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Der Dämonenkiller - Ingo Kirchofs Lesereise - Labyrinth des Todes

0Der Dämonenkiller - Ingo Kirchofs Lesereise
Labyrinth des Todes

Uwe Schnabel führt uns durch die Fakten rund um den Dämonenkiller … Er zeigt uns Exposés, stellt uns diesen oder jenen rund um diese einmalige Horrorserie vor. Was fehlt ist eine Würdigung der einzelnen Romane. Diese Aufgabe habe nun ich, Ingo Kirchhof, übernommen.

Folgt mir auf meiner Lesereise durch die Schöpfung von Ernst »Paul Wolf« Vlcek und Kurt Luif aka Neal Davenport …


Ingo Kirchofs LesereiseLabyrinth des Todes
Vampir Horror Roman # 55 [Dämonenkiller 9] von Kurt Luif / Neal Davenport
Dorian sitzt mit Don Chapmann zusammen und grübelt darüber nach, warum Coco ihn verlassen hat. Vor zwei Wochen hat sie Dorian einen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem steht, sie hätte sich in Mike Lundsdale verliebt und würde mit ihm fortgehen (Mike Lunsdale ist eine Lehrkraft an der Schule aus DK 8). Dorian glaubt nicht daran, dass Coco ihn wegen Lundsdale verlassen hat; er hält den Brief für eine Falle der Dämonen. Mitten im Gespräch ruft der O.I. an und hat schlechte Nachrichten für Dorian: Coco sei vor einigen Tagen verstorben und in Hong Kong beigesetzt worden. Dorian kann das nicht glauben und hält alles für einen schlechten Scherz. Aber die Nachricht scheint echt zu sein, und Dorian macht sich reisefertig. Er fliegt nach Hong Kong.

Sobald er in Hong Kong gelandet ist und ein Hotelzimmer bezogen hat, macht Dorian sich auf den Weg zum Wohnsitz von Mike Lundsdale auf. Der freut sich nicht über den Besuch, steht ihm aber Rede und Antwort. Lunsdale berichtet, wie er und Coco durch widrige Umstände den Flug nach Hong Kong verpasst hatten und Coco auf dem Flughafen mit ein paar Geschäftsleuten ins  Gespräch kam, die ihr und Lundsdale das Angebot machten, in ihrer gecharterten Privatmaschine mitzufliegen. Tage später lud einer dieser Geschäftsleute, ein Bankier namens Mr. Olivaro, Lundsdale und Coco, zu einem Dinner bei ihm zu Hause ein. Coco wurde es am Abend schlecht, ein herbeigerufener Arzt konnte jedoch nichts festellen. Am nächsten Morgen war sie tot.

Dorian ist immer noch überzeugt, dass die Schwarze Familie hinter dem Ganzen steckt; er fährt zusammen mit Lunsdale in dessen Wagen zum Friedhof, auf dem Coco beigesetzt wurde. Lundsdale hat panische Angst davor, den Friedhof zu betreten, aber Hunter zieht ihn mit auf den Totenacker. Dort fragt Dorian einen der Friedhofsgärtner nach Cocos Grab, und wenig später stehen er und Lunsdale davor. Dorian betrachtet den Grabstein, der nur Cocos Namen trägt; Lundsdale starrt dabei die ganze Zeit auf ein leeres Grab und den Grabstein daneben. Als Dorian sich ihm zuwendet, flimmert die Luft um den leeren Grabstein, und der Name "Dorian Hunter" erscheint darauf - mit einem Sterbedatum zwei Tage in der Zukunft. Dorian ist sicher, dass die Dämonen nun auch ihm an den Kragen wollen. Er verlässt die Grabstätten mit Lundsdale und kommt an einen Leichenzug vorbei. Auf einer von vier Sargträgern getragenen Totenbahre befindet sich ein gläserner Sarg. Neugierig schaut Dorian zu dem Sarg herüber und erblickt - sich selbst. Kurz darauf ist der Spuk vorbei. Der Sarg, der transportiert wird, ist leer. Nachdem sie den Friedhof verlassenh haben, bricht Lundsdale ohnmächtig zusammen. Dorian verfrachtet ihn auf den Beifahrersitz seines Wagens und bringt ihn zurück in seine Wohnung. Lundsdale hat nichts dagegen, dass Dorian vorerst seinen Wagen benutzt, um mobil zu sein.

Dorian hat einen Plan. Nach einer Mütze voll Schlaf verlässt er das Hotel und sucht das Vergnügungsviertel der Stadt auf. Über einen jungen Taschendieb kommt Dorian an zwei große Chinesen heran und heuert sie für 400 Hongkong-Dollar an: Die beiden sollen Schaufeln und Lampen besorgen und sich 30 Minuten später erneut mit Dorian treffen.

Kurz nach Mitternacht betreten die drei mit Schaufeln und Lampen bewaffnet den Friedhof. Dorian hat sich vorsorglich mit einer Pistole mit geweihten Kugeln und ein paar Dämonenbannern ausgerüstet. Sie suchen Cocos Grab auf und die Chinesen beginnen zu graben. Kurze Zeit später ist der Sarg freigelegt und der transparente Deckel vom Erdreich befreit. Der Sargdeckel wird geöffnet, Dorian leuchtet mit einer Stablampe hinein, und die Chinesen schreien ihr Entsetzen hinaus, und auch Dorian nimmt der Anblick mit: im Sarg liegt ein junges Mädchen mit aufgebrochener Schädeldecke und fehlendem Gehirn. Dorian kann nicht feststellen, ob das Cocos Leiche ist, und will sie näher untersuchen. Der Körper ist übersät von Krallen- und Schleimspuren, und Dorian erblickt eine große Öffnung im Sarg. Mit einer Lampe zwischen den Zähnen und einer Schaufel legt er diese Öffnung frei. Es ist ein unterirdischer Gang, wie ihn leichenfressende Ghoule graben, um an ihre Beute zu kommen. Dorian hängt sich ein Kreuz um, nimmt die Pistole in die Hand und macht sich auf, den Gang zu erkunden. Der Weg führt ihn in ein unterirdisches Labyrinth, in dem der Verwesungsgeruch kaum auszuhalten ist. Dorian verirrt sich und landet des Öfteren in aufgebrochenen Särge und menschlichen Überresten. Er macht auch einen Leichenfresser auf sich aufmerksam. Sofort verpasst er dieser Kreatur eine Silberkugel in den Schädel - aber damit kann er den Leichenfresser nur aufhalten, nicht töten. Weil der angeschossene Ghoul den Weg zurück versperrt, versucht Dorian eine andere Gangrichtung und trifft auf zwei weitere Leichenfresser. Er schießt sofort, worauf die Ghoule sich in gallertartige Masse verwandeln und mit vorgestreckten Krallen auf ihn zukommen. Dorian flüchtet in den nächstbesten Gang, der sich als Sackgasse entpuppt. Der Rückweg ist versperrt, und schmatzende Geräusche kommen immer näher. Dorian gräbt wie ein Wilder mit den Händen und schafft den Durchbruch in ein offenes Grab. Er spürt bereits scharfe Krallen in seiner Wade, reißt sich los und klettert aus dem offenen Grab, das sich als sein eigenes herausstellt; dann bewaffnet er sich mit einer der Schaufeln, die noch bei Cocos Grab liegen. Dorian schlägt auf die Krallenhände ein, die sich ihm entgegen strecken, aber es sind zu viele Ghoule - Hunter verläßt den Friedhof so fluchtartig, wie es seine Verfassung erlaubt, und macht sich in Lunsdales Wagen aus dem Staub. Im Hotel helfen zwei Angestellte dem mitgenommenen Dorian auf sein Zimmer und rufen einen Arzt, der sich um ihn kümmert. Dorian Hunter kann zunächst nicht einschlafen - ihn treibt die Frage um, ob die Tote im Sarg wirklich Coco Zamis war oder nicht. Er beschließt, per Telegramm Verstärkung anzufordern, und findet endlich Schlaf.

Am nächsten Morgen fühlt Dorian sich einsatzfähig. Er telefoniert mit Lundsdale und nimmt sich vor, dem Beerdigungsinstitut und dem Bankier Olivaro Besuche abzustatten. Lundsdale überlässt Dorian weiterhin sein Fahrzeug, und der macht sich zum Beerdigungsinstitut auf, um Einzelheiten über Cocos Ableben zu erfahren. Der anwesende Bestatter steht Dorian Rede und Antwort, und als er Hunter einige Fotos der verstorbenen Coco übergibt, kommt Dorian ein schrecklicher Verdacht: Einer seiner dämonischen Brüder schwärmte von Leichen. Dorian erfragt den Namen des Geschäftsführers, und sein Verdacht wird zur Gewissheit - es ist Edward Belial, der Ghoul. Als Hunter den Angestellten auffordert, ihn zum Chef zu bringen, blockt der Mitarbeiter ab - Edward Belial sei beschäftigt. Dorian stürmt den Raum, in dem Belial mit dem Herrichten einer Leiche beschäftigt ist. Mit gezogener Pistole (die mit Explosivgeschossen geladen ist) gibt Dorian sich seinem dämonischen Bruder zu erkennen. Dorian drückt ab, aber die Waffe schießt nicht - also geht er mit bloßen Händen auf seinen Bruder los. Belial ist jedoch vorbereitet. Dorian kann ihm nichts anhaben - seine Hände werden taub, er taumelt zurück, und vier weitere Ghouls betreten den Raum und werfen Dorian auf Belials Befehl hinaus. Diese Demonstration der Stärke führt Dorian seine eigene Machtlosigkeit vor Augen.

Um die Andresse von Mr. Olivaro zu erfragen, sucht Dorian Lundsdale auf. Der verhält sich immer noch teilnahmslos und schläft ein. Als Dorian mit London telefonieren will, kommt die Verbindung nicht zustande. Er vermutet, dass die Dämonen ihn isolieren wollen und dass sein Telegramm wahrscheinlich ebenfalls abgefangen wurde. Dorian Hunter steht den dunklen Mächten wieder einmal allein gegenüber. Er schreibt ein paar Briefe, um auf seine Lage aufmerksam zu machen, und hofft darauf, dass einer von ihnen den Empfänger erreichen wird. Als Lundsdale zu sich kommt erkennt er Hunter nicht und ist erstaunt über die Anwesenheit eines Fremden in seiner Wohnung. Dorian macht sich auf den Weg zu dem Bankier Olivaro.

Olivaro bewohnt eine große Prachtvilla in einer noblen Gegend. Dorian wird von Bediensteten zu Olivaro geführt, der ihm zwar kaum etwas erzählt, Hunter aber zu einer Party einlädt, bei der er die anderen Mitreisenden über Coco befragen kann. Unverrichteter Dinge fährt Dorian zurück zum Hotel, auf dem Rückweg machen sich Konzentrationsschwächen bemerkbar, er kann sich aber zusammenreißen. Zurück im Hotel liegen keine Nachrichten aus London vor - Hunter muss erkennen, dass wohl niemand Bescheid weiß. Dorian steckt ein paar Dämonenbanner ein und macht sich ein paar Whiskys später mit einem Taxi erneut auf den Weg zu Lundsdale. Wie unter einem unerklärlichen Zwang betritt Dorian die abgedunkelte Wohnung und findet Lundsdale verwandelt vor. Lundsdale bestand nur noch aus Knochen, einzig der Kopf ist noch normal. Dieses unheimliche Skelett ist durch nichts aufzuhalten. Die Banner und ein Kreuz versagen und die Tür ist durch Magie blockiert, so dass Hunter die Wohnung auf diesem Weg nicht mehr verlassen kann. Ein Fenster bietet den einzigen Ausweg, aber Lunsdales Wohnung befindet sich im 15. Stockwerk! Verfolgt von dem lebenden Knochenmann schafft es Dorian aus dem Fenster und kann sich auf dem schmalen Sims an der Hauswand mit einem Tritt des Skeletts entledigen, das in die Tiefe stürzt. Über eine angrenzende Wohnung steigt Dorian von außen wieder in das Haus und begibt sich hinunter auf die Straße, wo jedoch keine Überreste des Knochenmannes zu finden sind. Dorian besteigt ein Taxi und lässt sich zu Olivaros Anwesen fahren.

Dort angekommen befindet sich der Dämonenkiller in bester "dämonischer" Gesellschaft. Nach einem herzlichen Empfang durch Olivaro wird er mit den anwesenden Gästen bekannt gemacht - unter ihnen befinden sich so illustre Perönlichkeiten wie seine drei verbliebenen dämonischen Brüder und Georg Zamis. Dorian erkennt zu spät, dass er in die Falle gegangen ist. Seine Dämonenbanner versagen und zerschmelzen zu formlosen Klumpen, als er sie anwenden will. Er steht ganz unter dem Bann der dämonischen Gesellschaft und muss mit ansehen wie vier schemenhaften Gestalten eine Bahre hereinbringen, auf der die bewußtlose Coco Zamis liegt. Wie durch Zauberei befindet sich ein Schwert in Dorians Händen, mit dem er Coco töten soll. Wie eine an Fäden geführte Marionette holt Dorian zum Schlag aus und trennt Coco den Kopf ab. Die anwesenden Dämonen erfreuen sich an Dorians Leid, der wenig später bemerkt, dass man ein grausiges Spiel mit ihm spielt. Es war nicht Coco, die er enthauptet hat, sondern nur eine lebensechte Puppe. Dorian schäumt vor Wut, weil er dem Treiben kein Ende setzen kann, aber noch fehlt der Ehrengast der Party. Es ist Asmodi, der kurz darauf erscheint und Dorian einiges zu verstehen gibt. Asmodi erklärt Dorian, das er zunächst noch amüsiert war über dessen Bestreben, der schwarzen Macht zu schaden. Aber jetzt, nach ein paar Anfangserfolgen, ist Dorian Hunter zur Chefsache geworden und soll jetzt ein angemessenes Ende finden. Dies wird durch Belials Hände geschehen. Man legt Dorians bewegungslosen Körper zuerst auf einen Tisch und später in einen Sarg. Belial gibt sich entzückt und kündigt Dorian grinsend an, er werde ein vorbildliches Begräbnis für ihn arrangieren.

Dorian kommt in der Aufbahrungshalle des Beerdigungsinstitutes wieder zu sich und entdeckt die bewegungslose Coco im Sarg neben seinem. Anscheinend sollen beide gemeinsam dem Tod ins Auge sehen. Seine Unfähigkeit, ihr zu helfen, macht ihm so nur noch mehr zu schaffen. Später wird Doprian in einem Sarg mit Glasdeckel in die Erde abgesenkt; bei vollem Bewußtsein erlebt er, wie der O.I. und seine Kollegen sich in stiller Trauer von ihm verabschieden, ohne dass er sie auf seine Notlage aufmerksam machen kann. Unter den Trauergästen sind auch Jeff Parker und Tim Morton. Dann wird das Grab mit Erde zugeschüttet. Dorian ist immer noch gelähmt und zu keiner Bewegung fähig, als plötzlich Licht in den Sarg fällt und sein Bruder Belial sich Zugang zum Sarg verschafft. Die Särge von Belials Bestattungsinstitut sind besondere Konstruktionen mit verschiebbaren Seitenwänden. Überrascht stellt Dorian fest, dass seine Körperlähmung nachlässt, stürzt sich - soweit der Platz das zulässt - auf den überraschten Ghoul und drückt ihm die Kehle zu. Er schiebt den regungslosen Belial beiseite und macht sich über die Gänge zum Nebengrab auf, um Coco zu befreien. Die Begrüßung und die Wiedersehensfreude halten sich angesichts der Situation in Grenzen und beide machen sich auf, dieses Labyrinth zu verlassen. Ein paar Ghoule, die ihnen entgegenkommen, werden durch Cocos magisches Wissen verjagt. Am Ende des Tunnels landen sie vor einer verschlossenen Tür, die erst einmal allen ihren Anstrengungen widersteht, um sich dann doch unvermittelt mit einem Knirschen zu öffnen. Coco und Dorian betreten einen langen Gang, der in einer großen Aufbahrungshalle mündet. Dort treffen sie auf Belial und seine Ghoule und auf Mr. Olivaro. Aber Olivaro wendet sich überraschend gegen Beial und vernichtet ihn zusammen mit den anderen Ghoulen in einem magischen Feuer. Dorian fragt erstaunt, warum Olivaro ihm geholfen hat, und erhält zur Antwort, Olivaro wäre ihm verpflichtet - gewissermaßen aus früheren Zeiten. Dann verschwindet Olivaro spurlos. Auch Dorian und Coco verlassen das brenennde Bestattungsunternehmen - hier gibt es nur noch für die Feuerwehr etwas  zu tun.

Fazit
Ein wirklich mitreißender Roman. Dorian gehörnt von Coco. Das kratzt schon gewaltig an seinem Ego. Kurz darauf die Mitteilung über Coco's Tod. Das macht ne geile Story aus. Kurt mal wieder "on top". Ich glaube sogar dass dieser Roman intern über die DK-Redakteurin Sybille Illfeld "zensiert" wurde. Da weiß Uwe bestimmt mehr, oder?

Was beim DK auffällt ist, das es im Regelfall nur einen Handlungsstrang gibt der verfolgt wird. Also wenig Luft und Zeit für den Leser sich über Nebenhandlungsplätze zu erholen, bzw. die Story leicht runter- und raufzufahren. Also den Handlungsbogen  - bei spannenden Niveau - bis zum Ende straff gespannt zu halten. Das ist keine so leichte Übung für einen Autor. Mich haben schon immer Romane gelangweilt, in denen zu viele Nebenhandlungsplätze vorhanden sind. Das sind für mich nur Kunstgriffe um einen Roman bzw. Buch in die Länge zu ziehen. So können Autoren mit Nebensächlichkeiten - Beschreibungen von was auch immer - Zeilen schindend vorankommen.

Olivaros erster Auftritt war zum Schluss undurchsichtig. Sein Hinweis auf vergangene Zeiten, ist im Nachhinein doch ein netter Spoiler von Kurt.

Kommentare  

#1 Schnabel 2015-02-25 10:44
In einem Interview sagte Kurt Luif zu DK Nr. 9 folgendes:
"Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich, vor Grauen geschüttelt, den Roman geschrieben habe. Und das Grauen schien auf die Redakteurin Sybille Illfeld übergeschwappt zu sein. Sie rief mich schockiert an. So was Grauenhaftes habe sie noch nie gelesen, ob ich den Verstand verloren hätte, das könne man so nicht bringen etc. Sie entschärfte es dann, ist aber noch immer nichts für schwache Nerven, oder?"
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#2 Andreas Decker 2015-02-27 11:01
Wenn die Bösen einmal - nur einmal - pragmatisch wären, hätten sie den gelähmten Hunter in den nächsten Häcksler geworfen :-) Gut, dann wäre die Serie zu Ende gewesen, und so funktionieren Endlosserien nun einmal, aber bei solchen Gelegenheiten stellt sich diese Frage immer mal wieder ... wie können die Bösen angeblich so mächtig sein, wenn sie doch andererseits zu dumm um zu leben sind :lol:
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#3 Larandil 2015-02-27 11:10
zitiere Andreas Decker:
... wie können die Bösen angeblich so mächtig sein, wenn sie doch andererseits zu dumm um zu leben sind :lol:

Also ... das ist nämlich so: in der Serie tummelt sich die zweite Garnitur der Hölle, die zur Selbstüberschätzung neigt. Die richtig gefährlichen Burschen halten sich bedeckt und wollen um Teufels willen keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen, damit ihre komplexen diabolischen Pläne zur Übernahme der Macht und zur Eliminierung unliebsamer Konkurrenz ungestört zur Reife gelangen können. Irgendwann flüstern sie die richtigen Worte in die richtigen Ohren, alle Mitbewerber metzeln sich gegenseitig nieder, und dem Letzten schieben sie einen geweihten Dolch in den Rücken - so wird das gemacht.
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