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Reif für den Müll? - »A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando«

A Toy Story: Alles hört auf kein KommandoReif für den Müll?
»A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando«

Im Jahr 1995 revolutionierte „Toy Story“ von John Lasseter das Genre des Animationsfilms von Grund auf. Zum ersten Mal hatte das Pixar Studio seinerzeit einen spielfilmlangen Animationsfilm realisiert, der komplett im Computer entstanden war. Der immense Erfolg des Films führte dazu, dass klassische Zeichentrickfilme immer seltener wurden, selbst die Disney-Studios stellten diese Form der Familienunterhaltung irgendwann ein und überließen sie nur noch kleinen Independentwerkstätten.

A Toy Story: Alles hört auf kein KommandoIn den folgenden 24 Jahren hat Pixar seinen Siegeszug um die Welt angetreten, einen Millionenhit nach dem anderen produziert, bis sie schließlich von Disney aufgekauft wurden. An den Qualitäten ihrer Arbeiten hat sich seitdem gottseidank herzlich wenig geändert. Nach wie vor setzen die Animatoren in erster Linie auf packende und tiefgründige Geschichten, die sie mit zahlreichen visuellen Gags und spritzig-humorigen Dialogen anreichern und damit Zuschauer der unterschiedlichsten Altersschichten erreichen. In technischer Hinsicht haben sie sich darüber hinaus beständig weiterentwickelt, weswegen man mittlerweile schon ein wenig erstaunt ist über die visuellen Unzulänglichkeiten ihrer Frühwerke, die hinsichtlich des Detailreichtums und der Texturen heutzutage gehörig in den Schatten gestellt werden.

A Toy Story: Alles hört auf kein KommandoAndys ehemalige Spielzeuge sind mittlerweile in den Besitz seiner jüngsten Schwester Bonnie übergegangen, die kurz vor ihrem ersten Schultag steht. Woody (in der deutschen Fassung gesprochen von Michael „Bully“ Herbig) ist nicht mehr der Liebling im Kinderzimmer, und als Bonnie zu einem Schnupperkurs im Kindergarten ist, bastelt sie sich aus Abfall einen neuen Spielkameraden. Mr. Forky (Marc Oliver Schulze) hat zunächst ein großes Problem damit, sich im Kinderzimmer zurecht zu finden, weil er seinen Platz viel eher im Mülleimer sieht. Aber Woody kann ihn davon überzeugen, dass er nun das Wichtigste im Leben Bonnies ist und er diese Aufgabe ernst nehmen muss. Als er bei einem Urlaubsausflug trotzdem verloren geht, ist mal wieder Woodys gesamter Einfallsreichtum gefragt. Die „Toy Story“-Filme waren immer auch für ein erwachsenes Publikum konzipiert, das sich mit ihnen an alte Spielkameraden und die Grenzenlosigkeit des eigenen Einfallsreichtums zurückerinnern konnte. Kleine Anflüge von Sentimentalität gehören zu der Reihe ebenso dazu wie eine wahre Fülle an Gags und liebenswerten Figuren. Diese werden in diesem vierten Teil nun durch eine ganze Reihe Neuzugänge erweitert, die frischen Wind in die Vorkommnisse bringen und für viele weitere große Lacher verantwortlich sind.

A Toy Story: Alles hört auf kein KommandoÜberhaupt ist dieser Teil wieder gepflastert mit unzähligen liebenswerten Anspielungen, visuellen Gags und treffsicherer Situationskomik, die ihn zu einem kurzweiligen Spaß machen. Einige Figuren sind zunächst für allzu kleine Kinder vielleicht etwas zu bedrohlich angelegt, aber selbst deren sinistere Ausstrahlung wird gegen Ende für Lacher ausgeschlachtet. Die BluRay-Erstveröffentlichung des Films bietet, wie nicht anders zu erwarten, ein makelloses Bild (im Widescreen-Format 2,39:1), da dieses ohnehin komplett digitalen Ursprungs ist. Auch der Ton (Englisch wahlweise im DTS HD Master Audio 7.1, in DTS 5.1 High Resolution oder in Dolby Digital 2.0, Deutsch und Italienisch in Dolby Digital Plus 7.1, optional mit Untertiteln in Deutsch und Italienisch sowie auf Englisch für Hörgeschädigte) ist perfekt und auf dem neuesten Stand der Technik. Als Extras gibt es einen Audiokommentar von Regisseur Josh Cooley und Produzent Mark Nielsen sowie die Features „Porzellinchen ganz neu“ (6 Minuten) und „Toy Stories“ (6 Minuten).

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