Leit(d)artikelKolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

Der Kommissar und seine Mörder - Folge 85: Warum es ein Fehler war, Beckmann zu erschießen

Der Kommissar und seine MörderFolge 85:
Warum es ein Fehler war, Beckmann zu erschießen

Eine Polizeistreife stoppt einen Geldtransporter, um die Fahrer vor einem Überfall zu warnen.

Zur Sicherheit steigt ein Polizist mit in den Geldtransportwagen, dafür steigt einer der Wachleute in den Polizeiwagen. Der Wachmann wird kurze Zeit später im Polizeiwagen betäubt.


Der Geldtransporter wird später außerhalb von München von der Polizei aufgebrochen gefunden, der zweite Fahrer, Herr Beckmann, wurde offensichtlich auf der Flucht erschossen.

Ein Fall für Kommissar Keller und seine Assistenten, die werden den Verdacht nicht los, daß Beckmann mit den Gangstern gemeinsame Sache machte. (1)

"Warum es ein Fehler war, Beckmann zu erschießen" ist aus Sicht der Täter am Ende einfach zu beantworten, denn hätten sie es nicht getan, wäre der Coup vielleicht gelungen. Die Folge ist wieder mit Action gepaart. Das heißt, dass es einige spannende Verfolgungsszenen gibt und mit trächtigen Dialogen gespart wird, wie das früher beim "Kommissar" der Fall war. Überhaupt scheint man nun ein wenig mehr Gas zu geben. Die letzten 15 Folgen der Reihe bieten fast alle sehr gute Geschichten mit hohem Unterhaltungswert. 

Will Quadflieg ist zum ersten einzigen Mal Gast im Kommissar, Damals sagte er:

"Ich wollte schon immer einmal in der Krimiserie mitmachen, es hat nur nie mit den Terminen geklappt".

Damit sprach er an, dass er beim Theater meist auf Wochen im Voraus ausgebucht war. Hier hat er dann auch nur eine kleinere Rolle neben Hans Brenner (Vater von Moritz Bleibtreu), Ulli Kinalzik (natürlich als Gangster), Jörg Pleva und Gerd Böckmann.

Ja und coole Musik gibt es diesmal auch, nämlich von Carl Douglas mit seinem legänderen Kung Fu-Hit und Michael Holms Schnulze von den nie lügenden "Tränen"

Im Abspann sieht man jetzt immer die Einblendung: Die Handlung des Films ist frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Personen wäre rein zufällig. (kein genauer Wortlaut).

Damit reagiert das Fernsehen auf die Umstände, die zum Unmut eines Gastwirtes bei Folge 82 "Traumbilder" führte und auch für Folge 83 "Das goldene Pflaster" fatal waren. Diese Folge wurde bis heute nicht mehr wiederholt und ist auch nicht auf der DVD-Ausgabe vorhanden.

Gedreht 1974, Erstsendung 14.2.1975
mit Erik Ode, Günter Schramm, Reinhard Glemnitz, Fritz Wepper, Elmar Wepper, Helma Seitz, Will Quadflieg, Gerd Böckmann, Dirk Dautzenberg, Hans Brenner, Ulli Kinalzik, Friedrich Karl Grund, Jörg Pleva, Alwy Becker, Reinhard Kolldehoff u.a.
Stab: Regie: Michael Braun - Buch: Herbert Reinecker - Titelmusik: Herbert Jarczyk - Musik: Jane Birkin: Jane B, Jane Birkin & Serge Gainsbourg: Je t' aime moi non plus, Carl Douglas: Kung Fu Fighting, Michael Holm: Tränen lügen nicht - Neue Münchner Fernsehproduktion 1974

(1)= 3sat
Foto: 3sat

 

Der Gästezugang für Kommentare wird vorerst wieder geschlossen. Bis zu 500 Spam-Kommentare waren zuviel.

Bitte registriert Euch.

Leit(d)artikelKolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Indem Sie "Akzeptieren" anklicken ohne Ihre Einstellungen zu verändern, geben Sie uns Ihre Einwilligung, Cookies zu verwenden.