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Vom Vampyr zum Positronenhirn. Alte phantastische Literatur im Verbrauchertest: Teil 28: Stanislav Lem - Solaris (1961)

Vom Vampyr zum Positronenhirn. Alte phantastische Literatur im VerbrauchertestTeil 28:
Stanislav Lem - Solaris
(1961)

Der Longseller Solaris vereint mehrere Superlative auf sich. Er gehört zu den bekanntesten SF-Werken der Literaturgeschichte und ist zweifellos der berühmteste polnische Roman des 20. Jahrhunderts. Und er gilt als Vorzeige-Objekt, wenn SF-Fans mit Minderwertigkeitskomplexen einen Titel brauchen, um zu zeigen, dass ihre Lieblingsgattung durchaus weltliteraturfähig ist.


SolarisManchmal, wenn ich Abhandlungen über Science fiction lese, überkommt mich ein sonderbar paranoides Gefühl. Es scheint, als gäbe es irgendwo, hinter den Kulissen, eine Deutungshoheit, eine Art Gottheit, die mit irrem Gekicher festlegt, was gute SF ist und was nicht. Und alle schreiben dieses Diktum sklavisch nach. Für mich als Späteinsteiger in dieses sonderbare Genre ergeben sich da ähnlich unerklärbare Rätsel wie etwa für den  jungen Klassikliebhaber, dem auch niemand erklären kann, wieso man zwar nicht zwischen den Sätzen einer Sinfonie klatschen darf, wohl aber zwischen den Nummern einer Oper.

Zu den sonderbarsten Thesen der Literaturwissenschaft gehört die, dass gute SF schon mal die Zukunft irgendwie „vorausahnt“. Wer irgendwas vorhergesagt hat, das später eintrifft, bekommt Bonuspunkte von den Nachgeborenen. Dabei ist es doch gar nicht die Aufgabe der SF, irgendwas präzise vorauszuahnen – das ist Aufgabe der Hellseher. Es gibt auch durchaus gute SF, in der alles völlig verrückt ist und von der wir wissen, dass dies Verrückte wohl nie so eintreten wird, auch in 1000 Jahren nicht.

Zu diesen Romanen gehört auch Solaris – obwohl es auch zu Lems eingestandener Doktrin gehörte, SF zu einer Art belletristischem Orakel herabzuwürdigen. Glücklicherweise ist er hier damit gescheitert.

Die Grundidee ist eigentlich so großartig, dass jeder Pulp-Autor Jubelschreie ausgestoßen hätte, wäre sie ihm eingefallen. In ihrem Kern ist es genau genommen auch eine Pulp-Fiction-Idee, die in den Händen etwa von Murray Leinster oder Ray Cummings (oder, um einen wirklich soliden deutschen SF-Pulp-Autor zu nennen, Eberhard Seitz alias J.E. Wells) gut gediehen wäre.

Da ist dieser sonderbare Planet Solaris, der von Meer umgeben ist. Es gibt so gut wie kein Land. Seit hundert Jahren erforschen irdische Wissenschaftler diesen Planeten. Denn theoretisch hätte er von seinem Doppelstern schon längst verschlungen werden müssen. Wird er aber nicht. Er scheint immer wieder seine Gravitationsbahn zu korrigieren. Ein intelligenter Planet?

Kelvin soll als Experte auf der schwimmenden Untersuchungstation nach dem Rechten sehen. Als er in der Station eintrifft, findet er die Crew in desolatem Zustand vor. Von den drei Besatzungsmitgliedern hat eines Selbstmord begangen, ein weiteres wird grade wahnsinnig und hat sich in seinem Labor eingeschlossen, und das dritte ist hochgradig depressiv.

SolarisBald erfährt Kelvin auch den Grund für das sonderbare Verhalten der Kollegen: Sie sind nicht allein. Andere Wesen gehen um auf der Station. Tatsächlich tauchen Menschen auf, die es hier eigentlich nicht geben darf. Wie Kelvins Ex-Freundin Harey, die sich vor Jahren das Leben genommen hat. Bald wird klar, dass der Solaris-Ozean seine Hand im Spiel hat; dieses vermutlich intelligente Meer versteht es, menschliche Erinnerungsspuren auszulesen und auf Neutrinoebene diese Erinnerungen neu zusammenzusetzen, so dass alte Bekannte wieder zu existieren scheinen. Das Problem: Der Ozean zapft das Unbewußte an, holt Dinge mit hervor, die besser dort geblieben wären... Warum und zu welchem Zweck das geschieht - niemand weiß es. Und wid es je wissen.

Ein fantastischer Stoff! Man könnte zum Beispiel einen hervorragenden Horror-Roman daraus machen. Da ist der fremde Planet, das geheimnisvolle denkende Meer, die zombieähnlichen Kreaturen... Man müßte nur alles in ein dunkles Geheimnis hüllen und das Schreckliche nach und nach entschleiern...So wäre ein amerikanischer Pulp-Autor mit Sicherheit vorgegangen.

Lem entscheidet sich anders. Er schildert die Situation nüchtern, fast stimmungslos, wie ein präzises Protokoll. Bewusst vermeidet der Ich-Erzähler, eine Atmosphäre wohligen Grauens aufzubauen. Er weiht den Leser schon früh in alle Erstaunlichkeiten seiner Welt ein. Ein konventioneller Schreiber  hätte sich um keinen Preis der Welt so früh in die Karten gucken lassen – ein denkender Ozean, was wäre das für ein Kracher am Schluß gewesen! Und wieviel Suspense wäre in dem Roman enthalten, wüßte man bis zum Ende nicht, wo die Kreaturen herkommen und warum sie unzerstörbar sind...

Lem baut sein Buch bewusst unorthodox auf. Und fügt dem  Roman eine sehr papierene Ebene hinzu und eine höchst originelle.

Die papierene ist viel bewundert worden – wurde aber auch oft von manchen Kritikern als recht zäh und geschwätzig empfunden. Neben der Handlung her wird uns minutiös die Geschichte der Solaris-Forschung, oder genauer: die Geschichte der Solaris-Forschung-Literatur der letzten 100 Jahre erzählt. Lem liebt so etwas. Detailversessen beschreibt er Autoren, genaue Seiten- und Bandzahlen, die Inhalte von Broschüren und dicken Folianten.

SolarisDiese Idee einer virtuellen Bibliothek ist nicht neu und auch heute noch lebendig. Vor allem H.P. Lovecraft machte sich in seinen Horror-Geschichten den Spaß und erfand dunkle magische Schriften, die immer wieder auftauchen – allen voran das sagenumwobene Necronomicon.

Und heute bei uns in Deutschland lebt die Tradition in den Romanen von Walter Moers weiter (z.B. „Die Stadt der Träumenden Bücher“ )

SolarisIch als Bibliomane bin der ausschweifenden Lemschen Buchphantasien über weite Strecken gerne gefolgt, aber selbst mir wurde das Wortgeklingel zuweilen dann doch etwas zu überdreht. Mir ist schon klar, welch grausamen Scherz Lem hier mit dem Leser treibt: Es geht wieder einmal um sein Lieblingsthema, die Unfähigkeit der Kommunikation zwischen völlig verschiedenen Intelligenzen.

Literatur auf Literatur wird angehäuft, um wortreich zu demonstrieren, dass man eigentlich – nichts weiß. Alles heiße Luft.

Das ist schön überlegt, aber wie fast alle allzu ausgeklügelten und plattgewalzten Gags nutzt auch dieser ab, und übrig bleibt eine streckenweise egomanische Wortartistik, die sich an sich selbst berauscht und den Leser eigentlich nicht mehr braucht.

„Die Expeditionen durchmaßen Hunderte von Kilometern in den Tiefen der Symmetriaden, stellten Registrierapparate auf, selbsttätige Filmkameras; die Fernsehaugen künstlicher Satelliten registrierten das Knospen der Mimoiden und Länglinge, ihr Reifen und Verenden. Die Bibliotheken füllten sich, es vergrößerten sich die Archive, der Preis, den man dafür zahlen mußte, war manchmal hoch. Siebenhundertachtzehn Menschen kamen während der Kataklismen ums Leben, da sie sich nicht rechtzeitig aus den bereits zur Vernichtung verurteilten Kolossen zurückzogen, davon einhundertundsechs bei einer einzigen Katastrophe, die großes Aufsehen erregte, weil der siebzigjährige Giese selbst dabei den Tod fand.“  

Und so weiter, und so weiter. Es ist ein amüsanter Zufall, das Lems wortreicher, mit sonderbaren Fremdworten vollgestopfter Roman 1961 erschien, im selben Jahr also, als Perry Rhodan startete.

Anfang der Sechziger rumorte es in der weltweiten SF-Szene, in Ost wie West, in der Hochliteratur wie im Romanheft – man wollte weg von  der vermeintlichen Kinderspielecke mit ihren schlichten Satzstrukturen, Raumschiffpiraten und glubschäugigen Venusmonstern. Die neue Freude am Fremdwort war allerdings nicht weniger infantil. Die  elaborierte Sprache der neuen High-SF der 60er und 70er Jahre wirkt heute im Abstand von 40-50 Jahren nicht selten genauso albern wie manches allzu Schlichte von anno dazumal. Davor ist Lem ebensowenig gefeit wie Perry.

LemAber ich sprach ja von zwei charakteristischen Zügen in Lems sonderbaren Roman. Der zweite ist wirklich originell und zeigt, was man aus einer Geschichte machen kann, wenn man sie wirklich logisch zu Ende denkt. Keineswegs verabscheut Kelvin nämlich Harey, nachdem er erkennt, das sie ein Produkt des Ozeans ist. Er verliebt sich wider besseres Wissen erneut in sie. Und da Harey eine exakte Nachbildung ihres alten Selbst ist, vermag sie auch reflektiv zu denken. Sie erkennt, dass sie nicht echt, sondern nur eine Nachbildung ist, leidet darunter, dass sie nicht zu schlafen und zu essen braucht, und besonders – ein schöner Zug Lems – dass sie nur in unmittelbarer Nähe zu Kelvin existieren kann. Es gibt keine Privatsphäre. Einmal geht dabei mit Lem doch der Horror-Autor durch – als Kelvin versucht, das Harey-Ding einzusperren, verwandelt sich die zarte Frau in eine im buchstäblichen Sinne reißende Bestie und zerfetzt die Stahltür zwischen ihnen wie Papier.  

Natürlich – im Grunde ist das der verfeinerte Frankenstein-Mythos. Hareys Selbstanklage, eine seelenlose Kreatur zu sein, erinnert zuweilen an die entsprechenden Verzweiflungsausbrüche des Monsters aus Shelleys Roman. Und doch – das depressive Geschöpf, das darüber trauert, nur erschaffen und nicht geboren zu sein, bekommt bei Lem noch einmal eine große, poetische Chance, fürs 20. Jahrhundert sein Leid zu klagen. Der Selbstmordversuch Hareys ist ein wirklich grandioser Moment – sie kann nicht sterben, schon nach kurzer Zeit regeneriert sie sich. Was viel trauriger ist als der gewünschte Tod.

Insgesamt also ein eher düsterer, ja nihilistischer Roman, an dessen Ende die Erkenntnis steht, dass es keine Erkenntnis gibt, und dass auch eine zurückgeschenkte Vergangenheit nur Leid bringt.  

Für mich ist das kein Roman, den ich durchweg gerne und beschwingt gelesen habe, aber einer, der mir lange nachging. Und doch...

Ich möchte hier im Zauberspiegel nicht den Eindruck des Experten erwecken; ich bin schon Musikexperte, und wie Tucholsky mal so schön sagte, sind die meisten von uns nur einmal Experte und 99mal Laien. Mein Urteil ist – wie das jeden Lesers – getrübt durch Vorlieben und Vorurteile. Meinem Naturell entspricht dieser Lemsche Stil nicht. Ich bin selbst kein Intellektueller  (auch wenn meine Freunde und Kollegen meist anderer Meinung sind), und ich rieche bei Lem immer den Intellektuellen durch. Stephen King benutzte einmal das Bild vom Autor, der seine Romanfiguren wie Schablonen hin- und herschiebt, um sie Dinge sagen zu lassen, die er selbst gern sagen möchte.  Lems Figuren erinnern mich ständig an Lem. Das klingt paradox, aber sagt nur aus, dass jemand ein großer Denker, aber dennoch ein schlechter Dramatiker sein kann. In Hamiltons grellbunten Captian-Future-Figuren steckt mehr eigenständiges Leben. Sie führen schwachsinnigere, aber doch auch markantere Gespräche als Lems zerquälte Geschöpfe. Das soll gar nichts gegen die dichterische Qualität des polnischen Autors sagen. Nur warne ich davor, SF-Autoren deshalb zu überschätzen, weil sie seitenweise dezidiert ganz viele kluge Sachen sagen. Es gibt ausgesprochen dämliche Autoren, deren Plots einfach rocken. Müssen die sich verstecken? Ich finde nicht.

Dennoch – trotz dieser geschmäcklerischen Vorbehalte muß man den Mut Lems anzuerkennen, eine derart pessimistische Weltsicht in einem sozialistischen Land zu veröffentlichen, denn sozialistische Doktrinen sind ja, weil ihr Kernfundament aus dem späten 19. Jahrhundert stammt, per se immer positivistisch.  Ich weiß wenig über die genaue Rezeptionsgeschichte in Polen - in der DDR jedenfalls war der Roman fast bis zum Schluss sehr unbequem. Die Behörden erkannten sehr richtig, dass Solaris „in Pessimismus und Negation münde“, und verweigerten Übersetzung und Druck. Erst 1983, da war das Werk längst ein Klassiker und internationaler Bestseller, wurde das Buch  veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt hatte es  bereits 5(!) westdeutsche Ausgaben gegeben.

Mein DDR-Exemplar von 1985 – 2. Auflage - ist die erste in Leinen gebundene und enthält nur den Text, kein Nachwort, was außergewöhnlich ist, zumal bei  einem als problematisch empfundenen Roman.

SolarisSolaris ist mehrmals verfilmt worden.

Unter anderem 1972 in Russland von Alexander Tarkowsky, der bildgewaltige 170 Minuten liefert – auch dieses Meisterwerks wegen gilt er als der beste russische Regisseur seit Sergej Eisenstein. Kaum bekannt ist, dass es bereits 1968 eine frühe russische Verfilmung gab, der Regisseur war Boris Nierenburg. Über den Hollywoodfilm mit George Clooney (2002) muss man nicht viele Worte verlieren. Lem brach nach eigenem Bekunden den Film nach der Hälfte angewidert ab. Das muss nicht gegen den Film sprechen – fest steht, dass von den Intentionen des Autors nicht allzu viel übrigbleibt

Der engbegrenzte Schauplatz der Versuchsstation hat Autoren seit 50 Jahren immer wieder gereizt, den Roman als Bühnenstück zu bearbeiten. Auch als Hörspiel existiert er. Mittlerweile ist das Werk also durchaus ein Klassiker, das auch schon einen Berg an philosophisch-literaturanalytischer Sekundärliteratur aufweisen kann. Wikipedia führt etwa eine Monstrosität mit dem Titel: Nicht sehen, nicht hören, nicht sprechen – nicht verstehen. Die epistemologische Impotenz des Menschen nach Stanisław Lem an.

Nebenbei bemerkt: deutsch ist die einzige Weltsprache, in der die wissenschaftlichen Texte zu  schöner Literatur sich fast immer hässlich lesen. Ein Franzose oder Engländer würde nie ein Wort wie epistemologisch benutzen, wenn er über Verne oder Wells schriebe. Weil die ausländischen Kollegen stilistisch ein bißchen was von ihren Vorbildern gelernt haben.

Nächste Folgen:
Arthur Conan Doyle: Der Hund von Baskerville (1902) (22. Februar)
Friedrich Gotthelf Baumgärtner (Hg.) - Museum des Wundervollen (1803-12) (7. März)
Ann Radcliffe - Die nächtliche Erscheinung im Schlosse Mazzini (1790) (21. März)
Robert Kraft - Loke Klingsor, der Mann mit den Teufelsaugen (1914-16) (04. April)
Abraham Merritt: Die Puppen der Madame Mandalipp (1932) (18. April)
Paul W. Fairman: Der Mann, der im Nichts steckenblieb (1951) (02. mai)

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Kommentare  

#1 Andreas Decker 2016-02-08 11:46
Der Drang, beweisen zu müssen, dass SF Relevanz und literarische Klasse hat, hat im Nachhinein betrachtet in den 70ern und 80ern schon etwas Verzweifeltes und Tragikomisches an sich. Gerade der Lem wurde ja wie ein Banner vornweg getragen. Der hat ja auch Germanistik-Professoren gefallen. Das gleiche Phänomen kann man heute bei Comics beobachten.

Ich bin seinerzeit drin steckengeblieben und habe Solaris nie zu Ende gelesen. Der Roman kostet schon Mühe. Merkwürdigerweise hatte die Phantastik dieses Problem nicht oder weniger. Da gab - und gibt - es immer genug Literarisches. Andererseits interessiert das weder die Kritik noch die Bestsellerlisten; die von vielen SF-Fans damals so verlachte Fantasy hat den Konkurrenten ja lange abgehängt und ist Teil des Mainstreams geworden.

In erzählerischer Hinsicht hatten die Osteuropäer vermutlich wirklich den Vorteil, eben nicht Captain Future, Doc Smith oder K.H. Scheer verinnerlicht zu haben. Da ergab sich ein anderer Ansatz von selbst.

Andererseits konnte ich nie viel damit anfangen und fand das alles wie schon den Lem zu verkopft und trocken, um damit wirklich warm zu werden. Da war mir die "New Wave" schon näher.

Allerdings muss ich heute gestehen, dass ich mittlerweile gerade die vielgerühmte "New Wave", die nun wirklich viel bewegt hat, auch oft nur noch unlesbar und prätentiös finde.

Da dürfte Lem vermutlich besser wegkommen, weil Solaris sich als ziemlich zeitlos entpuppt, was man von vielen damals abgefeierten Autoren nun wirklich nicht behaupten kann.

Leinster und Cummings? :-) Da greifst du aber tief in die Kiste. Aber ich gebe dir recht. Die haben mehr geleistet als die Mehrzahl der zeitgenössischen Autorenriege.
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#2 Hermes 2016-02-08 12:00
Zitat:
oder, um einen wirklich soliden deutschen SF-Pulp-Autor zu nennen, Eberhard Seitz alias J.E. Wells)
Also mit diesem Autoren konnte ich nie etwas anfangen. Habe mehrere Romane von ihm gelesen, war jedes Mal ein Krampf. Da waren Darlton und Scheer um Klassen besser.
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#3 Matzekaether 2016-02-08 15:43
@ Andreas - ja, mir gehts ganz ähnlich.
@ hermes - Naja, ich habe die Namen ja auch genannt, weil sie ganz gut den Durchschnitt vertreten. Seitz hat viel Mist geschrieben, Es gibt aber echte Kracher von ihm. Eins meiner Lieblings-Leihbücher überhaupt ist "Raum ohne Leben", eine postapokalyptiche Geschichte. Vielleicht stell ich das mal vor irgendwann.
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#4 Mainstream 2016-02-09 18:50
-
Also, ich erinnere mich damals das Buch noch schnell
vor der Neuverfilmung gelesen zu haben. Und was Lem
daran nicht gefallen haben könnte, erschließt sich mir nicht.
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#5 Matzekaether 2016-02-10 21:03
Das ist ja alles schon ein bißchen her - einerseits war ja Lem schon sehr betagt, als er sich beschwert hat. Vermutlich fehlte ihm diese ganze Literatur-Ebene - die Kritik war jedenfalls damals ziemlich einhellig der Meinung, dass Lems komplexes roman allein auf die Bezeihung Kelvin-Harey reduziert wird. Aber klar, Filme müssen irgendwo streichen...
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#6 Andreas Decker 2016-02-11 12:26
Das Motiv mit der toten Frau/Freundin/Mutter, die wieder auftaucht, ist zumindest in der filmischen SF recht häufig verwurstet worden, wenn man so drüber nachdenkt. Von Star Trek bis zu Event Horizon.
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