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Ringo´s Plattenkiste - Vangelis: Beaubourg

Ringo´s Plattenkiste Vangelis: Beaubourg

»Music was my first love« sang John Miles anno 1976. Meine auch, sieht man von Uschi L. mal ab, der blonden Nachbarstochter, mit der ich im zarten Alter von 6 Jahren fast täglich zusammen war. Bis sie wegzog. Mit ihren Eltern natürlich.

Aber um die geht es hier nicht, sondern um Musik. -

Einzig und allein.

Ringo´s PlattenkisteGar nicht so selten kommt es vor, dass bekannte und erfolgreiche Musiker vor ihren ganz großen Würfen, die sie weltweit bekannt machten, völlig andere Sachen produzierten. Einmal Mainstream heißt ja nicht immer Mainstream. Erfolg zu haben ist keine Sünde, Massentaugliches zu produzieren auch nicht. Auf unseren heutige Star trifft  beides zu. Aber er hat auch noch viel mehr zu bieten. Ähnlich wie König Midas aus seiner heimatlichen  Sagenwelt wurde scheinbar alles zu Gold, was er anfasste. Im übertragenen Sinne natürlich. Blicken wir aber erstmal weit, weit zurück, als die Welt noch in schwarzweißen Trümmern lag.

1943, zwei Jahre vor Kriegsende, war Griechenland noch von den Achsenmächten besetzt, als ein Kind in der griechischen Region Thessalien das Licht der Welt erblickte. Getauft wurde es auf den wohlklingenden Namen Evangelos Odysseas Papathanassiou. Eine Verwandtschaft mit Vicky Leandros besteht übrigens nicht, obwohl diese unter dem Namen Vassiliki Papathanasiou geboren wurde. Interessant, was? Ich spinne den faden noch ein wenig weiter, obwohl es rein gar nichts mit weder dem heutigen Interpreten, noch mit der Plattenkiste zu tun hat: Vicky Leandros ist die Mutter von Sandra von Ruffin, die das afrotragende Zimmermädchen Romy in der Werbeschmonzette „Festival der Liebe“ auf Tele 5  darstellt. Kennt keiner? Macht nichts. Also schnell weg von der Liebe und zurück zum Thema.

Der Knabe Evangelos wuchs in Athen auf und entdeckte schon im zarten Alter von vier Jahren sein Faible für Musik. Er klimperte spielerisch-unbeschwert und rein zu seinem eigenen  Vergnügen auf dem elterlichen Piano herum, das er für seine Zwecke ein wenig präparierte und aufpimpte: er plazierte Nadeln und eine Bratpfanne im Inneren des Instruments und begleitete seine schrägen Piano-Kompositionen gerne auch mal mit dem Rauschen aus einem Radio. Klingt interessant uns sympathisch, was? Könnte glatt von mir sein

Als er Sechs war, schienen die Eltern die musikalischen Gehversuche ihres Sprößlings wahr- und auch ernst zu nehmen, sie schickten ihn zum Musikunterricht. Was aber nicht unbedingt den Gefallen des jungen Evangelios fand. Er zog es nämlich vor, Techniken lieber selbst zu entwickeln, als diese mühsam zu erlernen.

Der Besuch einer Musikschule schien ihm nicht geeignet, da dies die Kreativität behinderte. Aber er war durchaus diplomatisch und kompromissbereit: Baten ihn die Lehrer darum ein bestimmtes Stück zu spielen, tat er einfach so, als ob er die Noten abläse, spielte in Wahrheit aber aus dem Gedächtnis. Was aber weder ihn noch seine Lehrer befriedigte.

Um der Einengung durch Schule,  Lehrer und Methodik zu entgehen, studierte er schließlich Malerei an der  Athener School of Fine Arts, an der auch der Surrealist Giorgio de Chirico studiert hatte,  und widmete sich der Musik nur noch in seiner Freizeit. Zunächst fand er traditionelle griechische Musik interessant, bald aber schon wechselte sein Geschmack zu Jazz und dem aufkeimenden Rock and Roll. Mit 15 spielte er in diversen Schulbands. Zum Spaß, wie er sagt.

Ringo´s Plattenkiste1961 erwarb er seine erste Hammond-Orgel, zwei Jahre später war er Mitglied der Band „The Forminx“, einer englisch singenden Beat-Group im Stile der damals schwer angesagten Beatles und den Shadows. Die Forminx veröffentlichten eine Reihe von Singles, unter denen der Song „Jeronimo Yanka“ ein Hit wurde: satte 100.000 Stück gingen über den Ladentisch! Der eingängige Song kombinierte und persiflierte gleichzeitig traditionelle Musik mit Garagen-Beat. Und war nebenbei auch noch ganz schön schräg.

Ringo´s PlattenkisteDie Band avancierte bald zur bekanntesten Griechenlands und hatte ähnliche Erfolge wie im restlichen Europa beispielsweise nur die Beatles. Säle voller kreischender und der Ohnmacht nahen Fans mit nassen Höschen, keine Ausnahme. Der Name Forminx leitet sich übrigens von dem altgriechischen Phorminx ab, einem Saiteninstrument aus der Antike, ähnlich der Leier. Mit ihm begleiteten Größen wie Homer ihre Epen Odyssee und Ilias. Die Phorminx wurde später von der Kithara und der Lyra abgelöst. Noch später dann von der E-Gitarre. Dann vom Synthesizer. Dann wieder von der Gitarre, dann von Greta Thunberg – nein, das ist Unsinn. Geht es mit unserem inzwischen schon obligaten Lockdown so weiter, wird die Phorminx bald ein grandioses Comeback feiern. Comeback? Jaja, Media Res und so.

Trotz der phänomenalen Erfolge lösten sich The Forminx 1966 wieder auf.

Evangelios verbrachte die weitere Zeit überwiegend im Studio, wo er für andere griechische Künstler als Songschreiber und Produzent arbeitete. Nebenbei schrieb er auch noch die Musik zu mehreren Filmen. 1968 wurde es dem Freigeist in seiner Heimat dann zu eng. Griechenland wurde seit 1967 von einer rechtsgerichteten Militärdiktatur beherrscht, die bis 1974 andauern sollte. Scheinbar hatten die Hellenen aus der Besatzungszeit nichts, oder zumindest nur das Falsche gelernt. Evangelios kehrte seiner Heimat den Rücken und suchte nach einer neuen Heimat. Eine Einreise in Großbritannien wurde ihm aber kurioserweise verwehrt, warum auch immer. Er fand aber schließlich Aufnahme in Frankreich, wo er dann auch mehrere Jahre lebte und seine nächste Band gründete: Aphrodites Child. Die sind schon wesentlich bekannter als die Forminx, nicht zuletzt wegen ihres Mega-Erfolges „Rain and Tears“. Gesungen von Demis Roussos (Artemios Ventouris Roussos), der auch den Bass zupfte. Der stark an Procol Harum und Moody Blues erinnernde Song basiert übrigens auf Motiven von Johann Pachelbels Kanon und Gigue in D-Dur. Geschrieben von diesem vermutlich für die Hochzeit von Johann Christoph Bach, dem älteren Bruder von Johann Sebastian Bach, der … Stop! Das hat jetzt rein gar nichts mit dem heutigen Artikel zu tun.
„Nein?“
„Nein!“
„OK“

Gut, OK. Bach und Gigue werde ich mich aber demnächst in einem anderen Artikel widmen. In Media Res, jaja.

Ringo´s PlattenkisteNun, Aphrodites Child hatten Erfolg und zogen die Aufmerksamkeit von namhaften Musikern wie z.B. Jon Anderson auf sich. Dazu später aber mehr.

1972 veröffentlichte die Band dann auch schon wieder ihr letztes Album: „666“, einer Art musikalischer Adaption der Offenbarungen des Johannes auf vier Plattenseiten. Ein Konzeptalbum also. Prog. Mit dem schmalzigen „Rain and Tears“ hatte die Platte nichts mehr gemein. Der Sound war experimentell, teilweise roh und ungeschliffen-aggressiv und progressiv. Seite vier bot sogar einen prog-typischen Longtrack mit knapp 20 Minuten. Rockmusik aus griechischen Landen war damals eine große Ausnahme, ansonsten hätte man sie - analog zum deutschen Krautrock – wohl vielleicht Tzatziki-Rock genannt. Aber das hätten die Griechen bestimmt als abwertend empfunden und gar Reparationszahlungen eingefordert.

Nach diesem Klassiker trennten sich aber die Wege der Musiker schon wieder. Vangelis, wie er sich nun nannte, entdeckte den Synthesizer für sich und wandelte fortan auf Solopfaden. Roussos gab sich dem Pop und dem Schlager hin und hatte 1973 einen Riesenhit mit dem wirklich ekelhaften Song „Goodbye, my love, goodbye“, das er sogar auf Deutsch sang und mit dem er einen Nummer-1-Hit landete. Roussos war platzfüllender Stammgast bei Ilja Richter und Dieter-Thomas Heck. Zu Wohlstand gekommen, wog der Hedonist Roussos bald schon 150 kg, die er aber später in kurzer Zeit auf „nur noch“ 100kg herunterschraubte. In den Achtzigern geriet er in den Fokus der internationalen Presse als Passagier einer (nein, nicht wegen seines Gewichts abgestürzten) von der Hisbollah entführten Passagiermaschine. Aber das ist eine andere Geschichte, die uns nicht weiter interessiert.

Mit Vangelis blieb Roussos weiter in gutem Kontakt. Dieser war ihm auch bei einigen Soloalben als Komponist und Produzent behilflich. Roussos verstarb 2015 und ist seitdem Dauergast auf dem Ersten Athener Friedhof. Gerüchten zufolge soll er dort 2 Plätze belegen…

Vangelis wandte sich neuen Ufern zu und fand diese schnell bei Film und Fernsehen. Nebenbei werkelte er auch noch an einigen Soloalben. 1972 und 73 erschienen die ersten:  Das nur in Frankreich und Griechenland veröffentlichte Fais que ton rêve soit plus long que la nuit sowie Earth, beides sperrige und unkommerzielle Werke. 1974 wurde ihm die durch den Weggang Rick Wakemans die frei gewordene Stelle an den Keyboards bei der mega-erfolgreichen und angesagten Prog-Vorzeigeband Yes angeboten. Demis Roussos, nein, Vangelis  lehnte aber ab, obwohl ihn sein Freund Anderson unbedingt dabei haben wollte. So bekam dann der junge Schweizer Patriock Moraz den Posten (Ringo berichtete). Vangelis hatte verständlicherweise keine Lust auf die doch etwas überkandidelte Band, außerdem musizierte er ohnehin lieber alleine. Der Grieche war auch inzwischen mehr und mehr von der Vielfalt der Möglichkeiten fasziniert, die ihm die Synthesizer boten, und diese wollte er weiter ausloten. Und das konnte er nicht in einer Band.

Ringo´s Plattenkiste1975 übersiedelte er dann endlich nach London, wo er sich flugs ein eigenes Tonstudio gönnte: Nemo Studios. Ganz nebenbei bekam er noch einen Plattenvertrag bei RCA, für die er in der Folge einige elektronische Alben produzierte. Unter anderem Heaven and Hell, auf dem Jon Anderson sang. Das Nemo-Studio war inzwischen mit ca. 20 Synthesizern, diversen Effektgeräten und auch einigen analogen Instrumenten ausgestattet. Das Nemo-Studio betrieb er bis 1987. Im Nemo entstanden auch seine großen Werke, die ihn international berühmt machten: die Soundtracks zu Blade Runner, 1429 und Chariots of Fire.

1977 folgte dann das Album, das sich heute auf dem Plattenteller dreht: Beaubourg.

Vangelis war von einem Besuch des Kunst- und Kulturzentrums Centre Pompidou in Paris, von den Einheimischen Beaubourg genannt, angeblich so fasziniert, dass es ihn zu einer zweiteilige Suite inspirierte, die er als LP herausbringen wollte. Nebenbei erwähnt, musste er auch seine vertraglichen Verpflichtungen bei RCA erfüllen, für die er noch ein Album abzuliefern hatte.

Beaubourg nahm er im Alleingang auf. “Spontan, schnell”, wie er sagt. Die Aufnahmen dauerten ca. 1 Monat. Als Toningenieur stand ihm wieder mal sein alter Freund Keith Spencer Allen zur Seite. Die Musik des Albums entstand in erster Line durch Improvisation, was man ihr auch anmerkt. Mit seinem Label RCA stand er überdies auf Kriegsfuß, da es, wie er meint, nicht hinter ihm stand. Das sperrige Beaubourg soll er lt. RCA angeblich extra schwer zugänglich gestaltet haben. Allen widerspricht dem aber: “Vangelis hat sehr ernsthaft daran gearbeitet.”

Ringo´s PlattenkisteWie dem auch sein, das Album erschien im Juli 1978 in Großbritannien im Gatefold, in der restlichen Welt in einfachem Cover.

Hier die Tracklist:
Seite 1:
•    Beaubourg, Part I
Seite 2
•    Beaubourg, Part II

Die Musik entstand mit einem Yamaha CS-80, einem damals neuartigen Synthesizer, der 1977 auf den Markt kam. Vangelis besaß von dem verwendeten Instrument insgesamt 8 Stück, was zeigt, dass er damals schon ein sehr gut verdienender Künstler war: der Synthesizer kostete damals knapp 7000 $!

Ringo´s PlattenkisteDer analoge Yamaha war damals einer der ersten echten Polyphonen Geräte überhaupt. Er besaß insgesamt 22 vorgegebene Klänge, zu denen man noch 6 selbstbearbeitete hinzuspeichern konnte. Die Klänge selbst konnten durch Hüllkurvengeratoren verfremdet und verändert werden. Mit dem Ringmodulator ließen sich glockenähnliche Klänge erzielen. Als Effekte standen Tremolo und Chorus zur Verfügung.

Gespielt wurde auf 61 anschlagdynamischen Tasten, die je nach Anschlag, den Klang zusätzlich beeinflussten. Das Besondere an dem Gerät war außerdem ein Ribbon-Controller, eine Art frühes Touchpad, das sich oberhalb der Tastatur befand. Schlug man einen Ton an und fuhr mit dem Finger horizontal über den Controller, der wie ein dunkler, breiter Streifen aussah, ließ sich ein Glissando damit erzeugen, eine Art Gleiten in eine andere Tonhöhe. Ein typisches Glissando ist das Bottleneck-Spiel auf der Gitarre. Der Ribbon-Controller war also eine Art elektronisches Bottleneck.

Der Yamaha CS-80 war mit seinen 100kg ein sperriges und schweres Gerät. Folglich wurde er also hauptsächlich in Studios in Studios verwendet. Er war auch nicht ganz handzahm, neigte er doch zu raschem Verstimmen. Gebaut wurden insgesamt nur ca. 800 Stück. Statistisch betrachtet befanden sich somit also 10% aller Geräte in Vangelis`Besitz.

Der CS-80 ist heute eine gesuchte Rarität, den Vangelis gerne und oft einsetzte, sodass dessen unverwechselbarer Klang eng mit Vangelis` Musik verbunden ist. Vor allem der Soundtrack zu “Blade Runner” trug maßgeblich hierzu bei. Es stellte also eine gewisse herausforderung dar, nicht nach Vangelis zu klingen, wenn man auf dem Yamaha spielte. Verwendet wurde er unter anderem von Jean-Michel Jarre, Eddie Jobson, Klaus Schulze, Kraftwerk und auch Daft Punk. Ende der Neunziger besaß ich während meiner Musiker-Periode (jaja) eins der Nachfolgemodelle und nervte meine Nachbarn damit. Vielleicht berichte ich ja mal darüber.

Zur Musik des Albums: offensichtlich ging es Vangelis bei diesem Album nicht um eine ausgefeilte Komposition, sondern um das Erproben und Ausloten der Möglichkeiten des neuen Gerätes. Einen durchgehend roten Faden, bzw. ein wiederkehrendes  musikalisches Thema gibt es nicht, ausserdem scheint Beaubourg “at once” aufgenommen zu sein, also ohne Overdubs. Beaubourg ist im Gegensatz zu seinen Vorgängern schräg, sperrig, dissonant und schwer zugänglich. Der Synthesizer jault, wimmert und blubbert, ständig verfremdt durch Ringmodulator und Effektbänke. Kaum hörbar, manchmal sogar direkt schmerzhaft. Beaubourg ist abstrakte, düstere Klangmalerei, die man – lt. Vangelis – sehr gut als Hintergrundmusik hören könne. Klanglich ähnelt es Eberhard Schoeners 1971 erschienenem Elektronik-Album Destruction of Harmony. Klingt nach einem ladenhüter, aber weit gefehlt!

Überraschenderweise verkaufte sich das Album nämlich recht gut, was aber wohl hauptsächlich dem Namen Vangelis zugeschrieben werden konnte. Die Käufer erwarteten tatsächlich wohl etwas anderes zu hören…

Vangelis präsentierte das Werk übrigens vor dem offiziellen Release auf einem Live-Konzert im Juni 1978.

Wer mich und meine Plattenkiste kennt, der kann sich natürlich denken, dass ich mir die Scheibe, kaum stand sie in der Auslage meines örtlichen Plattenhändlers, gekauft habe. Der Name Vangelis war mir damals nicht bekannt, aber mich sprachen sowohl das ästhetische Cover, als auch die Tracklist an: ein Longtrack, verteilt auf 2 Plattenseiten? Muss gut sein, muss unbedingt in die Plattensammlung. Beaubourg wurde auch sofort angehört und für genial befunden. Nicht unbedingt, weil mir die Musik so gut gefiel, sondern eher, weil sie so schräg war. Und weil sie in meiner Klasse wohl auch niemand kannte.

Ringo´s PlattenkisteBeaubourg lief oft, aber mehr, um Großmutter zu nerven und auch den seltenen Besuch den wir hatten, zu vergraulen. Beaubourg gefiel mir wohl hauptsächlich, weil es sonst niemandem gefiel. Konnte ich meinen damaligen Ruf als Kenner der besonderen Musik mit Faust IV (Ringo berichtete) begründen, festigte ich ihn mit Beaubourg. Zumindest glaubte ich das damals. Und Glaube ist Wahrheit. Ich denke inzwischen, dass ich damals eher mitleidig belächelt wurde.

Beaubourg erschien 1978 übrigens auch auf Kassette, auf CD dann erst 1990, die klanglich aber recht bescheiden war und zudem auch starke Schwankungen der Lautstärke aufwies. Dem Silberling lag ein Faltposter bei.

2013 erschien das Werk dann in einer vom Meister selbst remasterten Version im schmucken Digipak. 2020 kam  Beaubourg dann noch einmal zu Vinyl-Ehren in Form einer auf 1500 Exemplare limitierten, vornehmen Aquamarinfarbenem 180g Pressung. Ich besitze inzwischen von Beaubourg leider nur noch die  CD der Erstveröffentlichung. Großmutter ist schon lange tot, also läuft die Scheibe auch nicht mehr sehr oft.

Ringo´s PlattenkisteWas wurde aus Vangelis?
Der Musiker tat sich sowohl als Komponist von Soundtracks heraus, als auch als die eine Hälfte des Duos Jon & Vangelis. Mit Jon Anderson veröffentlichte er 4 Alben, von denen Short Stories und The Friends of Mr Cairo die erfolgreichsten und bekanntesten sind. Einen Riesenerfolg hatten die beiden mit dem Song I'll Find My Way Home, den ich fast so schlimm finde wie Demis Roussos Goodbye, my love, goodbye. Riesenerfolge hatte er mit der Musik zu den Filmen Chariots of Fire, 1492 und Blade Runner. In den Achtzigern schrieb er auch Ballett-Musik. Über sein Privatleben ist wenig bekannt. Der Musiker lebt recht bescheiden, trinkt nicht und nimmt keine Drogen. Vangelis war anscheinend zweimal verheiratet.

Tatsächlich wurde fast alles aus Vangelis` Händen zu Gold, wie ich eingangs schrieb. Er hatte das Glück – oder die Bestimmung - immer erfolgreich sein zu dürfen.

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