In brightest day, in blackest night - Teil 143: The list
In brightest day, in blackest night
Teil 143: The list
Hal Jordan steckt in Schwierigkeiten. Die Öffentlichkeit glaubt, dass Green Lantern für den Flugzeugabsturz während des Kampfes mit Star Saphire verantwortlich ist. Außerdem hat John augenscheinlich Carol Ferris getötet, während er in der Green Lantern Uniform steckte. Nun halten die Menschen Green Lantern für einen Verbrecher.
Hal versucht Kontakt zu den anderen Helden herzustellen, aber auch sie begegnen ihm mit Misstrauen. Bruce Wahne und Clark Kent wollen schon gar nicht mehr mit ihm reden. Mit einem letzten Versuch wendet er sich an seinen alten Freund Green Arrow Oliver Queen. Der redet mit ihm, möchte aber nicht, dass sich Hal weiter in sein Leben einmischt. Der grüne Bogenschütze ordnet gerade sein Leben mit Dinah Lance und kann kein Störfeuer von der Seite gebrauchen. Olli fordert ihn auf, in die Zukunft zu blicken und das Leben in die Hand zu nehmen. Symbolträchtig vernichtet Hal die Liste, auf der die Namen der Helden vermerkt sind, die er in seiner Verzweiflung aufgesucht hat.
James Owsley führt die Abenteuer Hal Jordans fort und macht diese Story zu einem Neuanfang, indem er einen neuen Status Quo etabliert. John Stewart sitzt im Gefängnis wegen des vermeintlichen Mordes an Carol Ferris und Green Lantern wird zur Persona non grata. Das Corps existiert nicht mehr und Hal ist auf sich allein gestellt.
Nach den großen Ereignissen der vergangenen Monate wird das Rad wieder zurückgedreht. Die Gefahren kosmischen Ausmaßes, mit denen das Corps konfrontiert ist, scheinen der Vergangenheit anzugehören. Hal Jordan ist eine einsame Green Lantern und den Leser erwarten in der nächsten Zeit wohl Soloeinsätze ohne einen übergeordneten Handlungsbogen. Zumindest bleibt noch das Verschwinden Star Saphires zu klären, hinter dem wahrscheinlich eine neue Bedrohung wartet.
Zeichner dieser Episode ist Todd Klein, der dem Leser als Zeichner aus der Sub-Serie Tales of the Green Lantern Corps bekannt ist. Klein hat Erfahrung mit der Visualisierung von Green Lantern, was den Zeichnungen deutlich anzumerken ist. Mit sicherem Strich bringt er die Handlung zu Papier. Die Story ist acht Seiten lang und umfasst in etwa die Länge einer Tales-Episode, sodass Klein auch über Erfahrung in dem Kurzformat verfügt. So gelingt es ihm ziemlich gut, die Handlung auf die wenigen Seiten zu komprimieren, ohne dass es überladen wirkt.
Die Story verfügt über verhältnismäßig viel Text. Man merkt der Handlung an, dass Owsley gern noch mehr Seiten zur Verfügung gehabt hätte und so sind an einigen Stellen die Sprechblasen in die Panels gequetscht. Es wäre sinnvoller gewesen, die Story etwas zu verlängern und auf zwei Ausgaben aufzuteilen.
Trotzdem erhält der Leser eine lesenswerte Story, die einen Neuanfang einleitet und ein guter Zeitpunkt für Neuleser ist, in Green Lantern einzusteigen.
06/2026



