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D*A*S C*A*M*P: Fruchtbares Arbeiten angesagt - Ein Erfahrungsbericht und ein Kommentar

D*A*S C*A*M*PFruchtbares Arbeiten angesagt
Ein Erfahrungsbericht und ein Kommentar

Es waren einmal zwei Phantastik-Autoren namens Frank Borsch und Michael Marcus Thurner, die auf die glorreiche Idee kamen ein Schreibcamp zu veranstalten. Für den Oktober des Jahres 2010 riefen sie junge Nachwuchsschreiber dazu auf, sich mit ihnen in einem Hotel im schönen Schwarzwald zu verschanzen um eine Woche lang über den Projekten der Teilnehmer zu brüten. Und um den Adepten diverse Raffinessen und Alltäglichkeiten des Autorenlebens zu vermitteln.

Und siehe, Neun an der Zahl kamen …


Ich war einer von ihnen. Ohne größere Erwartungen, aber dezent gespannt, enterte ich das Hotel. In einer beschaulichen Atmosphäre erwartete mich eine harmonische Gruppe, mit der ich so nicht gerechnet hatte. Die Dozenten entpuppten sich als überaus kompetent, freundlich und locker, fanden schnell den Draht zu den unterschiedlichen Geschichten der Teilnehmer und waren mit Rat und Tat zur Stelle. 

Fruchtbares Arbeiten war angesagt! Zusammen besprachen wir in Ruhe jedes einzelne Projekt. Wir sagten uns, was uns an den jeweiligen Texten begeisterte, was uns störte oder was wir nicht verstanden; wir suchten bei Problemen gemeinsam nach Lösungen. Bemerkenswert! Bei einem solchen Unternehmen könnte man ja befürchten, irgendeine Art von Stinkstiefel in der Gruppe vorzufinden. Von wegen -  es war kein einziger dabei, der bei der leisesten Kritik vorhatte

  • a) sich hinter den nächsten Bus zu stürzen
  • b) die versammelte Mannschaft mit vorgehaltener Knarre dazu zu zwingen jede Silbe mit begeisterten „Aaaahs!“ und „Oooohs!“ zu quittieren.
  • oder
  • c) alles auf den Müll zu werfen um sich bis zur Rente als frustrierter Ziegenhirt im tiefsten Kirgisien zu verdingen.

Alle Anwesenden waren ausgesprochen nett (und ich MEINE nett! Nicht diese Sorte, die einem an der Haustür irgendwas andrehen will, ihr versteht?). Es hat einen Heidenspaß gemacht, mit diesen Menschen die Woche zu verbringen.

Aber wir haben geschuftet, und nicht zu knapp. Die Dozenten brachten uns verschiedene Arbeitsweisen nahe, diverse Kniffs und Tricks, und so vieles was zum Handwerk Schreiben dazugehört. Wir hatten Besuch von Gästen wie Klaus N. Frick, dem Chefredakteur der Perry Rhodan-Serie und der Literaturagentin Beate Riess, die uns wichtige Einblicke in puncto Verlags - und Agenturarbeit gaben.

Ich persönlich kann nur sagen, dass ich eine Menge aus dieser Woche mitgenommen habe. Gerade im handwerklichen Bereich hat mir das Camp sehr viel gebracht. Es ist schön, das Gelernte bei meiner täglichen Schreibarbeit anzuwenden – und zu sehen, dass es funktioniert.
Klinge ich zu euphorisch? Kein Wunder, bin ich ja auch. Ihr wollt noch was Negatives lesen? Dann kauft euch die Bildzeitung. Ich jedenfalls hab keine Minute bereut und kann nur jedem, der das Schreiben liebt und sich verbessern möchte einen Besuch in einem der nächsten Schreibcamps empfehlen.

Habe die Ehre,
Ansgar Back
 
Und ergänzend und in aller Kürze kommentiert von Gilbert Hangel...

Urlaub im Schwarzwald,
Spaß und umfassendes Schreibcoaching, das alles und noch viel mehr war das Schreibcamp. Michael Markus Thurner und Frank Borsch leiteten uns eine Woche durch die Welt des Schreibens, und auch wenn die Wege manchmal verschlungen waren, gab es viel zu lernen für uns. Denn durch die Analyse unserer eigenen Kapitel lernten wir nicht nur allgemein, sondern sehr spezifisch für unsere Projekte.

Durch den Besuch einer Agentin und eines Chefredakteurs gab es noch dazu wertvolle Brancheneinblicke abseits des reinen Schreibens.

Auch die ausgezeichnete Verköstigung im Hotel Thomé darf an dieser Stelle nicht verschwiegen werden. Wink

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