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Eine Legende wird vierzig Jahre alt - Die Kürzungen in der DK-Neuauflage - 103. Teil - Die Gottesanbeterin

  Dämonenkiller zum 40.Eine Legende wird 40 Jahre alt
Die Kürzungen der Neuauflage
Die Gottesanbeterin

Als am 12. April 1983 die Neuauflage der Dämonenkiller-Serie startete, war ich hocherfreut, denn es bestand für mich die Chance, daß ich endlich das Ende des Baphomet-Zyklus (Dämonenkiller 130 – 149) in Heftformat erhalten könnte. Leider wurde nichts daraus und das lag unter anderem daran, dass der Erich Pabel-Verlag auf eine glorreiche Idee kam.


Im Sinne des Jugendschutzes begann man damit, sämtliche (möglicherweise) jugendgefährdenden Stellen in den Dämonenkiller-Romanen zu entfernen.

Schauen wir uns mal an, was in Dämonenkiller-Roman Nr. 102 Die Gottesanbeterin gekürzt wurde:

Der Dämonenkiller erscheint "Im Zeichen des Bösen" (Vampir Horror Bd. 23)Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 5, 1. Spalte, 12. Absatz – Seite 5, 2. Spalte, 1. Absatz

Der Sumotori stieß Angstschreie aus. Immer wieder rasten die Schwertklingen auf ihn zu, immer wieder glaubte er, diesmal würde er den tödlichen Hieb empfangen. Doch jedesmal lenkte der Samurai mit der Eisenmaske den Hieb oder Stich ab. Millimeterdicht zischten die Klingen an Ibaras feistem Körper vorbei. Sein Gewand wurde in Fetzen zerschnitten. Die Schwertspitzen zeichneten blutige Muster auf seine feiste Brust, den Bauch und die Arme; sie ritzten aber immer nur die Haut.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 7, 2. Spalte, 12. Absatz – Seite 8, 1. Spalte, 1. Absatz

Der Sumotori stieß Angstschreie aus. Immer wieder rasten die Schwertklingen auf ihn zu, immer wieder glaubte er, diesmal würde er den tödlichen Hieb empfangen. Doch jedesmal lenkte der Samurai mit der Eisenmaske den Hieb oder Stich ab. Millimeterdicht zischten die Klingen an Ibaras feistem Körper vorbei. Sein Gewand wurde in Fetzen zerschnitten. Die Schwertspitzen zeichneten blutige Muster auf seine feiste Brust, den Bauch und die Arme; sie ritzten aber immer nur die Haut.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 6, 1. Spalte, 13. Absatz – Seite 6, 2. Spalte, 1. Absatz

Ibara schrie auf. Er begriff, daß er den Abkömmling einer Mujina vor sich hatte, den Sohn eines weiblichen Dämons, der den Menschen die Gesichter raubte und sie einem jämmerlichen Tod überließ. Seine Opfer hatten weder Augen noch Ohren, Nase oder Mund. Sie konnten nicht mehr sehen, hören oder schmecken und auch nicht essen. Sie starben erbärmlich.

Der Dämonenkiller erscheint "Im Zeichen des Bösen" (Vampir Horror Bd. 23)Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 8, 2. Spalte, 12. Absatz

Ibara schrie auf. Er begriff, daß er den Abkömmling einer Mujina vor sich hatte, den Sohn eines weiblichen Dämons, der den Menschen die Gesichter raubte und sie einem jämmerlichen Tod überließ. Seine Opfer hatten weder Augen noch Ohren, Nase oder Mund. Sie konnten nicht mehr sehen, hören oder schmecken und auch nicht essen.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 7, 1. Spalte, 3. Absatz

Er sah in den Spiegel und erblickte einen Fleischkoloß mit zerfetztem Gewand und langen blutenden Schnittwunden. Dann zerfloß das Gesicht dieses Mannes. Ibara spürte ein Saugen und Stechen, unbeschreiblich widerwärtig, dann schaute er sich selbst aus dem Spiegel heraus an.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 9, 2. Spalte, 3. Absatz

Er sah in den Spiegel und erblickte einen Fleischkoloß mit zerfetztem Gewand. Dann zerfloß das Gesicht dieses Mannes. Ibara spürte ein Saugen und Stechen, unbeschreiblich widerwärtig, dann schaute er sich selbst aus dem Spiegel heraus an.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 8, 1. Spalte, 5. Absatz

Er las Coco nun den ganzen Abschnitt vor. Der Leichnam des Sumotori Ibara Koschiro war in der Sumoschule des Isogai Taketsura vor einem zersprungenen Spiegel gefunden worden. Mit seinem Blut hatte er in den letzten Minuten seines Lebens auf den Boden gekritzelt: Isogai, hüte dich vor dem Samurai!

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 10, 2. Spalte, 4. Absatz

Er las Coco nun den ganzen Abschnitt vor. Der Leichnam des Sumotori Ibara Koschiro war in der Sumoschule des Isogai Taketsura vor einem zersprungenen Spiegel gefunden worden. Er hatte in den letzten Minuten seines Lebens auf den Boden gekritzelt: Isogai, hüte dich vor dem Samurai!

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 18, 2. Spalte, 2. Absatz

Fiddler konnte kein Blut sehen, auch keine Wunde. Der Kopf fehlte einfach. Der Körper der kopflosen, kostbar gekleideten Frau war keineswegs verwest, sondern ganz frisch und tadellos hergerichtet.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 21, 1. Spalte, 2. Absatz

Fiddler konnte kein Blut sehen, auch keine Wunde. Der Kopf fehlte einfach. Der Körper der kopflosen, kostbar gekleideten Frau war tadellos hergerichtet.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 18, 2. Spalte, 6. Absatz

Ihre Worte klangen auf eine abscheuliche Weise obszön und böse. Sie lachte.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 21, 1. Spalte, 6. Absatz

Ihre Worte klangen auf eine abscheuliche Weise böse. Sie lachte.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 21, 2. Spalte, 4. Absatz

Ralph Fiddler lief schreiend zum Geishahaus zurück. Er verlor seine Strohsandalen und riß sich die Füße an Steinen blutig. Aber das merkte er nicht.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 23, 2. Spalte, 4. Absatz

Ralph Fiddler lief schreiend zum Geishahaus zurück. Er verlor seine Strohsandalen und riß sich die Füße an Steinen auf. Aber das merkte er nicht.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 22, 2. Spalte, 9. Absatz – Seite 23, 1. Spalte, 7. Absatz

Die Geisha Murasaki stand lächelnd neben dem Monster und bewegte ihren Fächer. Eisaku Yaschagai lag auf den Knien und Unterarmen auf dem Boden und drückte die Stirn auf die Tatami. Die Strohmatten färbten sich rot mit Blut.
Nach Antje Keizerfeldt waren der Belgier und der Franzose an der Reihe. Ihr Schreien, Beten, Wimmern und Betteln half ihnen nichts, auch nicht ihr verzweifeltes Sträuben. Mit Fangklauen und Kieferzangen mordete sie die Jikininki.
Und die kleine Geisha mit der aufgesteckten Frisur und dem bedruckten Kimono lächelte wie beim Rezitieren eines schönen Gedichtes. Ihr Fächer bewegte sich. Auf dem Fächer war eine romantische Szene dargestellt. Aber dann spritzte warmes Blut darauf und verdarb das schöne Bild.
Die junge Französin kam noch einmal zu sich. Mit irren Augen, keines klaren Gedankens mehr mächtig, raffte das Mädchen sich auf und torkelte davon.
Aber sie kam nicht weit. Die Fühler der Jikininki bogen sich nach hinten. Der Körper der monströsen Gottesanbeterin ruckte herum. Ihre Facettenaugen beobachteten das Mädchen, und ihr Sirren wurde so hoch und schrill, daß es fast die Grenze des menschlichen Hörbereiches überschritt.
Das Mädchen war nun schon fünfzig Meter von dem aufgeklappten Geishahaus entfernt.
Da machte die riesige Gottesanbeterin einen einzigen Sprung. Ihre Fangbeine schnellten durch die Luft, und die Klauen packten zu.
Das Mädchen schrie auf, einmal nur. Als die Jikininki sie losließ, fiel sie zu Boden und blieb reglos liegen. Blut sickerte aus einer tiefen Wunde über der rechten Brust und aus einer am Rücken.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 24, 2. Spalte, 9. Absatz – Seite 25, 1. Spalte, 7. Absatz

Die Geisha Murasaki stand lächelnd neben dem Monster und bewegte ihren Fächer. Eisaku Yaschagai lag auf den Knien und Unterarmen auf dem Boden und drückte die Stirn auf die Tatami.
Nach Antje Keizerfeldt waren der Belgier und der Franzose an der Reihe. Ihr Schreien, Beten, Wimmern und Betteln half ihnen nichts, auch nicht ihr verzweifeltes Sträuben. Mit Fangklauen und Kieferzangen mordete sie die Jikininki.
Und die kleine Geisha mit der aufgesteckten Frisur und dem bedruckten Kimono lächelte wie beim Rezitieren eines schönen Gedichtes. Ihr Fächer bewegte sich. Auf dem Fächer war eine romantische Szene dargestellt.
Die junge Französin kam noch einmal zu sich. Mit irren Augen, keines klaren Gedankens mehr mächtig, raffte das Mädchen sich auf und torkelte davon.
Aber sie kam nicht weit. Die Fühler der Jikininki bogen sich nach hinten. Der Körper der monströsen Gottesanbeterin ruckte herum. Ihre Facettenaugen beobachteten das Mädchen, und ihr Sirren wurde so hoch und schrill, daß es fast die Grenze des menschlichen Hörbereiches überschritt.
Das Mädchen war nun schon fünfzig Meter von dem aufgeklappten Geishahaus entfernt.
Da machte die riesige Gottesanbeterin einen einzigen Sprung. Ihre Fangbeine schnellten durch die Luft, und die Klauen packten zu.
Das Mädchen schrie auf, einmal nur. Als die Jikininki sie losließ, fiel sie zu Boden und blieb reglos liegen.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 31, 1. Spalte, 1. – 7. Absatz

Der Samurai sah Tsuboutschij, und sein Schwert zischte aus der Scheide. Blitzschnell kam er auf den Sumotori zu, der in Kampfstellung ging. Es half ihm nichts. Schwerthiebe sausten durch die Luft. Tsuboutschij spürte einen heftigen Schlag am rechten und linken Handgelenk.
Noch fühlte er keinen Schmerz. Fassungslos sah er seine Hände durch die Luft fliegen und klatschend auf dem Boden landen. Dann schrie der Sumotori furchtbar auf.
Sein Gebrüll wurde auch in den oberen und unteren Etagen gehört und brachte alles auf die Beine.
Mit dem Mut der Verzweiflung wollte sich Tsuboutschij auf den zwei Meter großen Samurai werfen. Da beschrieb dessen Schwert eine tief angesetzte Acht. Tsuboutschij war es, als schlüge ein harter Stock gegen seine Beine. Sie knickten unter ihm weg. Der Samurai hatte ihm beide Beine an zwei verschiedenen Stellen durchgehauen.
Tsuboutschij fiel zu Boden und schrie noch lauter. Der Samurai stieß einen knurrenden Laut aus.
„Das Tomokirimaru wird jetzt den San-no-do beschreiben, den dritten Körperschlag“, rief er und teilte den Sumotori mit einem Hieb in der Mitte.
Das Schwert drang tief in den Steinfußboden ein. Isogai Taketsura, der seine Zimmertür geöffnet hatte, sah es. Der Schreck ließ ihn totenbleich werden. Das Fratzengesicht auf der Eisenmaske wandte sich ihm zu.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 32, 2. Spalte, 4. – 8. Absatz

Der Samurai sah Tsuboutschij, und sein Schwert zischte aus der Scheide. Blitzschnell kam er auf den Sumotori zu, der in Kampfstellung ging. Es half ihm nichts. Schwerthiebe sausten durch die Luft. Der Sumotori schrie furchtbar auf.
Sein Gebrüll wurde auch in den oberen und unteren Etagen gehört und brachte alles auf die Beine.
Mit dem Mut der Verzweiflung wollte sich Tsuboutschij auf den zwei Meter großen Samurai werfen. Da beschrieb dessen Schwert eine tief angesetzte Acht.
Tsuboutschij fiel zu Boden und schrie noch lauter. Der Samurai stieß einen knurrenden Laut aus und tötete den Sumotori mit einem Hieb.
Das Schwert drang tief in den Steinfußboden ein. Isogai Taketsura, der seine Zimmertür geöffnet hatte, sah es. Der Schreck ließ ihn totenbleich werden. Das Fratzengesicht auf der Eisenmaske wandte sich ihm zu.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 32, 2. Spalte, 1. Absatz

„Nur einen Anhaltspunkt kann ich Ihnen geben“, meinte Isogai Taketsura nun. „Auf dem Festplatz bei der Freiluftarena gibt es einen Samurai, der von einem Buckligen als der beste Schwertfechter der Welt angepriesen wird. Er hat ein Schwert, mit dem man sehr wohl einen Sumotori in Stücke hauen könnte.“

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 33, 2. Spalte, 8. Absatz

„Nur einen Anhaltspunkt kann ich Ihnen geben“, meinte Isogai Taket-sura nun. „Auf dem Festplatz bei der Freiluftarena gibt es einen Samurai, der von einem Buckligen als der beste Schwertfechter der Welt angepriesen wird. Er hat ein Schwert, mit dem man sehr wohl einen Sumotori töten könnte.“

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 33, 1. Spalte, 8. Absatz

„Ob ich ihn bekämpfen würde? Das fragt ihr noch, ehrwürdiger Taketsurasan? In der Luft zerreißen würde ich ihn. Ihm die Rippen zerquetschen und den Kopf abreißen. Ihm die Wirbelsäule brechen und ihn zerstampfen würde ich, wenn er mir unter die Finger käme.“

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 34, 2. Spalte, 6. Absatz

„Ob ich ihn bekämpfen würde? Das fragt ihr noch, ehrwürdiger Taketsurasan? In der Luft zerreißen würde ich ihn, wenn er mir unter die Finger käme.“

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 38, 1. Spalte, 4. Absatz

Sie mußten wohl oder übel warten. Unga sprach mittlerweile recht gut Englisch, Französisch und Deutsch.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 37, 2. Spalte, 2. Absatz

Sie mußten wohl oder übel warten.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 41, 1. Spalte, 6. Absatz

Tomotada raubte, mordete und schändete. Die schönsten Mädchen entführte er, und man hörte nie wieder etwas von ihnen.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 41, 1. Spalte, 1. Absatz

Tomotada raubte und mordete. Die schönsten Mädchen entführte er, und man hörte nie wieder etwas von ihnen.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 43, 1. Spalte, 2.  + 3. Absatz

Der Kampf begann. Hastig waren die Zeremonien erledigt worden. Der Ringrichter und die Schiedsrichter wollten so schnell wie möglich in die Stadt. Nur einige wenige Sumotori schauten bei dem Kampf zu. Er währte noch keine halbe Minute. Ashikaga ging auf seinen Gegner los und bekam ihn schnell richtig zu packen. Er hob ihn hoch und schmetterte ihn mit aller Wucht auf den Boden. Ota Tsuburis Genick brach.
Der Ringrichter untersuchte ihn, beriet sich kurz mit den Schiedsrichtern und erklärte Ashikaga dann zum Sieger und neuen Yokozuna. Er beglückwünschte ihn in aller Eile, und die Sumotori riefen Beifall und stampften mit den Füßen auf den Boden auf. Die vier Schiedsrichter gratulierten Ashikaga hastig.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 42, 2. Spalte, 7. Absatz – Seite 43, 1. Spalte, 1. Absatz

Der Kampf begann. Hastig waren die Zeremonien erledigt worden. Der Ringrichter und die Schiedsrichter wollten so schnell wie möglich in die Stadt. Nur einige wenige Sumotori schauten bei dem Kampf zu. Er währte noch keine halbe Minute. Ashikaga ging auf seinen Gegner los und bekam ihn schnell richtig zu packen. Er hob ihn hoch und schmetterte ihn auf den Boden.
Der Ringrichter untersuchte den bewußtlos Geschlagenen, beriet sich kurz mit den Schiedsrichtern und erklärte Ashikaga dann zum Sieger und neuen Yokozuna. Er beglückwünschte ihn in aller Eile, und die Sumotori riefen Beifall und stampften mit den Füßen auf den Boden auf. Die vier Schiedsrichter gratulierten Ashikaga hastig.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 43, 1. Spalte, 6. Absatz

Ashikaga blieb allein mit dem toten Ota Tsuburi im Ring zurück. Ohne jede Eile kauerte er sich neben dem Toten in Kampfpose nieder. Sein massiger Bauch lag auf dem Boden auf.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 43, 1. Spalte, 4. Absatz

Ashikaga blieb allein mit Ota Tsuburi im Ring zurück. Ohne jede Eile kauerte er sich in Kampfpose nieder. Sein massiger Bauch lag auf dem Boden auf.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 45, 1. Spalte, 12. Absatz – Seite 45, 2. Spalte, 6. Absatz

Weiter kam der Samurai nicht. Blitzschnell hatte Tomotada sein Tomokirimaru gezogen und ihm den O-kesa-Schlag übergezogen. Er traf den Samurai am linken Halsansatz und schlug schräg nach unten durch Körper und Rüstung. Das Schwert kam unterhalb des rechten Schulter-blatts an der Seite wieder heraus.
Der Samurai mit der Maske wandte Dojikage um und schaute über sein Heer.
„Will noch jemand Matsue plündern, bevor ich die Anordnung dazu gebe?“
Die Krieger und die Samurai senkten die Blicke. Nur die Untoten glotzten mit ihren leeren Augenhöhlen stoisch weiter in Tomotadas Richtung; ihnen war am Plündern ohnehin nichts gelegen.
Der Schwarze Samurai zog sein Pferd herum und ritt weiter. Hufe und Füße trampelten über den Leichnam des erschlagenen Samurai hinweg.
Tomotada wischte im Reiten sein Schwert mit einem Tuchfetzen sauber, den er aus der Satteltasche zog.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 45, 2. Spalte, 5. – 10. Absatz

Weiter kam der Samurai nicht. Blitzschnell hatte Tomotada sein Tomokirimaru gezogen und ihn mit einem einzigen Streich getötet.
Der Samurai mit der Maske zog sein Streitroß herum und schaute über sein Heer.
„Will noch jemand Matsue plündern, bevor ich die Anordnung dazu gebe?“
Die Krieger und die Samurai senkten die Blicke. Nur die Untoten glotzten mit ihren leeren Augenhöhlen stoisch weiter in Tomotadas Richtung; ihnen war am Plündern ohnehin nichts gelegen.
Der Schwarze Samurai ritt weiter.
Tomotada wischte im Reiten sein Schwert mit einem Tuchfetzen sau¬ber, den er aus der Satteltasche zog.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 46, 1. Spalte, 6. Absatz

Tomotada war brutal und grausam, ohne jede innere Anteilnahme. Gegen einen Gegner, den er in der Schlacht bekämpfte, empfand er nicht mehr Haß, als ein Holzfäller gegen den Baum, den er fällte. Es gab nur wenige Ausnahmen.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 46, 1. Spalte, 10. Absatz

Tomotada war ohne jede innere Anteilnahme. Gegen einen Gegner, den er in der Schlacht bekämpfte, empfand er nicht mehr Haß, als ein Holzfäller gegen den Baum, den er fällte. Es gab nur wenige Ausnahmen.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 46, 2. Spalte, 3. Absatz

Tomotada wollte dem Daimyo mit seinen Samurais und Untoten entgegenreiten und ihn und seine Männer in Stücke hauen, aber der Kokuo hielt ihn zurück.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 46, 2. Spalte, 5. Absatz

Tomotada wollte dem Daimyo mit seinen Samurais und Untoten entgegenreiten, aber der Kokuo hielt ihn zurück.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 48, 1. Spalte, 7.  8. Absatz

Tomotada hieb wortlos den kopflosen Körper der Rokiro-Kubi, der aufrecht im Sattel saß, mitten durch. Zwei Hälften fielen auf die Erde.
Die Rokiro-Kubi stimmte ein Wehgeheul an. „Mein Körper! Das sollst du mir teuer bezahlen, du elender Abschaum! Ich zerbeiße dir die Kehle.“

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 48, 1. Spalte, 9. Absatz – Seite 48, 2. Spalte, 2. Absatz

Tomotada hieb wortlos den kopflosen Körper der Rokiro-Kubi, der aufrecht im Sattel saß, nieder.
Die Rokiro-Kubi stimmte ein Wehgeheul an. „Mein Körper! Das sollst du mir teuer bezahlen, du elender Abschaum!“

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 48, 2. Spalte, 10. Absatz

Tomotada stieg von seinem Schlachtroß Dojikage, zog das Schwert und erwartete den Sumotori. Es war Ashikaga Daigo, der neue Yokozuna, der größte und stärkste Sumotori, den Tomotada je gesehen hatte.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 49, 1. Spalte, 2. Absatz

Tomotada stieg von seinem Schlachtroß, zog das Schwert und erwartete den Sumotori. Es war Ashikaga Daigo, der neue Yokozuna, der größte und stärkste Sumotori, den Tomotada je gesehen hatte.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 49, 1. Spalte, 5. Absatz

„Komm her, du fettes Schwein“, sagte Tomotada, „damit ich dich schlachten kann!“

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 49, 1. Spalte, 7. Absatz

„Komm her“, sagte Tomotada, „damit ich dich schlachten kann!“

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 49, 1. Spalte, 8. Absatz

Tomotada wollte den mächtigen Körper mit dem Kami-tatewari, dem Spalthieb, von oben teilen. Das Tomokirimaru zischte durch die Luft. Aber der Schlag wurde abgelenkt. Die Klinge verfehlte den Sumotori. Eine magische Kraft schützte ihn. Der Samurai mit der Eisenmaske konnte gerade noch ausweichen.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 49, 1. Spalte, 10. Absatz – Seite 49, 2. Spalte, 1. Absatz

Tomotada hob sein Schwert an. Das Tomokirimaru zischte durch die Luft. Aber der Schlag wurde abgelenkt. Die Klinge verfehlte den Sumotori. Eine magische Kraft schützte ihn. Der Samurai mit der Eisenmaske konnte gerade noch ausweichen.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 49, 2. Spalte, 5. Absatz – Seite 50, 1. Spalte, 4. Absatz

Der Samurai stieß mit dem Schwert zu, und der gewaltige Sumotori konnte gerade noch ausweichen. Aber die Schwertklinge streifte ihn und hinterließ eine blutige Wunde an seiner Seite.
Tomotada schrie triumphierend auf. Mit seinem Haarschopf hatte Ashikaga auch seine Unverwundbarkeit verloren. Es mußte eine starke Magie gewesen sein, die ihn geschützt hatte.
Der Schwarze Samurai griff an. Es sah aus, als wäre es nun um Ashikaga geschehen. Tomotada würde ihn todsicher erschlagen. Da stieß der Kopf der Rokiro-Kubi auf den Samurai herunter. Er attackierte ihn mit gefletschten Zähnen.
Eine Rokiro-Kubi konnte auch durch ein Panzerhemd beißen. Tomotada mußte den Kopf abwehren, sonst durchbiß er ihm die Kehle oder das Genick und beendete damit sein dämonisches Dasein.
Das Tomokirimaru wirbelte durch die Luft, aber die Rokiro-Kubi war auf der Hut.
Ashikaga nutzte seine Chance. Als der Schwarze Samurai durch den Rokiro-Kubi-Kopf abgelenkt wurde, sprang er ihn mit einem Satz an. Er schlug Tomotadas Schwerthand zur Seite, packte ihn und zwang ihn auf den Boden nieder.
Tomotada wehrte sich, ohne sein Schwert loszulassen. Der Samurai war stark und geschmeidig, aber gegen die Kräfte des zweihundertzwanzig Kilo schweren Sumotori kam er nicht an. Wenigstens gelang es ihm, so etwas wie ein Unentschieden zu erreichen.
Ashikaga hatte den Samurai mit einem Griff auf den Boden gepreßt. Der Sumotori vermochte aber nicht, Tomotada zu töten, indem er ihm das Genick brach oder ihm Schädel oder Brustkorb zerstampfte. Tomotada wiederum konnte sein Schwert nicht einsetzen.
Die Rokiro-Kubi stieß auf Tomotada nieder und wollte ihm den Hals durchbeißen. Da erschien ein Adler aus dem Nichts und griff den Frauenkopf mit dem langen Zopf an. Er mußte von Tomotada ablassen.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 49, 2. Spalte, 7. Absatz – Seite 50, 1. Spalte, 6. Absatz

Der Samurai stieß mit dem Schwert zu, und der gewaltige Sumotori konnte gerade noch ausweichen. Aber die Schwertklinge streifte ihn und hinterließ eine Wunde an seiner Seite.
Tomotada schrie triumphierend auf. Mit seinem Haarschopf hatte Ashikaga auch seine Unverwundbarkeit verloren. Es mußte eine starke Magie gewesen sein, die ihn geschützt hatte.
Der Schwarze Samurai griff an. Es sah aus, als wäre es nun um Ashikaga geschehen. Tomotada würde ihn todsicher erschlagen. Da stieß der Kopf der Rokiro-Kubi auf den Samurai herunter. Er attackierte ihn mit gefletschten Zähnen.
Eine Rokiro-Kubi konnte auch durch ein Panzerhemd beißen.
Das Tomokirimaru wirbelte durch die Luft, aber die Rokiro-Kubi war auf der Hut.
Ashikaga nutzte seine Chance. Als der Schwarze Samurai durch den Rokiro-Kubi-Kopf abgelenkt wurde, sprang er ihn mit einem Satz an. Er schlug Tomotadas Schwerthand zur Seite, packte ihn und zwang ihn auf den Boden nieder.
Tomotada wehrte sich, ohne sein Schwert loszulassen. Der Samurai war stark und geschmeidig, aber gegen die Kräfte des zweihundertzwanzig Kilo schweren Sumotori kam er nicht an. Wenigstens gelang es ihm, so etwas wie ein Unentschieden zu erreichen.
Ashikaga hatte den Samurai mit einem Griff auf den Boden gepreßt. Der Sumotori vermochte aber nicht, Tomotada zu töten. Tomotada wiederum konnte sein Schwert nicht einsetzen.
Die Rokiro-Kubi stieß auf Tomotada nieder. Da erschien ein Adler aus dem Nichts und griff den Frauenkopf mit dem langen Zopf an. Er mußte von Tomotada ablassen.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 50, 2. Spalte, 4. Absatz – Seite 51, 2. Spalte, 8. Absatz

Die Mujina, Tomotadas Mutter, kämpfte in der vordersten Reihe. Mit Naginata und Schwert mähte sie die Feinde nieder. Auf der Gegenseite wütete die Rokiro-Kubi unter den Angreifern. Vielen biß sie die Kehle durch oder das Genick. Untote nahmen fürchterliche Wunden hin und kämpften immer noch; sie konnten nur durch Enthauptung getötet werden. Musketenschützen rannten hin und her und feuerten immer wieder, Waffen klirrten, Pferde wieherten.
Da wollte die Mujina das Kampfglück für die Mannen des Tokuo no Kokoyo wenden. Sie setzte die Eisenmaske ab und wollte gerade mit dem Finger gegen ihr Frauengesicht schnippen, um es zum Verschwinden zu bringen; der Anblick der gesichtslosen Mujina würde die Angreifer ihrer Gesichter berauben, so daß sie leicht erschlagen werden konnten. Daß auch einige von Kokuos Streitern in Mitleidenschaft gezogen würden, störte die Mujina nicht.
Einen Sekundenbruchteil bevor ihr Finger das Gesicht berührte, traf sie der Kopf der Rukiro-Kubi.
Pfeilschnell war der Kopf auf sie herabgestoßen, als sie die Maske absetzte. Der Rokiro-Kopf traf den der Mujina. Zwei Dämonen schrien auf, und es entstand ein Knall, als zerplatzte ein reifer Kürbis.
Dann sah man die Mujina tot vom Pferd sinken. Auch der Kopf der Rokiro-Kubi war vernichtet.
Tomotada geriet in eine furchtbare Wut, als er den Tod seiner Mutter mit ansah. Er hatte sie nie besonders geliebt, aber immerhin war das der Schoß, der ihn geboren hatte; und Blut war dicker als Wasser.
In seiner Wut gelang es dem Schwarzen Samurai, Askikagas Griff zu sprengen. Er sprang auf und durchbohrte den Yokozuna mit dem Schwert. Ashikaga schrie auf. Tomotada hieb den Zweihundertzwanzig-Kilo-Koloß mit dem Tomokirimaru in Stücke. Dann durchbrach er die magische Sphäre, was von innen ohne weiteres möglich war, und pfiff sein Schlachtroß Dojikage herbei.
Das Pferd kam sofort herbeigaloppiert. Tomotada schwang sich in den Sattel und griff in wilder Wut die Reiter des Tai Pan an. Sein Heer folgte ihm. Die Mannen des Tai Pan gerieten ins Wanken. Das Tomokirimaru hieb eine blutige Gasse durch die Samurai des Tai Pan und mähte Untote nieder. Kein Schild, keine Rüstung konnten ihm widerstehen.
Der Tai Pan sah die Niederlage voraus. Er richtete sich auf seinem Schlachtroß auf, das auf einem kleinen Hügel hielt, und dann geschah etwas Grauenvolles.
Erst spie der Tai Pan eine meterlange Flamme, als ihm einer der Untoten aus Tomotadas Heer zu nahe kam. Das magische Feuer erfaßte den Kadaver des Untoten, und Flammen schlugen aus seiner Rüstung. Der Untote stürzte zu Boden und verbrannte.
Der Tai Pan aber wurde zu einem großen geflügelten Drachen. Er brüllte, daß außer dem Kokuo, Tomotada und den Untoten jeder erbebte. Dann erhob er sich in die Lüfte und flog zu dem Kokuo. Ihn wollte er töten.
Flammenspeiend landete er vor ihm. Das Feuer hüllte den Kokuo ein, aber es vermochte nicht, ihn zu verletzen. Nicht einmal seine Brauen oder seine unter dem Helm hervorfallenden eisengrauen Haare wurden versengt. Der Kokuo wehrte den Drachen mit der Maginata ab, deren Schneide plötzlich weiß glühte.
Der Drache Tai Pan brüllte wütend, spie Feuer und versuchte, den Kokuo mit seinen Klauen zu packen oder mit dem gezackten Schwanz zu treffen. Aber der Kokuo war auf der Hut und wich geschickt aus.
Da ritt Tomotada von hinten heran. Unbemerkt näherte er sich dem Drachen und hieb mit dem Tomokirimaru zu. Das Schwert traf den rechten Drachenflügel am Ansatz und trennte ihn fast ab. Der Drache heulte furchtbar auf.
Ein Tritt seines Hinterbeins schleuderte Tomotada samt Pferd zur Seite und zu Boden. Schwarzes Blut schoß aus der Wunde des Drachen.
Der Kokuo griff an und schwang die weißglühende Naginata.
„Elender, für diesmal hast du gesiegt!“ schrie der Drache Tai Pan mit Männerstimme und verschwand, noch ehe der Kokuo ihn erreicht hatte. Er löste sich einfach in Luft auf.
Tomotada erhob sich wieder, stieg auf sein Roß und ritt in die Schlacht.
Das Heer des Tai Pan wich zurück, nachdem sein Anführer geflohen war. Tomotada und seine Kämpfer erschlugen noch viele von den Mannen des Tai Pan, die in wilder Unordnung flohen. Der Rest irrte durch die Berge.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 50, 2. Spalte, 4. Absatz – Seite 51, 2. Spalte, 7. Absatz

Die Mujina, Tomotadas Mutter, kämpfte in der vordersten Reihe. Mit Naginata und Schwert mähte sie die Feinde nieder. Auf der Gegenseite wütete die Rokiro-Kubi unter den Angreifern. Untote nahmen fürchterliche Wunden hin und kämpften immer noch; sie konnten nur durch Enthauptung getötet werden. Musketenschützen rannten hin und her und feuerten immer wieder, Waffen klirrten, Pferde wieherten.
Da wollte die Mujina das Kampfglück für die Mannen des Tokuo no Kokoyo wenden. Sie setzte die Eisenmaske ab und wollte gerade mit dem Finger gegen ihr Frauengesicht schnippen, um es zum Verschwinden zu bringen; der Anblick der gesichtslosen Mujina würde die Angreifer ihrer Gesichter berauben, so daß sie leicht erschlagen werden konnten. Daß auch einige von Kokuos Streitern in Mitleidenschaft gezogen würden, störte die Mujina nicht.
Einen Sekundenbruchteil bevor ihr Finger das Gesicht berührte, traf sie der Kopf der Rukiro-Kubi.
Pfeilschnell war der Kopf auf sie herabgestoßen, als sie die Maske absetzte. Der Rokiro-Kopf traf den der Mujina. Zwei Dämonen schrien auf.
Dann sah man die Mujina tot vom Pferd sinken. Auch der Kopf der Rokiro-Kubi war vernichtet.
Tomotada geriet in eine furchtbare Wut, als er den Tod seiner Mutter mit ansah. Er hatte sie nie besonders geliebt, aber immerhin war das der Schoß, der ihn geboren hatte.
In seiner Wut gelang es dem Schwarzen Samurai, Askikagas Griff zu sprengen. Er sprang auf und durchbohrte den Yokozuna mit dem Schwert. Dann durchbrach er die magische Sphäre, was von innen ohne weiteres möglich war, und pfiff sein Schlachtroß herbei.
Das Pferd kam sofort herbeigaloppiert. Tomotada schwang sich in den Sattel und griff in wilder Wut die Reiter des Tai Pan an. Sein Heer folgte ihm. Die Mannen des Tai Pan gerieten ins Wanken. Das Tomokirimaru hieb eine Gasse durch die Samurai des Tai Pan und mähte Untote nieder. Kein Schild, keine Rüstung konnten ihm widerstehen.
Der Tai Pan sah die Niederlage voraus. Er richtete sich auf seinem Schlachtroß auf, das auf einem kleinen Hügel hielt, und dann geschah etwas Grauenvolles.
Erst spie der Tai Pan eine meterlange Flamme, als ihm einer der Untoten aus Tomotadas Heer zu nahe kam. Das magische Feuer erfaßte den Kadaver des Untoten, und Flammen schlugen aus seiner Rüstung. Der Untote stürzte zu Boden und verbrannte.
Der Tai Pan aber wurde zu einem großen geflügelten Drachen. Er brüllte, daß außer dem Kokuo, Tomotada und den Untoten jeder erbebte. Dann erhob er sich in die Lüfte und flog zu dem Kokuo. Ihn wollte er töten.
Flammenspeiend landete er vor ihm. Das Feuer hüllte den Kokuo ein, aber es vermochte nicht, ihn zu verletzen. Nicht einmal seine Brauen oder seine unter dem Helm hervorfallenden eisengrauen Haare wurden versengt. Der Kokuo wehrte den Drachen mit der Maginata ab, deren Schneide plötzlich weiß glühte.
Der Drache Tai Pan brüllte wütend, spie Feuer und versuchte, den Kokuo mit seinen Klauen zu packen oder mit dem gezackten Schwanz zu treffen. Aber der Kokuo war auf der Hut und wich geschickt aus.
Da ritt Tomotada von hinten heran. Unbemerkt näherte er sich dem Drachen und hieb mit dem Tomokirimaru zu. Das Schwert traf den rechten Drachenflügel am Ansatz und trennte ihn fast ab. Der Drache heulte furchtbar auf.
Ein Tritt seines Hinterbeins schleuderte Tomotada samt Pferd zur Seite und zu Boden.
Der Kokuo griff an und schwang die weißglühende Naginata.
„Elender, für diesmal hast du gesiegt!“ schrie der Drache Tai Pan mit Männerstimme und verschwand, noch ehe der Kokuo ihn erreicht hatte. Er löste sich einfach in Luft auf.
Tomotada erhob sich wieder, stieg auf sein Roß und ritt in die Schlacht.
Das Heer des Tai Pan wich zurück, nachdem sein Anführer geflohen war. Tomotada und seine Kämpfer verfolgten und töteten viele von den Mannen des Tai Pan, die in wilder Unordnung flohen. Der Rest irrte durch die Berge.

* * *

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 52, 1. Spalte, 5. Absatz – Seite 52, 2. Spalte, 1. Absatz

Der Dämonenkiller sann über die Geschichte aus den alten blutigen Zeiten nach. Er war tief beschämt über das, was er als Tomotada in der Vergangenheit getan hatte. Aber dazu konnte er nichts. Olivaro, der Kokuo no Tokoyo, war es gewesen, der ihn mit teuflischer Raffinesse in eine dämonische Existenz gezwungen hatte.

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Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 52, 1. Spalte, 4. Absatz

Der Dämonenkiller sann über die Geschichte aus den alten Zeiten nach. Er war tief beschämt über das, was er als Tomotada in der Vergangenheit getan hatte. Aber dazu konnte er nichts. Olivaro, der Kokuo no Tokoyo, war es gewesen, der ihn mit teuflischer Raffinesse in eine dämonische Existenz gezwungen hatte.

* * *

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 57, 1. Spalte, 2. Absatz

Der Däne ging zu Boden. Ihm war, als sei ein Elefant auf ihn heruntergesprungen. Es war der Sumotori Akinosuke, der Abi Flindt nun mit der Faust einen Schlag wie mit einem Hammer auf den Kopf versetzte.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 56, 1. Spalte, 8. Absatz

Der Däne ging zu Boden. Ihm war, als sei ein Elefant auf ihn heruntergesprungen. Es war der Sumotori Akinosuke, der Abi Flindt nun mit der Faust einen Schlag auf den Kopf versetzte.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 57, 1. Spalte, 9. Absatz

„Wir nehmen ihn mit“, sagte Isogai Taketsura. „Sein Wagen soll hier stehenbleiben.“ Und leise fügte er hinzu: „Ich werde ihn der Jikininki als Geschenk geben. Sie soll ihn fressen.“

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 57, 2. Spalte, 7. Absatz

„Wir nehmen ihn mit“, sagte Isogai Taketsura. „Sein Wagen soll hier stehenbleiben.“ Und leise fügte er hinzu: „Ich werde ihn der Jikininki als Geschenk geben.“

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 58, 1. Spalte, 5. Absatz

Die bewaffneten Polizisten und Wärter standen wie Steinstatuen auf den Gängen und vor dem Gefängnis. Drei von Tomotada mit dem Schwert erschlagene Leichen lagen auf den Gängen.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 57, 2. Spalte, 3. Absatz

Die bewaffneten Polizisten und Wärter standen wie Steinstatuen auf den Gängen und vor dem Gefängnis.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 63, 2. Spalte, 5. Absatz

Eine der langen, spitzen Nadeln bohrte sich in Ungas linken Arm. Die Geishas schrien triumphierend und gierig auf, als sie das hervortröpfelnde Blut sahen. Sie hielten Dorian und Unga in Schach.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 61, 1. Spalte, 3. Absatz

Eine der langen, spitzen Nadeln bohrte sich in Ungas linken Arm. Die Geishas schrien triumphierend und gierig auf. Sie hielten Dorian und Unga in Schach.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 64, 1. Spalte, 6. Absatz – Seite 64, 2. Spalte, 4. Absatz

Isogai Taketsura kniete wimmernd auf dem Boden. Er erkannte. daß Dämonen immer falsch spielten und betrogen. Es war die letzte Erkenntnis seines Lebens. Die Fangklauen der Jikininki packten ihn. Tot fiel er auf die blutigen Leichen seiner beiden besten Sumotori.
„Das ist mir einmal ein Festschmaus!“ sagte die Jikininki und hob die Fangklauen, um den aufschreienden Abi Flindt zu packen.
Vergebens versuchte der Däne, seine Fesseln zu sprengen. Dorian Hunter hatte in den Kampf Ungas gegen die beiden Geistergeishas eingegriffen. Mit der Spitze des Kommandostabs, der zur vollen Länge ausgezogen war, durchbohrte der Bucklige erst die eine, dann die andere.
Die Geishas gaben einen Klagelaut von sich, wurden durchsichtig und verwehten wie Rauch.
Unga sprang nun vor die Jikininki - im letzten Moment, bevor sie Abi Flindt packte. Der Cro-Magnon focht gegen die Klauen Jikininki. Das von Dorian Hunter geschmiedete magische Schwert bewährte sich. So gut wie das Tomokirimaru war es nicht, aber es setzte dem Dämon schwer zu. Schon konnte die Jikininki ihre eine Fangklaue nicht mehr schließen. Sehnenbündel waren durchtrennt.
Der Dämon neigte den Kopf mit den Kieferzangen, um Unga zu packen. Aber der Cro-Magnon sprang zur Seite, wie zuvor schon ein paarmal, schnell und geschmeidig wie ein großes Raubtier. Er stieß der Jikininki das Schwert ins eine Facettenauge.
Der Dämon schrie mit schriller weiblicher Stimme auf, und das Schwert Ungas beschrieb einen blitzenden Halbkreis. Die scharfe Klinge des Samuraischwerts trennte den Kopf der Jikininki vom Rumpf.
Das grelle nervtötende Sirren verstummte abrupt. Im Tod verwandelte sich der Dämon. Er schrumpfte und veränderte sich. Dann lag die schöne zierliche Geisha Yoko mit abgehauenem Kopf zu Ungas Füßen.

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Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 61, 1. Spalte, 11. Absatz – Seite 61, 2. Spalte, 8. Absatz

Isogai Taketsura kniete wimmernd auf dem Boden. Er erkannte. daß Dämonen immer falsch spielten und betrogen. Es war die letzte Erkenntnis seines Lebens. Die Fangklauen der Jikininki packten ihn. Tot fiel er auf die Leichen seiner beiden besten Sumotori.
„Das ist mir einmal ein Festschmaus!“ sagte die Jikininki und hob die Fangklauen, um den aufschreienden Abi Flindt zu packen.
Vergebens versuchte der Däne, seine Fesseln zu sprengen. Dorian Hun-ter hatte in den Kampf Ungas gegen die beiden Geistergeishas eingegriffen. Mit der Spitze des Kommandostabs, der zur vollen Länge ausgezogen war, durchbohrte der Bucklige erst die eine, dann die andere.
Die Geishas gaben einen Klagelaut von sich, wurden durchsichtig und verwehten wie Rauch.
Unga sprang nun vor die Jikininki - im letzten Moment, bevor sie Abi Flindt packte. Der Cro-Magnon focht gegen die Klauen Jikininki. Das von Dorian Hunter geschmiedete magische Schwert bewährte sich. So gut wie das Tomokirimaru war es nicht, aber es setzte dem Dämon schwer zu. Schon konnte die Jikininki ihre eine Fangklaue nicht mehr schließen.
Der Dämon neigte den Kopf mit den Kieferzangen, um Unga zu packen. Aber der Cro-Magnon sprang zur Seite, wie zuvor schon ein paarmal, schnell und geschmeidig wie ein großes Raubtier. Er stieß der Jikininki das Schwert entgegen.
Der Dämon schrie mit schriller weiblicher Stimme auf, und das Schwert Ungas beschrieb einen blitzenden Halbkreis.
Das grelle nervtötende Sirren verstummte abrupt. Im Tod verwandelte sich der Dämon. Er schrumpfte und veränderte sich. Dann lag die schöne zierliche Geisha Yoko zu Ungas Füßen.

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Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller Nr. 102
Seite 65, 2. Spalte, 10. Absatz

„Bestimmt nicht“, sagte Abi Flindt, wandte sich ab und starrte geschockt auf die blutigen Leichen Isogai Taketsuras, der beiden Sumotori und der Geisha, die vor dem Haus lagen.

Die Gottesanbeterin
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102
Seite 63, 1. Spalte, 6. Absatz

„Bestimmt nicht“, sagte Abi Flindt, wandte sich ab und starrte geschockt auf die Leichen Isogai Taketsuras, der beiden Sumotori und der Geisha, die vor dem Haus lagen.

Das waren die Kürzungen der Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 102. In der nächsten Folge kommen die Kürzungen in der Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 103 "Das Geheimnis der Maske" von Kurt Luif alias Neal Davenport dran.

 

 

Kommentare  

#1 G. Walt 2018-01-31 07:00
Immer wieder interessant. Welche Versionen nutzte eigentlich Zaubermond? Oder haben die nochmals geändert?
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#2 Schnabel 2018-01-31 08:58
Eigentlich - laut Werbung - wollte der Zaubermond-Verlag die Originalversion - spricht Erstauflage - bringen. Leider haben sie sich an ihre eigene Vorgabe nicht gehalten. Als Beispiel sei hier mal der Dämonenkiller Nr. 65 genannt. Vor einem Jahr habe ich mal einen Vergleich hier gebracht.
Hier der Link
www.zauberspiegel-online.de/index.php/phantastisches/gedrucktes-mainmenu-147/29484-eine-legende-wird-vierzig-jahre-alt-kuerzungen-und-veraenderungen-bei-zaubermond-verlag-ausgaben-dorian-hunter-buch-nr-14-5-teil-rendezvous-mit-dem-sensenmann
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#3 G. Walt 2018-01-31 09:05
Aha. Danke
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