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Derrick und seine Fälle: Folge 232 - Nachts, als sie nach Hause lief

Derrick und seine FälleFolge 232
Nachts, als sie nach Hause lief

Doris Meissner liebte das Leben und, wie es schien, auch die Männer. Sie hatte viele Liebhaber, mit denen sie sich in einem bestimmten Lokal amüsierte. Was sagte ihr Ehemann dazu? War er es, der sie in einem fahrenden PKW verfolgte und erschoss - nachts, als sie nach Hause lief? (1)

Eine der bekannten Geschichten: Ehefrau betrügt ihren Mann. Der weiß das und macht scheinbar gute Miene zum bösen Spiel. Doch in ihm kocht es.


SzenenfotoDie Angetraute lässt sich manchmal sogar von einem Verehrer nach Hause bringen. Doch die Nymphomanin hat auch Gewissensbisse. Jedes Wochende kämpft sie dagegen an, das Haus zu verlassen. Sie schafft es nicht. Der Gatte bleibt allein. Eines Morgens kehrt sie nicht zurück. Von einem PKW gejagt, liegt sie niedergeschossen auf der Straße. Derrick ermittelt in der Familie.

Die guten Anteile der Folge liegen in den Punkten Auflösung und Mordszene. Da hat Helmuth Ashley als Regisseur gute Arbeit geleistet, denn solche Szenen liegen ihm. Der Rest war mehr oder weniger ein Sammelsurium aus philosophischen Betrachtungen und Dialogen mit viel Tiefe, aber ohne Sinn. Kein halbwegs vernünftiger Mensch spricht so. Aber bei Reinecker, der wohl höchstselbst so manches Mal jenseits aller Realität war, ist das nicht ungewöhnlich. Bei den immer schlechter werdenden Geschichten ist es zudem kein Wunder, dass Tappert die Figur so langsam zum Halse heraushing. Potenzial hat die Geschichte, gemacht wurde daraus wenig.

Gut spielen Panczak als Mörder und Hackl als Gehörnter. Posch bleibt eher blass und auch Hans-Peter Hallwachs überzeugt als halbseidener Liebhaber wenig.

Darsteller: Horst Tappert, Fritz Wepper, Karlheinz Hackl, Krista Posch, Christine Buchegger, Hans-Georg Panczak, Hans-Peter Hallwachs, Cornelia Boje und andere
Stab: Musik: Frank Duval, Titelmusik: Les Humphries, Regie: Helmuth Ashley, Produzent: Helmut Ringelmann. Eine Produktion der Telenova Film- und Fernsehproduktion im Auftrag von ZDF, ORF, SRG. Erstsendung: 22.04.1994

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