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Michael's Historisches - Der Stern von Sachsen - Historisch (3. Das Exposé Teil 3)

miCHAEL#S aBENTEUERDer Stern von Sachsen

3. Das Exposé von Teil 3 - Sachsen-Dämmerung
Der historische Roman. Das Gebiet hätte ich gern als literarischen Tummelplatz gehabt. An anderer Stelle habe ich schon geschrieben, warum ich mich seit meiner Kindheit mit der Geschichte der Menschheit teilweise in kleinsten Details beschäftige. Im Lauf der Zeit habe ich sehr viele Konzepte für historische Romane geschrieben - für die Jugend wie für das Alter lesbar und ganz sicher auch mit einer spannenden Handlung. 


Als ich sie bei Verlagen vorgelegt habe, bestand jedoch kein Interesse - vermutlich auch deshalb, weil manche Themen eben von einer großen Leserschaft nicht so gefragt sind.

Aber lest und urteilt einfach selbst ...

Der Stern von Sachsen
Band 2: Sachsen-Dämmerung

Historischer Hintergrund: Vernichtungskrieg Karls gegen die Sachsen. Widukinds Siege und entscheidende Niederlage. Karls Winterfeldzug. Widukinds Bekehrung und Taufe. Umsiedlung besonders aufsässiger Sachsen in fränkisches Gebiet.

Handlung
Überall in Sachsen sammeln sich Männer, dem Aufruf Herzog Widukinds zu folgen, und das Blutgericht an der Aller zu rächen. Bei einem großen Thing, zu dem auch Welfo mit Rotraude erscheint, soll diese als Christin von fanatischen Priestern der Göttin Nerthus geopfert werden. Widukind weiß, daß die Staatsraison dieses Opfer fordert. Mit blankem Schwert verteidigt Welfo die Geliebte, die schon auf dem Altar liegt. Gerfried, der sich als Karls Spion bei den Sachsen eingeschlichen hat, hilft ihm und Widukind unterstützt die Flucht, indem er gegensätzliche Befehle gibt. Waltraud, jetzt Hüterin der heiligen Rosse Wotans, versorgt die Flüchtenden nicht nur mit den besten Pferden, sondern flieht mit ihnen.

Die beiden Blutsbrüder und ihre Frauen retten sich nach Friesland. Doch die Friesen ziehen nun aus, um an Widukinds Seite zu kämpfen. Mit den Friesen fahren sie per Schiff die Weser hinab, um von dort zu den heimischen Höfen zu gelangen.

Doch die Sachsen haben aus Rache über Welfos Frevel an der Göttin Nerthus den Hof der Wölfinge zerstört.  Hildegard konnte mit ihrem Kind gerade noch entfliehen. Doch als Hildegard den Gerwalterhof erreicht, wird dieser von Audulfs Bande angegriffen. Gernot und seine Knechte fallen nach tapferer Gegenwehr. Bruder Claudius ist zu den geheimen Priestern Wotans auf dem Wolfsanger entkommen, die in einem verborgenen Gehege die heiligen Tiere des Gottes hütten. In den Händen der Priester sind die Wölfe wie Schäferhunde.
 
Die Wotanspriester wurden von den Gerwaltern immer heimlich versorgt und geschützt. Nun zahlen sie ihre Schuld zurück. Mit Speeren in den Händen und den Wölfen an der Leine kommen sie gerade hinzu, als Audulf die überlebenden Frauen zur Schändung an seine Männer verteilen will. Die Wölfe werden losgelassen und hausen schrecklich unter der Bande. Audulf und Bruder Claudius töten sich gegenseitig im Zweikampf. Alle Wotanspriester fallen im Kampf und die Wölfe zerstreuen sich in den Wäldern. Doch der Gerwalterhof ist fast völlig zerstört.

Gemeinsam bringen Welfo und Gerfried die Frauen nach Fritzlar, wo inzwischen Volkbert, der ehemalige Fischer der Gerwalter, Abt des Klosters geworden ist. Doch einer der Mönche, ein Spion Cadals, sorgt dafür, das Waltraud und Rotraud dem früheren Archi-Diakon und jetzigem Erzbischof von Orleans (Cadal) ausgeliefert werden.

Cadal hat bei Verden an der Reaktion der Frankenkrieger erkannt, dass eine Freundschaft zwischen einem Sachsen und Franken als Beispiel dienen kann, und dadurch der Krieg beendet wird. Immer wieder schreien sich Franken und Sachsen vor der Schlacht entgegen, dass sie alle Söhne Germaniens seinen und nichts gegeneinander hätten. Mit den beiden Frauen hofft Cadal, ein Druckmittel gegen Gerfried und Welfo in der Hand zu haben, mit dem er sie gegeneinander in den Kampf hetzen kann.

Obwohl sie in einigen Scharmützeln siegen, erleiden die Sachsen, die trotz der klaren und überlegten Führung ihres Herzogs wild, ungestüm und unüberlegt kämpfen, bei Detmold eine große Niederlage. Das Eintreffen der Friesen sorgt dafür, dass Widukind dem Gemetzel entkommen kann. Aber der Herzog  erkennt, dass er mit seinem Bauernheer gegen die gut disziplinierten Scaras der Franken, die nach Art der römischen Legionen kämpfen, nicht gewinnen kann.

Priester des Kriegsgottes Tiu erscheinen im Lager und bringen "Saxnot", das Schwert des Gottes, aus dem heiligen Hain bei Hildesheim mit. Widukind soll es tragen und in der Schlacht König Karl suchen und angreifen. Dann müssen die Götter entscheiden.

An der Grenze des Westfalen-Landes treffen die beiden Heere zur letzten großen Schlacht zusammen. Gerfried ist zu König Karl gegangen, um ihn zu bewegen, auf dem Verhandlungswege den Frieden zu suchen. Karl ist dem nicht abgeneigt, weil er in der Schlacht von Detmold große Verluste hinnehmen mußte und sein Heer zu murren beginnt.

Doch Cadal setzt Gerfried unter Druck. Er will Waltraud als Hexe anklagen und verbrennen lassen, wenn Gerfried den Kampf verhindert. Durch geheime Kanäle hat Cadal auch Rotraud an die Sachsen ausliefern lassen. Fanatische Sachsen schwören Welfo, die Frau im Moor zu versenken, wenn er versucht, den Herzog vom Kampf abzubringen.

Die Freunde haben sich getrennt, weil sie wissen, dass die beiden Heerführer die Sinnlosigkeit des Krieges eingesehen haben.

In der Schlacht stehen sich Gerfried und Welfo als Truppführer als Feinde gegenüber. Dadurch werden sie gezwungen, unter den Augen ihrer Männer gegeneinander zu kämpfen. Ein Kreis aus Franken und Sachsen bildet sich um die Kämpfer, die wie Todfeinde aufeinander einhauen. Beide bluten aus vielen Wunden.

Bevor sie sich gegenseitig töten können , haben sich Karl und Widukind hoch zu Ross auf dem Schlachtfeld gesehen. Sie reiten gegeneinander an, durchbrechen den Ring, in dem Gerfried und Welfo kämpfen und schwingen die Schwerter gegeneinander. Ein einziger Aufschrei geht durch das Heer, als das Schwert Tius in Widukinds Hand beim Auftreffen auf König Karls Klinge zersplittert.

Widukind sinkt ohnmächtig vom Pferd und wird von seinen Gefolgsleuten geborgen, während Karl den überwundenen Gegner ritterlich mit der Klinge grüßt. Gerfried und Welfo lassen die Waffen fallen und strüzen sich in die Arme. Blutberströmt erneuern sie ihre Brüderschaft bevor sie geschwächt zu Boden sinken.

Die Kampf brandet über sie hinweg und die Sachsen fliehen. In der Nacht erwachen die Freunde aus ihrer Ohnmacht und helfen sich gegenseitig, das Schlachtfeld zu verlassen. Im Wald finden sie die Hütte eines Eremiten, der ihre Wunden versorgt.

Rotraud ist es gelungen, den Sachsen zu entkommen und flieht ins Lager der Franken. Cadal fängt sie ab, bevor sie König Karl über das Ränkespiel Ganelons und Cadals aufklären kann, die durch die von ihnen mit provozierten Sachsenkriege ihre Verschwörung betreiben. Mit starker Bewachung schickt Cadal Rotraud zusammen mit Waltraud nach Fritzlar, um sie dort in einer vermauerten Büßerzelle des Nonnenklosters verschwinden zu lassen.

Cadal weiss jedoch nicht, daß Abt Volkbert ein Freund der Familien ist. Zwar ist der Abt fern im Kloster Fulda und die beiden Frauen werden eingemauert, doch nach dem Winter kommt Volkbert zurück und befreit sie, weil einer der Brüder die beiden Frauen erkannt hat. Gemeinsam reisen sie ins Lager der Franken, um Anklage gegen Cadal und Ganelon zu erheben.

Inzwischen hat Karl seinen Winterfeldzug geführt, der jedoch nur in Erzählungen der Handlungsträger Erwähnung findet. Der König hat erkannt, dass er nun ein für alle mal ein Ende machen muss und dass dies nur mit einer Härte möglich ist, die sich nicht nur gegen Wehrhafte, sondern auch gegen Alte, Frauen, Kinder, Vieh und Saaten richtet. Den Sachsen soll die Möglichkeit genommen werden, jemals wieder Krieg führen zu können. Der Winterfeldzug Karls des Großen war historisch gesehen der Versuch eines sächsischen Holocaust und glatter Völkermord. Auch wenn das in jener Zeit allgemein noch nicht so gesehen wird. Doch in der Handlung wird Eginhard dieses seinem König in aller Deutlichkeit sagen.

Welfo und Gerfried reiten gemeinsam nach Dänemark und treffen dort einen völlig gebrochenen Widukind. Der Herzog ist durch die Berichte, mit welcher Brutalität die Franken im Winter in Sachsen gehaust haben, schwermütig geworden. Er will sich König Karl stellen und mit seinem Leben um Schonung für sein Volk bitten. Gemeinsam mit den Freunden und Abbio reitet Widukind in Karls Lager, das sich am Unterlauf der Elbe befindet. Der Frankenkönig hat damit fast ganz Sachsen unterworfen und Widukind sieht ein, dass der Krieg zu Ende ist.

Um nicht von Ganelons und Cadals Leuten erkannt zu werden, verkleiden sie sich als Mönche. Doch unter den Kutten tragen sie ihre Waffen, mit denen sie sich notfalls den Weg zur Karl bahnen wollen, damit er erkennt, dass sich ihm Widukind stellt. Vor dem Lager treffen sie auf einen anderen Zug von Mönchen, denen sie sich anschließen. Es ist Abt Volkbert, der mit Rotraud und Waltraud den Weg unternommen hat, um Karl vor der Verschwörung zu warnen.

Ganelon und Cadal haben unter ihren Gesinnungsgenossen auch einige sächsische Edle. In dieser Nacht wollen sie Karl in seinem Zelt von ihnen ermorden lassen und das Attentat Widukind in die Schuhe schieben, der sich angeblich heimlich ins Lager geschlichen habe. Das verabredete Zeichen ist das Wort Widukind.

Doch der Herzog wird am Eingang des Zeltes von Abt Volkbert erkannt, der laut den Namen ruft. Im gleichen Augenblick dringen die Verschwörer auf König Karl ein, der in trüben Gedanken vor sich hin sinnt. Widukind und die anderen falschen Mönche werfen die Kutten ab und hauen Karl, der sich trotz einer gerade empfangenen Wunde verzweifelt wehrt, heraus.

Ganelon und Cadal kommen hinzu. Volkbert erklärt einem der sterbenden Attentäter, dass er nur in den Himmel komme, wenn er die Namen der Hintermänner nennt. So wird Karl die ganze Verschwörung aufgedeckt, was Rotraud und Waltraud bestätigen.

Ganelon tötet sich selbst mit dem Schwert während Cadal zu entfliehen versucht und von den Franken-Kriegern mit den Speeren zu Tode geprügelt wird.
 
Widukind bietet Karl sein Leben, doch Karl verlangt seinen Übertritt zum Christentum. Nur so werden die Sachsen beruhigt. Nicht aus Überzeugung, aber um sein Volk zu retten, willigt Widukind seiner Taufe ein.

In einem Epilog wird von Widukinds Taufe und seinem Treueeid auf König Karl berichtet. Dabei wird auch Welfo getauft und die Freunde heiraten ihre Mädchen. Gerfried wird zum Majordomus der Pfalz an der Frankenfurt am Main ernannt, Welfo zieht mit seiner Sippe auf die andere Seite des Mains als Königsgraf für die aufsässigen Sachsen, die dort in "Sachsenhausen" angesiedelt werden. Und Eppo, der Bier-Brauer, eine lustige Figur, die in einer Nebenhandlung immer mal auftaucht,  will dort, wo die Sachsen hausen, sesshaft werden,. Es ist ihm gelungen, aus Äpfeln eine Art Wein zu keltern und mit diesem Schluss-Gag erhält die Story eine versöhnliche Note.


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