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Kommerz, Politik und Eskapismus - Buchmesse Frankfurt 2016

Zauberwort - Der Leit(d)artikelKommerz, Politik und Eskapismus
Buchmesse Frankfurt 2016

Mal im Ernst, kann man denn über die Buchmesse Frankfurt (#wie war der ##Hashtag? #fbm16, muss es ja wohl heißen, der für 2017 ist auch schon unterwegs) überhaupt noch irgendwas Neues schreiben, das wir nicht in einem anderen Jahr schon geschrieben haben?

Wie wenig unaufgeregt und unvorbeitet wir inzwischen zur Buchmesse fahren, ist bemerkenswert.


Naja, gut, es ist nur ein Tag, da braucht man nicht mehr drei Mal Klamotte plus Notfall, Packungen an Studentenfutter zur Hungerbekämpfung, mehrere Liter Getränke und so weiter.

Aber es ist mehr.

Man hat sich ein wenig inzwischen daran gewöhnt, dass Lübbe hinten rechts auf 3.0 neben Piper nahe der Tür zum Außengelände seinen Stand hat, dtv davor, Ullstein und Beltz an den gewohnten Plätzen zu finden sind und dass sie sich nicht so sehr von den Jahren zuvor unterscheiden. Andere Verlage, bei denen noch stärker optisch gekauft wird (gerade Verlage für Kinder- und Jugendbücher) sind deutlich stärker gefordert, von Jahr zu Jahr etwas optisch Neues zu präsentieren.

Viele Verlage, bei denen wir sonst jedes Jahr vorbeigestolpert sind, sind nicht da, ebenso wenig wie der Mitarbeiter von dem Verlag, und der, der kommt auch nicht mehr. Der war nur gestern da. Letztes Jahr waren die Augen noch größer, als man sich gegenseitig erzählte, welche Verlage Messepersonal abbauen, ihre Mitarbeiter lieber aus dem Rheinland jeden Morgen und Abend mit Bussen hin- und herschippern, statt ihnen ein Hotelzimmer zu bezahlen, oder welche Verlage inzwischen nach Leipzig fahren, aber nicht mehr nach Frankfurt.

Deutlich wird es, wenn man sich den Hallenplan ansieht.
Der PlanVergeblich die Suche nach der großen Halle 8 mit den internationalen Verlagen, in der man sich fast verläuft, die aber gerade dadurch so großartig ist, stattdessen die Halle 3.1, die wie die Herbstmesse in der Kongresshalle Kassel anmutet, und Gänge, in denen man auch am Freitag in der Mitte stehen und fotografieren kann, ohne sich als Roadblock zu fühlen.


Nicht nur an einem Verlag erzählte die Standbesatzung, dass weniger los ist - aber keine Angst: Es gibt noch immer diese unsäglichen "Hackenporsche", über die man beinahe stolpert, Verlage, die unter dem Ansturm der Interessenten wegen Überfüllung fast schließen müssen, und die Wein- und Sektgläser, die ab dem späten Nachmittag an einzelnen Ständen auftauchen, wenn die "Afterparty" ansteht.

Dies spiegelt eine Entwicklung wieder, die sich seit einigen Jahren andeutet: Die Messe verändert sich. Okay, der Satz ist an sich überflüssig. Veränderungen gehören zu Unternehmen, Menschen und auch der Buchmesse. Warum also sich darüber Gedanken machen?

Die Frankfurter Buchmesse GmbH als Veranstalter nennen es das "neue Messekonzept Buchmesse Frankfurt", mit dem sie ab 2015 arbeiten und die Frankfurter Buchmesse noch geschäftsfähiger machen wollen. Für die englischsprachigen Aussteller soll es vorteilhaft sein, denn sie "befinden sich jetzt im Zentrum des Messegeschehens". Die Hallen werden stärker thematisch organisiert, und durch "verstärkte Inklusion von Start-ups und Drittindustrien entstehen innovative Geschäftsmodelle". Im Wesentlichen dürfte damit die Veränderung auf Höhe 3.1 gemeint sein, wenn zwischen einem Reisebuchverlag und einem Tourismusförderungsstand plötzlich Wein und Sekt verkauft wird, oder (tatsächlich!) diese Computer-Schnellkopftöpfe-mit-Rührfunktion (ich will keine Werbung machen, deshalb ohne den Namen mit dem T). Einen Zuckerkick konnte man sich am Stand von Werther's holen, und man konnte biologisch wertvolle Tütensuppen oder Olivenöl probieren und kaufen.

Papeterie und Geschenke sind schon seit langem in Buchhandlungen eingezogen, und kaum eine Buchhandlung kann es sich erlauben, auf dieses Zusatzgeschäft zu verzichten. Klar gibt es nicht nur ein Ladengeschäft, das aus einer Kombination von Buch und A, Buch und B, Buch und Z besteht.
Klar sind Verlagsmitarbeiter, Buchhändler und Bloggermädels als Zielgruppe für Gewürz- und Räuchersalze und italienische Spezialitäten für Unternehmen interessant, die mit dem Buch an sich nicht viel zu tun haben. Immerhin war jahrelang unter anderem ein großer Stand mit allem möglichen an japanischem Kawaii und Cosplay auf 3.0 unübersehbar anwesend. Dieser hat sich jedoch auch inzwischen verabschiedet von der Messe, die Geschäfte reichten nicht mehr aus.

Gerade Unternehmen im Bereich "Food" sind offenbar gerne bereit, dafür die Preise zu zahlen, die ein solcher Stand bei der Buchmesse Frankfurt inzwischen kostet. 

In dieser Gourmet Gallery in Halle 3.1 mit über 1.000 Quadratmeter "Kochen, Essen, Trinken und Genießen" kosten je 4qm stolze 2.015,-€. Jede Lesung, jede Kochshow kostet extra, ebenso schlägt jedes Ausstattungsextra, das man nicht selbst mitbringt zu Buche. Auf der Restfläche beginnt es bei 384,-€ pro Quadratmeter.

Für einen "Messeneuling" ist es dank eines Nachlasses vielleicht zu verkraften und nicht uninteressant. Wenn man jedoch bedenkt, was inzwischen an Präsentation von den Besuchern = potenzieller Kundschaft gefordert wird, damit man wirklich (wirklich im Sinn von verkaufen) die Ausgaben für die ganze Messeaktion wieder reinholen kann, wird so mancher Verlag eben sagen "ne, das ist zu teuer".

Auf ihrer Website veröffentlicht die Frankfurter Buchmesse GmbH die Hautgründe für die Teilnahme an der Buchmesse. Immerhin 43% geben an, es gehe um Rechte- und Lizenzhandel, und tatsächlich sieht man noch Vertreter mit Auftragsbüchern, die meisten nutzen die Messe zur Kontaktpflege - bestehender und neuer Kontakte. Entsprechend nutzen Verlage, die sich nicht (so sehr) dazu verpflichtet sehen/fühlen, auf der Buchmesse Frankfurt durch entsprechende Anwesenheit und Präsentation Flagge zu zeigen, lieber Leipziger Messe (mit weniger hohen Kosten bei einem höheren Aufkommen an Endkundenpublikum), und die ständigen Kontaktmöglichen moderner Medien.

Der PlanDie Buchmesse Frankfurt wird als Plattform weiterhin gerade für internationale Kontakte unerlässlich sein, und die Besucherzahlen Buchmesse Frankfurt 2016 sollen leicht angestiegen sein.

Wie die Frankfurter Neue Presse schreibt: "Die Frankfurter Buchmesse war dieses Jahr stark politisch geprägt. Neben den Vorgängen in der Türkei stand auch die Krise in Europa im Mittelpunkt."

Eine Auseinandersetzung mit diesen Themen und seiner Position dazu ist unvermeidlich, wenn man mit halbwegs offenen Augen und Ohren in unserer Welt lebt. Und bei dem Gang durch die Hallen ist es unvermeidlich, diesen Themen zu begegnen.

Bei der Fahrt nach Frankfurt und noch mehr auf der Messe selbst kam mir die Frage in den Sinn, in welchem Maß man in Zeiten wie "diesen" sich noch mit so profanen Dingen wie Fantasy beschäftigen darf? Man kriegt das Heulen, wenn man Nachrichten und/oder Dokus, Reportagen liest, sieht oder hört.

Es läuft einem kalt über den Rücken, wenn man ein Buch in die Hand nimmt, das aufgrund seines Covers neugierig macht und entdeckt, dass es um die Flucht eines jungen Flüchtling geht - und die möglichen alternativen Verläufe, die sein Schicksal nach seiner Ankunft in Europa nimmt. Ich habe geschluckt und es wieder weggestellt. Der Gedanke macht schwindelig.

Ich will mich mit diesen Themen beschäftigen, ich will nicht wegsehen, will ein politischer Mensch sein und mich nicht entziehen. Und dann sieht man sich der Menge an aufwühlenden Geschehnissen weltweit gegenüber: Indien, China, Umweltzerstörung, Flucht, Türkei, Beschneidung von Mädchen, Zwangsverheiratung, ungesunde Ernährung, Kindersoldaten ... es ist gefühlt endlos. Und ja: Ich schalte innerlich ab. Es ist gar nicht möglich, sich all den Themen zu stellen und sich (aktiv) mit ihnen zu beschäftigen. So politisch korrekt kann man gar nicht leben, wenn man halbwegs bei Verstand bleiben will.

Nur in der Weihnachtszeit für das "Leid der Welt" offen zu sein, wenn man sich eines realen oder eines jahrezeitlich aufgeladenen schlechten Gewissens entledigen will, reicht nicht aus, man kann sich nicht freikaufen. Aber ebenso wenig kann man rund um die Uhr den Themen ausgesetzt sein. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang besonders gerne an das Zitat von Terry Pratchett: "Um geistig gesund zu bleiben, ist es oft erforderlich, dem Chaos zu entfliehen, nach einem ruhigen, behaglichen Ort zu suchen und einen kleinen Teil der Welt heiter und geordnet zu halten, wenn auch nur für den Zeitraum der Lektüre eines Buches". Ohne Eskapismus wäre diese Welt nicht zu ertragen, aber man kann sich nicht nur entziehen, nur dem Chaos entfliehen. Dazu gehört es eben auch, sich an den Büchern zu freuen, die ich neu entdeckt habe (ein paar tauchen in den Fotos auf), und auf das Lesen zu freuen.

Einer unserer minimalistischen Versuche aktiv zu sein ist der Kontakt zu Sara, den Horst und ich haben. Sara ist sieben Jahre alt und leidet an Krebs. Sie lebt vergleichsweise gut versorgt in Deutschland, dennoch haben die Menschen Angst um sie, sie selbst ganz ohne Zweifel Angst und Schmerzen ... um es ihr ein klein bisschen schöner zu machen, schreiben wir und einige andere ihr immer wieder ein Postkarte oder einen Brief. Wir haben die Buchmesse genutzt um Poster, Buttons, Lesezeichen und Karten für das Mädchen einzusammeln und in einem dicken Briefumschlag auf die Reise geschickt. Deshalb gibt es auch "extra für Sara" unten an der Fotogalerie ein paar Fotos - eben "extra für Sara".

 


 und extra für Sara

 

Kommentare  

#1 Hermes 2016-10-27 09:18
Zitat:
Ich will mich mit diesen Themen beschäftigen, ich will nicht wegsehen, will ein politischer Mensch sein und mich nicht entziehen. Und dann sieht man sich der Menge an aufwühlenden Geschehnissen weltweit gegenüber: Indien, China, Umweltzerstörung, Flucht, Türkei, Beschneidung von Mädchen, Zwangsverheiratung, ungesunde Ernährung, Kindersoldaten ... es ist gefühlt endlos.
Woher kommt das eigentlich, dass "wir" uns plötzlich für alles, was auf der Welt geschieht, verantwortlich fühlen?
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#2 Rüdiger 2016-10-27 09:29
Das ist gewollt und wird entsprechend manipuliert ...
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#3 Guido Latz 2016-10-27 09:48
Wo schreibt Bettina, dass sie sich verantwortlich fühlt? Die Textstelle finde ich nicht.
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#4 Hermes 2016-10-27 10:21
Zitat:
Es ist gar nicht möglich, sich all den Themen zu stellen und sich (aktiv) mit ihnen zu beschäftigen. So politisch korrekt kann man gar nicht leben, wenn man halbwegs bei Verstand bleiben will.
So endet die oben zitierte Textstelle. Für mich klingt das so, als ob sie sich dafür entschuldigt, sich nicht mit all diesen Themen zu beschäftigen bzw. etwas "dafür" zu tun. Zitat:
Einer unserer minimalistischen Versuche aktiv zu sein ist der Kontakt zu Sara, den Horst und ich haben.
Wenn man es genau liest, sind alle, die dies nicht tun "Wegseher", "unpolitische Menschen", "sich Entziehende" und "politisch uncorrect" Lebende.
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#5 Guido Latz 2016-10-27 10:32
Nein, nein. Jemand, der weg sieht ist doch kein unpolitischer Mensch. Jeder "besorgter Bürger", jeder AfDler, jeder Nazi und sogar jeder "Reichsbürger" ist durchaus politisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das jemand anders sieht.
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#6 Rüdiger 2016-10-27 10:50
Merkwürdige Aufzählung ...
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#7 BettinaM. 2016-10-27 11:59
Hallo,

@Hermes, ich bin nicht "wir", das will ich gar nicht sein. Und ich bin weit davon entfernt zu behaupten, dass jeder (ist das dein "wir"?) so denken muss wie ich. Ich habe kein Problem damit, wenn Menschen von sich behaupten unpolitisch zu sein. Das ist meiner Meinung nach eigentlich fast nicht möglich, aber ich würde das jemandem nie vorwerfen im Sinn von "weg sehen", falsches Leben etc. Da liest du etwas Falsches heraus.

Ich bin weit davon entfernt, mich für alles verantwortlich zu fühlen, im Sinn von "Schuld". Allerdings hat mein/unser Verhalten, Tun oder Nichttun natürlich Auswirkungen. Vielleicht verursacht man nicht direkt irgendwelche Probleme auf der Welt, aber man trägt zu Problemen bei. Das festzustellen ist keine Entschuldigung. Und auch wenn für mich politisches Bewusstsein, Denken und Handeln tatsächlich wichtig ist ... ich will mich gar nicht für alles einsetzen.

@Guido, "wegsehen" ist auch eine politische Haltung. Vielleicht gewollt, vielleicht ungewollt. Ich will auf keinen Fall mit "besorgten Bürgern" etc verglichen werden!

Gruß,
Bettina
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#8 Rüdiger 2016-10-27 12:04
Bashing besorgter Bürger "etc." auch hier auf der 'Zauberspiegel'-Seite, fad ...
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#9 BettinaM. 2016-10-27 12:10
zitiere Rüdiger:
Bashing besorgter Bürger "etc." auch hier auf der 'Zauberspiegel'-Seite, fad ...

Von Bashing kann keine Rede sein!! Ich habe nur gesagt, dass ich mich damit nicht verglichen haben will!
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#10 Rüdiger 2016-10-27 12:20
Man nehme sich selber nicht so wichtig und realisiere daß man nicht ausschließlich selber gemeint sein muß sondern eine Bemerkung in einem größeren Kontext stehen kann.
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#11 Hermes 2016-10-27 12:38
@ Guido

Mhm, wieso jetzt ein Schlenker zu "Reichsbürgern" etc. ?

Ich zitiere noch mal Bettina:

Zitat:
Wie die Frankfurter Neue Presse schreibt: "Die Frankfurter Buchmesse war dieses Jahr stark politisch geprägt. Neben den Vorgängen in der Türkei stand auch die Krise in Europa im Mittelpunkt."
Zitat:
Nur in der Weihnachtszeit für das "Leid der Welt" offen zu sein, wenn man sich eines realen oder eines jahrezeitlich aufgeladenen schlechten Gewissens entledigen will, reicht nicht aus, man kann sich nicht freikaufen.
Da geht es doch darum, dass Engagement vorgegeben oder gefordert wird. Menschen, die einfach nur mal ein spannendes Buch lesen wollen - ohne jede Politik - kommen dabei schlecht weg.
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#12 Hermes 2016-10-27 12:57
@ Bettina

Deine Beispiele waren eben Indien, China, Türkei, Kindersoldaten. Alles Themen, die weit weg sind und von hier kaum zu beeinflussen sind.

(Politisches) Engagement ist eigentlich etwas positives, aber das fängt doch bei kleinen Dingen an Elternvertreter in Kindergarten u. Schule z.B. Oder wenn es um Verkehrsprojekte in der eigenen Stadt geht, um Umweltverschmutzung etc. Als Autofahrer (oder eben Nicht-Autofahrer) kann ich durch mein Verhalten einen kleinen Beitrag leisten.

Wenn ich in meinem eigenen Wirkungskreis verantwortlich handele, dann muss ich mich doch nicht dafür entschuldigen, dass es in meiner Lektüre um Science-Fiction, Krimis oder Fantasy geht und nicht um Kindersoldaten oder Mädchenbeschneidung in Afrika. Das schreibst Du ja im Grunde auch, nur dass es bei Dir so einen defensiven, entschuldigenden Unterton hat.

Zitat:
Allerdings hat mein/unser Verhalten, Tun oder Nichttun natürlich Auswirkungen. Vielleicht verursacht man nicht direkt irgendwelche Probleme auf der Welt, aber man trägt zu Problemen bei.
Die wichtigen Entscheidungen werden leider nicht von mir, Dir und der Bevölkerung getroffen. Deshalb liegt meines Erachtens die Verantwortung dafür auch nicht bei uns, sondern bei den Entscheidungsträgern (in der Regel Politiker, Wirtschaftsvertreter, Militärs etc.)

Ansonsten bevor es untergeht: ein schöner informativer Artikel über die Frankfurter Buchmesse.
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#13 BettinaM. 2016-10-27 13:15
zitiere Hermes:

Da geht es doch darum, dass Engagement vorgegeben oder gefordert wird. Menschen, die einfach nur mal ein spannendes Buch lesen wollen - ohne jede Politik - kommen dabei schlecht weg.

@Hermes, ähh ... nö ... ich fordere es nicht, gebe es auch nicht vor. Dazu bin ich gar nicht in der Lage.
Das herauszulesen ist eher ein Empfänger- als Senderproblem. Weil ich so ein Problem mit Eskapismus habe und so gegen Fantasy/SF/whatever bin,mache ich den Zauberspiegel ;-)
Übrigens noch Danke für das Lob.
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#14 Larandil 2016-10-31 10:10
Meine Kapazität, menschliches Leiden zu vermindern, ist begrenzt. Ich kümmere mich primär um die Menschen meines Umfeldes, wo ich sehe, ob und wie ich helfen kann, anstatt tausendundeinem "Sammler für einen guten Zweck" Münzen und Scheine in die Hände zu drücken, bei denen ich keine Ahnung habe, was letztendlich damit passiert.
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#15 Laurin 2016-10-31 15:42
Zitat Hermes:
"Die wichtigen Entscheidungen werden leider nicht von mir, Dir und der Bevölkerung getroffen. Deshalb liegt meines Erachtens die Verantwortung dafür auch nicht bei uns, sondern bei den Entscheidungsträgern (in der Regel Politiker, Wirtschaftsvertreter, Militärs etc.) "

Nun ja, als Einzelperson wird man die Welt nicht aus den Angeln heben, da gebe ich dir schon recht. Man kann aber durchaus seinen kleinen Beitrag dazu leisten, etwas zu verändern. Mache ich in meinem Rahmen und auf kommunalpolitischer Ebene auch. Den sogenannten politischen wie wirtschaftlichen Entscheidungsträgern oder gar den Militärs dies zu überlassen, dürfte uns in eine düstere Zukunft katapultieren. Da ändert zwar der Einzelne nichts dran, aber viele Einzelne können durchaus was bewegen. Dazu gehört aber auch, in diesem Punkt informiert zu sein (und da meine ich nicht auf Höhe des BILD-Niveaus). ;-)
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