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Eine Legende wird vierzig Jahre alt - Die Kürzungen in der DK-Neuauflage - 21. Teil - Die Geliebte des Teufels

Dämonenkiller zum 40.Eine Legende wird 40 Jahre alt
Die Kürzungen der Neuauflage
Die Geliebte des Teufels

Als am 12. April 1983 die Neuauflage der Dämonenkiller-Serie startete, war ich hocherfreut, denn es bestand für mich die Chance, daß ich endlich das Ende des Baphomet-Zyklus (Dämonenkiller 130 – 149)  in Heftformat erhalten könnte. Leider wurde nichts daraus und das lag unter anderem daran, dass der Erich Pabel-Verlag auf eine glorreiche Idee kam.


Der Dämonenkiller erscheint "Im Zeichen des Bösen" (Vampir Horror Bd. 23)Im Sinne des Jugendschutzes begann man damit, sämtliche (möglicherweise) jugendgefährdenden Stellen in den Dämonenkiller-Romanen zu entfernen.

Schauen wir uns mal an, was in Dämonenkiller-Roman Nr. 21 Die Geliebte des Teufels gekürzt wurde:

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller 21
Seite 6, 1. Spalte, 5. Absatz 

Tim konzentrierte sich für einige Augenblicke auf den Film. Verschie­dene Gesichter waren zu sehen - die meisten unmenschlich entstellt. Nahaufnahmen von gebrochenen Augen, zerschmetterten Nasen und zerstochenen Ohren wechselten mit brennenden Kreuzen und zertrüm­merten Wachsfiguren ab.

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller-Neuauflage 20
Seite 6, 1. Spalte, 6. Absatz

Tim konzentrierte sich für einige Augenblicke auf den Film. Verschie­dene Gesichter waren zu sehen - die meisten unmenschlich entstellt. Nahaufnahmen von verzerrten Antlitzen wechselten mit brennenden Kreuzen und zertrüm­merten Wachsfiguren ab.

* * *

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller 21
Seite 6, 2. Spalte, 3. Absatz

Elton packte seine Frau und riß sie an sich. Sie wehrte sich heftig und trommelte mit ihren Fäusten gegen seine Brust. Er verkrallte eine Hand in ihrem Haar und riß ihren Kopf zurück. Miriam stieß einen lauten Schmerzensschrei aus. Elton um­klammerte brutal ihre Kehle.

1Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller-Neuauflage 20
Seite 6, 2. Spalte, 4. Absatz

Elton packte seine Frau und riß sie an sich. Sie wehrte sich heftig und trommelte mit ihren Fäusten gegen seine Brust. Er verkrallte eine Hand in ihrem Haar und riß ihren Kopf zurück. Miriam stieß einen lauten Schmerzensschrei aus.

* * * 

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller 21
Seite 8, 1. Spalte, 5. Absatz

Tim kniete nochmals neben dem Toten nieder. Er suchte nach einer sichtbaren Verletzung, fand aber keine. Flüchtig berührte er die rech­te Hand des Toten und zuckte über­rascht zurück. Die Hand war eiskalt. Vor wenigen Minuten war der Kör­per aber noch warm gewesen. Er drehte den Toten zur Seite. Die Lei­chenstarre hatte eingesetzt. Der Tote war steif wie ein Brett. Kopfschüt­telnd runzelte Tim die Brauen und dann entdeckte er die Todesursache. Er schob das lange Haar des Toten zur Seite. Das Ende einer dünnen Nadel war zu sehen, die jemand Culver ins Hirn gestoßen hatte.

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller-Neuauflage 20
Seite 8, 1. Spalte, 6. Absatz

Tim kniete nochmals neben dem Toten nieder. Er suchte nach einer sichtbaren Verletzung, fand aber keine. Flüchtig berührte er die rech­te Hand des Toten und zuckte über­rascht zurück. Die Hand war eiskalt. Vor wenigen Minuten war der Kör­per aber noch warm gewesen. Er drehte den Toten zur Seite. Die Lei­chenstarre hatte eingesetzt. Der Tote war steif wie ein Brett. Kopfschüt­telnd runzelte Tim die Brauen und dann entdeckte er die Todesursache. Er schob das lange Haar des Toten zur Seite. Das Ende einer dünnen Nadel war zu sehen.

* * * 

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller Nr. 21
Seite 16, 2. Spalte, 3. – 7. Absatz

Zu Beginn war ein Sarg zu sehen. Der Deckel wurde abgehoben und die Kamera fuhr langsam näher her­an. Die zusammengefalteten Hände eines Toten erschienen auf der Lein­wand, ein bleicher Finger in Groß­aufnahme. Die Kamera kroch über den Körper des Toten und erfaßte ei­nen dürren Hals, ein spitzes Kinn, einen verzerrten blutleeren Mund, eine gekrümmte Nase und geschlos­sene Augen. Dann eine Totale des Gesichtes. Eine Überblendung. Undeutlich schimmerte ein Totenschä­del durch, der langsam deutlicher zu sehen war. Leere Augenhöhlen, aus denen Würmer krochen. Dann wech­selten die Bilder rasch: Brennende Häuser, ausgebrannte Autowracks, Flugzeugtrümmer und grauenerre­gende Aufnahmen von Unfallopfern.
Der Film war abstoßend reali­stisch. Er deutete nichts an, sondern zeigte alles mit eindringlicher Bru­talität. Ein Streifen, der nichts für Leute mit schwachen Nerven war.
Ich sah Elton Dillon an. Er saß ent­spannt zurückgelehnt in seinem Stuhl und blickte die Leinwand an.
Der Film wurde nun okkult. Wachsfiguren, in deren Schädeln Haare steckten, erschienen auf der Leinwand. Sie wurden mit einem riesigen Hammer zerschmettert und zerschmolzen langsam. Extreme Nahaufnahmen von Augen und Na­sen folgten, die wie Seifenblasen zer­platzten. Ein Holzkreuz war zu se­hen; winzig klein. Es stand auf einem Hügel im Nebel. Das Kreuz wurde immer größer; es füllte nun die ganze Leinwand aus.

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 20
Seite 16, 1. Spalte, 4. Absatz – Seite 16, 2. Spalte, 1. Absatz

Zu Beginn war ein Sarg zu sehen. Der Deckel wurde abgehoben und die Kamera fuhr langsam näher her­an. Die zusammengefalteten Hände eines Toten erschienen auf der Lein­wand, ein bleicher Finger in Groß­aufnahme. Die Kamera kroch über den Körper des Toten und erfaßte einen dürren Hals, ein spitzes Kinn, einen verzerrten blutleeren Mund, eine gekrümmte Nase und geschlos­sene Augen. Dann eine Totale des Gesichtes. Eine Überblendung. Undeutlich schimmerte ein Totenschä­del durch, der langsam deutlicher zu sehen war. Dann wech­selten die Bilder rasch: Brennende Häuser, ausgebrannte Autowracks, Flugzeugtrümmer und grauenerre­gende Aufnahmen von Unfallopfern.
Der Film war abstoßend reali­stisch. Er deutete nichts an, sondern zeigte alles mit eindringlicher Bru­talität. Ein Streifen, der nichts für Leute mit schwachen Nerven war.
Ich sah Elton Dillon an. Er saß ent­spannt zurückgelehnt in seinem Stuhl und blickte die Leinwand an.
Der Film wurde nun okkult. Wachsfiguren, in deren Schädeln Haare steckten, erschienen auf der Leinwand. Sie wurden mit einem riesigen Hammer zerschmettert und zerschmolzen langsam. Ein Holzkreuz war zu se­hen; winzig klein. Es stand auf einem Hügel im Nebel. Das Kreuz wurde immer größer; es füllte nun die ganze Leinwand aus.

* * *

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller Nr. 21
Seite 39, 1. Spalte, 5. –  9. Absatz

Endlich gelang es mir, das Handge­lenk des Burschen zu packen. Ich riß seinen Arm hoch und trat ihm mit dem rechten Knie in die Weichteile. Doch er brach nicht zusammen. Er keuchte nur.
Die Passanten wichen angstvoll zurück. Niemand kam mir zur Hilfe. Zwei Frauen kreischten hysterisch.
Der Schwarzhaarige entwickelte unglaubliche Kräfte. Mit der freien Hand schlug er mir ins Gesicht. Mei­ne Lippen platzten auf. Ich spürte den Blutgeschmack und wieder traf mich seine Faust. Tränen stiegen mir in die Augen.
Es gab keinen Zweifel, der Bursche war besessen.
Ich ließ sein Handgelenk los und versetzte ihm mit den Fäusten einen gewaltigen Stoß vor die Brust. Er taumelte zwei Schritte zurück. Für mich gab es nur eine Rettung: mein Amulett. Ich riß mein Hemd auf und holte das blutverschmierte Amulett hervor.

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 20
Seite 39, 1. Spalte, 7. Absatz – Seite 39, 2. Spalte, 2. Absatz

Endlich gelang es mir, das Handge­lenk des Burschen zu packen. Ich riß seinen Arm hoch und stieß mit dem rechten Knie nach ihm. Doch er brach nicht zusammen. Er keuchte nur.
Die Passanten wichen angstvoll zurück. Niemand kam mir zur Hilfe. Zwei Frauen kreischten hysterisch.
Der Schwarzhaarige entwickelte unglaubliche Kräfte. Mit der freien Hand schlug er mir ins Gesicht. Tränen stiegen mir in die Augen.
Es gab keinen Zweifel, der Bursche war besessen.
Ich ließ sein Handgelenk los und versetzte ihm mit den Fäusten einen Stoß vor die Brust. Er taumelte zwei Schritte zurück. Für mich gab es nur eine Rettung: mein Amulett. Ich riß mein Hemd auf und holte das blutverschmierte Amulett hervor.

 * * *

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller Nr. 21
Seite 44, 2. Spalte, 2. Absatz

Nach zwei Schritten blieb ich ent­setzt stehen. Vor dem Küchentisch lag ein Freak. Um seinen Kopf hatte sich eine große Blutlache gebildet. Neben ihm lag ein blutbesudeltes Beil. Jemand hatte ihm mit dem Beil die Stirn gespalten.

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 20
Seite 45, 1. Spalte, 3. Absatz 

Nach zwei Schritten blieb ich ent­setzt stehen. Vor dem Küchentisch lag ein Freak. Um seinen Kopf hatte sich eine große Blutlache gebildet. Neben ihm lag ein blutbesudeltes Beil.

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Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller Nr. 21
Seite 46, 1. Spalte, 8. Absatz – Seite 46, 2. Spalte, 2. Absatz

Er setzte das Stemmeisen an und versuchte, das Schloß aufzuspren­gen; doch es hielt. Fluchend schlug Tim mit dem Hammer gegen das Schloß, bis es endlich aufsprang. Mi­riam stand mit dem Rücken zu uns. In der rechten Hand hielt sie eine lange Peitsche, mit der sie auf Elton einschlug. Seine Hände waren gefes­selt und der Rollstuhl an die Wand geschoben, da er ja nichts sehen konnte. Einige blutige Striemen zo­gen sich über sein Gesicht.
Tim packte Miriams rechte Hand, entriß ihr die Peitsche und warf sie in eine Ecke. Fauchend ging Miriam auf ihn los. Doch das Licht spiegelte sich in Tims Ring. Miriam stieß einen schrillen Schrei aus und versuchte zu fliehen. Ich kam Tim zu Hilfe. Mit dem linken Arm faßte ich Miriam um die Hüften und mit der rechten Hand drückte ich ihr mein Amulett gegen die Stirn. Sie kratzte, biß und trat mit den Füßen nach uns. Ich spürte, wie meine Wunde aufbrach und das Blut über meine Brust rann.
Das Mädchen entwickelte un­glaubliche Kräfte. Sie ging in die Knie, warf sich nach rechts und trat mir mit dem linken Fuß in den Bauch. Mir blieb die Luft weg. Für einen Augenblick lockerte ich mei­nen Griff, und diese Gelegenheit nützte sie. Sie befreite sich, stieß ihre rechte Hand in Tims Gesicht und rannte davon. Mit drei Sprüngen war sie aus dem Keller und schleu­derte die Tür zu.

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 20
Seite 45, 2. Spalte, 8. Absatz – Seite 46, 1. Spalte, 2. Absatz

Er setzte das Stemmeisen an und versuchte, das Schloß aufzuspren­gen; doch es hielt. Fluchend schlug Tim mit dem Hammer gegen das Schloß, bis es endlich aufsprang. Mi­riam stand mit dem Rücken zu uns. In der rechten Hand hielt sie eine lange Peitsche, mit der sie auf Elton einschlug. Seine Hände waren gefes­selt und der Rollstuhl an die Wand geschoben, da er ja nichts sehen konnte.
Tim packte Miriams rechte Hand, entriß ihr die Peitsche und warf sie in eine Ecke. Fauchend ging Miriam auf ihn los. Doch das Licht spiegelte sich in Tims Ring. Miriam stieß einen schrillen Schrei aus und versuchte zu fliehen. Ich kam Tim zu Hilfe. Mit dem linken Arm faßte ich Miriam um die Hüften und mit der rechten Hand drückte ich ihr mein Amulett gegen die Stirn. Sie kratzte, biß und trat mit den Füßen nach uns. Ich spürte, wie meine Wunde aufbrach und das Blut über meine Brust rann.
Das Mädchen entwickelte un­glaubliche Kräfte. Sie ging in die Knie, warf sich nach rechts und trat mit dem linken Fuß nach mir. Mir blieb die Luft weg. Für einen Augenblick lockerte ich mei­nen Griff, und diese Gelegenheit nützte sie. Sie befreite sich, stieß ihre rechte Hand in Tims Gesicht und rannte davon. Mit drei Sprüngen war sie aus dem Keller und schleu­derte die Tür zu.

* * *

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller Nr. 21
Seite 51, 2. Spalte, 4. Absatz

Er griff nach einem Spachtel, fuhr in den Trog und schmierte sich Gießharz auf die Stirn. Er wollte vor Schmerzen schreien, doch sein Mund war gelähmt. Die dickflüssige Masse rann über die Stirn und fing sich in den Brauen. Immer wieder fuhr er mit der Spachtel in den Trog und schmierte sich Gießharz ins Gesicht. Sein linkes Auge war schon zuge­klebt. Er verschmierte sich die Nase und atmete keuchend durch den Mund. Schließlich warf er den Spachtel fort und beugte sich vor. Er drückte das Gesicht in die fast hart gewordene Masse. Mehr als eine Mi­nute blieb er so stehen. Dann richtete er sich wieder auf. Er konnte nichts mehr sehen. Seine Nase und der Mund waren zugeklebt. Seine Lun­gen gierten nach Luft. Er taumelte im Zimmer hin und her. Seine Hände tasteten über sein Gesicht. Das Harz war nun steinhart.

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 20
Seite 51, 2. Spalte, 4. Absatz

Er griff nach einem Spachtel, fuhr in den Trog und schmierte sich Gießharz auf die Stirn. Er wollte vor Schmerzen schreien, doch sein Mund war gelähmt. Die dickflüssige Masse rann über die Stirn und fing sich in den Brauen. Immer wieder fuhr er mit der Spachtel in den Trog und schmierte sich Gießharz ins Gesicht. Schließlich warf er den Spachtel fort und beugte sich vor. Er drückte das Gesicht in die fast hart gewordene Masse. Mehr als eine Mi­nute blieb er so stehen. Dann richtete er sich wieder auf. Er konnte nichts mehr sehen. Er taumelte im Zimmer hin und her. Seine Hände tasteten über sein Gesicht. Das Harz war nun steinhart.

* * *

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller Nr. 21
Seite 54, 2. Spalte, 10. Absatz – Seite 56, 1. Spalte, 1. Absatz

Ich holte das Amulett aus dem Hemd. Es war Zeit zum Eingreifen.
Miriams Finger verkrallten sich in Kingsleys Hals. Seine Augen wurden glasig.
Für mich stand fest, daß der Dä­mon aus Miriam sprach. Und ich wußte nun auch, wer der Buhlteufel war, der das Mädchen beherrschte und sein teuflisches Spiel mit ihr trieb. Alles paßte zusammen. Die ein­zelnen Mosaiksteine ergaben ein komplettes Bild. Ich hatte das Motiv und damit auch den Dämon.
Ich sprang ins Zimmer. Der Dämon spürte meine Nähe. Miriam ließ Kingsleys Hals los und wandte lang­sam den Kopf herum. Ihr Gesicht war völlig ausdruckslos; nur die Au­gen führten ein geheimnisvolles Le­ben. Sie hatten sich verändert. Sie schimmerten nicht mehr grün, son­dern strahlten in einem leuchtenden Rot. Dann fiel ihr Blick auf mein Amulett, und sie heulte auf. Aber sie reagierte nicht so, wie ich erwartet hatte. Sie schloß die Augen und raste auf mich zu. Die Arme hatte sie weit ausgestreckt.
Kingsley bewegte sich ebenfalls. Auch er schloß die Augen und kam auf mich zu. Er stand wie Miriam unter dem Einfluß des Dämons.
Miriam schlang ihre Arme um meinen Körper. Als ihr Busen das Amulett berührte schrie sie vor Schmerzen auf, doch sie ließ nicht locker. Ich versuchte sie abzuschüt­teln, aber sie hing wie eine Klette an mir. Tierische Laute kamen über die Lippen; sie spuckte mich an.
Kingsley trat hinter mich. Er griff nach der schweren Kette, an der das Amulett befestigt war und riß daran.
Ich sprang zur Seite, stieß mit dem rechten Knie nach Miriam, und in diesem Augenblick versetzte mir Kingsley einen Stoß. Ich verlor das Gleichgewicht und krachte zu Boden.
Kingsleys Finger waren blitz­schnell. Er zog mir die Kette über den Kopf, heulte schmerzerfüllt auf und schleuderte das Amulett durch das Zimmer. Es krachte gegen die Wand und fiel zu Boden. Dann warfen sich beide über mich; und beide entwic­kelten übermenschliche Kräfte.
Ich wehrte mich verzweifelt, schlug wie ein Verrückter um mich, doch sie steckten alle Schläge ein. Miriam blickte mich haßerfüllt an. Speichel rann über ihre Lippen und tropfte auf mein Gesicht. Sie hatte meine rechte Hand verdreht, wäh­rend Kingsley meine linke packte. Ich strampelte mit den Beinen.
Miriam drehte an meinem Arm, und ich glaubte, daß er jeden Augenblick brechen würde.
„Du warst lästig, Hunter“, sagte sie mit fremder Stimme. „Sehr lästig. Aber das hat jetzt ein Ende.“
Sie öffnete den Mund, und die Lip­pen glitten zurück. Ihr heißer Atem strich über mein Gesicht, als sie sich vorbeugte.
„Ich werde dir die Kehle durchbei­ßen“, zischte sie.
Mir blieb nur noch eine Chance: nur ein Bannspruch konnte noch helfen.
„Eheieh“, sagte ich.
Kingsley heulte auf, und Miriam hob den Kopf.
„Iod. Eloah Va-Daath!“
Ich schrie die Wörter.
Für einen Augenblick lockerte sich ihr Griff. Auf diese Gelegenheit hat­te ich gewartet. Ich zog die Beine an, und mit einem Ruck hatte ich meine rechte Hand frei.
„El Adonai Tzabaoth!“ brüllte ich weiter.
Sie zuckte zurück, und ich sprang hoch.
Kingsley griff mich erneut an. Er preßte eine Hand auf meinen Mund. Ich wollte die Hand abschütteln, da nahm er die zweite zu Hilfe. Ich trat ihm in den Bauch, doch sein Griff lockerte sich nicht.

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 20
Seite 55, 1. Spalte, 6. Absatz  –  Seite 56, 1. Spalte, 13. Absatz

Ich holte das Amulett aus dem Hemd. Es war Zeit zum Eingreifen.
Miriams Finger verkrallten sich in Kingsleys Hals. Seine Augen wurden glasig.
Für mich stand fest, daß der Dä­mon aus Miriam sprach. Und ich wußte nun auch, wer der Buhlteufel war, der das Mädchen beherrschte und sein teuflisches Spiel mit ihr trieb. Alles paßte zusammen. Die einzelnen Mosaiksteine ergaben ein komplettes Bild. Ich hatte das Motiv und damit auch den Dämon.
Ich sprang ins Zimmer. Der Dämon spürte meine Nähe. Miriam ließ Kingsleys Hals los und wandte lang­sam den Kopf herum. Ihr Gesicht war völlig ausdruckslos; nur die Au­gen führten ein geheimnisvolles Le­ben. Sie hatten sich verändert. Sie schimmerten nicht mehr grün, son­dern strahlten in einem leuchtenden Rot. Dann fiel ihr Blick auf mein Amulett, und sie heulte auf. Aber sie reagierte nicht so, wie ich erwartet hatte. Sie schloß die Augen und raste auf mich zu. Die Arme hatte sie weit ausgestreckt.
Kingsley bewegte sich ebenfalls. Auch er schloß die Augen und kam auf mich zu. Er stand wie Miriam unter dem Einfluß des Dämons.
Miriam schlang ihre Arme um meinen Körper. Als ihr Busen das Amulett berührte schrie sie vor Schmerzen auf, doch sie ließ nicht locker. Ich versuchte sie abzuschüt­teln, aber sie hing wie eine Klette an mir. Schrille Laute kamen über die Lippen; sie spuckte mich an.
Kingsley trat hinter mich. Er griff nach der schweren Kette, an der das Amulett befestigt war und riß daran.
Ich sprang zur Seite. In diesem Augenblick versetzte mir Kingsley einen Stoß. Ich verlor das Gleichgewicht und krachte zu Boden.
Kingsleys Finger waren blitz­schnell. Er schlug mit der Kette nach mir, heulte schmerzerfüllt auf und schleuderte das Amulett durch das Zimmer. Es krachte gegen die Wand und fiel zu Boden. Dann warfen sich beide über mich; und beide entwic­kelten übermenschliche Kräfte.
Ich wehrte mich verzweifelt, schlug wie ein Verrückter um mich, doch sie steckten alle Schläge ein. Miriam blickte mich haßerfüllt an. Speichel rann über ihre Lippen und tropfte auf mein Gesicht. Sie hatte meine rechte Hand verdreht, wäh­rend Kingsley meine linke packte. Ich strampelte mit den Beinen.
Miriam drehte an meinem Arm, und ich glaubte, daß er jeden Augenblick brechen würde.
„Du warst lästig, Hunter“, sagte sie mit fremder Stimme. „Sehr lästig. Aber das hat jetzt ein Ende.“
Sie öffnete den Mund, und die Lip­pen glitten zurück. Ihr heißer Atem strich über mein Gesicht, als sie sich vorbeugte.
Mir blieb nur noch eine Chance: nur ein Bannspruch konnte noch helfen.
„Eheieh“, sagte ich.
Kingsley heulte auf, und Miriam hob den Kopf.
„Iod. Eloah Va-Daath!“
Ich schrie die Wörter.
Für einen Augenblick lockerte sich ihr Griff. Auf diese Gelegenheit hat­te ich gewartet. Ich zog die Beine an, und mit einem Ruck hatte ich meine rechte Hand frei.
„El Adonai Tzabaoth!“ brüllte ich weiter.
Sie zuckte zurück, und ich sprang hoch.
Kingsley griff mich erneut an. Er preßte eine Hand auf meinen Mund. Ich wollte die Hand abschütteln, da nahm er die zweite zu Hilfe. Ich trat nach ihm, doch sein Griff lockerte sich nicht.

* * *

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller Nr. 21
Seite 59, 2. Spalte, 9. - 11. Absatz

Ich nickte ihm flüchtig zu, ging ins Haus, fand meinen Koffer und stieg in den Keller. Er eignete sich präch­tig für meine Zwecke. Ich öffnete den Koffer und begann mit meinen Vor­bereitungen. Der Verwesungsge­stank der Leichen in der kleinen Ne­benkammer legte sich schwer auf meine Atmungsorgane.
Ich überwand meinen Widerwillen und betrat die kleine Kammer. Schaudernd schabte ich etwas Blut von den zerschmetterten Schädeln, strich es auf eine kleine Tasse und schloß die Tür rasch wieder.
Es dauerte mehr als eine Stunde, ehe ich mit meinen Vorbereitungen fertig war. Ich fuhr mit dem Aufzug in den ersten Stock. Alle waren im Wohnzimmer versammelt. Sie blick­ten mir schweigend entgegen.

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 20
Seite 60, 1. Spalte, 15. + 16. Absatz

Ich nickte ihm flüchtig zu, ging ins Haus, fand meinen Koffer und stieg in den Keller. Er eignete sich präch­tig für meine Zwecke. Ich öffnete den Koffer und begann mit meinen Vor­bereitungen.
Es dauerte mehr als eine Stunde, ehe ich mit meinen Vorbereitungen fertig war. Ich fuhr mit dem Aufzug in den ersten Stock. Alle waren im Wohnzimmer versammelt. Sie blick­ten mir schweigend entgegen.

* * *

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller Nr. 21
Seite 60, 2. Spalte, 4. Absatz

Um den Tisch zog ich einen Kreis, und rund um den Kreis streute ich Pulver, das aus verschiedenen Kräu­tern und Chemikalien bestand. Von der Stirnseite zog ich Linien zu den Anwesenden, die ich ebenfalls mit Pulver bestreute. Auf zwei weitere Linien sollten sich später Anater und Fred stellen. Als letztes baute ich eine dic­ke Kerze vor Miriam auf und zünde­te sie an. Dann löschte ich das Licht. Der Raum war fast völlig dunkel.

Die Geliebte des Teufels
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 20
Seite 61, 1. Spalte, 7. Absatz

Um den Tisch zog ich einen Kreis, und rund um den Kreis streute ich Pulver, das aus verschiedenen Kräu­tern und Chemikalien bestand. Von der Stirnseite zog ich Linien zu den Anwesenden, die ich ebenfalls mit Pulver bestreute. Auf zwei weitere Linien sollten sich später Anateo und Fred stellen. Als letztes baute ich eine dic­ke Kerze vor Miriam auf und zünde­te sie an. Dann löschte ich das Licht. Der Raum war fast völlig dunkel.

Das waren die Kürzungen in Dämonenkiller-Neuauflage Nr.  20. In der nächsten Folge kommen die Kürzungen der Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 21 "Blutorgie in der Leichengrube" von Hans E. Ködelpeter alias Charles Fleming dran.

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