erleichterung. Der Paraschocker in der Deckenlampe ist nicht aktiv, und Amy bricht ihn aus der Lampe. Inzwischen klinken sich Shanton und Jimmy in den hiesigen Computer ein. Dort findet er einen Mitvertrag, den Anderson abgeschlossen hat. Privat. Für ein komplettes Kellergeschoss auf dem Betriebsgelände. Klingt doch schon mal interessant/verdächtig.

Au, Kapitel zu Ende? Das ging aber schnell. Wegen spannend und wissen will, wie es weiter geht...

Kapitel 15:
Nev, inzwischen völlig fertig, lässt sich Morticiah “trösten”, als plötzlich etwas sehr massives gegen die Zellentür schlägt. Dann fliegt die Tür, oder vielmehr deren Reste ins Zimmer und Amy räumt erst einmal gründlich auf. Nicht mit den Resten, sondern mit Nev`s bulligen Bewachern. Ja, solche Szenen mag ich.

Die 4 Banditen werden schließlich von der Polizei abtransportiert, Nev ist gerettet. Nur eins wundert mich: Wieso heißt ein Stick eigentlich immer noch “Datenkristall”? Kann mir echt nicht vorstellen, dass sich das irgendwann mal durchsetzt. Ist auch viel zu lang. Stick ist deutlich kürzer, einprägsamer.

Am nächsten Morgen, die 5 sitzen beim Frühstücksbuffet im Hotel (eigentlich müsste bei mir jetzt bald das Abendessen so weit sein. Hunger!) und planen das weitere Vorgehen. Nev wird natürlich bei der Suche nach der grünen Technologie mitmachen. Die vier haben einen Plan, wie Nev verhindern könnte, dass die Banditen etwas von seinen Psi Fähigkeiten verraten. Jimmy soll dabei helfen.

Hm. Die wollen die Banditen doch nicht etwa... Nein, bestimmt nicht! Ist doch Ren Dhark, und das sind die “Guten”. Die machen so was nicht. Oder? Hm. Spannung steigt!

Ist ja interessant: Giselher heißt mit Familienname Botleg! Da klingelt doch was! Oder klingt der Name nur zufällig so ähnlich wie...

Nev spricht mit Morticiah im Verhörraum, droht ihr, was passieren wird, wenn sie etwas von seinen Psi-Fähigkeiten verrät, aber das könnte sie eh nicht, weil sie vor ihrem Auftraggeber Todesangst hat, sicher ist, es nicht zu überleben, wenn sie irgend etwas verrät. Damit scheint Nev`s Geheimnis sicher zu sein.

Nev besucht kurz den Verlag und meldet sich für einen “Erholungsurlaub” auf der Erde ab.

Kapitel 16:
Jetzt geht es bei Ren Dhark weiter. Ja! Das isses, was mich an Ren Dhark Romanen so tierisch begeistert: Die Szenenwechsel! Ich mag die Abwechslung, die Vielschichtigkeit der Erzählung. Da wird nichts gestreckt, da werden keine Seiten sinnlos gefüllt, da ist Aktion, Spaß und Abenteuer. YEAH! So schreibt man SF. Wieso denk ich gerade mit Schaudern an das genaue Gegenteil in Form von Viererblöcken? Hm, weiß auch nicht. Jedenfalls ist genau das hier die Art von Geschichte, die ich lesen will. Komisch, hab schon wieder einen Begeisterungsflash.

Dhark und seine Gruppe stehen neben dem Ermordeten, als sich die Angreifer erneut nähern. Einer schießt sogar mit einem Pfeil auf Dhark, trifft aber nicht, jedoch wird Russ Slater von einem weiteren Pfeil erwischt. Die Raumschiffe können nicht zur Hilfe gerufen werden, da irgend etwas den Funk blockiert. Moment. Mampf,

½ Stunde später. Börps. Satt. Semmelnknödeln (wie Karl Valentin richtig erkannt hat: Sie werden ja aus mehr als einer Semmel gemacht...), Bratkartoffeln (mit Kruste, Lechts!) und Kolrabigemüse. Megalechts!

Tass Kaff. Kippe.

Die Angreifer stellen sich als Gasschwefelaffen heraus, mit denen die Gruppe schon zuvor zu tun hatte. Mindestens einer von ihnen hat eine Strahlwaffe! Und diese Affen sind deutlich größer, als die schon bekannten. Dhark beschließt, dass sie sich ins Lager zurück ziehen. Als sie näher kommen, hören sie von dort Gefechtslärm. Als sie ankommen, erfahren sie, dass Zimmermann von den Affen verschleppt worden ist und einer einen Blaster hatte.

Na ja. Die Szene, in der Dhark und co. vor einem Blasterstrahl in Deckung gehen, war jetzt nicht so prickelnd. Aber der Rest! Wirklich starkes Kopfkino! Nur: Zimmermann überlebt nicht. Sie entdecken seine Leiche, aber von den Gasschwefelaffen keine Spur mehr.

Zurück im Lager erfährt Dhark, dass auch Slater tot ist. Hm. Geht echt Schlag auf Schlag. Heftige Story. Dhark beschließt, dass sie sich auf das Hochplateau zurück ziehen. Unter anderem deshalb, weil dort der Funk noch funktioniert hat. Und das alles im Dauernieselregen. Aber ich denk, bei solchen Geschichten muss es einfach immer regnen, sonst gilt es nicht.

Während des Aufstiegs zum Hochplateau sichten sie zumindest einen sie verfolgenden Affen, aber irgendwann sind sie dann weit genug über dem Tal, dass der Funk wieder funktioniert. Dhark bestellt ein paar Flash zur Unterstützung, und inzwischen schießen die Affen wieder Pfeile aus sie, die sie jedoch nicht erreichen können, da der Abstand bereits zu groß ist. Als einer der Affen mit einem Blaster ankommt, schafft es Farell, die Waffe mit einem Dust Schuss zu zerstören, und Hawker erkennt, dass die großen Gasschwefelaffen anscheinend kein Fell haben, sondern nur fellartige Anzüge tragen.

Ah, jetzt kommen die Flash. Komisch, dass die Intervalle seit einiger Zeit silbrig flirren, irritiert mich immer noch... Daran werd ich mich wohl gewöhnen müssen. Aber was soll`s? Hätte schlimmer kommen können.

Jedenfalls sind unsere Freunde – zumindest die, die überlebt haben – jetzt in Sicherheit.

Kapitel 17:
Wieder an Bord der POINT OF bittet Dhark Parock um seine mithilfe: Er soll die Toten mit seinem Xe-Flash abholen.

Als sie die Fotos von Hawkers Feldstecher auswerten, stellt sich heraus, dass die “großen Gasschwefelaffen” in Wirklichkeit getarnte Tel sind. Schließlich kann Morris den Störsender orten, der anscheinend absichtlich so eingestellt ist, dass er Funk nur im Hochtal unterbindet. Dhark lässt den Störsender durch Nadelstrahlbeschuss zerstören. Daraufhin kann die POINT OF 28 Biosignaturen im Tal orten. Offenbar war es die primäre Funktion des Störsenders, die 28 Leute zu “verstecken”

Dann kann Grappa ein Tel Schiff orten, allerdings ist es ein Wrack. Dhark beschließt, die Tel einzufangen. Dazu machen ihnen die Terraner mit einer echten Übermacht Angst, worauf die Tel in ihr Wrack fliehen. Die Terraner umstellen das Wrack, 4 Flash fliegen hinein und treiben die Tel heraus, die dann nur noch eingesammelt werden müssen. Die Gefangenen werden in die POINT OF gebracht und verhört. Es stellt sich heraus, dass es Tel Rebellen sind, die vor mindestens 6 Jahren hier gestrandet sind, also noch nichts von den Umbrüchen im Tel Imperium wissen. Dhark will sie an die Tel ausliefern, aber da kommt ein Funkspruch für ihn persönlich. Es ist ein Notruf von der Erde!

Nachtrag, kurz nachdem ich mit Kapitel 18 angefangen hab: Was für ein fieser Kliffhänger! Aaaarrrggghh!

Kapitel 18:
Hab gerade gemerkt, dass es jetzt mit Doorn/Shanton/Amy/Jimmy/Nev weiter geht. Pfuh. Guter Zeitpunkt für eine kurze Pinkelpause.

Tass Kaff. Kippe.

So, weiter:

Als unsere 5 auf der Erde landen, wird Nev von seiner Mutter begrüßt. Doorn, Shanton und Jimmy beschaffen inzwischen Ausrüstung für die Expedition zum Titicaca See. Deshalb besuchen sie Lambert, den Kurator, und wollen sich von ihm 2 Flash ausleihen. Und tatsächlich, leiht er sie ihnen.

Die Szene würd ich tierisch gerne sehen: Jimmy spielt im Vorzimmer mit Lamberts Sekretär Backgammon. Einfach cool!

Dann fliegt die Gruppe mit dem Gleiter und den beiden Flash zum Titicaca See. Besonderer Gag: Die beiden Flashpiloten müssen immer noch den Kopf in den Nacken legen, um auf den Monitor schauen zu können. Ganz besonders spezieller Kommentar von mir: Bin schon auf das Aha-Erlebnis gespannt, wenn endlich – ENDLICH! - mal jemand die Bedienungsanleitung für die Flash liest. Da steht nämlich drin, man muss nur vorne an die Seiten des Monitors greifen, die beiden Rasten links und rechts drücken, den Monitor vor ziehen und nach unten klappen. Dann hängt er optimal vor dem Kopf und man kann bequem wie durch ein Overheaddisplay alles sehen. So einfach ist das... (Aber Bedienungsanleitungen sind bekanntlich nur was für Weicheier... (Das dürfte auch der Grund sein, warum Hajo das seinerzeit nie eingebaut hat. Hm.))

Unsere Helden errichten ihr Basislager neben dem Indianerkopffelsen und beschließen, am folgenden Tag mit ihren Forschungen zu beginnen. Dann gibt es Abendessen. Und ich mampf schnell die Breze auf, die meiner Schwester übrig geblieben ist.

Am nächsten Morgen flieg sie mit den Flash in die Höhle, und die ist wie erwartet immer noch leer. Von den grünen Maschinen ist nicht zu sehen, sie bleiben verschwunden. Dann strahlen sie Doorns modifizierten Funkimpuls (abgeleitet von dem aus Stonehenge) ab, und Nev kann tatsächlich etwas erkennen. Dann versuchen, sich von Nev mit dem “Schritt” in diese parallele Realität befördern zu lassen.

Und das klappt! Diesmal akzeptiert die Gedankensteuerung Doorns Anwesenheit, hält ihn sogar für einen “Eingeweihten”, da er den geheimen Zugang benutzt hat. Um auszuprobieren, wie weit seine neuen Befugnisse gehen, befiehlt er der Gedankensteuerung, die Anlage in den Normalraum zurück zu versetzen. Die macht das auch sofort.

Nev`s Arbeit ist damit getan. Er beschließt, in den nächsten Tagen wieder nach Xing zurück zu fliegen.

Ich frag mich immer mehr, was es mit dem Notruf von vorhin auf sich hat. Spannung und Spekulatius steigt!

Kapitel 19:
Am folgenden Tag bringt Amy Nev nach Alamo Gordo zurück, und schließt sich den Freunden in der grünen Höhle (Höhle, nicht Hölle – also was ihr schon wieder lest...) an. Die Untersuchung der Station zieht sich ergebnislos hin. Amy stört das nicht, weil ihr die Alternative – nach getaner Arbeit zurück in die POINT OF zu Ren Dhark zu gehen – noch weniger gefällt.

Da man sich in Gegenwart der Gedankensteuerung nicht frei unterhalten kann, ohne ihr zu viel zu verraten, gehen Amy und Jimmy weg und untersuchen die alte Höhle unter dem Felsen neben dem Basislager.

So langsam schwant mir, worum es in dem Notruf vorhin gegangen sein könnte. B.z.w. hier gleich gehen wird...

Ha! Ich hab den Verdacht, dass sich die Titicaca Riesenfrösche, von denen es in den Höhlen nur so wimmelt, sich zu echten Frogs entwickelt haben. DAS gefällt mir! Amy und Jimmy sehen sich auch noch einmal den Kristall an, der über der Inkastatue in einer der größeren Höhlen schwebt, aber da steht alles unter Wasser. Dann meldet sich Doorn. Sie haben ein Notterminal entdeckt, mit dem man die Anlage untersuchen kann, ohne dass die Gedankensteuerung etwas davon mitbekommt. Amy und Jimmy fliegen sofort hin, wollen natürlich auch dabei sein.

Bei der Untersuchung der Konsole geht etwas schief. Gewaltig schief sogar. Es gibt einen gewaltigen “Lichtball”, der Jimmys Sensoren kurz überlastet. Als er wieder etwas sehen kann, sind seine 3 Freunde verschwunden.

DAS dürfte also der Grund für den Notruf sein...

Fazit: Genial! Megagenial! So derart extrem megaspannend, mir fehlen die Worte. Jetzt kann ich nur hoffen, dass WiW 63 bald kommt. Heute ist der 5. Juli, kann also nur ein paar Wochen dauern. Wochen?!? Wie soll ich das aushalten? Ein paar Stunden wären ja ok, aber Wochen? Na gut. Werd ich jetzt erst mal ausschlackern. Au, is eh schon spät am Morgen. Sollte vielleicht ein wenig an der Matratze lauschen? Hm. Genau. Das mach ich jetzt.

So. Ausgeruht, ausgeschlafen, Frühstück eingepresst. Jetzt dürften sich die Eindrücke ein wenig gesetzt haben. Seh gerade, dass ich gestern doch relativ viel geschrieben hab, also hier nur ganz kurz mein Eindruck:

Wahnsinn, war das stark! Das war der mit weitem Abstand beste WiW Band seit mindestens einem Monat! Leute, entweder verlier ich meine Kritikfähigkeit, oder das Buch ist wirklich perfekt. Also so begeistert war ich schon lange nicht mehr. Zuletzt beim Elektrischen Zeitalter, aber das spielt in einer eigenen Kategorie, ist derart WOW! Super astrein perfekt und dürfte daher nur sehr schwer zu übertreffen sein. Das hier trifft einfach exakt meinen Geschmack. Genial!

Nachtrag, 29. Juli: Ihr erinnert euch vielleicht an meinen Fledermaus Detektor? Ich geh zur Zeit oft am Abend – so ab 2200 oder später – raus, setz mich auf meinen Klappstuhl vor`s Haus und höre so eine Stunde lang den Fledermäusen zu. Zwei Arten fliegen hier vorbei, klingen sehr unterschiedlich und je nach Tag, äh Nacht kann ich so 3 bis 10 Exemplare pro Stunde hören.

Gestern war es anders: Anstatt des Echorufs hab ich ein sich regelmäßig wiederholendes sehr lautes Ultraschallsignal gehört. Da der Detektor ein wenig Richtwirkung hat, hab ich versucht herauszufinden, woher das kommt. Aus einer Tamariske im Vorgarten. Hab dann mit der Taschenlampe den Baum abgesucht, aber nix. Dann hab ich die Tamariske geschüttelt, und es war Ruhe. Aber weggeflogen oder gelaufen ist nichts.

Dann hab ich mehrere schwache Signale gehört, gesucht, verschiedene Bäume und Büsche, auch im Nachbargarten gefunden, aus denen das kam, aber wieder: Kein Viech zu sehen. Also hab ich mir einen Kescher geschnappt, damit in der Tamariske “geangelt”, und: Eine Heuschrecke gefangen!

Es ist eine Nadelholz-Säbelschrecke, die jetzt bei mir im Labor in einem Rundkolben sitzt. Und auch hier im Ultraschallbereich zirpt! YEAH!

Nach-Nachtrag: Ich kann die Schrecke auch direkt hören. Extrem leise, und NICHT aus der Richtung des Rundkolbens, sondern aus einem losen Papierstapel. Es ist ein ganz leisen, kaum wahrnehmbares Knacken, synchron zu dem Signal aus den Bat Detektor. Kann es sein, dass das Papier irgendwie in der Lage ist, Ultraschall in den hörbaren Bereich zu transformieren??? Da besteht Forschungsbedarf...

So, dann bis zum nächsten mal,
Schalom, Schlomo

Kommentare  

#1 Nina Morawietz 2016-08-07 00:45
Ne, ich habe nichts gegen Systemadministratoren, sofern sie durch Kompetenz und nicht nur durch eine schnieke Berufsbezeichnung glänzen. Der Typ in der Geschichte verwirklicht sich in der Firma allerdings hauptsächlich jenseits der IT, was ihn jaja so sympathisch macht.
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