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Eine Legende wird vierzig Jahre alt - Die Dämonenkiller-Chronik 121

Dämonenkiller zum 40.Eine Legende wird 40 Jahre alt
Die Dämonenkiller-Chronik (121. Teil)

Aus Anlass des vierzigjährigen Jubiläums der Dämonenkiller-Serie habe ich eine Chronik erstellt, die sich mit der Geschichte der Serie beschäftigt. Da Ernst Vlcek mit einem Trümmerbruch im rechten Unterschenkel als Exposéautor ausfiel, durfte Kurt Luif einspringen und er schrieb das Dämonenkiller-Exposé 145 - den sechzehnten Teil des Baphomet-Zyklus - für sich selbst.

Viel Spaß beim Lesen...


DIE INSEL DER SCHWARZEN AFFENDie Vampirfamilie
DIE INSEL DER SCHRECKEN
Dämonenkiller 145
Schauplatz: diverse
Zeit: 2. Junihälfte (direkt an Band 143)
Autor: Davenport
Termin: 23.02.1977

Titelbild: AK 6559
Ein riesiges, affenartiges Geschöpf. Große dunkle Augen. Das Ungeheuer weint. Fell ist dunkel - fast schwarz. Der Schädel mit der flachgedrückten Nase ist übergroß. Das weinende Monster trägt ein junges Mädchen (6 - 8 Jahre) auf mächtigen Armen. Die Kleine ist offensichtlich bewußtlos. Sie ist mit einem roten Kleid bekleidet, dazu weiße Stutzen und schwarze Schuhe. Das Haar ist zu einem Roßschweif gebunden, der mit einer blauen Schleife verziert ist.

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Da Herr Vlcek sich das rechte Bein gebrochen hat, muß ich nun als Exposé-Schreiber einspringen (Kurt Luif).
Liebe Mitautoren, seid großzügig und seht über eventuelle Fehler jeder Art großzügig hinweg.
Vielen Dank.
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Wichtig für alle Autoren: Einige in den Bänden 140/141 gemachten Äußerungen müssen korrigiert werden.
1. Baphomet hat Hilfe von einer New Yorker Sippe erhalten. Luguri gelang es nicht, herauszufinden, welche der Sippen es war, doch er vermutet, daß es der Clan der Silver ist (das sind Vampire).
2. Rebecca ist nicht tot! Herr Vlcek und ich fanden es besser, wenn dieses Geschöpf noch einige Zeit am Leben bleibt.

Situation innerhalb der Schwarzen Familie
:

Die meisten Dämonen hatten in Band 141 New York verlassen, auch der Herr der Schwarzen Familie. Luguri ist verständlicherweise ziemlich wütend, daß er Baphomet nicht töten konnte. Er weiß aber über die tatsächlichen Geschehnisse nicht Bescheid. Im Augenblick hält sich der Erzdämon etwas im Hintergrund. Die Familien kommen langsam nach New York zurück. (Kurze Beschreibung der Sippen - siehe letzte Seite).

Die Situation Dorian Hunters:
Der Dämonenkiller wurde von King Tattoo ganz ordentlich hereingelegt. Sein Gesicht ist eine furchtbare Fratze. Beulen bilden sich, sein Gesicht verformt sich. Er muß ständig mit einer Kapuze herumlaufen, damit sein Sohn nicht sieht, was mit ihm vorgeht. Aber er hat keine Schmerzen mehr. Coco versucht ihn zu helfen, doch sie hat keinen Erfolg damit. Dorian will unbedingt Olivaro erreichen, denn vielleicht kann der Januskopf ihm helfen.

Handlung:
1. Rebecca flieht schwer verletzt durch die Luft. Dorian hat ihr den Kommandostab in die Brust gerammt. Einige ihrer Fledermausbegleiter fangen ihre Herrin auf. Sie fliegen mit ihr in das Versteck, in dem auch der schwer verwundete Baphomet liegt, um dem sich einige Witwen kümmern. Der Kinddämon ist bewußtlos. Aus seiner Nackenwunde fließt noch immer ein dünner Blutfaden. Rebecca ist so geschwächt, daß sie zu Baphomet hinkriecht und sein Blut trinkt. Dabei geschieht etwas Seltsames mit ihr. Jede mehr sie von Baphomets Blut trinkt (in dessen Körper ja Skarabäus Toth haust), umso mehr wechselt die Erinnerungen des Kinddämons auf sie über. Baphomets Blut läßt ihre Brustwunde heilen. Und Baphomets magischen Kräfte fließen nach und nach auf sie über. Baphomet ist halbtot, denn sie hat ihm fast das ganze Blut entzogen. Dann läßt sie von ihm ab und seine Wunde schließt sich langsam. Rebecca befiehlt den Fledermausmenschen, daß sie sie und Baphomet zu einem Versteck in der Nähe Albany bringen. Ihre Diener gehorchen. Rebecca verfällt in einen tranceartigen Zustand, indem sie recht merkwürdige Träume hat.

2. Dorian, Coco und Martin. Sie sind noch immer auf Jeff Parkers Jacht im Bermuda-Dreieck. Um Dorian ist der Gestank von Verwesung. Dorian bittet Parker, daß er ihn auf irgendeiner Insel aussetzen soll. Er will ein Magnetfeld suchen und auf den raschesten Weg nach Castillo Basajaun springen. Coco und Martin will er mitnehmen. Im Morgengrauen laufen sie eine Insel an. Jeff setzt die drei ab. Dorian findet nach kurzer Zeit ein Magnetfeld. Er verabschiedet sich von Jeff und bittet ihn, daß er über Funktelegraphen zwei Telegramme abschicken soll. Eines soll nach Castillo Basajaun gehen, daß er in spätestens sechs Stunden dort eintreffen wird. Das zweite geht an Unga. Der Cro-Magnon soll nach Castillo Basajaun kommen. Außerdem soll versucht werden, ob man Verbindung mit Olivaro aufnehmen kann. Parker kehrt zu seiner Jacht zurück. Dorian steckt das Magnetfeld ab und springt los.

Zwei wichtige Hinweise:
a) Dorian weiß nicht, daß Rebecca noch am Leben ist.
b) er weiß auch nicht, daß Martin gelegentlich mit Baphomet Gedankenkontakt hat. Martin und Baphomet sind auf magische Art mit einander verbunden.

Das Magnetfeld ist ziemlich schwach. Dorian kommt auf einer nahegelegenen Insel heraus. Er findet nach einiger Zeit ein anderes Magnetfeld, das ihm etwas seltsam vorkommt. Doch er will keine Zeit verloren. Rasch springt er weiter. Und er spürt sofort, daß etwas Seltsames mit ihm geschieht. Er taucht auf einer Insel auf, das Magnetfeld fällt in sich zusammen. Die Insel ist ihnen sofort unheimlich. Eine starke magische Ausstrahlung ist zu spüren.
Fremdartige Pflanzen sind zu sehen. Sie finden Fußspuren, die von riesigen Geschöpfen zu stammen scheinen. Verzweifelt sucht Dorian nach Magnetfeldern, doch die magische Strahlung der Insel verhindert es, daß er welche entdeckt. Sie haben nur wenige ihrer magischen Gegenstände bei sich. Martin scheint aber keine Angst zu spüren. Immer wieder will er wissen, weshalb sein Vater seinen Kopf unter eine Maske versteckt. Und dann sehen sie einen der affenartigen Geschöpfe (siehe Titelbild). Rasch verstecken sie sich, doch das Monster schenkt ihnen keine Beachtung. Coco ist sicher, daß sie auf einen geheimen Stützpunkt eines Dämons gelandet sind. Ihnen bleibt keine Wahl: sie müssen den Dämon aufspüren und die magische Ausstrahlung ausschalten, oder aber es gelingt ihnen ein Boot zu finden, und mit diesem von der Insel zu gelangen.

3. Rebecca. Sie hat sich erholt. Baphomet schläft fast die ganze Zeit über. Er ist ihr Sklave geworden. Sie verfügt nun über seine magischen Kräfte. Immer wieder trinkt sie sein Blut. Nun setzt sie sich mit der Sippe der Silvers in Verbindung. An einem geheimen Ort findet die Zusammenkunft statt. Rebecca gibt nun einige Beweise für ihre neuen magischen Fähigkeiten. Die Silver-Sippe ist sehr beeindruckt. Und dann unterbreitet sie ihre Vorschläge. Schon lange glauben die Vampire, daß sie innerhalb der Schwarzen Familie eine untergeordnete Rolle spielen.
Fast immer waren die dominierenden Persönlichkeiten in der Familie Dämonen, die über mächtige magische Fähigkeiten verfügt hatte. Rebecca will, daß die Vampire die Geschicke der Schwarzen Familie leiten. Sie denkt an eine Art Zusammenschluß von allen Vampir-Sippen. Ein offener Kampf gegen Luguri scheint im Augenblick sinnlos zu sein. Die Silver sind mit ihren Vorschlägen einverstanden und sichern ihr die Unterstützung ihre Sippe zu.
Rebecca kann mit Baphomets Hilfe jederzeit Martin erreichen. Sie weiß auch teilweise über die Geschehnisse Bescheid. Ihr ist bekannt, daß der Januskopf Pyko tot ist. Aber sie ahnt nur, weshalb Dorian Hunter eine Kapuze trägt. Sie will sich an Dorian Hunter und Coco Zamis rächen. Aber sie will die beiden nicht einfach töten, nein, sie will sie quälen. Und dazu scheint ihr Martin besonders gut geeignet zu sein. Sie will, daß sich Martin von seinem Vater völlig abwendet.
Mit Hilfe ihrer magischen Fähigkeiten blockiert sie das Magnetfeld, durch das Dorian springt und er landet auf einer Insel, auf der eine Dämonenfamilie wohnt, die mit Skarabäus Toth befreundet ist. Diese Familie hat den bürgerlichen Namen Lebius angekommen.
Rebecca setzt sich mit dieser Familie in Verbindung, die ihr verspricht, sie zu unterstützen.

4. Coco, Dorian und Martin sind weiterhin unterwegs. Coco kann ihre Fähigkeiten nur beschränkt anwenden. Einmal läuft ein Stück in das Innere der Insel, findet aber nichts Interessantes. Sie kehrt zu Dorian und Martin zurück. Sie wandern den Sand entlang. Plötzlich erscheint das blonde Mädchen (Titelbild). Es berichtet, daß das Boot ihres Vaters während eines Sturmes gesunken sei. Ihr Name ist Tina Bauer. Sie weiß nicht, was aus den anderen geworden ist. Coco und Dorian nehmen die Erzählung des Mädchens äußerst skeptisch auf. Coco spürt deutlich eine schwache dämonische Ausstrahlung, die das Mädchen umgibt, sie versucht Tina zu hypnotisieren - erfolglos. Martin findet sofort Gefallen an Tina. Und umgekehrt. Tina wundert sich darüber, weshalb Dorian eine Maske trägt. Und ihr ekelt vor dem Geruch, der von Dorian ausgeht. Der Dämonenkiller hat keine andere Wahl. Er muß einen Abstand von etwas hundert Meter zu Coco, Martin und Tina halten.
Plötzlich ist das Brechen von Zweigen zu hören. Eine Horde der Riesenaffen taucht auf. Dorian reißt seine Pistole heraus, als ein Affe auf ihn losgeht - doch die Pistole versagt. Auch Cocos Waffe funktioniert nicht. "Bringt Martin in Sicherheit!" brüllt Dorian. Da packt ihn auch schon der Riesenaffe. Verzweifelt sticht er mit dem Kommandostab zu, aber der Affe drückt ihm die Kehle zu. Bewußtlos sackt er zusammen. Tina ist laut schreiend davongelaufen. Ein Affe verfolgt sie und holt sie ein und hebt sie hoch.
Coco hat sich in den rascheren Zeitablauf versetzt, Martin an sich gerissen und ist geflüchtet. Sie hat keine Chance gehabt, Dorian zur Hilfe zu kommen.
Aus einem Versteck verfolgt sie, daß die Affen Dorian und Tina tiefer in die Insel bringen. Natürlich nimmt sie die Verfolgung auf. Sie hat auch den Kommandostab an sich genommen, der Dorian während des Kampfes entfallen war.
Martin ist entsetzt. Seltsamerweise macht er sich aber mehr Sorgen um Tina als um seinen Vater. "Du mußt Tina suchen, Mutter", sagte er drängend.
Coco kommt nur langsam vorwärts. Überall lauernd fleischfressende Pflanzen auf Beute. Und unzählige Schlangen und ähnlich nette Tierchen bevölkern die Insel.
Und dann kommt sie nicht weiter. Ein starker magischer Abwehrschirm hängt über einen großen Haus.

5. Dorian erwacht. Er ist gefesselt. Befindet sich in einem düsteren Raum. Ein Mann tritt ein und geht auf ihn zu. Er stellt sich als Hermann Lebius vor. Auf Dorians Fragen gibt er keine Antwort. Lebius reißt Dorian die Kapuze vom Kopf. Interessiert studiert er das Gesicht des Dämonenkillers, dann verläßt er den Raum, ohne irgendetwas zu sagen. Dorian ist verzweifelt. Er versucht seine Fesseln zu sprengen, doch es gelingt ihm nicht.

6. Coco umrundet das Haus. Martin hat Hunger und Durst. Er wird immer unleidlicher. Sie versucht ihren Sohn zu beruhigen, hat damit aber nur weinig Glück. Bald wird es dunkel werden. Sie muß ein Versteck für die Nacht suchen. Endlich hat sie einen geeigneten Platz gefunden. Sie findet Wasser, aber sie wagt nicht von den appetitlich anzusehenden Früchten etwas zu essen. Rund um ihr Versteck schreibt sie magische Abwehrsprüche, doch sie hat nur wenig Vertrauen auf deren Wirkung. Es wird Nacht. Schaurige Geräusche kommen aus allen Richtungen auf sie zu. Martin klammert sich entsetzt an sie.

7. Unga ist auf Castillo Basajaun eingetroffen. Er unterhält sich mit Abi Flindt, der ihm seine Erlebnisse (Band 144) erzählt. Stunden vergehen. Sie sind in Sorge um Dorian. Er hätte schon längst eintreffen sollen. Mehr als zwölf Stunden sind seit dem Eintreffen der Telegramme vergangen. Sie bekommen von Trevor Sullivan einen Anruf. Er hat sich ja eingehend mit Marthas Auszeichnung und den Büchern HTs beschäftigt. Und Sullivan sagt, daß um den 15. Juni herum einige unerklärliche Ereignisse im Bermuda-Dreieck geschehen werden. Ob ein magieloser Zustand eintreten werde, das könne er nicht mit Sicherheit sagen. Aber eines steht ziemlich sicher fest. Für einen kurzen Augenblick wird eine starke Verbindung zwischen Malkuth und Erde hergestellt werden. Mehr kann Sullivan nicht sagen. Jetzt sind Unga und Abi Flindt alarmiert. Sie beschließen, augenblicklich zu den Bermudas zu springen. Sie verständigen Jeff, der sie in Hamilton erwarten soll. Dann springt Unga mit Flindt los.

8. Es ist eine mondhelle Nacht. Coco sieht die Riesenaffen näherkommen. Ihr bleibt nur die Flucht. Sie flieht. Die Affen verfolgen sie. Coco merkt, daß ihre Kräfte immer schwächer werden. Sie kann nur mehr wenige Sekunden im rascheren Zeitablauf bleiben, da reißt sich plötzlich Martin los (er wird von Baphomet durch Rebecca beeinflusst). Einer der Affen ergreift sie. Coco kann es nicht verhindern. Zwei Affen stürmen auf sie zu. Sie zieht die Pistole.
Wieder Ladehemmung (eine magische), doch sie kann die Pistole zum funktionieren bringen und erschießt die Affen. Dann folgt sie Martin. Aber auch diesmal kann sie die magische Glocke, die um das Haus hängt, nicht durchdringen.

9. Dorian ist noch immer gefesselt. Hermann Lebius ist bei ihm. Lebius erklärt Dorian, daß er schon seit einigen Jahren auf dieser Insel haust und sich mit Tierexperimenten und mit Pflanzen beschäftigte. Er erzählt Dorian, daß Martin gefangen genommen wurde. Morgen werde er Martin zu Dorian bringen. Er soll sehen, wie sein Vater nun aussieht.
Dieser Anblick werde genügen, damit Martin niemals mehr Vertrauen zu Dorian haben wird.

10. Kurze Einblenden. Martin ist bei Tina, die ihn zu trösten versucht.

11. Coco sucht nach einer schwachen Stelle in der magischen Glocke, findet aber keine. Plötzlich zuckt sie zusammen. Ein gleißendes Licht ist zu sehen. Die Nacht wird zum Tag. Die magische Glocke fällt zusammen. Coco taumelt halb bewußtlos vorwärts, fällt zu Boden und wird ohnmächtig.

12. Lebius ist noch immer bei Dorian. Plötzlich greift er sich an die Stirn, schreit auf und bricht ohnmächtig zusammen. Auch Dorian hat einen Augenblick einen starken Schlag im Kopf verspürt. Der Dämon verliert langsam seine menschliche Gestalt und wird zu einem bösartig anzusehenden Teufel.

13. Coco erwacht. Ihr ist übel, doch sie steht auf und läuft schwankend auf das Haus zu. Ohne Schwierigkeiten kann sie eindringen.
Es ist unnatürlich still. Plötzlich hört sie ein lautes Stöhnen. Sie betritt eine Treppe, die in den Keller führt. Da hört sie wieder einen Schrei. Dann Dorians Stimme. Sofort zückt sie die Pistole und hält auch den Kommandostab bereit. Die Kellertür steht halb offen. Sie schleicht näher und sieht Dämon, der noch immer nicht seine menschliche Gestalt angenommen hat. Er dreht sich um und springt sofort Coco an. Sie schießt. Doch die Kugel geht wirkungslos durch den Dämon hindurch. Sie mobilisiert all ihre Kräfte, versetzt sich in den rascheren Zeitablauf und killt den Dämon mit dem Kommandostab. Als sieht ihn fallen läßt, erbebt die Erde.
Rasch befreit sie Dorian, der sich sofort die Kapuze überstülpt.
Sie durchsuchen das Haus, finden Tina und Martin.
Wütendes Gebrüll ist zu hören. Die Riesenaffen haben nach dem Tod ihres Herrn durchgedreht. Sie dringen in das Haus ein und verwüsten es.
Dorian gelingt die Flucht. Die Pflanzen und Tiere auf der Insel spielen verrückt.
Nun sollte eigentlich ein Magnetfeld zu finden sein, doch das ist eine Täuschung.
Sie ziehen sich auf den Strand zurück. Langsam stirbt alles pflanzliche und tierische Leben auf der Insel, die plötzlich mit einer gewaltigen Staubschicht bedeckt ist.
Nun erhebt sich die Frage, wie kommen unsere Freunde von der Insel? Es gibt kein Boot, ja nicht einmal Holz, daß sie eines bauen könnten. Sie sehen zwar eine Insel, aber die ist zu weit entfernt. Sie können nicht hinschwimmen. Sie müssen warten, bis sie irgendjemand finden wird.

14. Rebecca ist verärgert, daß ihr Plan nicht aufgegangen ist. Aber sie wird eine Möglichkeit finden, um Dorian und die anderen gefangen zu nehmen. Und sie hat auch schon eine Idee dazu. Nicht aussagen, was sie plant.

Anhang zu Exposé Nr. 145

Rebecca: Sie ist groß und schlank. Ihr Gesicht ist lang und schmal. Die Haut blaß, die Augen groß und dunkel. Das Haar ist lang und schwarz, in der Mitte gescheitelt und fällt bis auf ihre Schultern herab. Über ihre magischen Fähigkeiten soll möglichst wenig ausgesagt werden. Sie sind aber recht beachtlich. Über Baphomet kann sie sich jederzeit mit Martin in Verbindung setzen. Sie sieht dann alles, was um Martin hervorgeht in einer magischen Kugel (die ist etwas fußballgroß).
Sie hat ein Tabu innerhalb der Schwarzen Familie verletzt. Es war bis jetzt höchst unüblich, daß ein Vampir das Blut eines magischen begabten Dämons getrunken hat.
Rebecca ist jetzt auf den Geschmack gekommen. Sie überlegt folgendes: wenn es ihr gelingen würde das Blut von einigen anderen mächtigen Dämonen zu trinken, dann würde sie auch etwas von deren magischen Fähigkeiten übertragen kommen - und sie immer mächtiger werden. Dieser Gedanke soll aber einstweilen nicht einmal in den Romanen angedeutet werden.
Rebecca ist eine ungewöhnliche Dämonin. Sie ist nicht eigentlich böse, das war sie nie. Und ihre Rache an Dorian und Coco ist auch nicht einfach zu verstehen. Sie war lange Jahre eng mit Coco befreundet, und das vergiß sie nicht so rasch.
Ihr Interesse gilt vor allem ihren Artgenossen - den Vampiren. Sie träumt davon, daß die Vampire die herrschende Rolle innerhalb der Schwarzen Familien spielen werden - und sollte das nicht gelingen - sich von der Familie loslösen werden. Aber darauf wird zum richtigen Zeitpunkt noch näher eingegangen.

Luguri: Ihn hat auch schon die moderne Zivilisation verändert. Er ist nicht mehr so rücksichtlos und brutal. Er ist sichtlich verändert.
(Das muß schon in Hinblick auf die Vermeidung 'jugendgefährdender' Szenen geschehen - überhaupt sollten Schilderungen von Grausamkeiten vermieden werden!)

Tina Bauer: Sie ist acht Jahre alt. Blondhaarig und recht hübsch. Aber Dorian und Coco stehen ihr mißtrauisch gegenüber. Mit Recht, wie sich später herausstellen wird. Nach ihren Angaben wohnt sie in Heidelberg.
Sie ist ein Dämonenkind, das von Rebecca beeinflusst werden kann und die Befehle der Vampirin widerspruchslos erfüllt.

Zakum: Das ist ein Dämon der Luguri treu ergeben ist. Mit ihm tritt Luguri über eine magische Kugel in Verbindung. Zakum hat ein Teufelsgesicht, mehr wurde nicht über ihn ausgesagt. Luguri wendet sich immer dann an Zakum, wenn er Informationen über einzelne Mitglieder der Schwarzen Familie benötigt. Luguri hat Zakum beauftragt, ein Archiv über alle Dämonen anzulegen. So ein Archiv hat schon früher einmal existiert, wurde aber von Olivaro irgendwo auf der Erde versteckt.

Daten über die New Yorker Sippen der Schwarzen Familie:

Lendon-Clan: (herrscht über Brooklyn). Sind mächtige Magier.
Anführer: Roy Lendon, der immer wieder in neuen Masken auftritt. Sein wirkliche Gestalt: ein verkrüppelter Zwerg. Riesiger, eiförmiger Kopf. Affenartig lange Arme. Der Kopf ist so groß wie der Körper. Sein Gesicht ist immer in Bewegung. Mal hat der Dämon den Mund auf der Stirn, dann wieder ein Auge auf de Kinn, etc.

Calder-Clan: (herrscht über Bronx). Werwölfe.
Anführer: Angus Calder. Wolfsmensch. Sein Körper ist mit einem rotbraunen Pelz bedeckt.

Silver-Clan: (herrscht über Queens). Vampire.
Anführer: Balder Silver. Tritt mit Vorliebe als Drakula auf. Weiter Umhang, etc. Gesicht ist grünlich, die Augen blutunterlaufen. Zeigt gern und oft seine Beißerchen.

Roche-Clan: (herrscht über Staten Island)
Anführer: Claude Roche. Er erscheint meist als uralter Mann. Haar ist schlohweiß. Dazu weißen Vollbart, der bis zu den Hüften reicht. Gesicht faltig. Die Augenhöhlen sind leer und schimmern funkelrot.

In Manhattan gibt es noch unzählige andere kleine Sippen, die oft nur wenige Straßenzüge beherrschen. Die vier großen Sippen sitzen natürlich auch dort. Und deshalb kommt es zu Reibereien. Alle vier Sippen wollen die Herrschaft über Manhattan erlangen. Sie stehen sich ziemlich feindselig gegenüber.

Volker Sorge hat freundlicherweise das DK-Titelbild gestaltet.

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Kommentare  

#1 Schnabel 2015-10-28 09:57
Das Titelbild für die geplante DK-Ausgabe Nr. 145, der am 31. Mai 1977 erscheinen sollte, ist schon im Dezember 1974 auf der Nummer 5 der VAMPIR-COMIC-Reihe im Erich Pabel-Verlag veröffentlicht worden. Das Titelbild erschien zum ersten Mal im Juli 1973 auf dem Cover der Ausgabe Nr. 49 der Comic-Reihe EERIE aus dem amerikanischen Warren-Verlag. Fast zeitgleich erschien es im August 1973 als Titelbild der Nummer 3 auf der spanischen Comic-Reihe RUFUS.
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