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Eine Legende wird vierzig Jahre alt - Die Kürzungen in der DK-Neuauflage - 41. Teil - Die Monster aus der Geisterstadt

Dämonenkiller zum 40.Eine Legende wird 40 Jahre alt
Die Kürzungen der Neuauflage
Die Monster aus der Geisterstadt

Als am 12. April 1983 die Neuauflage der Dämonenkiller-Serie startete, war ich hocherfreut, denn es bestand für mich die Chance, daß ich endlich das Ende des Baphomet-Zyklus (Dämonenkiller 130 – 149) in Heftformat erhalten könnte. Leider wurde nichts daraus und das lag unter anderem daran, dass der Erich Pabel-Verlag auf eine glorreiche Idee kam.


Im Sinne des Jugendschutzes begann man damit, sämtliche (möglicherweise) jugendgefährdenden Stellen in den Dämonenkiller-Romanen zu entfernen.

Schauen wir uns mal an, was in Dämonenkiller-Roman Nr. 40 Die Monster aus der Geisterstadt gekürzt wurde:

Der Dämonenkiller erscheint "Im Zeichen des Bösen" (Vampir Horror Bd. 23)Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 6, 2. Spalte, 7. Absatz - Seite 7, 1. Spalte, 1. Absatz

In der Mitte stand ein grob behau­erner Steinquader, der zwölf Fuß lang, sechs Fuß breit und drei Fuß hoch war. Der Stein war vom ge­trockneten Blut der Opfer dunkel gefärbt; das Blut klebte in zentime­terdicken Schichten darauf und bil­dete Klumpen, die wie Wucherungen aussahen.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 7, 2. Spalte, 2. Absatz

In der Mitte stand ein grob behau­erner Steinquader, der zwölf Fuß lang, sechs Fuß breit und drei Fuß hoch war. Der Stein war vom ge­trockneten Blut der Opfer dunkel gefärbt.

* * *

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 8, 2. Spalte, 6. Absatz - Seite 9, 1. Spalte, 2. Absatz

Daponde konnte den Angreifer nicht genau erkennen. Der Schmerz machte ihn blind und taub. Er hatte das Gefühl, daß er mitsamt dem Quipu durch die Luft segelte - nein, schwebte. Ja, er schwebte, und als er auf den Boden aufprallte, war ihm, als tauchte er in die Fluten eines Ge­wässers ein; ein Meer aus rotem Wasser, das aus seinem Arm quoll, der plötzlich wie ein abgetrennter Stumpf aussah. Krallen durch­schnitten die in Blut getauchte Sphä­re, wirbelten Daponde wieder empor und schleuderten ihn wie ein Spielzeug davon.
Obwohl er keinen klaren Gedan­ken mehr fassen konnte, klammerte er sich instinktiv an das Quipu wie an einen rettenden Strohhalm. Und auf einmal wußte er, was das alles zu bedeuten hatte. Er war auf dem rich­tigen Weg gewesen, die Inka-Prin­zessin von ihren Alpträumen zu erlö­sen. Aber auf irgendeine unerklär­liche Art war er selbst in diesen Alp­traum geraten; und das hatte töd­liche Folgen für ihn.
Das schattenhafte Ding mit den furchtbaren Krallen zerriß ihn förmlich in der Luft.

Der Dämonenkiller erscheint "Im Zeichen des Bösen" (Vampir Horror Bd. 23)Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 9, 2. Spalte, 2. - 4. Absatz

Daponde konnte den Angreifer nicht genau erkennen. Der Schmerz machte ihn blind und taub. Er hatte das Gefühl, daß er mitsamt dem Quipu durch die Luft segelte - nein, schwebte. Ja, er schwebte, und als er auf den Boden aufprallte, war ihm, als tauchte er in die Fluten eines Ge­wässers ein. Krallen wirbelten Daponde wieder empor und schleuderten ihn wie ein Spielzeug davon.
Obwohl er keinen klaren Gedan­ken mehr fassen konnte, klammerte er sich instinktiv an das Quipu wie an einen rettenden Strohhalm. Und auf einmal wußte er, was das alles zu bedeuten hatte. Er war auf dem richtigen Weg gewesen, die Inka-Prin­zessin von ihren Alpträumen zu erlö­sen. Aber auf irgendeine unerklär­liche Art war er selbst in diesen Alptraum geraten; und das hatte töd­liche Folgen für ihn.
Das schattenhafte Ding zerriß ihn förmlich in der Luft.

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 9, 2. Spalte, 3. + 4. Absatz

Der Anblick, der sich ihm bot, war selbst für den Dämonenkiller zuviel. Er faßte sich aber sofort und lief weiter. Als er die sterblichen Über­reste Dapondes erreichte, hörte er hinter sich jemand würgen, und dann übergab sich derjenige hem­mungslos.
Daponde war nur noch ein unför­miger, blutbesudelter Fleischklum­pen. Mit der Rechten hielt der Inka-Spezialist immer noch das Quipu umklammert. Seltsamerweise hatte keine der Knotenschnüre auch nur einen Blutspritzer abbekommen.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 10, 1. Spalte, 10. + 11. Absatz

Der Anblick, der sich ihm bot, war selbst für den Dämonenkiller zuviel. Er faßte sich aber sofort und lief weiter. Als er die sterblichen Über­reste Dapondes erreichte, hörte er hinter sich jemand würgen.
Daponde war schlimm zugerichtet. Mit der Rechten hielt der Inka-Spezialist immer noch das Quipu umklammert. Seltsamerweise hatte keine der Knotenschnüre auch nur einen Blutspritzer abbekommen.

* * *

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 10, 1. Spalte, 6. Absatz – Seite 10, 2. Spalte, 1. Absatz

Neben Dorian tauchte ein Schatten auf. Es war der Opferpriester Huica. Sein Gesicht war ausdruckslos wie immer; nur seine Blicke wanderten unruhig umher - von Dorian zu der schlafenden Machu Picchu, über das Quipu und suchten dann wieder Do­rians Blick.
Dorian erwiderte den Blick.
Da sank der Opferpriester auf die Knie und bat in altertümlichem Spanisch: „Laßt die Prinzessin im hei­ligen Schlaf ruhen, Konquistadores! Weckt nicht die Schrecken ihrer Träume!“
Dorian nickte leicht mit dem Kopf, dann wandte er sich abrupt ab und ging ins Freie.
Der Tempelhof zeigte drei große Blutlachen, so als hätte eine ungeheure Macht Daponde immer wieder zu Boden geschleudert.
Daponde war Machu Picchus Ge­heimnis auf der Spur gewesen und hatte mit dem Leben bezahlen müs­sen.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 11, 1. Spalte, 3. - 5. Absatz

Neben Dorian tauchte ein Schatten auf. Es war der Opferpriester Huica. Sein Gesicht war ausdruckslos wie immer; nur seine Blicke wanderten unruhig umher - von Dorian zu der schlafenden Machu Picchu, über das Quipu und suchten dann wieder Do­rians Blick.
Dorian nickte leicht mit dem Kopf, dann wandte er sich abrupt ab und ging ins Freie.
Daponde war Machu Picchus Ge­heimnis auf der Spur gewesen und hatte mit dem Leben bezahlen müs­sen.

* * *

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 10, 2. Spalte, 5. Absatz

Sie hatten Jean Daponde begraben, das heißt, das, was von ihm übrigge­blieben war. David Astor war wieder in die blutbefleckte Mönchskutte ge­schlüpft und hatte die Grabrede ge­halten. Es war bezeichnend für ihre Unsicherheit und die Angst vor der unbekannten Gefahr, daß sie auch während der kurzen Trauerfeier­lichkeiten ihre Waffen nicht abge­legt hatten.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 11, 2. Spalte, 3. Absatz

Sie hatten Jean Daponde begraben. David Astor war wieder in die Mönchskutte ge­schlüpft und hatte die Grabrede ge­halten. Es war bezeichnend für ihre Unsicherheit und die Angst vor der unbekannten Gefahr, daß sie auch während der kurzen Trauerfeier­lichkeiten ihre Waffen nicht abge­legt hatten.

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 16, 1. Spalte, 11. Absatz – Seite 16, 2. Spalte, 1. Absatz

Als Geregaad die Situation erfaß­te, hatte Pesce den Inka bereits aus seinem Versteck hervorgeholt. Er drückte ihn gegen die Wand und hielt ihm das Messer an die Kehle. Der Inka zeigte keinerlei Angst. Ge­faßt blickte er seinen Gegner an.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 16, 2. Spalte, 8. Absatz

Als Geregaad die Situation erfaß­te, hatte Pesce den Inka bereits aus seinem Versteck hervorgeholt. Er drückte ihn gegen die Wand. Der Inka zeigte keinerlei Angst. Ge­faßt blickte er seinen Gegner an.

* * * 

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 16, 2. Spalte, 6. Absatz

Pesce, der wohl selbst nicht wußte, welche Entdeckung er sich erhofft hatte, war darüber so wütend, daß er den Inka bei den Haaren packte und seinen Kopf gegen die Wand schlug.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 17, 1. Spalte, 1. Absatz

Pesce, der wohl selbst nicht wußte, welche Entdeckung er sich erhofft hatte, wurde wütend.

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 19, 1. Spalte, 11. Absatz – Seite 19, 2. Spalte, 4. Absatz

Pesce machte plötzlich mit der Ma­chete eine schwungvolle Bewegung, und der eine Priester sank blutüber­strömt zusammen. Wieder blitzte die Machete durch die Luft. Der andere Priester versuchte, das tödliche Me­tall mit den Händen abzufangen. Es war ein furchtbar anzuhörendes Ge­räusch, als das Metall auf die Kno­chen traf. Auch der zweite Priester sank blutüberströmt zusammen.
„Verdammt, Arturo“, flüsterte Ge­regaad entsetzt und wollte zurückweichen.
„Bleib hier, du Narr!“ befahl Pesce. „Willst du uns verraten? Jetzt sind wir schon so weit gegangen, nun füh­ren wir unser Vorhaben auch zu Ende.“
Geregaad versuchte, den beiden blutigen Gestalten zu Pesces Füßen auszuweichen. Ihm wurde bei ihrem Anblick fast übel.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 20, 1. Spalte, 1. –  4. Absatz

Pesce machte plötzlich mit der Ma­chete eine schwungvolle Bewegung, und der eine Priester sank zusammen. Wieder blitzte die Machete durch die Luft. Auch der zweite Priester sank zusammen.
„Verdammt, Arturo“, flüsterte Ge­regaad entsetzt und wollte zurückweichen.
„Bleib hier, du Narr!“ befahl Pesce. „Willst du uns verraten? Jetzt sind wir schon so weit gegangen, nun füh­ren wir unser Vorhaben auch zu Ende.“
Geregaad versuchte, den beiden leblosen Gestalten zu Pesces Füßen auszuweichen. Ihm wurde bei ihrem Anblick fast übel.

* * *

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 20, 1. Spalte, 5. Absatz – Seite 20, 2. Spalte, 6. Absatz

„Heb ihren Kopf hoch!“ verlangte Pesce. „Nicht so sanft! Pack richtig zu! Schmerz weckt den Geist!“
Geregaad zögerte zuerst, dann überwand er sich, griff in das dichte Haar des Inka-Mädchens und zerrte ihren Kopf hoch. Eine Gänsehaut überlief ihn. Es kam ihm so vor, als wären die Haare zwischen seinen Fingern Eiskristalle.
„So ist es richtig!“ lobte Pesce. „Nur nicht zimperlich sein. Hier geht es um ein Milliardenvermögen.“
Pesce hatte seine Schnapsflasche hervorgeholt, die er ständig mit sich herumtrug.
„Öffne ihr den Mund!“ verlangte er.
Und als Geregaad dem Mädchen gewaltsam den Unterkiefer heruntergedrückt hatte, hielt ihr Pesce den Flaschenhals in den Mund und flößte Ihr den Rum ein. Aus ihrer Kehle kamen gurgelnde Geräusche. Pesce setzte die Flasche erst ab, als sie bis zum letzten Tropfen geleert war.
Die Inka-Prinzessin rührte sich je­doch nicht.
Pesce schleuderte die Flasche weg, holte blitzschnell mit der Hand aus und schlug dem Mädchen einige Male ins Gesicht.
„Du Idiot schlägst ihr noch sämt­liche Zähne ein“, sagte Geregaad und versuchte, den Rasenden zurückzu­halten.
Aber Pesce war einfach nicht zu bremsen. Er hob das Mädchen hoch, packte es an den Schultern und schüttelte es wie ein Wahnsinniger. Dann faßte er in ihre Haare, zerrte sie vom Opferstein, stellte sie auf die Beine und schleuderte sie gegen die Wand.
Sie prallte steif wie eine Puppe da­gegen, völlig geräuschlos, dann fiel sie wieder in Pesces Arme zurück, als wäre sie aus Gummi.
Plötzlich war ein Rumoren zu hö­ren, ein Geräusch, das aus den tief­sten Tiefen zu kommen schien und den Sonnentempel erbeben ließ.
„Jetzt ist es aber genug!“ verlangte Geregaad. „Du bringst das Mädchen eher um, bevor du sie weckst.“
Pesce schien zur Besinnung zu kommen. Er nickte und wischte sich die blutig geschlagenen Handknö­chel am Hemd ab.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 20, 2. Spalte, 7. Absatz – Seite 21, 1. Spalte, 10. Absatz

„Heb ihren Kopf hoch!“ verlangte Pesce. „Nicht so sanft! Pack richtig zu!“
Geregaad zögerte zuerst, dann überwand er sich, griff in das dichte Haar des Inka-Mädchens und zerrte ihren Kopf hoch. Eine Gänsehaut überlief ihn. Es kam ihm so vor, als wären die Haare zwischen seinen Fingern Eiskristalle.
„So ist es richtig!“ lobte Pesce. „Nur nicht zimperlich sein. Hier geht es um ein Milliardenvermögen.“
Pesce hatte seine Schnapsflasche hervorgeholt, die er ständig mit sich herumtrug.
„Öffne ihr den Mund!“ verlangte er.
Und als Geregaad dem Mädchen gewaltsam den Unterkiefer heruntergedrückt hatte, hielt ihr Pesce den Flaschenhals in den Mund und flößte Ihr den Rum ein. Aus ihrer Kehle kamen gurgelnde Geräusche. Pesce setzte die Flasche erst ab, als sie bis zum letzten Tropfen geleert war.
Die Inka-Prinzessin rührte sich je­doch nicht.
Pesce schleuderte die Flasche weg, holte blitzschnell mit der Hand aus und schlug dem Mädchen einige Male ins Gesicht.
„Du Idiot“, sagte Geregaad und versuchte, den Rasenden zurückzu­halten.
Aber Pesce war einfach nicht zu bremsen. Er hob das Mädchen hoch, packte es an den Schultern und schüttelte es wie ein Wahnsinniger.
Sie fiel in Pesces Arme zurück, als wäre sie aus Gummi.
Plötzlich war ein Rumoren zu hö­ren, ein Geräusch, das aus den tief­sten Tiefen zu kommen schien und den Sonnentempel erbeben ließ.
„Jetzt ist es aber genug!“ verlangte Geregaad. „Du bringst das Mädchen eher um, bevor du sie weckst.“
Pesce schien zur Besinnung zu kommen.

* * *

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 21, 1. Spalte, 7. Absatz – Seite 21, 2. Spalte, 4. Absatz

Dann sah Pesce einen Schatten auf sich zukommen und schlug mit der Machete zu. Ein unheimliches Krei­schen ertönte, als er dem Untier einen der durchscheinenden Flügel vom Rumpf trennte.
Geregaads Todesschreie waren verstummt. Pesce hatte verschwom­men zwischen den Leibern der flie­genden Ungeheuer hindurch gese­hen, wie sie mit den Klauen auf den Schädel des Dänen eingeschlagen hatten. Jetzt war das Brechen seiner Knochen zu hören. Er selbst gab kei­nen Laut mehr von sich.
Pesce vernahm ein Pfeifen über sich und ließ seine Machete über dem Kopf rotieren. Etwas prallte gegen die Klinge und trudelte mit zucken­den Flügelschlag ab.
Pesce rannte weiter. Er kam auf die Lichtung und sah bereits die Bauwerke der Inka-Stadt vor sich. Dorian Hunter und Jeff Parker ka­men ihm entgegen gerannt.
Pesce hätte es nicht für möglich gehalten, daß er sich über ihr unerwartetes Auftauchen noch einmal so würde freuen können. Gerade, als er sich endgültig in Sicherheit wähnte, fuhr ihm eine rasiermesserscharfe Klaue über den Schädel. Pesce rann­te dennoch weiter, bis ihn die Kräfte verließen und das in Strömen sich über sein Gesicht ergießende Blut seine Augen verklebte. Keine zwei Meter vor Dorian Hunter brach er besinnungslos zusammen.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 22, 1. Spalte, 3.  – 7. Absatz

Dann sah Pesce einen Schatten auf sich zukommen und schlug mit der Machete zu. Ein unheimliches Krei­schen ertönte.
Geregaads Todesschreie waren verstummt. Pesce hatte verschwom­men zwischen den Leibern der flie­genden Ungeheuer hindurch gese­hen, wie sie mit den Klauen auf den Dänen eingeschlagen hatten.
Pesce vernahm ein Pfeifen über sich und ließ seine Machete über dem Kopf rotieren. Etwas prallte gegen die Klinge und trudelte mit zucken­den Flügelschlag ab.
Pesce rannte weiter. Er kam auf die Lichtung und sah bereits die Bauwerke der Inka-Stadt vor sich. Dorian Hunter und Jeff Parker ka­men ihm entgegen gerannt.
Pesce hätte es nicht für möglich gehalten, daß er sich über ihr unerwartetes Auftauchen noch einmal so würde freuen können. Gerade, als er sich endgültig in Sicherheit wähnte, fuhr ihm eine Klaue über den Schädel. Pesce rann­te dennoch weiter, bis ihn die Kräfte verließen. Keine zwei Meter vor Dorian Hunter brach er besinnungslos zusammen.

* * *

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 22, 1. Spalte, 9. Absatz

Dorian fuhr fort: „Daponde hat schon Tage vor seinem Tod von Ungeheuern gesprochen, die uns bedro­hen könnten. Und ich selbst las Ähnliches aus den Knoten des Quipus heraus. Vor seinem Tod hat Daponde ebenfalls wieder von Ungeheuern gesprochen - und alles weist darauf hin, daß er von einem solchen zerris­sen wurde. Ich fürchte, daß der Zwi­schenfall mit Pesce nicht das letzte Ereignis dieser Art war. Ich muß versuchen, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.“

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 23, 1. Spalte, 3. Absatz

Dorian fuhr fort: „Daponde hat schon Tage vor seinem Tod von Ungeheuern gesprochen, die uns bedro­hen könnten. Und ich selbst las Ähnliches aus den Knoten des Quipus heraus. Vor seinem Tod hat Daponde ebenfalls wieder von Ungeheuern gesprochen - und alles weist darauf hin, daß er von einem solchen getötet wurde. Ich fürchte, daß der Zwi­schenfall mit Pesce nicht das letzte Ereignis dieser Art war. Ich muß versuchen, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.“

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 24, 1. Spalte, 2. – 5. Absatz

„Diese fliegenden Ungeheuer ha­ben Geregaad auf dem Gewissen“, schloß Pesce ohne besondere Regung und fügte schnell hinzu: „Ich konnte einen kurzen Blick ins Innere des Tempels werfen und sah, wie zwei Priester ebenfalls von den Fleder­mäusen zerrissen wurden.“
„Haben die Fledermäuse etwa Ma­cheten geschwungen?“ fragte Dorian spöttisch.
„Was? Blödsinn!“ sagte Pesce ver­wirrt.
„Du lügst“, sagte ihm Dorian auf den Kopf zu. „War es nicht viel eher so, daß du Geregaad dazu überredet hast, die beiden Wissenschaftler im Stich zu lassen und sich an Machu Picchu heranzumachen? Als ihr in den Tempel kam, wurdet ihr von den beiden Priestern überrascht. Du hast sie mit der Machete niederge­mäht, Pesce. Als du dich dann an Ma­chu Picchu vergreifen wolltest, da tauchten erst die Ungeheuer auf.“

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 25, 1. Spalte, 2.  – 5. Absatz

„Diese fliegenden Ungeheuer ha­ben Geregaad auf dem Gewissen“, schloß Pesce ohne besondere Regung und fügte schnell hinzu: „Ich konnte einen kurzen Blick ins Innere des Tempels werfen und sah, wie zwei Priester ebenfalls von den Fleder­mäusen getötet wurden.“
„Haben die Fledermäuse etwa Ma­cheten geschwungen?“ fragte Dorian spöttisch.
„Was? Blödsinn!“ sagte Pesce ver­wirrt.
„Du lügst“, sagte ihm Dorian auf den Kopf zu. „War es nicht viel eher so, daß du Geregaad dazu überredet hast, die beiden Wissenschaftler im Stich zu lassen und sich an Machu Picchu heranzumachen? Als ihr in den Tempel kam, wurdet ihr von den beiden Priestern überrascht. Du hast sie mit der Machete getötet, Pesce. Als du dich dann an Ma­chu Picchu vergreifen wolltest, da tauchten erst die Ungeheuer auf.“

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 30, 2. Spalte, 11. Absatz  - Seite 31, 1. Spalte, 1. Absatz

Astor wurde immer ganz kribbelig, wenn er Bezeichnungen wie „unheimlich“, „unerklärlich“ und Ähn­liches hörte. Es gab für alles natürliche Erklärungen. Die Wissenschaft wußte die Antworten. Tatsächlich? meldete sich da sein anderes Ich, mit dem er öfter Streitgespräche führte. Läßt sich auch der Glaube, zu dem du die Amazonasindianer bekehren möchtest, wissenschaftlich erklä­ren? Als Gottsohn am vierzigsten Tage von den Toten auferstand hat er wohl eine Wiederbelebungspille geschluckt? Man muß das unter ge­wissen Aspekten und als Gleichnis sehen.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 32, 1. Spalte, 11. Absatz – Seite 32, 2. Spalte, 1. Absatz

Astor wurde immer ganz kribbelig, wenn er Bezeichnungen wie „unheimlich“, „unerklärlich“ und Ähn­liches hörte. Es gab für alles natürliche Erklärungen. Die Wissenschaft wußte die Antworten. Tatsächlich? meldete sich da sein anderes Ich, mit dem er öfter Streitgespräche führte. Läßt sich auch der Glaube, zu dem du die Amazonasindianer bekehren möchtest, wissenschaftlich erklä­ren?

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 31, 2. Spalte, 10. Absatz  - Seite 32, 1. Spalte, 2. Absatz

David Astor streckte eine Hand in das pulsierende Nichts - und zuckte mit einem Aufschrei zurück. Er wir­belte um seine Achse, torkelte wie blind gegen eine Wand und prallte zurück. Seine Arme pendelten, als hätte ihnen die Schwärze ein eigenes Leben verliehen. Und er schrie! Es klang nicht wie ein Schrei aus Qual, sondern mehr wie der Schrei eines Menschen, der plötzlich den Ver­stand verloren hatte, es wußte, aber nicht mehr die Kommunikations­möglichkeit hatte, sich mitzuteilen. Zwischendurch sprudelten zusam­menhanglose Worte.
„Astor! Kommen Sie zu sich!“
Farmer packte ihn an den Schul­tern und schüttelte ihn. Als das nichts half, schlug er ihn auf eine Wange; zuerst leicht; beim zweitenmal steckte schon mehr Wucht hinter seinem Schlag.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 33, 2. Spalte, 2.  – 4. Absatz

David Astor streckte eine Hand in das pulsierende Nichts - und zuckte mit einem Aufschrei zurück. Er wir­belte um seine Achse, torkelte wie blind gegen eine Wand und prallte zurück. Seine Arme pendelten, als hätte ihnen die Schwärze ein eigenes Leben verliehen. Und er schrie! Es klang nicht wie ein Schrei aus Qual, sondern mehr wie der Schrei eines Menschen, der plötzlich den Ver­stand verloren hatte, es wußte, aber nicht mehr die Möglichkeit hatte, sich mitzuteilen. Zwischendurch sprudelten zusam­menhanglose Worte.
„Astor! Kommen Sie zu sich!“
Farmer packte ihn an den Schul­tern und schüttelte ihn. Als das nichts half, schlug er ihn auf eine Wange.

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 32, 2. Spalte, 2. – 6. Absatz

Der Tentakel schlang sich um seine Körpermitte. Die Saugnäpfe sogen sich an seiner Kleidung fest. Er hörte das Zerreißen des Stoffes. Dann machte der Schnabel blitzschnelle, ruckartige Bewegungen, hackte auf ihn ein, während er von dem Tenta­kel herumgeschleudert wurde und die Muskeln ihn in der Mitte zusam­menschnürten.
„Wood ist nicht mehr zu retten“, rief Freytag.
Er mußte Astor gewaltsam aus dem Gewölbe drängen.
Farmer zielte mit seinem schweren Colt und stützte die Schußhand auf den linken Unterarm, um besser zie­len zu können. Als der mächtige Schnabel mit dem häßlichen Feder­kopf dahinter wieder auf Wood ein­hacken wollte, schoß Farmer. Der Schnabel wurde von dem großkalib­rigen Projektil förmlich zerfetzt.
Aber das rettete Wood nicht mehr. Ein zweiter Tentakel kam aus dem Nebel hinter dem Tor geschossen. Wieder blitzte es auf, als Freytag ein Foto schoß. Wood gab seinen letzten Schrei von sich, dann war er unter den zuckenden Schlangenarmen mit den Saugnäpfen verschwunden.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 33, 1. Spalte, 4.  – 8. Absatz

Der Tentakel schlang sich um seine Körpermitte und ihn schnürte zusammen.
„Wood ist nicht mehr zu retten“, rief Freytag.
Er mußte Astor gewaltsam aus dem Gewölbe drängen.
Farmer zielte mit seinem schweren Colt und stützte die Schußhand auf den linken Unterarm, um besser zie­len zu können. Der Schnabel wurde von dem großkalib­rigen Projektil förmlich zerfetzt.
Aber das rettete Wood nicht mehr. Ein zweiter Tentakel kam aus dem Nebel hinter dem Tor geschossen. Wieder blitzte es auf, als Freytag ein Foto schoß. Wood gab seinen letzten Schrei von sich, dann war er verschwunden.

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 38, 2. Spalte, 10. Absatz  - Seite 39, 1. Spalte, 1. Absatz

Dorian begann zu laufen. Als er in den Tempel kam, war die Opferung bereits vollzogen. Quer über die schlafende Machu Picchu lag die weißgekleidete Gestalt einer Son­nenjungfrau, Ihre linke Körperhälf­te war blutig. Huica zog gerade das Opfermesser aus ihrem Körper.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 40, 1. Spalte, 5. Absatz

Dorian begann zu laufen. Als er in den Tempel kam, war die Opferung bereits vollzogen. Quer über die schlafende Machu Picchu lag die weißgekleidete Gestalt einer Son­nenjungfrau.

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 41, 1. Spalte, 8. Absatz 

„Jetzt muß ich ernst machen, Gold­mädchen“, sagte er zu ihr. „Ich habe nicht mehr viel Zeit. Meine Geduld ist am Ende. Ich werde noch einmal versuchen, mich in Güte mit dir zu einigen. Solltest du aber auf meine sanften Versuche hin nicht aufwa­chen, dann bin ich zu einem Ritual gezwungen, das dir sicherlich nicht unbekannt sein wird. Einen silbernen Nagel habe ich mir bereits be­sorgt.“

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 42, 2. Spalte, 9. Absatz – Seite 43, 1. Spalte, 1. Absatz

„Jetzt muß ich ernst machen, Gold­mädchen“, sagte er zu ihr. „Ich habe nicht mehr viel Zeit. Meine Geduld ist am Ende. Ich werde noch einmal versuchen, mich in Güte mit dir zu einigen. Solltest du aber auf meine sanften Versuche hin nicht aufwa­chen, dann bin ich zu einem Ritual gezwungen, das dir sicherlich nicht unbekannt sein wird.“

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 44, 1. Spalte, 11. Absatz – Seite 47, 1. Spalte, 4. Absatz

Dorian hatte seine Machete gezo­gen und hieb die Klaue mit einem Schlag ab. Ein animalischer Schrei gellte durch das Gewölbe. Aus dem häßlichen Stumpf quollen Tropfen eines grünlichen Saftes. Blut. Grü­nes Blut!
Aus der einen Wand griff ein Ten­takel nach ihnen. Freytag feuerte das Magazin darauf leer. Der Tenta­kel zuckte, rollte sich ein, verdorrte wie eine Pflanze in der Sonnenglut.
Der Boden unter ihren Füßen be­gann Wellen zu schlagen. Dorian stützte Astor, der beinahe hingefallen wäre. Jeff Parker schrie auf, als aus dem Boden ein sehniger Arm griff und ihn am Bein packte. Parker versuchte verzweifelt, sich zu befrei­en. Aber erst als ihm Freytag mit der Machete zu Hilfe kam und dem nachfolgenden Monster den Schädel spaltete, ließ die Hand Parkers Bein los.
Innerhalb weniger Sekunden war in dem Gewölbe die Hölle los. Dorian sah eine Riesenschlange mit einem Krokodilsschädel aus der Wand gleiten. Er schoß auf das Ungeheuer, aber die Kugel prallte von dem Schädelpanzer ab.
Parker und Freytag hatten bereits das Tor erreicht. Sie halfen Astor heraus, der gestürzt war, weil ein aus dem Boden auftauchendes Ungeheuer ihm die Beine unter dem Körper weggerissen hatte. Das Ungeheuer war menschenähnlich, doch von rie­senhafter Größe - und es hatte einen gewaltigen messerscharfen Schna­bel, mit dem es nach Dorian hackte. Der Dämonenkiller konnte sich mit einem Sprung in Sicherheit bringen - zumindest vor dem Mörderschna­bel, der sich sofort um seinen linken Arm schlang.
Dorian hörte das seufzende Ge­räusch, als sich die Saugnäpfe festso­gen. Er reagierte sofort und schlug den Tentakel mit einem einzigen Hieb seiner Machete ab. Dann war er frei und stolperte durch das Tor aus dem Saal der Träume.
Die anderen hatten auf ihn gewar­tet. Als er sie erreichte, nahmen sie die Ungeheuer, die nun durch das Tor drängten, unter Beschuß.
Es entstand eine Stockung, da die Scheusale alle gleichzeitig herausstürmen wollten. Das menschenähn­liche Ding mit dem Riesenschnabel mußte sich kniend vorwärtsbewe­gen, um mit dem Schädel nicht gegen die Decke zu stoßen - zu solcher Grö­ße hatte es sich ausgewachsen.
Hinter ihm flatterten raschelnd die Flügel von Riesenfledermäusen. Zwischen seinen Beinen hindurch schlängelte sich eine Schlange mit einem Krokodilskopf. Sie wurde von einer Salve getroffen und durch die Wucht der Projektile förmlich zer­fetzt. Es zischte schaurig, als Blut und Fleischfetzen in die Flammen der Fackeln fielen.
Dorian und seine Gefährten zogen sich rückwärtsgehend aus dem Vorraum zurück. Ein Tentakel schlän­gelte sich durch das Tor, schnalzte wie eine Peitsche durch die Luft, strich um Haaresbreite an Freytags Gesicht vorbei.
Einer Fledermaus war es gelungen, sich zwischen den übereinandergetürmten Körpern einen Weg zu bah­nen. Mit schrillem Gekreische flat­terte sie heran. Dorian schoß sie ab.
Ein kleines rattenähnliches Tier mit überdimensional großen Fangzähnen kam herangeschossen. Es war so flink, daß Parker es nicht treffen konnte, obwohl er mehrere Schüsse darauf abfeuerte.
Es erreichte sie ungeschoren und verbiß sich in Freytags Bein.
Der Abenteurer brüllte vor Schmerz auf und versuchte, das Biest abzuschütteln, aber es verbiß sich nur noch fester.
Dorian packte das Tier am Rüc­kenpelz und zerteilte es mit einem einzigen Schlag der Machete; er trennte den Schädel einfach vom Rumpf. Doch auch noch im Tode - obwohl nicht viel mehr als das Gebiß des kleinen Untiers übriggeblieben war - war es nur schwer von Frey­tags Bein wegzureißen.
Sie zogen sich immer weiter zurück und zwängten sich durch den schmalen Gang, der ins Labyrinth führte.
„Macht, daß ihr fortkommt!“ be­fahl Dorian den anderen. „Ich bleibe hier und halte die Dämonenbrut auf.“
„Du bist wahnsinnig, Dorian!“ rief Parker verzweifelt. „Die fressen dich mit Haut und Haaren auf!“
„Hau ab!“ war alles, was der Dämonenkiller darauf zu sagen hatte.
Er feuerte das Magazin seiner Pi­stole auf die sich heranwälzende Masse von Ungeheuern leer. Ein quallenähnliches Wesen platzte förmlich, als es von einer Kugel ge­troffen wurde. Zwei auf allen vieren kriechende Gnome mit von roten Beulen überwucherten Körpern wurden ebenfalls getötet.
Dorian mußte nachladen. Aber das war gar nicht so einfach. Zweimal wurde er unterbrochen, als Fleder­mäuse ihn attackierten. Er brauchte nicht viel mehr zu tun, als ihnen die Machete hinzuhalten.
Zum Glück waren Machu Picchus Alptraumungeheuer alles stupide Instinktwesen ohne Intelligenz; das machte sie nur halb so gefährlich, als wenn sie Verstand besessen hätten. Dennoch waren sie in dieser Masse nicht zu unterschätzen.
Aus dem Gewölbe kam ein guttu­raler Schrei. Dorian blickte auf. Er sah, wie das menschenähnliche Schnabelmonster die Kleintiere mit den Pranken beiseite schleuderte. Offenbar besaß dieses Scheusal doch etwas Intelligenz - oder zumindest ein Charisma, das auf die anderen Ungeheuer wirkte, so daß sie es als Anführer ansahen. Jedenfalls gaben die anderen Ungeheuer den Weg frei. Die Tentakel zogen sich zurück, die Fledermäuse segelten zur Decke em­por, klammerten sich dort fest und blieben mit den Köpfen nach unten hängen.
Das Schnabelmonster setzte sich in Bewegung. Es erreichte den schmalen Durchlaß gerade, als Dorian sei­ne Pistole nachgeladen hatte. Aber der Dämonenkiller zögerte, von der Schußwaffe jetzt schon Gebrauch zu machen. Er wollte noch etwas war­ten.
Und das Warten lohnte sich. Das Schnabelmonster war ein Stück in den schmalen Gang vorgedrungen, aber es war viel breiter als der Zwi­schenraum zwischen den Wänden und auch um einiges größer als die Decke hoch war. Deshalb saß es plötzlich hoffnungslos zwischen den Wänden fest.
Dorian sah dem Monster an, wel­che Anstrengungen es unternahm, um durch diese hohle Gasse zu kom­men. Es gelang ihm schließlich, sich unter furchtbarem Gebrüll Zenti­meter um Zentimeter vorzuarbeiten.
Dorian wartete kaltblütig, bis es ihn fast erreicht hatte. Dann zielte er und schoß. Einmal, zweimal - bis das Magazin leer war und das Monster tot.
Es versperrte mit seiner Körper­masse den einzigen Ausgang aus dem Saal der Träume. Wenn die anderen Ungeheuer ins Freie gelangen woll­ten, mußten sie sich den Weg erst durch seinen Kadaver durchfressen.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 46, 1. Spalte, 11. Absatz – Seite 47, 2. Spalte, 3. Absatz

Dorian hatte seine Machete gezo­gen und hieb auf die Klaue ein. Ein animalischer Schrei gellte durch das Gewölbe.
Aus der einen Wand griff ein Ten­takel nach ihnen. Freytag feuerte das Magazin darauf leer. Der Tenta­kel zuckte, rollte sich ein, verdorrte wie eine Pflanze in der Sonnenglut.
Der Boden unter ihren Füßen be­gann Wellen zu schlagen. Dorian stützte Astor, der beinahe hingefallen wäre. Jeff Parker schrie auf, als aus dem Boden ein sehniger Arm griff und ihn am Bein packte. Parker versuchte verzweifelt, sich zu befrei­en. Aber erst als ihm Freytag mit der Machete zu Hilfe kam, ließ die Hand Parkers Bein los.
Innerhalb weniger Sekunden war in dem Gewölbe die Hölle los. Dorian sah. eine Riesenschlange mit einem Krokodilsschädel aus der Wand gleiten. Er schoß auf das Ungeheuer, aber die Kugel prallte von dem Schädelpanzer ab.
Parker und Freytag hatten bereits das Tor erreicht. Sie halfen Astor heraus, der gestürzt war, weil ein Ungeheuer vor ihm aufgetaucht war. Das Ungeheuer war menschenähnlich, doch von rie­senhafter Größe. Der Dämonenkiller konnte sich mit einem Sprung in Sicherheit bringen und stolperte durch das Tor aus dem Saal der Träume.
Die anderen hatten auf ihn gewar­tet. Als er sie erreichte, nahmen sie die Ungeheuer, die nun durch das Tor drängten, unter Beschuß.
Es entstand eine Stockung, da die Scheusale alle gleichzeitig herausstürmen wollten. Das menschenähn­liche Ding mit dem Riesenschnabel mußte sich kniend vorwärtsbewe­gen, um mit dem Schädel nicht gegen die Decke zu stoßen - zu solcher Grö­ße hatte es sich ausgewachsen.
Hinter ihm flatterten raschelnd die Flügel von Riesenfledermäusen. Zwischen seinen Beinen hindurch schlängelte sich eine Schlange mit einem Krokodilskopf. Sie wurde von einer Salve getroffen.
Dorian und seine Gefährten zogen sich rückwärtsgehend aus dem Vorraum zurück. Ein Tentakel schlän­gelte sich durch das Tor, schnalzte wie eine Peitsche durch die Luft, strich um Haaresbreite an Freytags Gesicht vorbei.
Einer Fledermaus war es gelungen, sich zwischen den übereinandergetürmten Körpern einen Weg zu bah­nen. Mit schrillem Gekreische flat­terte sie heran. Dorian schoß sie ab.
Sie zogen sich immer weiter zurück und zwängten sich durch den schmalen Gang, der ins Labyrinth führte.
„Macht, daß ihr fortkommt!“ be­fahl Dorian den anderen. „Ich bleibe hier und halte die Dämonenbrut auf.“
„Du bist wahnsinnig, Dorian!“ rief Parker verzweifelt. „Die fressen dich mit Haut und Haaren auf!“
„Hau ab!“ war alles, was der Dämonenkiller darauf zu sagen hatte.
Er feuerte das Magazin seiner Pi­stole auf die sich heranwälzende Masse von Ungeheuern leer.
Dorian mußte nachladen. Aber das war gar nicht so einfach. Zweimal wurde er unterbrochen, als Fleder­mäuse ihn attackierten. Er brauchte nicht viel mehr zu tun, als ihnen die Machete hinzuhalten.
Zum Glück waren Machu Picchus Alptraumungeheuer alles stupide Instinktwesen ohne Intelligenz; das machte sie nur halb so gefährlich, als wenn sie Verstand besessen hätten. Dennoch waren sie in dieser Masse nicht zu unterschätzen.
Ein Schnabelmonster war ein Stück in den schmalen Gang vorgedrungen, aber es war viel breiter als der Zwi­schenraum zwischen den Wänden und auch um einiges größer als die Decke hoch war. Deshalb saß es plötzlich hoffnungslos zwischen den Wänden fest.
Dorian sah dem Monster an, wel­che Anstrengungen es unternahm, um durch diese hohle Gasse zu kom­men. Es gelang ihm schließlich, sich unter furchtbarem Gebrüll Zenti­meter um Zentimeter vorzuarbeiten.
Dorian wartete kaltblütig, bis es ihn fast erreicht hatte. Dann zielte er und schoß. Das Monster tot versperrte mit seiner Körper­masse den einzigen Ausgang aus dem Saal der Träume. Wenn die anderen Ungeheuer ins Freie gelangen woll­ten, mußten sie erst seinen Kadaver fortschaffen.

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 47, 1. Spalte, 7. Absatz – Seite 47, 2. Spalte, 2. Absatz

Er hatte Machu Picchu geschlagen, gefoltert - sie gedemütigt, wie man eine Frau nur demütigen konnte. Aber sie hatte keine Reaktion ge­zeigt. Sie lag da wie ein Brett - steif und kalt. Es war zum Verzweifeln. Wo er ihr mit den improvisierten Marterinstrumenten Wunden zuge­fügt hatte, war nicht einmal Blut zu sehen; als sei ihr Körper eine Attrap­pe aus Glas. Ja, wie Glas fühlte sie sich auch an. Wie kaltes Glas, das alle Wärme der Umgebung absorbierte.
Er zog die Holzspäne unter ihren Fingernägeln wieder heraus. Vielleicht würde ihr Körper wenigstens zucken, wenn er elektrischen Strom durch sie jagte - aber der stand ihm nicht zur Verfügung.
„Verdammte Inka-Hure, bist du denn nicht aufzuwecken?“ schrie er ihr ins Ohr. „Muß ich wirklich zum Äußersten greifen?“

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 47, 2. Spalte, 6. + 7. Absatz

Er hatte Machu Picchu gedemütigt, wie man eine Frau nur demütigen konnte. Aber sie hatte keine Reaktion ge­zeigt. Sie lag da wie ein Brett - steif und kalt, als sei ihr Körper eine Attrap­pe aus Glas. Ja, wie Glas fühlte sie sich auch an. Wie kaltes Glas, das alle Wärme der Umgebung absorbierte.
„Verdammte Inka-Hure, bist du denn nicht aufzuwecken?“ schrie er ihr ins Ohr. „Muß ich wirklich zum Äußersten greifen?“

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 49, 1. Spalte, 14. Absatz – Seite 49, 2. Spalte, 1. Absatz

Nun, wie dem auch war, selbst wenn sie ihn verrieten, würde ihn nichts von seinem Vorhaben abbrin­gen können. Und wenn die beiden zurückkamen, um ihn zu bespitzeln, würde er sie einfach in den Fluß schmeißen. Die Krokodile und Kaimane hatten sicherlich nichts gegen eine Bereicherung ihres Speisezet­tels.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 50, 1. Spalte, 8. Absatz

Nun, wie dem auch war, selbst wenn sie ihn verrieten, würde ihn nichts von seinem Vorhaben abbrin­gen können. Und wenn die beiden zurückkamen, um ihn zu bespitzeln, würde er sie einfach in den Fluß schmeißen.

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 51, 1. Spalte, 4. Absatz

Dorian hatte sich das Schnellfeu­ergewehr umgehängt und die Ma­chete ergriffen. Sie war für den Nah­kampf besser geeignet; und darin würde er bald verwickelt sein, denn weiter vorn war die Straße ein zwei­tes Mal aufgebrochen, und heraus quoll ein Strom vielfältiger grauen­hafter Ungeheuer, die ihm bald den Weg zum Sonnentempel abschneiden würden, wenn er sich nicht beeilte. Zudem drohte aus der Luft nun auch Gefahr durch die Riesenfledermäuse und die Flugechsen. Etwas schoß über Dorians Kopf dahin. Er duckte sich instinktiv und spürte trotzdem, wie etwas Messerscharfes über seine Kopfhaut strich. Er schlug mit der Machete zu, verfehlte die Bestie aber um Armlänge.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 52, 1. Spalte, 2. Absatz

Dorian hatte sich das Schnellfeu­ergewehr umgehängt und die Machete ergriffen. Sie war für den Nah­kampf besser geeignet; und darin würde er bald verwickelt sein, denn weiter vorn war die Straße ein zwei­tes Mal aufgebrochen, und heraus quoll ein Strom vielfältiger grauen­hafter Ungeheuer, die ihm bald den Weg zum Sonnentempel abschneiden würden, wenn er sich nicht beeilte.

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 54, 1. Spalte, 9. Absatz

Er erreichte die Barrikade und schlug mit dem Beil nach einer Taschenlampe; er traf sie auch; doch als er für Sekundenbruchteile so nach vorn gebeugt dastand, tötete Freytag ihn mit einem Genickschuß.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 55, 2. Spalte, 5. Absatz

Er erreichte die Barrikade und schlug mit dem Beil nach einer Taschenlampe; er traf sie auch; doch als er für Sekundenbruchteile so nach vorn gebeugt dastand, traf ihn eine Kugel.

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 56, 2. Spalte, 13. Absatz – Seite 57, 1. Spalte,  4. Absatz

Dorian wandte sich zum Eingang um. Über die Köpfe der Kameraden hinweg sah er im Schein der rest­lichen Taschenlampen vor dem Tempel ein Gewirr von abscheu­lichen Körpern. Der Hof war mit dem Blut der Ungeheuer aus Machu Picchus Alpträumen getränkt.
„Ihr müßt aushalten!“ rief Dorian den Gefährten zu. „Der Spuk hat gleich ein Ende.“
„So?“ meinte Elliot Farmer sarka­stisch und wechselte das leere Maga­zin gegen ein volles aus. „Ich habe eher den Eindruck, daß es immer mehr Ungeheuer werden.“
Sacheen schrie auf, als sich eine Fledermaus in ihren Haaren ver­krallte. Parker trennte dem Untier mit der Machete einen Flügel ab und erdrückte das zuckende Ding zwi­schen seinen Händen, bevor es mit seinen Vampirzähnen nach ihm schnappen konnte.
„Zündet die Fackeln an!“ befahl er. „Wir werden diese Bestien ordentlich schmoren lassen.“
Dorian wartete nicht ab, bis die Gefährten die Fackeln entzündet hatten und sie in die Reihen der Un­geheuer warfen. Er wandte sich wie­der Machu Picchu zu.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 57, 2. Spalte, 13. Absatz – Seite 58, 1. Spalte,  5. Absatz

Dorian wandte sich zum Eingang um. Über die Köpfe der Kameraden hinweg sah er im Schein der rest­lichen Taschenlampen vor dem Tempel ein Gewirr von abscheu­lichen Körpern. Der Hof war mit den Ungeheuer aus Machu Picchus Alpträumen getränkt.
„Ihr müßt aushalten!“ rief Dorian den Gefährten zu. „Der Spuk hat gleich ein Ende.“
„So?“ meinte Elliot Farmer sarka­stisch und wechselte das leere Maga­zin gegen ein volles aus. „Ich habe eher den Eindruck, daß es immer mehr Ungeheuer werden.“
„Zündet die Fackeln an!“ befahl Dorian.
Er wartete nicht ab, bis die Gefährten die Fackeln entzündet hatten und sie in die Reihen der Un­geheuer warfen. Er wandte sich wie­der Machu Picchu zu.

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 57, 2. Spalte, 6. Absatz

„Pesce hat uns erzählt, daß er Ma­chu Picchus letzten Wunsch erfüllen wollte“, fuhr Rogard fort. „Er schick­te uns fort. Aber Abraham und ich schlichen uns zurück und sahen, wie er die Hände der Prinzessin auf dem Rücken zusammennagelte, sie durch Dutzende große Blutegel zur Ader ließ und dann ihren in ein Netz ge­bundenen Körper in den Fluß warf. Dabei tobte er und benahm sich auch sonst seltsam. Wir hörten ihn weinen und meinten, daß er um die Prinzes­sin trauere. Aber jetzt bin ich nicht mehr sicher...“

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 58, 2. Spalte, 7. Absatz

„Pesce hat uns erzählt, daß er Ma­chu Picchus letzten Wunsch erfüllen wollte“, fuhr Rogard fort. „Er schick­te uns fort. Aber Abraham und ich schlichen uns zurück und sahen, wie er die Hände der Prinzessin auf dem Rücken zusammenband, sie durch Dutzende große Blutegel zur Ader ließ und dann ihren in ein Netz ge­bundenen Körper in den Fluß warf. Dabei tobte er und benahm sich auch sonst seltsam. Wir hörten ihn weinen und meinten, daß er um die Prinzes­sin trauere. Aber jetzt bin ich nicht mehr sicher...“

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 58, 1. Spalte, 3. Absatz – Seite 58, 2. Spalte, 1. Absatz

„Das habe ich doch schon einmal gehört?“ rief Elliot Farmer.
Seine Linke hing schlaff von der Schulter herab. Einer der kleinen Nager hatte sich darin verbissen; und obwohl Elliot Farmer das Tier mit dem Buschmesser zerstückelt hatte, mußte er den Schädel mit dem messerscharfen Gebiß gesondert ab­trennen.
Sacheen hatte ihr Gewehr mit Ma­chete und Peitsche vertauscht. Sie kämpfte wie eine der sagenhaften Amazonen, denen sie im Dschungel begegnet waren. Gerade holte sie mit der Peitsche eine der Schlangen mit dem Krokodilschädel heran. Parker erschlug das Scheusal mit dem Gewehrkolben.
David Astor, der bisher fast aus­schließlich mit Bibel und Rosen­kranz für das Gute gekämpft hatte, stellte jetzt auch seinen Mann. Von ihm war jeder Schuß ein Volltreffer. Er tötete die Ungeheuer ohne Skru­pel, denn für ihn waren es ohnehin nur Ausgeburten der Hölle, die Ver­körperung alles Bösen - und über­haupt des Bösen, das nicht einmal von dieser Welt stammte.
Elmar Freytag hatte nicht mehr die Kraft zum Stehen. Der Schmerz in seinem verwundeten Bein, an dem sich einer der wieselflinken Nager verbissen hatte, war zu übermächtig geworden. Manchmal wurde ihm schwarz vor Augen, aber mit schier übermenschlicher Anstrengung kämpfte er immer wieder erfolg­reich gegen eine Ohnmacht an.
Dorian tat, als ginge ihn das alles nichts an. Er wußte, daß er die Lösung ihres Problems gefunden hatte. Wenn er außer Triumph über den bevorstehenden Sieg gegen das Böse noch etwas empfand, dann war es Mitleid für Machu Picchu. Während er Knoten um Knoten des Quipus lö­ste, wand sie sich auf dem Opfertisch unter unsäglichen Qualen. Dorian wischte ihr zwischendurch über die schweißnasse Stirn. Er wußte jetzt mit ziemlicher Sicherheit, wie es kommen konnte, daß sie an zwei Or­ten gleichzeitig war; er hatte das Rätsel des Reliefs gelöst, das sie dop­pelt zeigte; er brauchte nur noch eine letzte Bestätigung - und die war nicht einmal unbedingt erforderlich.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 58, 2. Spalte, 6. + 7. Absatz

„Das habe ich doch schon einmal gehört?“ rief Elliot Farmer.
Dorian wußte, daß er die Lösung ihres Problems gefunden hatte. Wenn er außer Triumph über den bevorstehenden Sieg gegen das Böse noch etwas empfand, dann war es Mitleid für Machu Picchu. Während er Knoten um Knoten des Quipus lö­ste, wand sie sich auf dem Opfertisch unter unsäglichen Qualen. Dorian wischte ihr zwischendurch über die schweißnasse Stirn. Er wußte jetzt mit ziemlicher Sicherheit, wie es kommen konnte, daß sie an zwei Or­ten gleichzeitig war; er hatte das Rätsel des Reliefs gelöst, das sie dop­pelt zeigte; er brauchte nur noch eine letzte Bestätigung - und die war nicht einmal unbedingt erforderlich.

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 59, 2. Spalte, 4. + 5. Absatz

Der Tempelhof war zu einem Schlachtfeld geworden. Der Boden war mit dem Blut der Ungeheuer ge­tränkt. Ihre Kadaver bildeten unför­mige Berge von Fleisch.
Das erste Licht des neuen Tages of­fenbarte den acht Menschen, die aus dem Sonnentempel traten, viel deut­licher die abstoßenden Einzelheiten an den Scheusalen, als es der Schein ihrer Taschenlampen vermocht hat­te. Und den Kadavern entströmte ein Gestank, daß ihnen übel wurde.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 60, 2. Spalte, 2. Absatz

Das erste Licht des neuen Tages of­fenbarte den acht Menschen, die aus dem Sonnentempel traten, viel deut­licher die abstoßenden Einzelheiten an den Scheusalen.

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 60, 1. Spalte, 2. Absatz

Sie suchten sich ihren Weg durch die stinkenden Kadaver. Ihre Stiefel hinterließen in dem aufgeweichten Boden Abdrücke und verursachten schmatzende Geräusche.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 60, 2. Spalte, 10. Absatz

Sie suchten sich ihren Weg durch die Kadaver.

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Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller Nr. 40
Seite 62, 2. Spalte, 7. Absatz

„Ich kann ohne den Dschungel nicht mehr leben“, begründete er sei­nen Entschluß mit einem scherz­haften Unterton.

Die Monster aus der Geisterstadt
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 40
Seite 60, 2. Spalte, 10. Absatz

„Ich kann ohne den Dschungel nicht mehr leben“, begründete er seinen Entschluß.

Das waren die Kürzungen in der DK-Neuauflage Nr. 40. In der nächsten Folge kommen die Kürzungen in der Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 41 "Der Satanskult" von Günter Dönges alias Gay D. Carson dran.

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