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Als Auftrag angenommen - John Sinclair-Vierteiler um die Großen Alten: 1) Zombies aus dem Höllenfeuer

Die John Sinclair-Hörspiele - Lübbe AudioAls Auftrag angenommen
John Sinclair-Vierteiler um die Großen Alten:
1) Zombies aus dem Höllenfeuer

Der Hinweis eines Informanten führte uns zu einer Baustelle in London – und zu einer Frau, die auf dem Dach des Betonrohbaus in einer magischen Flamme qualvoll verbrannte! Aber sie starb nicht! Ein Zombie aus dem Höllenfeuer war geboren, gegen den selbst mein Silberkreuz machtlos war ... (Klappentext)

Der kürzlich abgeschlossene Vierteiler um die großen Alten verwirrt etwas. Mancherorts führt man die Geschichte um die Großen Alten offiziell als Dreiteiler. So heißt es in einigen Shops und Streaming-Portalen auch Teil 1 von 3, bzw. Teil 2 oder 3 von 3. Dann erscheint im Februar 2019 aber plötzlich die Anschluss-Folge 128 als Teil 4 von 4. Die Antwort gibt ein Blick auf die Lübbe-Audio-Webseite. Es ist in der Tat ein Vierteiler. Bestehend aus den Folgen 125 - 128.

Zombies aus dem HöllenfeuerDie Titel im Einzelnen:

In der Romanserie erschienen die Romane um Band 350 während des Jahres 1985. Es waren jedoch nicht zusammenhängende Einzelromane. Dennis Ehrhardt, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Sinclair-Hörspiele in ein neues Rahmengewand zu wickeln, hat daraus einen Vierteiler gemacht. Der Schreiber dieser Zeilen hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Vierteiler (es ist nicht Erste) zu rezensieren. Mir persönlich sind es etwas zu viele Vierteiler in letzter Zeit. Es gibt in der Umsetzung aber beachtliches zu vermerken. Zu allererst unterscheiden sich diese Hörspiele in Ihrer Machart freilich sehr von denen des Tonstudios Braun aus den 80er-Jahren.

Zum einen technisch, zum anderen von den Sprechern her, zum weiteren wegen der Atmosphäre. Grusel und Gänsehaut kommen hier schon zum Tragen. Dominierte zu Zeiten von Oliver Döring neben dem Grusel doch eher der Action-Faktor, zählt unter Dennis Ehrhardt eindeutig Grusel mehr als Action. Das ist die grundlegendste Änderung seit dem Produzenten-Wechsel um Folge 71 herum. Nach mehr als 50 Folgen hat Ehrhardt bewiesen, dass er in der Lage Hörspiele unter gewissen Vorgaben gut zu machen. So unterscheiden sich seine Werke hier handwerklich doch deutlich von denen seiner eigenen Dorian Hunter-Serie, die auf ihre Art düster und auch gut ist, aber doch nicht jedermanns Geschmack treffen kann. Hier hat man neben den Stilmitteln klassischer Hörspiele (Erzähler, chronologische Erzählweise) doch auch noch die modernen Mittel mit an Bord (Synchronstars, Fetzige Musik und coole Geräusche).

Es gibt hier in der allerersten Folge dieses Vierteilers recht spannende Momente. Z.B. als die beiden Prostituierten aus dem Club fliehen und in ein Horror-Szenarium der besonderen Art geraten.

Zombies spielen hier allerdings nur eine sehr untergeordnete Rolle.

John und Suko haben zunächst zusammen, dann an verschiedenen Orten zutun. Während Jane Collins sicher in einem Kloster weilt, eröffnet John einen scheinbar aussichtlosen Kampf gegen den Höllenfürsten, bei dem sein Kreuz wertlos wird.

Der Auftakt macht Lust auf mehr.

Autor: Jason Dark
Sprecher: Dietmar Wunder, Alexandra Lange, Martin May, Helmut Zierl
Serie: John Sinclair-Hörspiel, Titel 125
Spieldauer: 51 Min.
Hörspiel
Sprache: Deutsch
Anbieter: Lübbe Audio

Kommentare  

#1 VM 2019-02-22 20:23
"Dominierte zu Zeiten von Oliver Döring neben dem Grusel doch eher der Action-Faktor, zählt unter Dennis Ehrhardt eindeutig Grusel mehr als Action. Das ist die grundlegendste Änderung seit dem Produzenten-Wechsel um Folge 71 herum."

Ich habe ja keine Ahnung, aber alle Stimmen, an die ich mich zu erinnern glaube, haben immer das genaue Gegenteil behauptet.
Mir soll's egal sein, da das Medium Hörspiel mich nicht interessiert, doch komisch finde ich so eine Aussage schon ...
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#2 G. Walt 2019-02-24 11:26
Lieber VM - Rezensionen sind Meinungen des Verfassers. Sie sind nicht in Stein gemeiselt und und sie sind nicht die alleinige Wahrheit. Eine Rezension ist stets aus Sicht des Verfassers zu lesen. Der meint, dass der Grusel gegenüber dem Action dominiert, was zu Dörings Zeiten anders war. Genauso liest man es allerdings vielerorts. Aber es mag natürlich andere Ansichten geben.
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#3 Cartwing 2019-02-25 19:31
Wenns hier jemanden gibt, der sich mit Hörspielen extrem gut auskennt, dürfte es der Verfasser dieses Artikels sein... :-)
von daher denke ich, kann man durchaus davon ausgehen, dass diese Aussage nicht einfach aus der Luft gegriffen ist.
Wobei ja die Action in der Heftserie eher später dominierte. Das fand ich als Teenager damals klasse, später dann eher schade...
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